Vom Hund auf die Katz

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  • Vom Hund auf die Katz Beitrag #1
Aleika

Aleika

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Hi,
wir machen uns bereits gedanken, was ist wenn unser Hund nicht mehr ist.
Meine Mutter wünscht sich eine Katze.

1. Wir wohnen in einer ruhigen gegend, in einer Sackgasse. Fast jeder lässt hier seine Tiere freilaufen. Meine Mam meint, dadruch können wir auf eine zweit Katze verzichten.
Die Katze würde dann kommen und gehen können wie sie/er will.

2. In unserer Nachbarschaft wohnt eine Familie die gerne zugelaufene Katzen behält. Ich kenne die Familie zwar, hätte aber trotzdem angst dass die Katze dan dort bleiben will. Kannman dagegen was tun?

3. Wie viel zahlt ihr für eine Katze und für zwei? (Damit ich den Betrag meinen Eltern zeigen kann).

4. Und wie lange kannman eine Katze alleine lassen?

Mir ist es wichtig dass zu wissen, um mit meinen Eltern nochmal darüber sprechen zu können.
 
  • Vom Hund auf die Katz Beitrag #2
Zu Punkt zwei kann ich nur sagen, dass ihr die Nachbarsfamilie darum betet, dass sie eure Katze nicht füttern oder ins Haus lassen sollen. So kann denke ich ein Fremdeln der Katze eingedämpft werden. Lasst sie auf jedenfall Chipen (aber das dürfte klar sein)
Gehen die mit dem gefundenen Tier nicht zu einem Tierarzt? Behalten sie die einfach so?
 
  • Vom Hund auf die Katz Beitrag #3
Huhu Aleika,

zu Punkt 1: Auch Freigängerkatzen sollten einen Katzenkumpel haben - draußen treffen sie zwar auf andere Katzen, aber das läuft meist auf Revierstreitigkeiten hinaus, wirkliche Kuschelfreundschaften entstehen da kaum...

zu Punkt 2: Leider (aber irgendwie auch verständlich ;) ) bleiben Katzen natürlich gern dort, wo es ihnen am besten gefällt - die sind da ganz pragmatisch... Das Blöde ist: Wenn jemand die Katzen mit Salami und Pizza anlockt (jetzt mal überspitzt gesagt) und die Katze das lieber mag als das noch so hochwertigste Katzenfutter, steht man als Halter doof da... Natürlich ist es verboten, einfach fremde Katzen zu behalten, und das solltet Ihr den besagten Nachbarn auch unmissverständlich klarmachen... Die Katze ist ja nicht "zugelaufen", sondern gehört zu Euch und hat bei Euch ein Zuhause... Chippen lassen ist auf jeden Fall ein wichtiger Punkt...

zu Punkt 3: Ich hab´ das gerade gestern noch irgendwo ausgerechnet ;) Für 2 Katzen kommt man mit einem 40l-Katzenstreusack (Cats Best Öko Plus) mindestens 2 Monate weit - der kostet 25 Euro ungefähr.
Fürs Futter braucht man ca. 3 Euro am Tag, wenn man die kleinen 100g-Schälchen nimmt - bei 400g-Dosen wird´s preiswerter...
Joar, und alles andere ist flexibel: Kratzbäume und Spielzeug, da sind die Grenzen nach oben offen, und Tierarztbesuche sind ohnehin schlecht kalkulierbar (bis aufs Kastrieren und Impfen), da sollte man auf jeden Fall einen Notgroschen in der Reserve haben....

zu Punkt 4: Wenn die Katzen zu zweit sind, können sie durchaus jeden Tag 8 Stunden "allein" sein - sie dösen und schlafen viel, und sie haben einen Katzenkumpel zum Spielen und Toben.... Eine Einzelkatze hingegen wäre todunglücklich, auch wenn es nur wenige Stunden sind, die man sie allein lässt... Daher würde ich IMMER zu zwei Katzen raten...

