Kastration

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  • Kastration Beitrag #21
Moin, was ist denn mit dem 2. Frettchen, ist das bereits kastriert?Ist das auch ein Rüde, oder ist das eine Fähe?

L.G.
Angie

Das 2. Frettchen ist eine Fähe und der Halter weiß noch nicht ob die jetzt Schwanger ist oder nicht da die zwichen durch schon ***** :uups: und danke für die antworten.
 
  • Kastration Beitrag #22
Komme auch aus Düsseldorf ,kannst ja hier mal nach fragen, der Arzt sitzt in Düsseldorf Wersen und ich war heute da was gegen Milben hollen man sagte mir er hätte erfahrung
Stevan Pintar
Kölner-Landstraße 4
40591 Düsseldorf
Tele:0211-787978

ansonsten kann ich dir die Adresse eines Spezialisten geben der in Mühlheim sitzt man fährt ne halbe stunde bis 40Minuten der ist preiswert und 80% der Kunden dort sind Frettchen.

Lg Kila
 
  • Kastration Beitrag #23
Heute wurden beide kastriert

tach zusammen.
ich habe heute meine beiden stinker kastrieren lassen:roll:.
wollte mich einfach vorsorge halber nach tipps oder besonderheiten/erfahrungsberichten umhören.
sie haben den ganzen tag geschlafen und sind gerade kurz aufgewacht,er schläft wieder, sie läuft rum und weiss nich so ganz was sie will^^schlafen, oder doch nicht.was mich schon ein bisschen wundert, da sie nie getrennt pennen gehen oder geschweige denn getrennte wege.evtl ist sie ja nur noch ein bisschen verwirrt von der narkose.aber na ja, würd mich über ein paar antworten doch sehr freuen.
steven
 
  • Kastration Beitrag #24
Ich zitiere der Einfachheit halber mal meine HP:

Kastration – wie bereitet man sich und seine Frettchen darauf vor!? Was macht anschließend?!

Kastrationen sind wichtig, als Vorbeugung gegen Nachwuchs und diverse Krankheiten, wie Gebärmutterentzündungen, Gebärmutter- oder Brustkrebs, Dauerranz, Hodenkrebs (ja, auch Rüden können krank werden, wenn sie unkastriert bleiben!) oder hormonell bedingten Verhaltensstörungen, wie übermäßige Aggression oder Depression.

Eine Kastration ist also sinnvoll, aber eine Operation bleibt eine Operation, Narkosen bedeuten immer ein Risiko... Wie bereitet man sich und seine Frettchen auf diese OP vor, damit alle sie gut überstehen?

Vor der OP

  • Man lässt sich vom Tierarzt ausführlich erklären, was wie gemacht wird. Was ist eine Kastration eigentlich? Was passiert da im OP-Saal?
  • Man fragt den TA, wie oft er schon Frettchen operiert hat, ob er Erfahrungen damit hat, ein Frettchen zu narkotisieren und zu kastrieren.
  • Man trinkt daheim einen Beruhigungstee, wenn die Aufregung zu groß wird...
    c020.gif
Beim TA

  • Vor der OP wird das Frettchen gründlich vom TA untersucht, ob es gesund ist und nichts dagegen spricht, das Frett zu narkotisieren.
  • Etwa 3 – 4 Stunden vor der OP wird dem Frettchen das Futter weggenommen, auch alle Verstecke durchsuchen, damit das Frett nicht eventuelle Vorräte frisst!
  • Wasser darf und muss das Frettchen bis direkt vor der OP zur Verfügung haben!
  • Man bringt das Frettchen bei fast jedem TA relativ direkt vor der OP in die Sprechstunde, damit noch mal gemeinsam nach dem Gesundheitszustand geschaut werden kann und die erste Beruhigungsspritze dem Tier im Beisein des Besitzers gegeben wird.
  • Danach überlässt man dem TA das Feld und geht nach hause. Hier trinkt man dann noch eine Tasse von dem leckeren Tee und legt sich ggfs. noch mal hin oder erledigt Hausarbeit... J
    Der TA wird jetzt das OP-Feld (also den Bauch oder Hoden) rasieren, desinfizieren und anschließend operieren.
  • Nach einigen Stunden wird das Frettchen langsam aus der Narkose wieder aufwachen, immer mal wieder das Köpfchen heben, aber noch recht unbeholfen und orientierungslos sein. Bis zu diesem Zeitpunkt behalten die meisten TÄe ihre Patienten noch in der Praxis, um sie im Auge zu behalten und bei eventuellen Nachwirkungen der Narkose direkt eingreifen zu können.
Am Tag der OP anschließend



