- Tierschutz in Ägypten Beitrag #1
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Gast13004
Guest
Hallo an alle,
hier möchte ich euch gerne regelmäßig von meiner Tierschutz Arbeit in Ägypten berichten.
Seit dem 18.07.2011 Arbeite und lebe ich in der Tierhilfe Marsa Alam.
Angefangen als Praktikantin, durch private Umstände, schnell in die Leitung aufgestiegen.
Die Tierhilfe bestand vorher aus Mischa und Ihrem Mann.
Angefangen hatte alles mit einem Verletzten Hund und es wurden immer mehr.
Nun sind wir in Deutschland als Gemeinnütziger Verein registriert und hoffen, dass wir vielen Tieren helfen können.
Da leider noch das Geld und die Mittel fehlen, leben wir auf ca. 90qm mit momentan 24 Hunden und 4 Katzen zusammen.
Für die Hunde gibt es extra einen großen Raum, in dem drei große Boxen stehen und in dem Sie sich frei aufhalten dürfen.
Dort leben momentan 16 Hunde. 4 Junghunde, 7 Welpen im Alter von 3 Monaten, 1 Hund der zu uns kam, weil er angefahren wurde und noch nicht wieder laufen kann, und dann noch eine Hündin mit Ihren 3 Welpen die etwa 3-4 Wochen alt sind.
Bei uns im Wohn/- Schlafzimmer leben 8 Hunde und die 4 Katzen. 6 der Hunde suchen kein Zuhause, den Sie bleiben hier.
Wir haben zwei Kater und zwei Katzen hier. Der Jüngste Zugang bei den Katzen ist etwa 6-7 Wochen alt.
Auch wenn es sehr viele Tiere auf wenig Raum sind, fehlt es Ihnen an nichts. Jeder Hund kommt zweimal am Tag raus und bekommt auch seine Zuwendung.
Wir Menschen (Mischa und Ich) stecken alles Geld und liebe in die Tiere. Wir selber schlafen zb. Nur auf Matratzen.
Wir bekommen zum Glück immer wieder Spenden aus Deutschland. Oft Sachspenden, aber zum Glück auch Geldspenden. Ohne würden wir das hier nicht schaffen.
Wir hoffen, dass wir irgendwann von der Regierung ein Gelände bekommen und dort dann ein richtiges Tierheim aufbauen können.
Wir konnten zum Glück schon ein paar Tiere nach Deutschland und auch in die Schweiz vermitteln.
Die Ägypter sind leider überhaupt kein Tierfreundliches Volk.
Hunde gelten hier als dreckig und werden meist geschlagen, getreten und von Autos angefahren und liegen gelassen.
Leider werden auch immer wieder Vergiftungsaktionen von der Regierung bezahlt.
Durch unsere Arbeit hier, konnten wir ein paar Ägypter den Hunden schon ein wenig näher bringen. So haben wir z.B. Drei unserer Hunde von Ägyptern bekommen, die gemerkt hatten, dass Sie verletzte und Mutterlos waren. Das ist aber leider noch sehr selten.
Bei unserer Mausi mit ihren drei Welpen, war es z.B. So, dass Kinder mit den Welpen am Spielen waren, als wenn es Spielzeug wäre. Und die Eltern haben nur zugeschaut und nichts gemacht.
So schauen unsere Tage aus ( Text von unserer Homepage kopiert)
Nun, im Normalfall stehen wir gegen 7 Uhr morgens auf, entfernen einige Unfälle und trinken erst mal Kaffee, der muss sein. Es kann aber auch durchaus vorkommen, dass wir um 4 Uhr morgens aufstehen müssen, um ein Tier via Hurghada nach Europa zu schicken. Da die Fahrzeit fast 4 Stunden beträgt, muss das eingerechnet werden und vorher alles erledigt werden.
Dann gehen wir mit den ersten Hunden in die Wüste, damit die dort alles erledigen können. Wenn wir zurück kommen, wird das "Hundezimmer" gereinigt. Manche Menschen sagen auch "entkackifizieren" dazu. Währenddessen kocht auf dem Herd der 15-Liter-Topf mit dem Hühnchen für die Welpen. Dann gehen wir, nach einer Zigarettenpause mit der "Hundezimmergang" in die Wüste, die sollen ihr Geschäft ja auch draußen erledigen.
