Zusammenstellung Futterplan.

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  • Zusammenstellung Futterplan. Beitrag #1
blackdobermann

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Hallo,

Für die Arbeit stelle ich einen Futterplan für Kaninchen, Meerschweinen, Chinchilla & Co zusammen.

Schwerpunkte: Verträgliches Obst/Gemüse, unverträgliches Obst/Gemüse, Obst/Gemüse was seltener angeboten werden sollte; Zweige, Kräuter ect.

Ich habe diebrain.de als Quelle benutzt.
Da ich aber schon bei den Chinchillas gemerkt habe, dass einige Fehler selbst bei diebrain vorhanden sind, wollte ich mit euch kontrollieren/ergänzen und verbessern.

Bitteschön (Quelle steht ja oben):

"Mittelhamster:

Genießbares Obst/Gemüse:

Broccoli, Chicoree (nur die inneren Blätter), Eisbergsalat, Endivien, Feldsalat, Fenchelknollen, Gruke, Kohlrabi (gut gewaschen), Kürbis (kein Zierkürbis), Möhren, Karotten, Pastinaken, Paprika (Ohne Strunk), Petersilienwurzel, Romana-/ Romanosalat / Lattich / Römersalat, Sellerie (gut waschen oder schälen), Steckrübe, Kohlrübe, Tomaten (Ohne Grün), Topinambur, Zucchini, Zuckermais (Blätter können oft gefüttert werden), Äpfel (ohne Kerne!), Erdbeeren

In geringen Mengen, selten:

Blattspinat, Mangold, Rote Beete, Rucola, Banane, Birne, Brombeere, Heidelbeere, Himbeere, Johannisbeere, Kiwi, Mandarinen, Wassermelone, Weintaube

Unverträgliches Gemüse/Obst:

Zwiebelgewächse wie Porree, Zwiebeln, Schnittlauch sind, wenn überhaupt, nur in geringen Mengen zu verfüttern. Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Bohnen) können roh zu Blähungen führen, frische Süßerbsenschoten werden vertragen, Kartoffeln enthalten im Rohzustand schlecht verdauliche Stärke, die grüne Stellen, Triebe und Grün sind giftig. Rettich und Rhabarber sind schwach giftig und somit unverträglich. Auberginen enthalten sehr viel Solanin und sollten nicht verfüttert werden.
Steinobst wie Kirschen, Pfirsich, Pflaume, Nektarine, Mirabelle etc. enthalten zu viel Zucker und können in größeren Mengen zusammen mit Wasser zu starkem Durchfall führen, die Steine enthalten Amygdalin, das im Darm zu Blausäure zerfällt, sie dürfen also auf keinen Fall gegeben werden. Exotische Früchte wie Papaya, Cherimoya, Curuba, Granatapfel, Guaven, Physalis, Kumquat, Litchi, Mangos, Papaya etc. können bei Verzehr zu schweren Verdauungsstörungen führen und sollten nicht gegeben werden. Manche Avokadosorten sind sogar schwer giftig für Hamster und alle Avocadosorten führen in unreifem Zustand zu Durchfall.

Genießbare Kräuter, Blätter, Blüten:

Basilikum, Brennessel (nur getrocknet), Dill, Echinacea, Sonnenhut, Gänseblümchen, Giersch frisch, Golliwoog, Grüner Hafer, Grüner Weizen, Haselnussblätter, Hirtentäschelkraut (Nicht an trächtige Tiere), Johannisbeerblätter, Kamille, Kornblumenblüten, Löwenzahnwurzel mit Kraut, Malve wilde frisch, Melisse (Zitronenmelisse), Pfefferminzblätter, Ringelblumenblüten, Schafgarbe, Sonnenblumenblüten, Spitzwegerich, Vogelmiere

In kleinen Mengen, selten:

Brombeerblätter, Luzerne, Petersilie (Nicht an trächtige Tiere), Sauerampferkraut

Ungenießbar, giftig:

