Eine zweite Katze

Diskutiere Eine zweite Katze im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo ihr Lieben, ich muss euch mal um Rat fragen. Zuerst einmal meine Geschichte: Ich bin 19 Jahre alt und lebe noch bei meiner Mutter (Eltern...
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Feliana

Feliana

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Hallo ihr Lieben,

ich muss euch mal um Rat fragen.

Zuerst einmal meine Geschichte:
Ich bin 19 Jahre alt und lebe noch bei meiner Mutter (Eltern geschieden). Das wird auch noch ein paar Jährchen so bleiben, da ich nochmal zur Schule bin um meinen Abschluss zu verbessern und es finanziell einfach "besser" so ist. Wir verstehen uns auch ganz gut und es ist sehr entspannt.. bis auf einen Punkt.. . Wir werden uns einfach nicht ganz einig, was die Einzelhaltung einer Katze angeht.
Dazu erstmal: ich bin mit einem Kater aufgewachsen (ich bin Einzelkind) und er war für mich als Kind immer wie ein bester Freund, ein Teil meiner Familie. Er war 2 Jahre alt, als ich zur Welt kam.. der Gute musste ganz schön viel mit mir mitmachen, aber er war immer für mich da. Durch ihn konnte ich mir kein Leben ohne Katze mehr vorstellen. Er wurde Gott sei Dank auch stolze 18 1/2 Jahre alt und hat mich doch den bisher größten Teil meines Lebens begleitet. Er fehlt mir immernoch wahnsinnig, er war einfach ein toller Kater. Umso mehr tut es mir leid, was er die letzten 2 Jahre seines Lebens noch auf sich nehmen musste. Aber vielleicht war es zum Teil auch ganz gut, denn man merkte doch deutlich, dass er alt wurde.. er hatte auch gegen Nachbarskatzen keine Chance mehr.
Ich will ehrlich gesagt garnicht mehr groß darüber nachdenken, denn dann gehts mir schlecht.
Die letzten 2 Jahre wurde er vom Freigänger zur Hauskatze, mit 16.. . Es war halt.. naja.. wie gesagt, Eltern getrennt, Haus verkauft.. im neuen Haus hat der Vermieter es veboten. Und wir konnten uns nicht von ihm trennen, auch wenn es egoistisch ist.. ihr versteht das sicher irgendwie.. aber ehrlich gesagt denke ich auch, dass er das selbst nicht gut weggesteckt hätte. Und wie gesagt, evtl war es besser so.. er wurde schwach, nicht mehr so gesehen und gehört vermutlich auch nicht. Trotzdem tat es mir seh leid.
Darum gehts aber eigentlich auch garnicht.

Nach seinem Tod hat einfach sehr viel gefehlt. Zu aller erst natürlich er.. mein Kleiner :( Das tut er auch immernoch.. . Aber natürlich auch überhaupt die Gegenwart einer Katze. Ich liebe diese Tiere wirklich sehr und ich kanns mir nicht ohne vorstellen.. natürlich wollte ich ihn nichte rsetzen, aber.. naja, ihr kennt das bestimmt.
Also stand für uns fest, es muss wieder eine Katze her. Das es eine Hauskatze werden wird war von Anfang an klar, da wir die Katze ja nicht rauslassen durften und auch in die Stadt ziehen wollten. Wenn die Katze das nicht anders kennt, sahen wir darin auch nicht das Problem, was wir zB bei unserem Kater hatten.
ICH wollte von Anfang an 2, weil ich das einfach für schöner für die Katze hielt, allerdings hatte ich damals auch noch nicht so viel Ahnung und hielt Einzelhatung der weit verbreiteten Meinung nach auch für normal, zumal ich vorher die meiste Zeit ja nur einen Freigänger hatte.
Meine Mutter wollte nur eine, wieder. Es gab etwas Theater aber nun, was sollte ich tun? Wie schlimm das für eine Katze sein kann wusste ich damals noch nicht und sie wusste es auch nicht.
Jetzt weis ich es.
Zumal meine Katze auch gewisse Anzeichen dafür aufzeigt. Zum Beispiel hat sie seit ich wieder zur Schule bin (die ersten 6 Monate die wir sie hatten war ich aus privaten Gründen fast nur Zuhause) ca, angefangen von einem Moment zum Andern komische Geräusche zu machen, zu schmatzen, um uns rum zu laufen und dann im nächst besten Moment ans Bein zu springen. Sie hörte dann auch nicht mehr auf, wie in einem Wahn. :? Damals dachte ich mir noch nicht sooooo viel dabei... es hat nach einer Weile dann auch wieder nachgelassen, mittlerweile macht sies kaum noch.