Nach 2 Stunden ist das Huhn durch, der Reis mit dem Gemüse kommt rein. Weiterkochen.
In der Zwischenzeit haben wir das Futter für die Welpen angewärmt, mit Haferflocken und Trockenfutter versehen, auf geht’s, die Kleinen haben Hunger.
So, nun dürfen die Kleinen mit den Großen spielen, aber erst, wenn das Zimmer noch mal „zwischengereinigt“ wurde.
Dann gibt’s oft noch verletzte Tiere, die wundversorgt werden müssen und auch ihre Zuwendung brauchen.
Gegen 11 Uhr ist erst mal das Wichtigste fertig und wir können frühstücken.
Jetzt sind die Katzenklos und allgemeines Aufräumen, abspülen etc. dran.
Gegen 13 Uhr können wir endlich unsere wohlverdiente Mittagspause machen. Die wird auch oft für Siesta genutzt, sonst hält man den Job nicht durch.
Das Internet muss wieder ein gepflegt werden. Alle Tiere, Fotos dazu und Texte dazu aktualisiert werden, Flugpaten gesucht werden, Emails beantwortet werden.
Oh, schon 17 Uhr? Internet und Mails müssen warten, die Gassi-Runden stehen wieder an.
Also, wieder mit 20 Hunden in die Wüste, putzen (zum wievielten Mal? Ich glaube zum 6ten Mal) füttern, schmusen, Wunden versorgen, auch mal Streits schlichten, die Hunde an Katzen gewöhnen und umgekehrt ach ja, und wir wollen ja auch mal was zu Abend essen. Oh Mist, keine Gemüse mehr da, also noch schnell auf den Souk und einkaufen gehen.
20:00 Uhr oder oft auch später endlich Feierabend und Abendessen.
Feierabend? Ach nein, da warten ja noch Internet, Mails, Chats, etc. Also wieder spät ins Bett. Aber das ist normal und wir machen es gern!
Ich möchte euch hier regelmäßig berichten, was wir hier in Ägypten im Tierschutz alles erleben.
Vielleicht Interessiert es ja den ein oder anderen.
hier möchte ich euch gerne regelmäßig von meiner Tierschutz Arbeit in Ägypten berichten.
Seit dem 18.07.2011 Arbeite und lebe ich in der Tierhilfe Marsa Alam.
Angefangen als Praktikantin, durch private Umstände, schnell in die Leitung aufgestiegen.
Die Tierhilfe bestand vorher aus Mischa und Ihrem Mann.
Angefangen hatte alles mit einem Verletzten Hund und es wurden immer mehr.
Nun sind wir in Deutschland als Gemeinnütziger Verein registriert und hoffen, dass wir vielen Tieren helfen können.
Da leider noch das Geld und die Mittel fehlen, leben wir auf ca. 90qm mit momentan 24 Hunden und 4 Katzen zusammen.
Für die Hunde gibt es extra einen großen Raum, in dem drei große Boxen stehen und in dem Sie sich frei aufhalten dürfen.
Dort leben momentan 16 Hunde. 4 Junghunde, 7 Welpen im Alter von 3 Monaten, 1 Hund der zu uns kam, weil er angefahren wurde und noch nicht wieder laufen kann, und dann noch eine Hündin mit Ihren 3 Welpen die etwa 3-4 Wochen alt sind.
Bei uns im Wohn/- Schlafzimmer leben 8 Hunde und die 4 Katzen. 6 der Hunde suchen kein Zuhause, den Sie bleiben hier.
Wir haben zwei Kater und zwei Katzen hier. Der Jüngste Zugang bei den Katzen ist etwa 6-7 Wochen alt.
Auch wenn es sehr viele Tiere auf wenig Raum sind, fehlt es Ihnen an nichts. Jeder Hund kommt zweimal am Tag raus und bekommt auch seine Zuwendung.
Wir Menschen (Mischa und Ich) stecken alles Geld und liebe in die Tiere. Wir selber schlafen zb. Nur auf Matratzen.
Wir bekommen zum Glück immer wieder Spenden aus Deutschland. Oft Sachspenden, aber zum Glück auch Geldspenden. Ohne würden wir das hier nicht schaffen.
