Begleithund gesucht

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  • Begleithund gesucht Beitrag #21
Das mit den Inzuchtproblemen bei den Tollern habe ich auch gehört. Das würde mich jetzt jedoch nicht komplett von der Rasse abhalten.

Meines Wissens ist der Toller der fordernste von allen Retrievern.
Ich dachte das wäre der Chesapeake Bay Retriever? Aber ich glaube der war in Bezug auf Familienhund nicht der einfachste.

In die engere Auswahl gehören auf jeden Fall Retriever wobei mir da Toller und Flat Coated am ehesten zusagen. Ansonsten der Dalmatiner, vielleicht ein Australien Shepherd und der Tschechoslowakische Wolfshund... haha nein, letzterer kommt erst sehr viel später ;)
Labrador Retriever wenn dann aus einer schmaleren Linie. Ansonsten alles, was den oben genannten gleicht oder als Mischling enthält.

Ich mein bei dem Wetter und dem harten Winter könnte ich mir auch gut einen Schlittenhund vorstellen, der mich über das schneebedeckte Land zieht ;)
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #22
Also der Australian Shepherd ist aber schon fordernder als deine anderen Rassen. Und vorallem müssen sie das Ruhen lernen ;) Was meistens nicht so leicht ist, da sie von Natur aus einfach sehr aktiv sind. Und es könnte sein, dass er anfängt dein Pferd zu 'hüten' wenn du mit ihm ausreitest, da muss man konsequent erziehen und darf keinen zu harten Ton haben, Aussies sind sensible Hunde :).
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #23
Ok, dass mit dem Ruhen erstmal lernen, schließt den Aussi eigentlich auch aus. Irgendwie muss ich die Hundewahl ja einschränken ;) Ich habe gestern einen braunen Labrador getroffen. Schien zwar noch nicht ganz fertig zu sein, gefiel mir aber von der schlanken Körperform und der Größe. Nur wie kann man schon beim Welpen herausfinden, ob es ein zierliches Tier bleibt oder nicht? In den Hovawartwürfen haben wir so manches Mal richtige Überraschungen erlebt. Ich habe beim Suchen im Netz bei Labradorwürfen nie etwas von einer Show- oder Jagdlinie gelesen :? Denn sonst würde die schmächtigere Linie von beiden und aus einem solchen Wurf vielleicht eine Hündin schon in die engere Auswahl fallen. Eben neben dem Flat Coated, dem Toller und dem Dalmatiner.
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #24
Ein Dalmatiner will wirklich wohl überlegt sein.
Ich konnte mich erst am Samstag mit einer langjährigen Dalmi Züchterin unterhalten die nun ihre Zucht aufgegeben hat, weil sie arge Probleme mit der Vermittlung der Welpen hatte.
Im letzten Wurf sind 5 Welpen wieder zurück an sie gegangen, weil die Besitzer überfordert waren und schlicht den enormen Bewegungsdrang dieser Rasse unterschätzt hatten (stehen dem Aussie da in nichts nach). Ich finde Dalmatiner gehören definitiv in Hundesportler Hände.

Auch sie hat bestätigt dass taube/halbtaube Dalmatiner ganz und gar keine Seltenheit sind.

