Ich finde es vor allem eine Dreistigkeit den Beagle ruhiger züchten zu wollen. So ist nunmal seine Art und wer damit nicht klarkommt, soll sich so eine Rasse bitte nicht zulegen. Es gibt genug Rassen die ruhiger sind.
Das sehe ich genauso. Hunde für faule Menschen zu züchten, ist schlimm. Noch dazu, wenn diese Rassen dann unter ihrem Aussehen dermaßen leiden.
Aber gibt es wirklich Rassen, die deutlich ruhiger als ein Beagle sind, dabei aber einen gesunden, absoluten unextremen Körper haben? Oder sind das dann wieder kurzbeinige, kurznasige, dicke Fellbomben, die gar nicht temperamentvoller sein könnten?
Mir fallen nämlich gerade gar nicht so viele Rassen ein, die ruhiger sind und dabei trotzdem gesund... *grübel*
@ Saphi09: Nein, es sind nicht alle Rassehunde so verzüchtet. Der Cairn Terrier beispielsweise ist sehr gesund. Ich kenne einige Hunde, die 17 Jahre alt wurden. In unserem kleinen Cairn Terrier Forum wurde dieses Jahr sogar eine Hündin volljährig. 12 bis 15 Jahre sind für Cairns absolut normal. Meine beiden sind jetzt 7 und 2 Jahre alt. Tabs hatte als Welpe eine Helicobacter Infektion, was jeden Hund treffen kann und seitdem nie wieder etwas. Cuno war noch nie krank. Die genetische Basis ist breit, das Aussehen ohne Extreme (obwohl mir die Vorgesichter fast schon zu kurz werden) und die Rasse ist keine Moderasse. Trotzdem sind sie aber auch nicht so extrem selten, dass es nicht genug Individuen gibt. Aber es gibt ein Nord-Süd-Gefälle. Im Norden sind sie deutlich bekannter und beliebter und aus dem Norden kenne ich 2 Hunde, die durchaus ein paar Problemchen haben (empfindliche Haut und Verdauung).
Auch der Australian Terrier und der Australian Silky Terrier stehen schon in ihrer Entstehung auf einer breiten genetischen Basis, da sie über lange Zeit recht natürlich in einem großen Landstrich entstanden sind, m.H. vieler Rassen und vieler Individuen. Und auch sie sind sehr gesund, robust und langlebig.
Generell gibt es unter den Terriern viele sehr gesunde Rassen, aber auch einige, die ihre Problemchen haben. Der Westie und Yorkie haben viele Krankheiten als Modehunde, der Scottish leidet und Wehenschwäche und hoher Kaiserschnittrate (wundert aber bei dem Gebäude auch nicht weiter), der Cesky hat Lymphkrebsprobleme durch enge genetische Basis, da er aus nur wenigen Hunden (da waren nicht mal 10 verschiedene Tiere in der Entstehung der Rasse beteiligt) gezüchtet wurde.