Wir hoffen, dass wir irgendwann von der Regierung ein Gelände bekommen und dort dann ein richtiges Tierheim aufbauen können.
Wir konnten zum Glück schon ein paar Tiere nach Deutschland und auch in die Schweiz vermitteln.
Die Ägypter sind leider überhaupt kein Tierfreundliches Volk.
Hunde gelten hier als dreckig und werden meist geschlagen, getreten und von Autos angefahren und liegen gelassen.
Leider werden auch immer wieder Vergiftungsaktionen von der Regierung bezahlt.
Durch unsere Arbeit hier, konnten wir ein paar Ägypter den Hunden schon ein wenig näher bringen. So haben wir z.B. Drei unserer Hunde von Ägyptern bekommen, die gemerkt hatten, dass Sie verletzte und Mutterlos waren. Das ist aber leider noch sehr selten.
Bei unserer Mausi mit ihren drei Welpen, war es z.B. So, dass Kinder mit den Welpen am Spielen waren, als wenn es Spielzeug wäre. Und die Eltern haben nur zugeschaut und nichts gemacht.
So schauen unsere Tage aus ( Text von unserer Homepage kopiert)
Nun, im Normalfall stehen wir gegen 7 Uhr morgens auf, entfernen einige Unfälle und trinken erst mal Kaffee, der muss sein. Es kann aber auch durchaus vorkommen, dass wir um 4 Uhr morgens aufstehen müssen, um ein Tier via Hurghada nach Europa zu schicken. Da die Fahrzeit fast 4 Stunden beträgt, muss das eingerechnet werden und vorher alles erledigt werden.
Dann gehen wir mit den ersten Hunden in die Wüste, damit die dort alles erledigen können. Wenn wir zurück kommen, wird das "Hundezimmer" gereinigt. Manche Menschen sagen auch "entkackifizieren" dazu. Währenddessen kocht auf dem Herd der 15-Liter-Topf mit dem Hühnchen für die Welpen. Dann gehen wir, nach einer Zigarettenpause mit der "Hundezimmergang" in die Wüste, die sollen ihr Geschäft ja auch draußen erledigen.
Nach 2 Stunden ist das Huhn durch, der Reis mit dem Gemüse kommt rein. Weiterkochen.
In der Zwischenzeit haben wir das Futter für die Welpen angewärmt, mit Haferflocken und Trockenfutter versehen, auf geht’s, die Kleinen haben Hunger.
So, nun dürfen die Kleinen mit den Großen spielen, aber erst, wenn das Zimmer noch mal „zwischengereinigt“ wurde.
Dann gibt’s oft noch verletzte Tiere, die wundversorgt werden müssen und auch ihre Zuwendung brauchen.
Gegen 11 Uhr ist erst mal das Wichtigste fertig und wir können frühstücken.
Jetzt sind die Katzenklos und allgemeines Aufräumen, abspülen etc. dran.
Gegen 13 Uhr können wir endlich unsere wohlverdiente Mittagspause machen. Die wird auch oft für Siesta genutzt, sonst hält man den Job nicht durch.
Das Internet muss wieder ein gepflegt werden. Alle Tiere, Fotos dazu und Texte dazu aktualisiert werden, Flugpaten gesucht werden, Emails beantwortet werden.
Oh, schon 17 Uhr? Internet und Mails müssen warten, die Gassi-Runden stehen wieder an.
Also, wieder mit 20 Hunden in die Wüste, putzen (zum wievielten Mal? Ich glaube zum 6ten Mal) füttern, schmusen, Wunden versorgen, auch mal Streits schlichten, die Hunde an Katzen gewöhnen und umgekehrt ach ja, und wir wollen ja auch mal was zu Abend essen. Oh Mist, keine Gemüse mehr da, also noch schnell auf den Souk und einkaufen gehen.
20:00 Uhr oder oft auch später endlich Feierabend und Abendessen.
Feierabend? Ach nein, da warten ja noch Internet, Mails, Chats, etc. Also wieder spät ins Bett. Aber das ist normal und wir machen es gern!
Ich möchte euch hier regelmäßig berichten, was wir hier in Ägypten im Tierschutz alles erleben.
Vielleicht Interessiert es ja den ein oder anderen.