Aber nachdem ich mich jetzt nochmal informiert habe und aus der Phase raus bin, in der ich mich einfach damit abgefunden habe, dass meine Mutter keine zweite Katze will, macht ihr ganzes Verhalten Sinn...... .
Sie schmust auch erst seit ca einem halben Jahr mehr.. aber immernoch selten.. und Wehe man streichelt sie zu viel, dann ist sie wieder weg.
Sie sucht Nähe und irgendwie doch nicht... . Dabei hat sie damals am 1. Tag schon von sich aus mit mir geschmust und hat sich unter der Decke an mich gekuschelt. Ich denke, ihr fehlt einfach was.

Und ich möchte wirklich nicht das sie unglücklich ist. :(
Seit mir das jetzt endlich klar ist, kommen mir dauernd die Tränen, wenn ich sie anschaue... . Ich will doch, dass es ihr rundum gut geht und sie glücklich ist... .

Es ist halt auch so, dass ich immer weniger Zeit habe.. zur Zeit kommt auch noch die Fahrschule dazu. Meine Mutter arbeitet auch Vollzeit und ist Abends meistens bei ihrem Freund.. .

Das ist doch kein Zustand mehr für sie.
Früher haben meine Kaninchen sie auch nicht interessiert. Wenn ich dabei war hat sie geguckt und nebendran geschlafen.. jetzt will sie über die Gitterelemente springen und mit einer von den dreien spielen... . Was ich natürlich verhindere, aber ich denke sie versucht zu kompensieren.. .


Ich habe meiner Mutter erst heute nochmal gut 50 Seiten aus dem Internet über Einzelhaltung von Hauskatzen ausgedruckt.. sie hat immernoch gesagt, dass sie keine zweite Katze will.. ihre Begründungen:
- das wird hier ja bald ein Zoo
- nachher vertragen sie sich nicht und dann gibts wieder Stress
- noch mehr Katzenhaare
- kostet nochmal mehr

.. naja, versteht mich nicht falsch, meine Mutter liebt Katzen. Aber sie denkt da nicht so weit. Sie WILL nicht so weit denken.. . Aber ich glaube so langsam merkt sies... und wenn ich mir den Mund fusselig red, ich mach ihr das jetzt klar.
Ich bin ja auch kein Kleinkind mehr. Ich will keine zweite Katze weil sie ja ach so süß sind - obwohl sie das natürlich sind - mir ist die Arbeit die das macht sehr gut bewusst und auch das Geld nicht auf den Bäumen wächst.. ich hab schließlich auch schon 2 Jahre gearbeitet. Aber das Wichtigste ist doch, dass es unserer Katze gut geht. Und wenn dazu eben noch eine zweite gehört, dann ist das nunmal so. Ein Versuch kann doch nicht schaden, vielleicht klappt es ja sogar auf Anhieb... .
Noch hat sie die Ausdrucke nicht in Ruhe gelesen, ich hoffe sie machts bald und schläft drüber.. dann wird sies denk ich auch mal einsehen

Mal zu meiner Katze:
Sie ist weiblich, kastriert, 3 1/2 Jahre alt. Ihre Art ist.. ja.. teilweise ja schon oben beschrieben, zudem ist sie eigentlich noch sehr aktiv und verspielt, aus Langeweile liegt sie aber vermutlich sehr viel rum, wenn wir weg sind.. .
Und auch wenn wir da sind, haben wir ja leider nicht die komplette Zeit um mit ihr zu spielen. Auch wenn ichs gerne so hätte.
Als wir sie das erste Mal sahen war sie noch zu klein um abgegeben zu werden.. aber da ist sie mir direkt aufgefallen. Ihr Geschwister haben alle geschlafen und sie ist wackelig drübergetapst und hat sie ins Ohr gezwickz und abgeschleckt.

Meint ihr, man kann zu ihr noch gut eine kleine Katze holen? Weiblich oder Männlich?
Eine Katze aus dem Tierheim fänd ich prinzipiell ja super, aber meine Mutter wird dazu auf garkeinen Fall ja sagen, allein schon wegen den unangekündigten Kontrollbesuchen die die hier machen, das ist ihr ein viel zu großes Geschiss, wo doch regelmäßig kleine Katzen verschenkt werden.
Nachdem was ich aber so gelesen habe, wäre eine kleine Katze ja vielleicht auch besser für sie? Damit sie sie so zu sagen noch erziehen kann, denn meine Dame ist ganz schön zickig, obwohl das zum Teil auch sicher an ihrer Unzufriedenheit liegt.
Ausserdem ist sie seeeehr schreckhaft, obwohl sie zumindest nei uns nichts erlebt hat was sie dazu veranlassen könnte.

Habt ihr vielleicht noch weitere Tipps, wie ich meine Mutter überredet bekomme?

