- Futterplan-letzte Runde Beitrag #1
blackdobermann
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So,
Für die die meine anderen Themen nicht kennen:
Für die Arbeit stelle ich einen Futterplan für Kaninchen, Meerschweinen, Chinchilla & Co zusammen.
Schwerpunkte: Verträgliches Obst/Gemüse, unverträgliches Obst/Gemüse, Obst/Gemüse was seltener angeboten werden sollte; Zweige, Kräuter ect.
Ich habe diebrain.de als Quelle benutzt.
Da sich schon bei den anderen Tierarten fehler eingeschlichen haben, würde ich mich auch hier freuen, wenn mir weitergeholfen werden kann.
"Degu
Kein Obst!
Degus neigen zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Zweifachzucker (Disaccharide) und Fruchtzucker (Fructose, Glukose), wie sie in den meisten Obstsorten in hoher Konzentration vorhanden sind, lassen den Blutzuckerspiegel für Stunden stark ansteigen. Die Hormone Insulin und Glukagon sind anders zusammen gesetz als bei anderen Säugetieren, Degus können große Mengen Zucker dadurch nicht so schnell abbauen. Dies begünstigt die Entstehung von Diabetes. Die Folge eines zu hohen Blutzuckerspiegels sind meist Augenprobleme (Katarakte)
Genießbares Gemüse:
Chicoree (äußere Blätter entfernen), Eisbergsalat, Endivien, Feldsalat, Fenchelknollen, Gurke (nicht in Massen), Kopfsalat, Kürbis (kein Zierkürbis!), Möhre/Karotte, Pastinaken, Paprika (ohne Strunk), Petersilienwurzel, Portulak, Sellerie (Knollensellerie schälen), Steckrübe, Stielmus, Tomate (nicht in Maßen, ohne Kerne und grüne Stellen, Tobinambur, Zicchini
Siehe auch Kapitel Kohlfütterung
Seltener geben/ in kleinen Mengen:
Tobinamburknolle, Rucola/ Rauke, Rote Beete, Romana-/ Romanosalat / Lattich / Römersalat,
Unverträgliches:
Zwiebelgewächse wie Porree, Zwiebeln, Schnittlauch sind, wenn überhaupt, nur in geringen Mengen zu verfüttern. Die meisten Kohlarten, wie z. B. Weißkohl, Rotkohl, Rosenkohl können bei Überfütterung oder wenn sie ungewohnt sind zu scheren Blähungen und Durchfällen führen. Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Bohnen) können roh zu Blähungen führen, frische Süßerbsenschoten werden vertragen, Kartoffeln enthalten schlecht verdauliche Stärke im Rohzustand, die grüne Stellen, Triebe und Grün sind giftig. Rettich und Rhabarber sind schwach giftig und somit unverträglich. Auberginen enthalten sehr viel Solanin und sollten nicht verfüttert werden.
Genießbare Kräuter/Blüten/Blätter:
Basilikum, Brennnesselkraut (getrocknet), Dill, Echinacea, Gänseblümchen, Giersch, Golliwoog, Gras, Grüner Hafer, Grüner Weizen, Haselnußblätter,
Hirtentäschelkraut (nicht an trächtige Tiere), Hibiskusblüten, Himbeerblätter, Johannisbeerblätter, Kamille, Kornblumenblüten, Löwenzahnwurzel, Löwenzahnkraut, Löwenzahnblüten, Malve, Melisse, Petersilie (nicht an trächtige Tiere), Pfefferminzblätter, Ringelblumenblüten, Salbei, Sauerampferkraut, Schafgarbe, Sonnenblumenblüten, Spitzwegerisch, Vogelmiere, Wiesenbärenklau
Selten geben/kleine Mengen:
Luzerne, Brombeerblätter,
Ungenießbar/Giftiges:
Agave, Aloe Vera (unbehandelt), Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Azalee, Berglorbeer, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüßer Nachtschatten, Blauregen, Bocksdorn, Bohnen, Buchsbaum, Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Efeu, Eibengewächse, Einblatt, Eisenhut, Essigbaum, Farne, Fensterblatt, Fingerhut, Gartenwicken, Geranien, Ginster, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuss, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Holunder, Hundspetersilie, Hyazinthe, Ilex, Jakobsgreiskraut, Kalla, Kartoffelkraut, Kirschlorbeer, Lebensbaum, Liguster, Lilien, Lonicera, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Narzissen, Oleander, Osterglocke, Primel, Rebendolde, Riesenbärenklau, Robinie, Sadebaum, Sauerklee, Schachtelhalm, Schierling, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Wolfsmilchgewächse (alle), Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch.
Zweige:
Apfelbaum, Birke (nicht zu oft). Birnenbaum, Hainbuche (Nur in kleinen Mengen geben), Hainbuche (vor dem Verfüttern auf Pilzbefall untersuchen, nicht zu häufig anbieten), Erle, Haselnussstrauch, Heidelbeerbusch, Johannisbeerbusch, Linde, Pappel, Quitte (die Früchte sind unverträglich)
Die Äste von allen Steinobstfrüchten (Kirsche, Zwetschge, Mirabelle...) können problemlos verfüttert werden. Sie enthalten weder Blausäure, noch Amygdalin, ein cyanogenes Glycosid, dass zu Blausäure und Fruchtzucker zerfällt, wenn es in Kontakt mit Wasser kommt. Amygdalin ist lediglich im Kern der Steinobstfrüchte enthalten, aber nicht in der Rinde oder in den Blättern."
Aber in Punkto Obst, soll es ja nun auch wieder unstimmigkeiten geben?