Agave, Aloe Vera (unbehandelt), Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Azalee, Bärenklau, Bärlauch, Berglorbeer, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüßer Nachtschatten, Blauregen, Bocksdorn, Bohnen, Buchsbaum, Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Efeu, Eibengewächse, Einblatt, Eisenhut, Essigbaum, Farne, Fensterblatt, Fingerhut, Gartenwicken, Geranien, Ginster, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuss, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Holunder, Hundspetersilie, Hyazinthe, Ilex, Jakobsgreiskraut, Kalla, Kartoffelkraut, Kirschlorbeer, Lebensbaum, Liguster, Lilien, Lonicera, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Narzissen, Oleander, Osterglocke, Primel, Rebendolde, Robinie, Sadebaum, Sauerklee, Schachtelhalm, Schierling, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Wolfsmilchgewächse (alle), Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch.

Zweige:

Ahorn (Ohne Knospen und Blüten - nur kleine Mengen verfüttern), Apfelbaum, Birke (selten, kleine Mengen), Birnenbaum, Buche (nur in kleinen Mengen geben), Erle,
Haselnussstrauch, Heidelbeerbusch, Johannisbeerbusch, Pappel, Linde (die Blätter wirken stark harntreibend), Hainbuche (Hoher Gerbsäureanteil, Pilzanfällig = vor dem Verfüttern auf Pilzbefall untersuchen und nicht zu häufig anbieten), Esche (Nicht alle Eschenarten sind geeignet, die Früche/Beeren und Knospen dürfen nicht verfüttert)werden)

Ungeeignet/Giftig:

Tannen wie z. B. Rottanne, Weißtanne, Edeltanne, Fichte sind unverträglich aufgrund der ätherischen Öle und des klebenden Harzes. Thuja (Lebensbaum), Zypressen und Eibe sind stark giftig. Weiden enthalten arzneilich wirksame Bestandteile und sollten nur selten gegeben werden. Kastanie enthalten verschiedene darmreizende Wirstoffe. Eichen enthalten einen extrem hohen Anteil an Tanninen und sind somit schwach giftig. Die Blätter von Steinobst wie Kirsche, Pflaume, Pfirsich etc. enthalten angeblich (unbewiesen!) Amygdalin, das durch enzymatische Aufspaltung zu Blausäure zerfällt, Blätter dieser Bäume sollten daher nur selten auf dem Speiseplan stehen.

Eiweißfutter:

Bachflohkrebse Gammarus: getrocknet
Eier: Hartgekochtes und abgekühltes Eigelb und Eiweiß dürfen gegeben werden. Fingernagelgroße Stücke, höchstens einmal die Woche.
Fruchtjoghurt: Sehr selten geben, kann zu Durchfall führen, keinen Diätjoghurt mit Süßstoff!
Garnelen: unbehandelt, getrocknet
Grille
Heimchen
Hundekuchen: Zuckerfrei, 22 % Rohprotein und 4 - 5 %Rohfett
Hüttenkäse: Nur salzfreie Bioprodukte
Käse: Nur sehr milde Sorten (Gouda jung), ohne Schimmel, selten geben
Katzenleckerchen: Ohne zugesetztes Taurin, oder wenig geben.
Magermilchjoghurt: kann in großen Mengen zu Durchfall führen
Mehlwürmer: Sind sehr fetthaltig (~40%), selten geben
Quark: Magerquark, keinen Sahnequark, kann in großen Mengen zu Durchfall führen
Zophobas: Sind sehr fetthaltig (~40%), selten geben"



Dankeschön im vorraus für eure Hilfe.
 