Sie ist sonst eigentlich eine ganz Liebe sonst geht es ihr bei uns auch gut (bzw wir tun sonst alles dafür, was wir können) und ich hoffe auch, dass sie sich bei uns sonst wohl fühlt.. aber ich denke die Gesellschaft einer anderen Katze fehlt ihr einfach sehr ._.
 
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  • Eine zweite Katze Beitrag #2
Ich schätze, ich hab zu viel geschrieben :mrgreen:
 
  • Eine zweite Katze Beitrag #3
nö, Du hast ganz richtig geschrieben und das Problem voll erkannt, aber ich weiß nicht, was ich dir recht raten soll.

Klar ist Einzelhaltung richtig mist, und der Katze geht es deswegen nicht so toll, aber wenn deine Mutter sich quer stellt ist das eben ein echtes Problem.

Am besten klappt gleichgeschlechtlich in ähnlichem Alter, und wenn ihr beim Tierheim im Ort nicht wollt könnt ihr auch in Tierheime weiter weg gehen. Wobei Kontrollbesuche durchaus gut sind - da könnt ihr nämlich auch ganz kostenlos ein paar Haltungstipps bekommen, für die ein Tierpsychologe nen Berg geld verlangen würde. Die wollen ja echt nur klingeln, sehen "Katze gesund, gut gepflegt, keine 50 Katzen in der Wohnung - passt!"
Das stellt man sich viel schlimmer vor als es ist, niemand kontrolliert, ob auf dem Kleiderschrank staub gewischt ist, oder ob das Katzenklo 5x täglich gereinigt wird, sondern es geht nur um ganz schlimme misstände.

Ein Kitten würde ich nicht nehmen, einfach weil die verspielt sind und einer erwachsenen Dame damit furchtbar auf den Wecker fallen können. Kitten brauchen einfach auch gleichaltrige Spielkameraden, unter einem halben Jahr, und das wären dann schon drei, gelle?

Zwei katzen sind nicht unbedingt teurer als eine:
- man kann 400g Dosen kaufen, bei einer Katze werden die ja bloß alt (Trockenfutter ist schädlich, achtung)
- Jährliche Impfung ist nicht notwendig und nicht sinnvoll alle drei jahre reicht völlig, da sind zwei wenn man sich informiert hat billiger als eine wenn man nur auf den Tierarzt hört
- Katzenklo muss man so oder so sauber machen, man braucht eben ein zweites - aber mit der richtigen Streu ist das auch billiger als wenn man nur Supermarktstreu verwendet


wegen haaren: also ob nun Haare von einer oder von vier Katzen auf dem Sofa kleben macht optisch wenig unterschied, saugen muss man so oder so.

Und vertragen werden sie sich sowieso die ersten paar Wochen gar nicht, macht euch da keine illusionen - aber nach einigen Wochen wird es dann besser, und nach einem halben jahr sind sie Freunde. Katzen sind nicht so die Typen für Liebe auf den ersten Blick, aber mit der Zeit wird es in 99% der Fälle klappen.

Und einen Buchtipp habe ich noch:
http://www.amazon.de/Aller-guten-Katzen-sind-Mehrkatzen-Haushalt/dp/3899064313/ref=sr_1_1
 
  • Eine zweite Katze Beitrag #4
- kostet nochmal mehr

Dieser Punkt ist natürlich nicht zu verachten..

Bei Futter- und Streukosten macht es sich vielleicht nicht so bemerkbar. Aber "irgendwas" ist ja eigentlich immer, weswegen man zum Tierarzt muss und mal eben ein paar ungeplante, mehrere hundert Euro loswerden kann. .
Wenn das Geld nicht so üppig ist, sollte man diesen Aspekt schon berücksichtigen. Du schreibst, Du hast auch noch 3 Kaninchen. Die kosten ja auch...:eusa_think:
 
  • Eine zweite Katze Beitrag #5
Erstmal danke :)