Dalmis zählen außerdem auch nicht unbedingt zu den verträglichsten, sprich die Reizschwelle ist nicht gerade hoch angesetzt.
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #25
bei ausgeglichenen Hunderassen muss ich immer gleich Shar-Pei und co. denken. Ich bin durch Alfi sicher schon vorbelastet, aber diese asiatischen Hunderassen sind wahnsinnig ausgeglichen und souverän. Problem ist da nur der Jagdtrieb. Beim Shar-Pei vielleicht nicht so ausgeprägt.
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #26
also vom shar pei höhre ich eigentlich immer, dass er eher problematisch mit artgenossen ist...
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #27
Hmm, ja das stimmt schon. Er braucht eine gute Sozialisierung und für andere Hunde ist es immer schwierig, ihn richtig zu lesen, durch die Falten eben bedingt. Aber es gibt auch sicher tolle Shar-Pei-Mischlinge. Die aber die Gelassenheit und Treue geerbt haben.
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #28
hmm also ich halte nichts davon sich einen Mischling zu holen und dann zu hoffen, dass er nur das "positive" geerbt hat...
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #29
Aber machen das dann nicht die Menschen, die sich einen Mischling holen und dann erfahren, was es ist und erstmal grundsätzlich auf die positiven Eigenschaften hoffen?! Außerdem habe ich das so nicht gesagt. Natürlich kennen dann die Leute aus dem Tierheim den Hund oder die Pflegestelle. Die können das beurteilen. Google mal zum Beispiel Shar-Pei Hündin Rumba. Das wäre so ein Kandidat. Zumal Shar-Peis nicht jedem vom Aussehen gefallen. Es war nur ein Vorschlag von mir, weil diese Art von Hunden generell ruhig und ausgeglichen sind.
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #30
Für mich persönlich ist der Shar Pei schon fast eine Qualzucht..
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #31
ist es auch. Ich habe auch von Mischlingen aus dem Tierheim oder Shar-Peis in Not geredet. Von einem Züchter würde ich mir nie einen holen. Aber einer Mischung oder einem reinrassigen aus Not, wäre ich nicht abgeneigt.
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #32
Mir fällt spontan der Deutsche Pinscher ein. Pinscher sind sportlich, robust und intelligent und sollten auch ausreichend gefordert werden, können aber auch mal damit leben, wenn sie nicht "stundenlang" voll beschäftigt werden (ist z.T auch einfach Gewöhnungssache, manche Hunde müssen einfach auch lernen zu entspannen, wie es oft beim Thema Aussi oder Border angesprochen wird). Mit anderen Tieren (z.B mit Pferden ;)) und Artgenossen sollte es nach Gewöhnung keine Probleme geben.

Äußerlich sehen sie dem Dobermann sehr ähnlich. Sie werden 45-50cm groß, wobei Rüden oft auch mal an die 53cm gehen. Aber ich denke die 2-3cm machen da auch keinen Unterschied :D.
Dt. Pinscher haben Wachtrieb und wollen Haus und Herrchen im Notfall beschützen, was man ihnen aber sonst nicht anmerkt. Aggressiv sind sie auf keinen Fall.

Soo... ich muss jetzt leider erstmal weg, aber wenn du noch mehr zum dt. Pinscher wissen willst kannst du mir auch gerne eine PN schreiben oder natürlich einfach hier Fragen!

Kurz noch Rassen, die vl. auch noch passen könnten:
-Sheltie
-Entlebucher Sennenhund
-vl. der Appenzeller Sennenhund
-dt. Pinscher (wie gesagt)
-versch. Retrieverrassen
-Eurasier