zu Punkt 5: Ach so, gibt´s ja gar nicht ;)
Nee, mal im Ernst: 2 Katzen machen keinesfalls mehr Arbeit als eine, denn sie beschäftigen sich miteinander und zerlegen nicht die Wohnung. 2 Katzen sind nicht automatisch doppelt so teuer wie eine Katze, denn man kann z. B. größere Futterdosen kaufen und so die Kosten relativieren... 2 Katzen kann man auch mal ohne schlechtes Gewissen einen Tag allein lassen, denn sie - wie gesagt - beschäftigen sich miteinander.... Und wer sich den Katzenkuschelfoto-Thread angeschaut hat, der wird sicher nicht mehr auf die Idee kommen, eine Einzelkatze halten zu wollen ;)

LG, seven
 
  • Vom Hund auf die Katz Beitrag #4
Wenn dan eh zwei Katzen aber meine Mutter sieht das anders. Wir hatten (vor meiner Zeit) eine Katze und die war angeblich auch "glücklich", sie wurde vom Auto überfahren.

Bei meinen Nachbarn bleiben meist ganz junge Kätzchen. Ich weis nicht ob die mit denen zum TA gehen. Die letzte Katze hatte Krebs, diesen versuchte sie "ab zu beisen". Mehr sag ich besser nicht dazu, will auch garnicht an das Bild und den Geruch denken.
(Und bevor jetzt gemeckert wird dass ich da nicht eingegriffen habe: Da war ich ca. 13. Jetzt bin ich schlauer)

Mit den TA kosten, dass kennen wir ja von unserem Hund.
Wir haben uns auch vorgenommen hochwertigeres Futter zu geben.
Wichtig war auch dass die Katze nicht vereinsamt und leidet. Der Freigang wäre auch jederzeit möglich.
 
  • Vom Hund auf die Katz Beitrag #5
1. Wir wohnen in einer ruhigen gegend, in einer Sackgasse. Fast jeder lässt hier seine Tiere freilaufen. Meine Mam meint, dadruch können wir auf eine zweit Katze verzichten.
Die Katze würde dann kommen und gehen können wie sie/er will.
Ich würde trotzdem nicht auf eine zweite Katze verzichten. Wie Seven schon sagte: soziale Kontakte draußen laufen oftmals nur als Prügelei o.ä. ab, gegenseitige Fellpflege, gemeinsames Spielen usw. wird es da weniger geben. Auch gibt es ja genug Katzen, die nicht bei richtig schlechtem Wetter stundenlang draußen streunen, sondern dann auch mal lieber drinnen im Warmen bleiben. Oder aber man muss ein Tier wegen Krankheit/Verletzung oder sonst was länger drinnen behalten. In all diesen Fällen ist ein Partner dann schöner.

2. In unserer Nachbarschaft wohnt eine Familie die gerne zugelaufene Katzen behält. Ich kenne die Familie zwar, hätte aber trotzdem angst dass die Katze dan dort bleiben will. Kannman dagegen was tun?
Ansprechen vorab. Wenn ihr Pech habt, wird das aber möglicherweise ignoriert :?. Wenn die Nachbarn die Tiere füttern, könntest du vielleicht noch damit kontern dass eure Katze(n) Spezialfutter braucht und nich gefüttert werden darf ;).

3. Wie viel zahlt ihr für eine Katze und für zwei? (Damit ich den Betrag meinen Eltern zeigen kann).
Für Futter und Streu und zwischendurch rohes Fleisch monatlich ca. 90 - 100 € bei 3 Katzen. Hier werden zum Großteil auch 400 g Dosen verfüttert. Der "Notgroschen" für den TA war dir ja eh klar ;).

4. Und wie lange kannman eine Katze alleine lassen?
Meine drei sind immer mo-do von halb 8 bis kurz nach 5 allein, freitags nur bis kurz nach 2. Deswegen sind sie aber auch zu dritt, dürfen natürlich die ganze Wohnung nutzen und nachts im Bett schlafen ;).
Das macht im Normalfall auch keine Probleme. Ich merke allerdings immer, wenn ich mal 2 Abende unterwegs war zusätzlich, dass meine drei total anhänglich werden und mich schon deutlich vermisst haben.
 