@Susanne:
Naja, also meine Mutter stellt sich quer, weil ich das nicht so wirklich bewusst ist. Heute war unsre Katze zum Beispiel extra gut drauf, hat besonders viel geschmust, das ist für sie natürlich gleich ein Beweis, dass es ihr an nichts fehlt.
Allerdings verneint sie nicht mehr, wenn ich etwas dazu sage. Sie ignoriert. Meistens ist das bei ihr die Vorstufe zur Einsicht. Mal abwarten... andrerseits.. mh... ich dachte eigentlich bei 3 1/2 Jahren würde das mit einem Kitten noch gehen. Ich weis ja nicht genau, wie unterschiedlich Katzen da so sind - als Vergleich habe ich nichts, als mein Kater 3 war war ich schließlich grade ein Jahr alt, aber die Gute ist verspielter und aktiver denn je... sie kriegt einfach nicht genug. Sie pest gerne Ewigkeiten durch die Wohnung, wo ich dann eher mal sag: uff, Pause wär mal nicht schlecht. :/
Was andres als ein Kätzchen kann ich mir, bzw meine Katze sich so wie so abschminken. Dann müssten wirs eher direkt lassen, wenn das keine Möglichkeit für sie ist.
Wie gesagt, ich selbst finde es besser, Katzen aus dem Tierheim zu holen. Aber für meine Mum werden die zwei Punkte (und sei es nur einer von beiden) vollends in die Richtung treiben: muss nicht sein, das lassen wir.
Es ist schwer genug ihr das überhaupt begreiflich zu machen.. und wenn überall kleine Katzen für nichts hergegeben werden, sieht sie keinen Grund dafür weis Gott wohin zu fahren oder irgendwann spontan wen vom Tierheim vor der Tür zu haben. Ist für sie beides ein No-Go.
Irgendwo versteh ich sie auch, sie hat da halt eine typisch alte durchschnittliche Meinung und die ist "richtig" (natürlich nicht wirklich), weil sie bequem ist. Komplett umkrempeln kann ich sie nicht.. .
Zum Beispiel hat auch die Bekannte einer guten Freundin vor einer Weile Kätzchen bekommen. Die sind jetzt nicht mehr ganz klein, aber auch noch kein Jahr. Meine Mutter würde sich eher den Finger abhacken, als eine davon zu nehmen. Begrüdnung: Rassekatzen - viel zu empfindlich.

- man kann 400g Dosen kaufen, bei einer Katze werden die ja bloß alt (Trockenfutter ist schädlich, achtung)
Trockenfutter bekommt sie nicht - das mit den Dosen ist ein gutes Argument.

Und vertragen werden sie sich sowieso die ersten paar Wochen gar nicht, macht euch da keine illusionen - aber nach einigen Wochen wird es dann besser, und nach einem halben jahr sind sie Freunde. Katzen sind nicht so die Typen für Liebe auf den ersten Blick, aber mit der Zeit wird es in 99% der Fälle klappen.
Ochja, das kenn ich noch gut von meinen Kaninchen.. :-D Eine Friede-Freude-Eierkuchen-Vorstellung hab ich da definitiv nicht.

Du hast auch noch 3 Kaninchen. Die kosten ja auch...:eusa_think:

Die finanziere ich allerdings komplett alleine. ^^ Auch die Kastration damals, Impfung.. und wenn mal was sein sollte, ist das auch meine Sache. Sie nehmen auch einen Großteil meines Zimmers ein, zu schaffen hat meine Mutter da natürlich auch nichts mehr, bin ja schließlich alt genug.
Damit hat meine Mutter also nichts zu tun und hatte sie auch noch nie :) Ist zwar mit der Schule zur Zeit nicht so dicke wie davor, aber da muss ich halt woanders Abstriche machen.

Das mit den ungeplanten Dingen stimmt natürlich, aber ich denk nichtmal das es ihr darum geht... eher die alltäglichen Dinge, die ja schon aufzubringen sind. Wir schwimmen zwar nicht im Geld, aber können doch schon ganz gut bz wnormal davon leben. ^^ Als ich arbeiten war haben wir uns auch die Kosten für unsre Katze geteilt, was auch wieder der Fall sein wird, sobald ich meinen Führerschein habe und wieder einen Nebenjob.
 
  • Eine zweite Katze Beitrag #6
Katzen aus dem Tierheim sind aber billiger - die kriegen nämlich sonderpreise für Impfung, entwurmung und Kastration, wenn ihr eine Bauernhofkatze geschenkt bekommt und das selber zaheln müsst kostet es am Ende erheblich mehr als eine "fertige" aus dem Tierheim. Ich würde eben eine nehmen, die wenigstens ein halbes Jahr alt ist.
 