  • Jetzt holt man seinen kleinen Liebling wieder aus der Praxis ab und redet noch einmal mit dem TA. Sind Komplikationen aufgetreten, sah alles normal aus, ist dem TA irgendwas aufgefallen?
  • Zuhause angekommen legt man das operierte Frettchen auf ein handwarmes Heizkissen oder eine ebenso warme Wärmflasche, bzw. legt es sich auf den Bauch, bis es wach genug ist, wieder einigermaßen gefahrlos rumzulaufen.
  • Manche Frettchen sind bereits nach einer Stunde wieder so fit, dass sie toben, andere brauchen 2 Tage, um wieder richtig wach zu werden. Das ist von Tier zu Tier und je nach Narkosemittel unterschiedlich. Macht euch nicht zu viele Sorgen, wenn euer Frettchen nicht zu denen gehört, die am selben Abend schon wieder rumspringen!
  • Lasst das Frettchen seinen Rausch in Ruhe ausschlafen! Seht wenn möglich davon ab, ihm nach der OP eine „Aufwachspritze“ geben zu lassen (die geht bloß auf den Kreislauf) und fummelt nicht dauernd an ihm rum, wenn es euch nicht schnell genug wach wird.
    Wenn ihr nicht die Zeit habt, das Tier auf eurem Bauch wach werden zu lassen, dann legt es zum aufwachen in einen Kennel oder kleinen Käfig, damit es sich in seinem Rausch nicht verletzen kann.
  • Eine Toilette sollte vorhanden sein, allerdings mit niedrigem Rand und nicht mit Streu, sondern mit Zeitung oder Küchenpapier ausgelegt.
    Dies sollte auch am Tag nach der OP noch so bleiben, bis die OP-Wunde vollständig verschorft ist.
  • Wasser und Futter sollte das Tier erst dann wieder zur Verfügung gestellt bekommen, wenn es so wach ist, dass es problemlos geradeaus laufen kann! Bis dahin gibt es kein Futter und Wasser nur tröpfchenweise von Hand. Ansonsten könnten die Tiere sich verschlucken und durch die Nachwirkungen der Narkose ersticken. Ihnen fehlt dann nämlich die Koordination, evtl. Erbrochenes oder eingeatmetes Futter oder Wasser auszuspucken.
Die Tage nach der OP

  • Bitte nicht an der OP-Wunde rumpulen! Aber täglich kontrollieren, wie die Wunde aussieht. Sind die Ränder (oder noch mehr) gerötet oder geschwollen, gehen die Nähte auf, eitert die Wunde oder leckt das Frettchen sich rund um die Naht die Haut wund, dann unbedingt wieder zum TA gehen.
  • Wenn das Frettchen wieder richtig wach ist, sollte auch langsam wieder für Gesellschaft gesorgt werden. Man nimmt erst mal nur ein Frettchen aus der Gruppe, setzt ihn zu dem Operierten und sieht, ob der andere die Wunde zufrieden lässt und den Operierten nicht zu sehr überanstrengt. Gemeinsam genesen Frettchen viel schneller...
  • Etwa 10 Tage nach der OP werden die Fäden gezogen. Allerdings werden Rüden meistens nicht genäht, weil die Wunden eh nur sehr klein sind und auch ohne Naht heilen.
  • Die Haare wachsen bei jedem Frettchen anders nach - bei einem geht es schnell, bei dem nächsten dauert es fast bis zum nächsten Fellwechsel, bei einem wachsen die Haare ganz gleichmäßig, bei dem anderen erstmal nur um die Naht herum... Bei dunklen Frettchen (Iltis, Blackself, dunkle Silvers) schimmert die rasierte Fläche erstmal bläulich, bevor das Fell wiederkommt. Das sind die nachwachsenden Haare unter der Haut, also keine Panik, es sind keine Blutergüsse!!
    daumen_2.gif

Und schon hat man es überstanden!