  • Vom Hund auf die Katz Beitrag #6
Gibt es Rassenarten wo man sagt "die eher Wohnungskatzen" oder "eher Freingänger"?
 
  • Vom Hund auf die Katz Beitrag #7
Gibt es Rassenarten wo man sagt "die eher Wohnungskatzen" oder "eher Freingänger"?
Das ist eher vom Charakter als von der Rasse abhängig. Wobei ich jetzt nicht unbedingt einen sehr trägen Perser mit extrem langem Fell nach draußen lassen würde ;). Solltet ihr euch für Katzen vom Züchter entscheiden, ist es allerdings sehr wahrscheinlich, dass dieser nur in Wohnungshaltung (mit gesichertem Freigang eventuell) abgibt.
 
  • Vom Hund auf die Katz Beitrag #8
Wenn dan eher eine Katze aus einer Katzenhilfe oder so. Mit dem Tierheim bei uns haben wir schlechte Erfahrung gemacht. (Meine Schwester hatte von dort eine Katze, sie wurde von denen kastriert und am selben Tag bekam meine Schwester die Katze. Sie starb in der selben Nacht)
 
  • Vom Hund auf die Katz Beitrag #9
Hallo!

Wenn man die Katzen gewissenhaft aussucht finden sich gut welche, die gerne in der Wohnung leben. Die sind dann schon etwas älter und hatten oft gar nicht so Interesse an draußen bisher. Oder man such gezielt nach katzen mit Behinderung - die humpeln, blind oder taub sind, zu Panik neigen oder aus anderen Gründen nicht raus dürfen.

Klar, Perser sind auch nicht ideale Kandidaten für draußen, weil in diesem Fell echt alles hängen bleibt, schon leichte taufeuchte dafür sorgt, dass sie Klatschnass sind und sie sich entsprechend schnell erkälten - aber dafür haben Perser oft massive Probleme mit den dauernden ziependen Bürsten und Kämmen, haben einen ziemlich kaputten Magen durch das verschlucken der vielen Haare beim putzen und erbrechen sich oft, schnarchen und haben oft Augenentzünungen durch die platte Nase... also ich würde eher keinen Perser oder Persermischling mehr nehmen.

Kostenpunkt sind so um die 70-80 Euro im Monat, wenn man jetzt nicht das teuerste Futter kauft und sie sonst gesund sind.

Ich würde auch sehr zu zwei Katzen raten, und vielleicht nicht gleich von Anfang an vornehmen sie raus zu lassen, sondern erst mal schauen, ob Wohnungshaltung auch klappt. dann gibt es auch keine Probleme mit den Nachbarn.
 
  • Vom Hund auf die Katz Beitrag #10
Wenn dan eher eine Katze aus einer Katzenhilfe oder so. Mit dem Tierheim bei uns haben wir schlechte Erfahrung gemacht. (Meine Schwester hatte von dort eine Katze, sie wurde von denen kastriert und am selben Tag bekam meine Schwester die Katze. Sie starb in der selben Nacht)

Oh je, da rücken ja mal wieder die Tierheime in einen sehr schlechten Ruf.:( Ist zwar ein Unding, dass das Tierheim eine gerade frisch kastrierte Katze am selben Tag abgibt, aber dass eine Katze nach der Kastra stirbt, ist nicht die Regel und eine ganz grosse Ausnahme. Ich könnte mir nur vorstellen, das das Tierheim hoffnungslos überbelegt war (wie so viele) und sie deshalb die Katze so schnell abgegeben haben. Aber normal ist das nicht. Und man sollte sich von solchen (natürlich tragischen!) Einzelfällen nicht davon abhalten lassen, trotzdem in den Tierheimen nach Katzen zu schauen.
 
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