  • Eine zweite Katze Beitrag #7
Falls sie das Problem allgemein einsieht, werd ich genauer mit ihr darüber reden.. alllerdings kenne ich ihre allgemeine Einstellung zu Tierheimen, seit wir damals dort wegen den Kaninchen geschaut haben (leider war bei uns in der Nähe auch nichts passendes zu vermitteln bzw doch schon weg und dann hat sich was andres ergeben, in dem Fall wars ja aber meine Entscheidung).
Ihr geht es aus Prinzip gegen den Strich eine Katze aufzunehmen und dafür dann Kontrollbesuche akzeptieren zu müssen, selbst wenn sie das nicht will. Dabei gehts ihr nicht darum etwas verstecken zu wollen oder um den Staub auf den Schränken.. sie findets einfach nur nicht okay, wenn es um ein Tier geht, welches bei uns leben soll.
Wie gesagt, ob ich das richtig oder falsch finde, ist dabei eigentlich egal.. es ist ja immerhin noch ihre Wohnung und leider kann ich ihr keine Gehirnwäsche verpassen :/
Mir bleibt eigentlich nurnoch eine Frage, die ich mir stellen muss: soll ichs dann lieber komplett bleiben lassen? Das würde für meine Katze bedeuten, mehrere weitere Jahre allein zu sein. Bis ich ausziehe und auch genug Geld für zwei Katzen aufbringen kann. Das wird noch dauern.
Leider ist mein Rahmen der Möglichkeiten aktuell noch begrenzt. Mehr als ein Kitten werd ich da nicht rausschlagen können.
Wenn für meine Katze ein Kitten aber mehr schlecht als recht wäre, lass ich es natürlich bleiben.. mehr Auswahl habe ich nicht, auch wenn ich mich auf den Kopf stelle.
 
  • Eine zweite Katze Beitrag #8
nein, besser ein kitten als ganz alleine. Außerdem kann man ja auch nach privater abgabe suchen, gibt ja öfter Scheidungskatzen oder Allergien, also nicht gleich aufgben. schau mal nach kleinanzeigen etc.
 
  • Eine zweite Katze Beitrag #9
Hallo! Wenn ich dass richtig verstanden haben, ist deine Katze inzwischen 3 1/2 Jahre, da würde ich nicht mehr unbedingt ein Kitten dazusetzen, würde eher zu einer Katze gleichen Geschlechts im ungefähr gleichen Alter raten.

Bei Wohnungshaltung sind eigentlich zwei Katzen Pflicht, der Mensch kann den Artgenossen als Sozialpartner nicht ersetzen. Stell dir vor, du hättest ohne andere Kinder, ohne Mitmenschen aufwachsen müssen???

Ich würde jetzt aber auch keinen Kitten zumuten wollen, ohne adäquaten Spielgefährten aufwachsen zu müssen, Kitten spielen anders und auch viel mehr noch als eine 3 1/2 jährige Katze.

Wichtig für die Vergesellschaftung ist vorallem auch, wie gut deine Katze sozialisiert wurde, ist sie mindestens bis zur 12.Woche bei der Katzenmutter und den Geschwistern gewesen.

Auch bei der zweiten Katze ist es ganz wichtig, dass die gut sozialisiert ist, alt genug und sich gut mit anderen Katzen versteht.

Ich würde wie gesagt kein Kitten nehmen, sondern eine etwas jüngere Katze als deine, die dann problemlos deine Katze als ranghöher und als bisherige Revierinhaberin akzeptiert.

Bis auf die TA-Kosten, machen 2 Katzen nicht wirklich mehr Kosten als eine, Futterkosten kann man gut durch größere Dosen und größere Mengen, Pakete und Sonderangebote aus dem Internet einsparen und die Streukosten sind kaum höher als für eine Katze.

Ich finde es ehrlich gesagt egoistisch, ein Tier nur weil man es will zu halten, auch wenn man ihm in der Haltung nicht gerecht wird und Katzen sind nun mal keine Einzelgänger, das Wohl und die Bedürfnisse der Tiere sollten immer Vorrang haben.
 
  • Eine zweite Katze Beitrag #10
nein, besser ein kitten als ganz alleine. Außerdem kann man ja auch nach privater abgabe suchen, gibt ja öfter Scheidungskatzen oder Allergien, also nicht gleich aufgben. schau mal nach kleinanzeigen etc.

Okay gut danke, dann werd ich mein Bestes tun, damit wir eine etwas ältere Katze ins Haus holen und ansonsten eben wenigstens doch ein Kitten.
Ich will auf jeden Fall das sie glücklich ist, aber leider ist nicht alles meine alleinige Entscheidung :/

Hallo! Wenn ich dass richtig verstanden haben, ist deine Katze inzwischen 3 1/2 Jahre, da würde ich nicht mehr unbedingt ein Kitten dazusetzen, würde eher zu einer Katze gleichen Geschlechts im ungefähr gleichen Alter raten.

Bei Wohnungshaltung sind eigentlich zwei Katzen Pflicht, der Mensch kann den Artgenossen als Sozialpartner nicht ersetzen. Stell dir vor, du hättest ohne andere Kinder, ohne Mitmenschen aufwachsen müssen???

Ich würde jetzt aber auch keinen Kitten zumuten wollen, ohne adäquaten Spielgefährten aufwachsen zu müssen, Kitten spielen anders und auch viel mehr noch als eine 3 1/2 jährige Katze.

