Dass da früher oder später der Gedanke kommt, die Maus einzuschläfern, kann ich verstehen. Bei Hanna waren die Symptome nicht ganz so krass. Sie wurden zwar später wesentlich schlimmer, aber da wir recht früh operieren konnten, mussten wir das nicht lange mitansehen. Wenn ich drüber nachdenke, bin ich immer noch fertig, dass es in der Schwebe hing, wie lang wir dem Hund das hätten zumuten können, wenn wir keine Diagnose finden oder sie nicht zu operieren gewesen wäre. Trotz Diät hatte sie die Symptome nämlich leider nie abgelegt und hatte weiterhin Kopfwackeln und rannte manchmal gegen Wände. Wobei die Lebensqualität durch die Diät wirklich stieg. Für mich subjektiverweise einfach ein Beweis dafür, wie viel "passende" Ernährung ausmachen kann, auch wenn das viele nicht hören wollen.
Dass Hanna nicht entwickelt ist, wie sie sollte, wurde uns auch von Tierklinik und mehreren TÄ bestätigt. Wir haben es auch an ihren Geschwistern gesehen. Die wiegen alle dicke mindestens 2Kg mehr als es Hanna damals tat. Mittlerweile ist sie bei fast 7 Kg und damals wog sie 5Kg. 5,5Kg, wenn sie mal eine gute Woche hatte. Sie ist auch wesentlich kleiner, hat erst spät ihr Welpenfell abgelegt und auch das Verhalten war lange nicht das, wie es sein könnte. Wobei letzeres auch an anderen Dingen liegen könnte, das will ich nicht alles auf den Shunt schieben.
Wow, dass deine Hanna wirklich 7 Kg zugenommen hat. Wie dünn die arme Maus gewesen sein muss

Barf - zumindest wenn man es richtig macht - ist ja dann wirklich der Supergau für so ein Tier, gerade weil es so fleischlastig ist. Wobei es ja prinzipiell nach einer guten Homöopathin klingt, wenn sie erstmal zu Barf rät als zu irgendwelchen Wunderfuttermitteln, was ich leider schon oft erlebt habe.
Also wird deine Hanna komplett vegetarisch ernährt bzw. nur mit dem Fleisch, welches auch im RC drin ist?