  • Zusammenstellung Futterplan. Beitrag #2
"Mittelhamster:

Genießbares Obst/Gemüse:

Broccoli, Chicoree (nur die inneren Blätter), Eisbergsalat, Endivien, Feldsalat, Fenchelknollen, Gruke, Kohlrabi (gut gewaschen), Kürbis (kein Zierkürbis), Möhren, Pastinaken, Paprika (Ohne Strunk), Petersilienwurzel, Romana-/ Romanosalat / Lattich / Römersalat, Sellerie (gut waschen oder schälen), Steckrübe/Kohlrübe, Tomaten (Ohne Grün), Topinambur, Zucchini, Zuckermais (Blätter können oft gefüttert werden), Äpfel (ohne Kerne!), Erdbeeren

In geringen Mengen, selten:

Blattspinat, Mangold, Rote Beete, Rucola, Banane, Birne, Brombeere, Heidelbeere, Himbeere, Johannisbeere, Kiwi, Mandarinen, Wassermelone, Weintaube

Unverträgliches Gemüse/Obst:

Zwiebelgewächse wie Porree, Zwiebeln, Schnittlauch sind, wenn überhaupt, nur in geringen Mengen zu verfüttern. Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Bohnen) können roh zu Blähungen führen, frische Süßerbsenschoten werden vertragen, Kartoffeln enthalten im Rohzustand schlecht verdauliche Stärke, die grüne Stellen, Triebe und Grün sind giftig. Rettich und Rhabarber sind schwach giftig und somit unverträglich. Auberginen enthalten sehr viel Solanin und sollten nicht verfüttert werden.
Steinobst wie Kirschen, Pfirsich, Pflaume, Nektarine, Mirabelle etc. enthalten zu viel Zucker und können in größeren Mengen zusammen mit Wasser zu starkem Durchfall führen, die Steine enthalten Amygdalin, das im Darm zu Blausäure zerfällt, sie dürfen also auf keinen Fall gegeben werden. Exotische Früchte wie Papaya, Cherimoya, Curuba, Granatapfel, Guaven, Physalis, Kumquat, Litchi, Mangos, Papaya etc. können bei Verzehr zu schweren Verdauungsstörungen führen und sollten nicht gegeben werden. Manche Avokadosorten sind sogar schwer giftig für Hamster und alle Avocadosorten führen in unreifem Zustand zu Durchfall.

Genießbare Kräuter, Blätter, Blüten:

Basilikum, Brennessel (nur getrocknet), Dill, Echinacea, Sonnenhut, Gänseblümchen, Giersch frisch, Golliwoog, Grüner Hafer, Grüner Weizen, Haselnussblätter, Hirtentäschelkraut (Nicht an trächtige Tiere), Johannisbeerblätter, Kamille, Kornblumenblüten, Löwenzahnwurzel mit Kraut, Malve wilde frisch, Melisse (Zitronenmelisse), Pfefferminzblätter, Ringelblumenblüten, Schafgarbe, Sonnenblumenblüten, Spitzwegerich, Vogelmiere

In kleinen Mengen, selten:

Brombeerblätter, Luzerne, Petersilie (Nicht an trächtige Tiere), Sauerampferkraut

Ungenießbar, giftig:

Agave, Aloe Vera (unbehandelt), Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Azalee, Bärenklau, Bärlauch, Berglorbeer, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüßer Nachtschatten, Blauregen, Bocksdorn, Bohnen, Buchsbaum, Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Efeu, Eibengewächse, Einblatt, Eisenhut, Essigbaum, Farne, Fensterblatt, Fingerhut, Gartenwicken, Geranien, Ginster, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuss, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Holunder, Hundspetersilie, Hyazinthe, Ilex, Jakobsgreiskraut, Kalla, Kartoffelkraut, Kirschlorbeer, Lebensbaum, Liguster, Lilien, Lonicera, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Narzissen, Oleander, Osterglocke, Primel, Rebendolde, Robinie, Sadebaum, Sauerklee, Schachtelhalm, Schierling, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Wolfsmilchgewächse (alle), Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch.