Wichtig für die Vergesellschaftung ist vorallem auch, wie gut deine Katze sozialisiert wurde, ist sie mindestens bis zur 12.Woche bei der Katzenmutter und den Geschwistern gewesen.

Auch bei der zweiten Katze ist es ganz wichtig, dass die gut sozialisiert ist, alt genug und sich gut mit anderen Katzen versteht.

Ich würde wie gesagt kein Kitten nehmen, sondern eine etwas jüngere Katze als deine, die dann problemlos deine Katze als ranghöher und als bisherige Revierinhaberin akzeptiert.

Bis auf die TA-Kosten, machen 2 Katzen nicht wirklich mehr Kosten als eine, Futterkosten kann man gut durch größere Dosen und größere Mengen, Pakete und Sonderangebote aus dem Internet einsparen und die Streukosten sind kaum höher als für eine Katze.

Ich finde es ehrlich gesagt egoistisch, ein Tier nur weil man es will zu halten, auch wenn man ihm in der Haltung nicht gerecht wird und Katzen sind nun mal keine Einzelgänger, das Wohl und die Bedürfnisse der Tiere sollten immer Vorrang haben.

Wie gesagt.. Leider habe ich damals der weit verbeiteten Meinung geglaubt, auch eine Hauskatze ist allein glücklicher. Fragt mich nicht warum, wahrscheinlich weils für meine Eltern auch immer so war und in unserer Umgebung exakt garkein Mensch zwei Katzen hatte. Egal ob drin oder draußen.
Heute bereu ich das natürlich und deswegen wende ich mich an euch.

Ich find die Moralkeule hier etwas unangebracht. :roll: Natürlich hast du recht, ich finde das ebenfalls egoistisch. Aber woher soll man das denn besser wissen, wenn man schon glaubt alles richtig zu wissen? Ich habs ja jetzt erfahren und möchte etwas ändern. Natürlich wärs besser gewesen, das wäre vor 3 1/2 Jahren der Fall gewesen, aber so ists eben nicht. Siehe oben.
Es war im Prinzip auch nicht wirklich der Egoismus, es war falsches "Wissen".
Natürlich informiert man sich vorher, wenn man sich ein Tier anschafft... EIGENTLICH. Wenn man aber schon immer Katzen hatte und glaubt, alles wäre gut so, dann tut man das nicht.
Nichtmal die zwei Tierärzte bei denen wir mit ihr waren sagten uns das.. der eine auch nicht, als wir ihr merkwürdiges Verhalten von Zeit zu Zeit beschrieben.
Meine Mutter kennt Katzen noch bestens aus den Zeiten, in denen sie halt da waren so war es in ihrer Kindheit. Unser Kater wurde in seinem Leben so gut wie nie geimpft und sah den Tierarzt nur alle paar Jahre. Wars schlecht für ihn? Nein, er hatte Glück und wurde alt. Das heißt natürlich nicht, dass es richtig war und DAS hat meine Mutter jetzt auch begriffen. Trotz Hauskatze wird unsre Katze brav geimpft.
Unser Kater war aber zB auch eine Handaufzucht, weil seine Mutter starb.

Ich müsste jetzt nochmal nachschauen wie alt sie genau war, aber ich bin mir sehr sicher, dass sie nicht vor der 12. Woche zu uns kam. Sie lebte mit einigen Geschwistern zusammen in der Zeit, inkl der Mutter Gott sei Dank. Als wir sie angeschaut haben ist unsre Katze auf .. ich glaube es waren ca 5-6 (auf jeden Fall lagen da ganz schön viele, mehr als 4) andren kleinen Kätzchen rumgetrampelt und wollte sie alle aufwecken.

Und auch dir muss ich nach deiner Aussage hin die Frage stellen: ist ein Kitten deiner Meinung nach besser als nichts, wie Susanne es sieht?
Das ist nämlich die hauptsächliche Frage die sich stellt.
Denn wie gesagt wird es schwer meiner Mutter etwas andres begreiflich zu machen. Es ist schwer genug, das jetzt überhaupt zu schaffen, da sie immernoch sagt, sie kenne genug Katzen die allein sind und Hauskatzen und glücklich sind etc. Für sie sind die Anzeichen die unsre Katze zeigt normale Spinnereien. Wenn sie mir dann schon den kleinen Finger reicht und ich will die ganze Hand, wird sie sie zurückziehen.
Auch nicht aus Egoismus, sie denkt einfach sie ist im Recht und im Internet können die Leute viel erzählen, wenn der Tag lang ist.
Sie hat so wie so vor noch ein paar Leute zu Fragen, die sich angeblich ach so gut mit Katzen auskennen. Hoffentlich erzählen die keinen Mist.
Ich muss kein Kitten haben.. mir gehts nicht um irgendeinen Süßheitsfaktor oder Sonstiges. Klar sind sie süß, aber sie werden ohnehin sehr schnell groß und dann finde ich die meisten immernoch genauso süß, sogar hübscher. So wars zumindest auch bei unsrer Katze.
Bei meiner Mutter ist das auch nicht der Grund, ihre Gründe hab ich ja oben schon genannt.


