Hi,
also kommen verschiedene Baustellen zusammen. Ok, das macht es nicht leichter aber erklärt vielleicht sein Verhalten etwas. Eine Ruhepause wäre sicher schön für ihn und dich. Sind sie den ganzen Tag draußen? Das wäre ja optimal.
Von den Sprüchen, ihn 'hart' anzupacken lass dich mal nicht kirre machen, Konsequent ja - hart nein.
Du solltest dir überlegen, was du ihm im Umgang erlaubst und was nicht. Zb Sachen aufheben, dass kannst du gezielt mit ihm machen, aber eben nicht beim führen oder putzen etc.
Dann rumzappeln beim putzen: er soll schon stehen bleiben, klar. Aber wenn meiner wäre zb kurz angebunden früher total abgedreht. Ich hab ihn unangebunden geputzt, den Strick in der Hand und immer wieder ein 'steh' & zupfen am Strick wenn er weglaufen wollte.
Das so ein junges Pferd guckig ist, ist fast normal. Solang du ihn schnell wieder 'runter' bzw seine Aufmerksamkeit bekommst finde ich persönlich das nicht schlimm. Lass ihn schauen, ruf ihn ab bzw zu dir, wenn das klappt ist es ok. Er darf dich da nur nicht ignorieren/vergessen vor lauter schauen.
Zu deinem Arm: hast du schon mal getestet ob du mit dem stärker/schwächer bist als mit dem anderen? Vllt kann dir das ein Physiotherapeut sagen bzw dir da helfen. Durch sowas kann man schon arg ungleichmäßige Hilfen geben und dass kann ein Pferd ordentlich verwirren - vorallem wenn man es selber nicht merkt.
Die, ausbildungsbedingten, Stallwechsel haben sicher auch ihre Spuren hinterlassen, meiner hat sich nach dem letzten Stallwechsel auch sehr schwer getan, kannte ich gar nicht von ihm.
Da braucht er vielleicht auch einfach noch Zeit um sich 'einzufinden'. Ihm wirklich mal Ferien gönnen könnte wirklich hilfreich sein. Versuch es mal mit 3 Monaten. Also bis ca Mitte/Ende Juli. Dann hast du noch gutes Wetter genug um wieder anzufangen (falls ihr keine Halle habt, im Herbst/Winter ist es immer schwieriger finde ich).
Wie genau wird er denn nun gehalten? Immer auf der Wiese? Im Sommer & im Winter?
LG Lilly