Und wie sieht es evtl. mit Windhunden aus? Bei der gewünschten Größe käme hier der Whippet in Frage!?!
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #33
Hmm, ich bin immer wieder erstaunt, hier von den vielen Erbkrankheiten bei Dalmatinern zu lesen. Wir haben einen 10 Jahre alten Rüden und eine fast 5 Jahre alte Hündin und pflegen Kontakte zu etwa 15 - 20 Dalmatinerbesitzern hier im Saarland. KEINER der Hunde, die ich kenne, hat eine Erbkrankheit. Die oft zitierte Taubheit trifft keinen Welpenkäufer überraschend, denn die Welpen werden beim Züchter vor Abgabe audiometrisch untersucht, d.h. sollte der Welpe taub sein, ist das bei Abgabe bekannt und wird dem Welpenkäufer mitgeteilt. Die betroffenen Hunde werden in der Regel für eine Schutzgebühr von ca. 250 Euro abgegeben. Unilaterale Welpen (einseitig hörend) werden auch mit der entsprechenden Information an den Welpenkäufer abgegeben. Die Neigung zu Uratsteinen ist ein bekanntes Problem, das man mit entsprechender purinarmer Ernährung ohne Aufwand umgehen kann. Wir füttern entweder Frischfleisch mit hohem Gemüseanteil oder Trofu mit einem Proteingehalt zwischen 20 und 23 %. So, ach ja , die Reizschwelle... die meisten Dalmatinerhalter, die ich kenne, halten mittlerweile 2 Hunde, weil sie so umgänglich und unkompliziert sind, gerade mit Artgenossen. Ein gewisses Maß an Zurückhaltung zeigen viele Dalmis Fremden gegenüber, sie sind eher abwartend und brauchen ein wenig Zeit, um warm zu werden. Ich erlebe allerdings auch viele sehr extrovertierte Exemplare auf gemeinsamen Spaziergängen. Unser Rüde z.B. leistet Besuchsdienste im Altersheim, wo er mit großer Geduld lange an Rollstühle oder Krankenbetten gelehnt die Steicheleinheiten der alten Leute genießt. Bei allen mir bekannten Dalmatinern gibt es keinen Fall von HD oder ED, auch ist mir kein Fall von Hauterkrankungen bekannt.
Auf welche Erbkrankheiten genau beziehen sich denn hier immer alle? Kranke Welpen aus unkontrollierter Vermehrung gibt´s von allen Rassen,oder?
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #34
Off-Topic
es geht (mir zumindest) um besagte Taubheit.
Nur weil Welpenkäufer wissen, dass der Hund taub oder einseitig hörend ist, macht das die Sache nicht besser. Mir geht es darum, ob man eben so eine Züchtung unterstützt, denn die Taubheit rührt von den unpigmentierten Gehörgängen. eine ernsthafte Erkrankung die so einfach durch entsprechende Standard Änderung bekämpft werden könnte. Aber was tut man? Man schließt Hunde mit Platten an den Ohren von der Zucht aus, weil sie dem subjektiv ästhetischen empfinden einiger Leute nicht entspricht.
Da ist dann immer die Frage, ob man so etwas unterstützen möchte/sollte.
Man muss immer über den Tellerrand schauen.
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #35
Mit Dalmatinern habe ich mich auch schon sehr beschäftigt (d.h gelesen und Züchter/ Halter kontaktiert) und kenne dadurch auch viele Dalmibesitzer. Ich muss sagen alle Dalmis, die ich kenne, hören beidseitig, sind fit und gesund und hatten bis jetzt auch mit Uratsteinen etc. nichts zu tun, darum wundere ich mich immer warum andauernd alle sagen Dalmis haben "schlimme" Erbkrankheiten...
Zudem kenne ich einen einseitighörenden Hund (und das ist kein Dalmatiner ;)), der super auf Handzeichen und Mimik reagiert. Er ist besser erzogen als so mancher gut hörende Hund!

Ich persönlich finde Dalmis toll! Äußerlich und charakterlich :).

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Off-Topic
Mir geht es darum, ob man eben so eine Züchtung unterstützt, denn die Taubheit rührt von den unpigmentierten Gehörgängen. eine ernsthafte Erkrankung die so einfach durch entsprechende Standard Änderung bekämpft werden könnte. Aber was tut man? Man schließt Hunde mit Platten an den Ohren von der Zucht aus, weil sie dem subjektiv ästhetischen empfinden einiger Leute nicht entspricht.
Da ist dann immer die Frage, ob man so etwas unterstützen möchte/sollte.
Man muss immer über den Tellerrand schauen.

Hier stimme ich dir voll und ganz zu. Mit einer kleinen Standardänderung könnte man nach wenigen Generationen viele Erbkrankheiten bei einigen Rassen "wegzüchten". Nur weil einigen (hier beim Beispiel Dalmatiner) die Platten an den Ohren nicht gefallen, geht man das Risiko ein, dass viele Hunde taub sein könnten... Für mich total unverständlich!
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #36
Off-Topic
Ich bin grade nur drüber gelogen.Wenn du dir einen toller holst,holst du dir eine große Packung Jagdtrieb.Und wenn du nicht bereit bist,mit dem Hund Antijagdtrieb zu machen,dannn würde ich ihn dir nicht empfehlen.
Toller stecken auch ziemlich lange in der Pubertät(Flinn mit jetzt 1 Jahr und 4 Monaten immer noch)in der Zeit kannst du echt wenig mit denen anfangem :mrgreen:


Ich würde dir einmal den Gang ins Tierheim empfehlen und mal die verschiedenen Züchter besuchen,bei den Rassen,die dir gefallen.
Einen Dalmi fände ich auch passend,das sind echt ruhige Seelen.Vielleicht kannst du ja mal einen Züchter fragen,ob er eine Stastik hat,wie oft es bei Würfen Erbkrankheiten gab etc.