Da fällt mir aber was ein. Zum Thema Niedlichkeitsfaktor.
Für meine Mutter sind Heime etc ja ausgeschlossen. Sollte sich privat nichts passendes ergeben und wir werden Kitten anschauen.. vielleicht tun es ihr zwei ja so an, dass ich sie in dem Moment für zwei weitere überzeugen kann. Am Geld harpert es theoretisch nicht, es ist für sie nur ein angenehmes Gegenargument. In dem Moment sieht es aber vielleicht anders aus.
Und auch wenn es hier vielleicht Zeitweise etwas anders klingt, meine Mutter liebt Tiere wirklich sehr. Sie ist einfach nur verbissen auf ihre Meinung, vielleicht will sie einfach auch nicht wahrhaben, dass unsrer Katze wegen ihr 3 1/2 Jahre etwas sehr gefehlt hat, denn meine Mum hat sie wirklich sehr sehr gerne. Und wenn sie ein Tier hat, tut sie eigentlich auch alles dafür.. sie ist auch keine die sagt "was eine 500 Euro OP? Muss das sein? Nenene".. sie würde ohne zu zögern alles tun.
Sie war von meinen Kaninchen nicht so begeistert, ehrlich gesagt hat sie sich erstmal aufgeregt.. meine aber, es wäre meine Sache. Mein Zimmer, mein Geld. Und jetzt? Wenn ich mal weg bin, schaut sie dauernd nach ihnen, gibt ihnen sofort frisches Heu, wenns sich dem Ende zuneigt, kauft ihr fressen ein, wenn sie so wie so im Einkaufen ist und würde mich auch jeder Zeit sofort zum Tierarzt fahren. Als ich mal 2 Wochen weg war, hat sie sie auch ohne Murren immer sauber gemacht. Als ich arbeiten war, haben sich meine Kaninchen zum Beispiel gestritten.. zum ersten Mal richtig doll. Da ist dem einen ein Stück Haut am Ohr weg (sie haben Schlappohren, das war wohl im Weg.. aber keine Angst, das war ganz am Anfang, entsprechend darauf reagiert und heute sind die drei ein Herz und eine Seele), meine Mutter hat ihn sofort gepackt und in die Transportbox gesetzt, als sie sah, dass da etwas Blut ist und ist mit ihm zum TA.
Das sie da überhaupt so sehr nachgeschaut hat, dass sie das merkte. Sie hat nur gehört, dass sie sich jagen und ist dann direkt hin und hat geguckt was los ist. Als sie dann auseinander waren hat sie nach Bisswunden gesucht.
Ihr ist nur in manchen Fällen nicht ganz klar, was nötig ist.. jedenfalls was eben das Thema betrifft, dass Katzen keine Einzeltiere sind.

So wie ich hier gelesen habe sind 2 Kitten zusammen eine gute Möglichkeit, oder? Dann hätten sie sich, vorallem so lange sie klein sind, zum toben usw.
Ich denke ehrlich gesagt, das krieg ich eher hin, als meine Mutter von einer etwas älteren Katze zu überzeugen. Ausser natürlich es ergibt sich privat etwas, das wäre super.
 
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  • Eine zweite Katze Beitrag #11
Zwei Kitten wären eine Superlösung.

Wie gesagt, Kitten sollten Kitten als Spielgefährten haben, da sollte die bereits vorhandene Katze maximal 6-12 Monate älter sein, je nachdem. Du hast doch als Kind auch lieber mit gleichaltrigen gespielt als mit Erwachsenen oder nicht? Kleine Kitten balgen und raufen miteinander, galoppieren mit Katzenbuckel und aufgestellten Schwanz durch die Wohnung, jagen sich gegenseitig den Kratzbaum rauf und runter, entdecken gemeinsam die Welt und und und ........Wenn man mal mehreren Kitten beim Spielen miteinander zugesehen hat, dann weiß man das Kitten Kitten brauchen, ansonsten wird ihnen wirklich sehr viel vorenthalten. Daher sollten es also wenn Kitten dann zwei sein, aber wenn deine Mutter schon keine zweite Katze will, wie willst du sie dann zu 2 Kitten überreden.

Natürlich ist ein Kitten notfalls besser als wenn deine Katze für immer ganz allein bleiben muss, aber mit der Argumentation, kann jeder sagen, ach ich hole mir lieber ein Kitten zu meiner Katze, auch wenn die schon älter ist und dass das für das Kitten dann keine gute Lösung ist, spielt dann keine Rolle mehr?????