Zweige:

Ahorn (Ohne Knospen und Blüten - nur kleine Mengen verfüttern), Apfelbaum, Birke (selten, kleine Mengen), Birnenbaum, Buche (nur in kleinen Mengen geben), Erle,
Haselnussstrauch, Heidelbeerbusch, Johannisbeerbusch, Pappel, Linde (die Blätter wirken stark harntreibend), Hainbuche (Hoher Gerbsäureanteil, Pilzanfällig = vor dem Verfüttern auf Pilzbefall untersuchen und nicht zu häufig anbieten), Esche (Nicht alle Eschenarten sind geeignet, die Früche/Beeren und Knospen dürfen nicht verfüttert)werden)

Die Äste von allen Steinobstfrüchten (Kirsche, Zwetschge, Mirabelle...) können problemlos verfüttert werden. Sie enthalten weder Blausäure, noch Amygdalin, ein cyanogenes Glycosid, dass zu Blausäure und Fruchtzucker zerfällt, wenn es in Kontakt mit Wasser kommt. Amygdalin ist lediglich im Kern der Steinobstfrüchte enthalten, aber nicht in der Rinde oder in den Blättern. Daher dürfen nur die Kerne der Früchte nicht gegeben werden.


Ungeeignet/Giftig:

Tannen wie z. B. Rottanne, Weißtanne, Edeltanne, Fichte sind unverträglich aufgrund der ätherischen Öle und des klebenden Harzes. Thuja (Lebensbaum), Zypressen und Eibe sind stark giftig. Weiden enthalten arzneilich wirksame Bestandteile und sollten nur selten gegeben werden. Kastanie enthalten verschiedene darmreizende Wirstoffe. Eichen enthalten einen extrem hohen Anteil an Tanninen und sind somit schwach giftig.

Eiweißfutter:

Bachflohkrebse Gammarus: getrocknet
Eier: Hartgekochtes und abgekühltes Eigelb und Eiweiß dürfen gegeben werden. Fingernagelgroße Stücke, höchstens einmal die Woche.
Fruchtjoghurt: Sehr selten geben, kann zu Durchfall führen, keinen Diätjoghurt mit Süßstoff!
Garnelen: unbehandelt, getrocknet
Grille
Heimchen
Hundekuchen: Zuckerfrei, 22 % Rohprotein und 4 - 5 %Rohfett
Hüttenkäse: Nur salzfreie Bioprodukte
Käse: Nur sehr milde Sorten (Gouda jung), ohne Schimmel, selten geben
Katzenleckerchen: Ohne zugesetztes Taurin, oder wenig geben.
Magermilchjoghurt: kann in großen Mengen zu Durchfall führen
Mehlwürmer: Sind sehr fetthaltig (~40%), selten geben
Quark: Magerquark, keinen Sahnequark, kann in großen Mengen zu Durchfall führen
Zophobas: Sind sehr fetthaltig (~40%), selten geben"



Dankeschön im vorraus für eure Hilfe.

Beim Fettgedrucken, ist dass was ich noch geändert habe. Für weitere Vorschläge währe ich sehr dankbar.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Währe es beim Zwerghamster gleich?
Dann erspart es mir nämlich viel geschriebsel ^^
 
  • Zusammenstellung Futterplan. Beitrag #3
Naja, die Liste ist ja quasi die gleiche wie die von diebrain. Alles Wesentliche ist drin;) Natürlich gibt es etliche Giftpflanzen mehr und auch einige verträgliche. Aber es ist unmöglich, wirklich alle aufzuzählen. Z.B. kann natürlich nicht nur Weizen und Hafer verfüttert werden, sondern auch Roggen und Gerste.
Aber Mehlwürmer enthalten garantiert keine 40% Fett, Zophobas auch nicht;) Einige Zusätze in der Liste finde ich verwirrend und würde sie einfach weglassen, wie z.B. das "frisch" beim Giersch, da ja alle anderen Pflanzen ebenfalls frisch gefüttert werden.

Dsungaren und Campbells sollten wegen der Diabetesgefahr auf alle Obstsorten verzichten.
 
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Thema:

Zusammenstellung Futterplan.

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