LG
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #37
Hallo
Wie wäre es den mit einem rhodesian ridgeback hatten mehrere im Reitstall und auch sehr viele in der Hundeschule?!
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #38
RRs haben als Jagdthunde natürlich auch eine ordentliche Prise Jagdtrieb...
Und vermutlich der TE auch eine Nummer zu groß.

Ich finde das bei dir recht schwer, muss ich sagen.
Bei jeder Rasse die mir so einfällt passt min 1 Kriterium nicht^^
Ich grüble weiter.

deutscher pinscher hat auch mehr oder weniger stark ausgeprägten Jagdttrieb

Sheltie finde ich aber auch irgendwie passend. Eventuell ein bisschen lein für deinen Geschmack, aber ansonsten könnte ich mir das gut vorstellen.
Die neigen aber zum bellen, damit muss man dann klarkommen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Was mir noch einfällt wäre der Spitz... auch die sind eher kommunikativ.

Kooiker wäre evtl auch noch ne möglichkeit

Kromfohrländer... aber die können soweit ich weiß auch zum jagen neigen. Da bin ich mir jetzt aber nicht sicher.

Papillion/Phalène ist vermutlich zu klein, oder?

Shipperke, auch recht bellfreudig.

Schnauzer, ist etwas stur^^
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #39
Oh, jetzt wo es nudl sagt: Kooiker und Schnauzer (Schnauzer sind übrigens mit den Pinschern verwandt ;)) würden auch ganz gut passen. Kromis neigen wie gesagt auch z.T zum Jagen.

Auch schön sind kleine Münsterländer, die jedoch Jagdtrieb haben. Laut mir bekannten Münsterländerbesitzern ist dieser aber händelbar. Hier im Dorf gibt es auch einen, der ein Antijagdtraining mitgemacht hat und jetzt auch im Wald/ Feld ohne Leine läuft. Münsterländer brauchen aber auch viel Beschäftigung (schön wäre da vl. Dummyarbeit, Agility, Obedience, Dog Dance, Friesbee...).
 
  • Begleithund gesucht Beitrag #40
@nudl es sind mittlerweile zw. 60 und 70 rassen von vererbter taubheit betroffen . Die TIHO Hannover hat unter Leitung von Prof. Ottmar Distl einen Gentest entwickelt, der es anhand einer Blutprobe ermöglicht, Träger des entsprechenden Gens ausfindig zu machen, und soweit ich weiß, haben die Verbände zugestimmt, alle Zuchttiere testen zu lassen. Es tut sich also was. Der Zuchtausschluß von Plattenhunden ist tatsächlich contraproduktiv, werden doch gleichzeitig Empfehlungen ausgesprochen, eben mit diesen Plattenhunden zu züchten:eusa_eh:. Zuchtausschließend sind übrigens auch fehlende Augensäume oder verschiedenfarbige und blaue Augen. Find ich auch Quatsch, aber z.B Knickruten, die tatsächlich oft nur ein wenig kürzer sind als sie sein sollen, sind bei vielen Rassen zuchtausschließend, obwohl nicht relevant für die Gesundheit des Tieres. Ebenso wie die vorgeschriebene Körpergröße...über sinn und Unsinn von Rassestandards braucht man sich wohl nicht zu unterhalten. es gibt sie, um die optische Erscheinung der rassen zu erhalten. Das ist beim Dalmatiner genauso wie bei allen anderen Rassen, die nunmal auch Erbkrankheiten aufweisen, die aber unter Umständen erst spät im Leben eines Hundes auftreten. Mir fällt halt auf, daß hier generell jedem, der über die Anschaffung eines Dalmatiners nachdenkt, mit Verweis auf "die " Erbkrankheiten davon abgeraten wird. Und das ist ungerechtfertigt.
 
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