Diese Vor- und Nachsorge gilt natürlich weitgehend auch für jede andere OP, die bei einem Frettchen ansteht.
 
  • Kastration Beitrag #25
ich frage mich wirklich, warum sie einen anderen schlafplatz aufgesucht hat.er ist in der hägematte und sie hat sich gerade in ein häuschen verkrochen.sie schlafen sonst nie getrennt von einander.sie hat erst immer in die hägematte reingeschaut, hat sich aber doch entschlossen, allein die nacht zu verbringen.hat das was zu sagen?hört sich blöd an, könnte ja sein??
 
  • Kastration Beitrag #26
Huhu

Hab mir das alles durchgelesen und denke mal, dass sie noch so erschöpft und so von der Narkose sind. Also deine Frettchen scheinen nicht die Art zu sein, die gleich am selben Abend rumtoben ;)

Mach dir da mal nicht zu vielen Sorgen spätestens morgen oder übermorgen werden die beiden bestimmt wieder miteinander kuscheln usw. =)

LG Jenny
 
  • Kastration Beitrag #27
ich würde mir da auch keine gedankenmachen, so eine narkose muss auch erstmal richtig verstoffwechselt werden und die bauchop ist auch nciht ohne, und auch wenn sie schmerzmittel bekommen hat, so wird es ihr heute nciht so besonders gehen;-)
lass ihr zeit und wenn sie ruhe haben will dann soll sie sie auch kriegen.
ich denke das war ein anstrengender tag und morgen sieht die welt schon anders aus *g*

lg mel
 
  • Kastration Beitrag #28
hab ich noch nie was von gehört.
aber im dreistelligen bereich???das glaub ich nich
kopf hoch, das wrid schon lass es uns wissen, wenn was neues gibt
 
  • Kastration Beitrag #29
Das gibt's. Bei Frettchen liegen die Eierstöcke in viel Fettgewebe eingebettet (auch wenn die Fähe selbst schlank ist) und unerfahrene TÄe übersehen da ab und zu mal was und lassen dadurch eben Restgewebe drin.
Wenn die Fähe erst dieses Jahr kastriert wurde, würde ich auf jeden Fall von Resteierstocksgewebe ausgehen und nicht von Problemen mit den Nebennieren!

Ist bei der Kastration wenigstens die Gebärmutter mit entfernt worden? Wenn nämlich nicht, dann mußt du jetzt nach diesen Hormonspritzen extrem auf den Zustand deiner Fähe achten! Hormonspritzen führen oft zu Gebärmutterentzündungen, die unbehandelt tödlich enden können!
Wenn keine Gebärmutter mehr da ist, mußt du dir darum natürlich keine Sorgen machen...

Lass sie lieber gleich nachoperieren und das restliche Eierstocksgewebe entfernen. Sie wird nächstes Jahr wieder ranzig werden...

Ach so, und dreistelliger Bereich kann durchaus sein. Bei einigen TÄen kostet eine "normale" Fähenkastration schon 120,- €! jede Bauch-OP ist ein echter Aufwand.

LG Tina
 
  • Kastration Beitrag #30
Frettchen sind ja nun auch nicht gerade besonders sensibel... Wahrscheinlich hat der Rüde sie einfach genervt oder ihr sogar weh getan, indem er an der Wunde rumgeleckt hat.
Wie geht's denn heute?

LG Tina
 
  • Kastration Beitrag #31
heute morgen war erbrochenes zu finden, von wem, kann ich nicht sagen.die beiden sind immer noch total erschöpft und wissen gar nicht was sie wollen.aber ich denke, dass soweit wie ich sie kenne alles ok is
 
  • Kastration Beitrag #32
Seid der kastra schlafen sie nur noch!

mahlzeit.
meine beiden stinker wurden vor ca 2 wochen kastriert und haben beide alles super überstanden.
die narben sind super verheilt und soweit beide wohl auf, bis auf das sei seit dem nur noch schlafen.
die ersten tage dachte ich, das sei normal, aber mittlerweile mache ich mir doch sorgen.die stehen zwar ab und zu mal auf, aber dann auch nur für 30 min oder maximal 1 stunde.ansonsten schlafen sie den ganzen tag und das haben sie vorher nie gemacht.
das passt wirklich nicht zu den beiden.die waren zwei richtige wirbelwinde und nun das.ich mach mir ein wenig sorgen.was könnte das sein?
wenn jemand was weiß, ich freue mich über jede antwort.
steven
 
  • Kastration Beitrag #33
Eine klare Antwort kann ich dir da jetzt auch nicht geben, aber wenn du dir mittlerweile schon Sorgen machst, dann suche doch nochmal den TA auf, der die beiden kastriert hat.

