- Unerklärliches Rattensterben Beitrag #1
Sternlein
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Hallo zusammen,
*heul* ich bin am verzweifeln. Ich war schon lange nicht mehr hier. Umso öfter war ich in der Zwischenzeit bei zig Tierärzten und in einer Tierklinik.
Ich machte hier mal einen Thread über die ungeklärte Krankheit von unserem Jamiro, mit dem wir täglich zum Tierarzt mussten. Letztlich musste er eingeschläfert werden.
Therad: https://www.tierforum.de/t125815-ungeklaert-krank.html
In der Zwischenzeit verstarben genauso ungeklärt weitere Ratten. Jetzt haben wir nur noch 3 Ratten. Mit diesen waren wir letzte Woche wieder mal bei einer Tierärztin (unsere ist im Urlaub) da nämlich wieder einer einfach so verstorben war.
Alle Ratten seien gesund, hieß es. Bei allen Tierarztbesuchen werden die Ratten von den verschiedensten Tierärzten als "gesund" diagnostiziert (inkl. Kotproben). Allerdings kämpfen wir gerade um das Leben einer unserer ach so gesunden Ratten!
Wieder -wie damals bei Jamiro- findet eine Austrocknung statt. Die Ratten haben nun neben Wassertränken eine Tränke mit verdünnten Karottensaft von Hipp. Entsprechende Ratte "Idefix" trinkt davon sehr viel, trocknet jedoch trotzdem aus.
Idefix hat mächtigen Hunger, kann jedoch nicht mehr richtig fressen... wie damals bei Jamiro. Die Ratten bekommen nun milch- und zuckerfreien Brei bei gemischt den ich mit Fencheltee anrühre. Idefix frisst diesen Brei sehr gut. Den muss er nämlich nicht in den Pfoten halten. Festes Futter frisst er nur dann wenn ich es ihm fest halte. Er kann sich zu wenig halten um Futter selbst fest zu halten.
Mehrere Tierärzte erzählten mir jetzt was von "frühzeitiger Alterung". Dies kann ich für mich so nicht hin nehmen. Denn die Erscheinung von alt werdenden Ratten ist einfach völlig anders als das was wir erleben.
Ich erklärte jedem Tierarzt das "Darmparasiten" in meiner Vermutung liegen. Es gibt da eine Parasitenart die nicht immer im Kot nachweisbar ist. Da die Ratten doch eh weg sterben, könne man doch genauso gut trotz unauffälliger Befunde prophylaktisch behandeln, dachte ich mir. Aber kein Tierarzt nimmt mich dort hingehend ernst.
Baytril, Cortison, Aufbauspritzen, Schmerzmittel... alles mögliche wurde an bisher erkrankten Ratten ausprobiert (ohne das man überhaupt wusste ob richtige Schmerzen bestehen oder was sonst los ist da alle Untersuchungsergebnisse ohne Befund waren). Nichts half und man nimmt mich scheinbar bezüglich "schwer nachweisbaren Parasiten" nicht ernst.
Unglaublich was bei uns die ganzen Monate über los war/ist. Und so langsam ist eines sicher: Wir kommen bei all den Tierarztbesuchen der letzten 1,5 Jahre am Ende unseres Geldes an. Wir hatten alleine letzten Monat so viele TA-Besuche das nichts mehr geht. Kleine Ersparnisse die wir für eventuelle Op`s hatten... alles weg..... ebenso wie 3 unserer Ratten.
Ich wollte es einfach mal hier nieder schreiben. Aber vielleicht hat sogar jemand eine Idee was wir noch machen können. Hat in der Zwischenzeit mal jemand einen ähnlichen Fall gehabt? Wie würdet ihr weiter vorgehen? Wie würdet ihr vor allem mit den Tierärzten umgehen?
Wir sind verunsichert ob wir nun wieder alle zum TA schleppen sollen oder ein Gespräch mit dem TA führen sollen wo wir die Ratten nicht wieder mitnehmen und stressen. Untersuchungen bleiben ja immer ohne Befund. Gespräche hatten wir zwar auch schon unzählige. Aber irgendwas müssen wir machen. Wir können die Ratten nicht einfach so weg sterben lassen ohne alles zu versuchen.