Für die die meine anderen Themen nicht kennen:
Für die Arbeit stelle ich einen Futterplan für Kaninchen, Meerschweinen, Chinchilla & Co zusammen.
Schwerpunkte: Verträgliches Obst/Gemüse, unverträgliches Obst/Gemüse, Obst/Gemüse was seltener angeboten werden sollte; Zweige, Kräuter ect.
Ich habe diebrain.de als Quelle benutzt.
Da sich schon bei den anderen Tierarten fehler eingeschlichen haben, würde ich mich auch hier freuen, wenn mir weitergeholfen werden kann.
"Degu
Kein Obst!
Degus neigen zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Zweifachzucker (Disaccharide) und Fruchtzucker (Fructose, Glukose), wie sie in den meisten Obstsorten in hoher Konzentration vorhanden sind, lassen den Blutzuckerspiegel für Stunden stark ansteigen. Die Hormone Insulin und Glukagon sind anders zusammen gesetz als bei anderen Säugetieren, Degus können große Mengen Zucker dadurch nicht so schnell abbauen. Dies begünstigt die Entstehung von Diabetes. Die Folge eines zu hohen Blutzuckerspiegels sind meist Augenprobleme (Katarakte)
Genießbares Gemüse:
Chicoree (äußere Blätter entfernen), Eisbergsalat, Endivien, Feldsalat, Fenchelknollen, Gurke (nicht in Massen), Kopfsalat, Kürbis (kein Zierkürbis!), Möhre/Karotte, Pastinaken, Paprika (ohne Strunk), Petersilienwurzel, Portulak, Sellerie (Knollensellerie schälen), Steckrübe, Stielmus, Tomate (nicht in Maßen, ohne Kerne und grüne Stellen, Tobinambur, Zicchini
Siehe auch Kapitel Kohlfütterung
Seltener geben/ in kleinen Mengen:
Tobinamburknolle, Rucola/ Rauke, Rote Beete, Romana-/ Romanosalat / Lattich / Römersalat,
Unverträgliches:
Zwiebelgewächse wie Porree, Zwiebeln, Schnittlauch sind, wenn überhaupt, nur in geringen Mengen zu verfüttern. Die meisten Kohlarten, wie z. B. Weißkohl, Rotkohl, Rosenkohl können bei Überfütterung oder wenn sie ungewohnt sind zu scheren Blähungen und Durchfällen führen. Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Bohnen) können roh zu Blähungen führen, frische Süßerbsenschoten werden vertragen, Kartoffeln enthalten schlecht verdauliche Stärke im Rohzustand, die grüne Stellen, Triebe und Grün sind giftig. Rettich und Rhabarber sind schwach giftig und somit unverträglich. Auberginen enthalten sehr viel Solanin und sollten nicht verfüttert werden.
Genießbare Kräuter/Blüten/Blätter:
Basilikum, Brennnesselkraut (getrocknet), Dill, Echinacea, Gänseblümchen, Giersch, Golliwoog, Gras, Grüner Hafer, Grüner Weizen, Haselnußblätter,
Hirtentäschelkraut (nicht an trächtige Tiere), Hibiskusblüten, Himbeerblätter, Johannisbeerblätter, Kamille, Kornblumenblüten, Löwenzahnwurzel, Löwenzahnkraut, Löwenzahnblüten, Malve, Melisse, Petersilie (nicht an trächtige Tiere), Pfefferminzblätter, Ringelblumenblüten, Salbei, Sauerampferkraut, Schafgarbe, Sonnenblumenblüten, Spitzwegerisch, Vogelmiere, Wiesenbärenklau
Selten geben/kleine Mengen:
Luzerne, Brombeerblätter,
Ungenießbar/Giftiges:
Agave, Aloe Vera (unbehandelt), Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Azalee, Berglorbeer, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüßer Nachtschatten, Blauregen, Bocksdorn, Bohnen, Buchsbaum, Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Efeu, Eibengewächse, Einblatt, Eisenhut, Essigbaum, Farne, Fensterblatt, Fingerhut, Gartenwicken, Geranien, Ginster, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuss, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Holunder, Hundspetersilie, Hyazinthe, Ilex, Jakobsgreiskraut, Kalla, Kartoffelkraut, Kirschlorbeer, Lebensbaum, Liguster, Lilien, Lonicera, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Narzissen, Oleander, Osterglocke, Primel, Rebendolde, Riesenbärenklau, Robinie, Sadebaum, Sauerklee, Schachtelhalm, Schierling, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Wolfsmilchgewächse (alle), Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch.
Zweige:
Apfelbaum, Birke (nicht zu oft). Birnenbaum, Hainbuche (Nur in kleinen Mengen geben), Hainbuche (vor dem Verfüttern auf Pilzbefall untersuchen, nicht zu häufig anbieten), Erle, Haselnussstrauch, Heidelbeerbusch, Johannisbeerbusch, Linde, Pappel, Quitte (die Früchte sind unverträglich)
Die Äste von allen Steinobstfrüchten (Kirsche, Zwetschge, Mirabelle...) können problemlos verfüttert werden. Sie enthalten weder Blausäure, noch Amygdalin, ein cyanogenes Glycosid, dass zu Blausäure und Fruchtzucker zerfällt, wenn es in Kontakt mit Wasser kommt. Amygdalin ist lediglich im Kern der Steinobstfrüchte enthalten, aber nicht in der Rinde oder in den Blättern."
Aber in Punkto Obst, soll es ja nun auch wieder unstimmigkeiten geben?