LG
Linda
 
  • Kastration Beitrag #34
sind die beiden männlich oder weiblich und wie alt sind sie?
wie aktiv waren sie denn vorher? Also wie lange waren sie sonst immer wach und unterwegs?
 
  • Kastration Beitrag #35
sie sind beide ein 3/4 jahr.fähe und rüde.
vorher haben sie auch oft gechlafen aber jetzt bleiben sie halt nicht mehr so lange wach.sie gehen immer nach ca 1 stunde wieder schlafen.vorher waren die gut und gerne 3 stunden unterwegs^^
 
  • Kastration Beitrag #36
Vll gibt es das Thema schon, aber ich habs nicht gefunden. Mein Frettchen wird nach im Februar oder März neun Monate. Das ist ja der richtige Zeitpunkt zum kastrieren. Wie merke ich wann ich es machen lassen sollte? Ich habe Angst ihn zu früh zu kastrieren.
 
  • Kastration Beitrag #37
Vll gibt es das Thema schon, aber ich habs nicht gefunden. Mein Frettchen wird nach im Februar oder März neun Monate. Das ist ja der richtige Zeitpunkt zum kastrieren. Wie merke ich wann ich es machen lassen sollte? Ich habe Angst ihn zu früh zu kastrieren.

Versteh ich das richtig, es ist ein Rüde? Dann kannst du den richtigen Zeitpunkt gar nicht verpassen. Sobald seine Hoden in den Hodensack abgestiegen sind, kannst du ihn kastrieren lassen. Spätestens wenn er anfängt zu müffeln, alles zu markieren und sein Fell speckig wird, ist der Moment gekommen.

Bei einer Fähe sieht das etwas anders aus. Die sollte man möglichst noch vor dem Beginn der ersten Ranz kastrieren lassen, spätestens wenn die Ranz beginnt (die Vulva anfängt anzuschwellen).

9 Monate sind aber in jedem Fall genug.

LG Tina
 
  • Kastration Beitrag #38
es ist ein rüde. und wenn er erst 8 monate ist wär das auch ok?
 
  • Kastration Beitrag #39
Oh,ich hab da auch noch eine Frage zu dem Thema.
meine Frettchenfähen sind Ende April geboren und wir wollten sie neulich kastrieren lassen,haben dann aber lieber wegen diesen extremen Temperaturen abgesagt.
Wann sollten sie spätestens kastriert werden?

Ins Haus wollen wir sie nämlich wegen der Temperaturumstellung nicht holen und draußen sind es momentan -7°C!Das Gehege ist zwar gegen Kälte geschützt,aber man kann ja nie wissen...
 
  • Kastration Beitrag #40
Wie gesagt, ein Rüde kann kastriert werden, sobald seine Hoden im Hodensack sind, sei er da nun 8, 9 oder 12 Monate alt. Selbst mit 6 Monaten wäre es vertretbar, wenn es dann aufgrund seines Ranzverhaltens schon sein müßte. Den richtigen Zeitpunkt verpassen, kann man bei Rüden nicht.

Bei Fähen ist das natürlich was anderes. Sie sollten spätestens mit Einsetzen der ersten Ranzsymptome kastriert werden, also wenn die Vulva beginnt anzuschwellen. Am besten kurz vorher schon.
In Außenhaltung ist das natürlich nicht so leicht, denn JETZT ein Frettchen mit rasiertem Bauch raus in die Kälte zu setzen, geht gar nicht! Da hilft nur abwarten. Aber draußen dürften sie auch erst ranzig werden, wenn es Frühling wird, und damit auch das Wetter wieder milder ist. Außerdem kann man den Zeitpunkt dann so abpassen, daß sie direkt nach der OP in den Fellwechsel kommen können und dann das rasierte Fell eh gleich wieder nachwächst.

LG Tina
 
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