Liebe Grüße,
Sternlein
*heul* ich bin am verzweifeln. Ich war schon lange nicht mehr hier. Umso öfter war ich in der Zwischenzeit bei zig Tierärzten und in einer Tierklinik.
Ich machte hier mal einen Thread über die ungeklärte Krankheit von unserem Jamiro, mit dem wir täglich zum Tierarzt mussten. Letztlich musste er eingeschläfert werden.
Therad: https://www.tierforum.de/t125815-ungeklaert-krank.html
In der Zwischenzeit verstarben genauso ungeklärt weitere Ratten. Jetzt haben wir nur noch 3 Ratten. Mit diesen waren wir letzte Woche wieder mal bei einer Tierärztin (unsere ist im Urlaub) da nämlich wieder einer einfach so verstorben war.
Alle Ratten seien gesund, hieß es. Bei allen Tierarztbesuchen werden die Ratten von den verschiedensten Tierärzten als "gesund" diagnostiziert (inkl. Kotproben). Allerdings kämpfen wir gerade um das Leben einer unserer ach so gesunden Ratten!
Wieder -wie damals bei Jamiro- findet eine Austrocknung statt. Die Ratten haben nun neben Wassertränken eine Tränke mit verdünnten Karottensaft von Hipp. Entsprechende Ratte "Idefix" trinkt davon sehr viel, trocknet jedoch trotzdem aus.
Idefix hat mächtigen Hunger, kann jedoch nicht mehr richtig fressen... wie damals bei Jamiro. Die Ratten bekommen nun milch- und zuckerfreien Brei bei gemischt den ich mit Fencheltee anrühre. Idefix frisst diesen Brei sehr gut. Den muss er nämlich nicht in den Pfoten halten. Festes Futter frisst er nur dann wenn ich es ihm fest halte. Er kann sich zu wenig halten um Futter selbst fest zu halten.
Mehrere Tierärzte erzählten mir jetzt was von "frühzeitiger Alterung". Dies kann ich für mich so nicht hin nehmen. Denn die Erscheinung von alt werdenden Ratten ist einfach völlig anders als das was wir erleben.
Ich erklärte jedem Tierarzt das "Darmparasiten" in meiner Vermutung liegen. Es gibt da eine Parasitenart die nicht immer im Kot nachweisbar ist. Da die Ratten doch eh weg sterben, könne man doch genauso gut trotz unauffälliger Befunde prophylaktisch behandeln, dachte ich mir. Aber kein Tierarzt nimmt mich dort hingehend ernst.
Baytril, Cortison, Aufbauspritzen, Schmerzmittel... alles mögliche wurde an bisher erkrankten Ratten ausprobiert (ohne das man überhaupt wusste ob richtige Schmerzen bestehen oder was sonst los ist da alle Untersuchungsergebnisse ohne Befund waren). Nichts half und man nimmt mich scheinbar bezüglich "schwer nachweisbaren Parasiten" nicht ernst.
Unglaublich was bei uns die ganzen Monate über los war/ist. Und so langsam ist eines sicher: Wir kommen bei all den Tierarztbesuchen der letzten 1,5 Jahre am Ende unseres Geldes an. Wir hatten alleine letzten Monat so viele TA-Besuche das nichts mehr geht. Kleine Ersparnisse die wir für eventuelle Op`s hatten... alles weg..... ebenso wie 3 unserer Ratten.
Ich wollte es einfach mal hier nieder schreiben. Aber vielleicht hat sogar jemand eine Idee was wir noch machen können. Hat in der Zwischenzeit mal jemand einen ähnlichen Fall gehabt? Wie würdet ihr weiter vorgehen? Wie würdet ihr vor allem mit den Tierärzten umgehen?
Wir sind verunsichert ob wir nun wieder alle zum TA schleppen sollen oder ein Gespräch mit dem TA führen sollen wo wir die Ratten nicht wieder mitnehmen und stressen. Untersuchungen bleiben ja immer ohne Befund. Gespräche hatten wir zwar auch schon unzählige. Aber irgendwas müssen wir machen. Wir können die Ratten nicht einfach so weg sterben lassen ohne alles zu versuchen.
Liebe Grüße,
Sternlein