Wie wärs mit einer 1-2 jährigen Katze??? Aus dem Tierheim da braucht ihr nur eine Schutzgebühr zu bezahlen und die ist schon kastriert und geimpft, vorallem können die Pfleger euch sagen, wie sie vom Charakter und Sozialverhalten ist, kann man bei einem 12 Wochen alten Kitten noch nicht wirklich sagen, wohin sich das entwickelt.
 
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  • Eine zweite Katze Beitrag #12
Zwei Kitten wären eine Superlösung.

Wie gesagt, Kitten sollten Kitten als Spielgefährten haben, da sollte die bereits vorhandene Katze maximal 6-12 Monate älter sein, je nachdem. Du hast doch als Kind auch lieber mit gleichaltrigen gespielt als mit Erwachsenen oder nicht? Kleine Kitten balgen und raufen miteinander, galoppieren mit Katzenbuckel und aufgestellten Schwanz durch die Wohnung, jagen sich gegenseitig den Kratzbaum rauf und runter, entdecken gemeinsam die Welt und und und wenn man mal mehreren Kitten beim Spielen miteinander zugesehen hat, dann weiß man das Kitten Kitten brauchen, ansonsten wird ihnen wirklich sehr viel vorenthalten. Daher sollten es also wenn Kitten dann zwei sein, aber wenn deine Mutter schon keine zweite Katze willst, wie willst du sie dann zu 2 Kitten überreden.

Natürlich ist ein Kitten notfalls besser als wenn deine Katze für immer ganz allein bleiben muss, aber mit der Argumentation, kann jeder sagen, ach ich hole mir lieber ein Kitten zu meiner Katze, auch wenn die schon älter ist und dass das für das Kitten dann keine gute Lösung ist, spielt dann keine Rolle mehr?????

Wie wärs mit einer 1-2 jährigen Katze??? Aus dem Tierheim da braucht ihr nur eine Schutzgebühr zu bezahlen und die ist schon kastriert und geimpft, vorallem können die Pfleger euch sagen, wie sie vom Charakter und Sozialverhalten ist, kann man bei einem 12 Wochen alten Kitten noch nicht wirklich sagen, wohin sich das entwickelt.


Klar spielts eine Rolle, deswegen frag ich hier ja nach :)
Heißt also, mein Plan: Zuerst versuchen eine 1-2 jährige Katze zu finden bzw meine Mutter zu überzeugen, ansonsten auf zwei Kitten setzen und wenn sich ausser einem Kitten garnichts machen lässt, in den sauren Apfel beißen. Es soll ja bei so manchen auch sehr gut gegangen sein.

Sie will keine zweite Katze, weil sie nicht einsieht, dass Einzelhaltung nicht das Richtige ist und ihr etwas fehlt. So wie ich sie aber kenne, wird sie sich noch damit auseinandersetzen und ich bezweifle, dass sie dann noch nein sagt. Klar, eine dritte Katze ist schwierig, aber vermutlich einfacher als eine ältere aus dem Tierheim. Wie oben gesagt, Tierheim ist für sie absolut schrecklich.. nicht weil sie denen kein neues Zuhause bieten will, sondern weil sie wie gesagt diese Kontrollbesuche nicht will. Und die fordert hier jedes TH.


Ich muss leider sagen, dass ich ja wirklich nicht viel Ahnung von Kitten habe, auch nicht von ihrer Art zu spielen. Ich habs nur bei meiner Katze erlebt und die ist jetzt verspielter als damals.. als Kitten hat sie erschreckend viel geschmust und nunist sie ein Wirbelwind. Normalerweise aber nicht bösartig, die Krallen kommen nur raus, wenn sie diese Momente hat.. die sind aber Gott sei Dank sehr selten.
Zu ihrem aktuellen Spielverhalten kann ich nur sagen, dass sie definitiv oft durch die Wohnung pest, auch mal mit Katzenbuckel. Versucht uns zu erschrecken, wenn wir um die Ecke kommen, uns anstupst, wegrennt und wartet bis wir folgen.. dann wieder das Selbe spiel. Auf dem Kratzbaum mag sies vorallem, bei dem einen unter den Rand der Plattform zu schauen und wenn sie dann auf der anderen Seite ihren Schwanz sieht gehts los.. das kann Ewig dauern, bis ihr schwummrig wird :-D Sie hatte sich von Anfang an in solche dicken normalen Haargummis verliebt (nicht so klein, dass sie sie verschlucken kann und ohne Metall)
Wenn man die zu ihr wirft, dann hüpft sie hoch, fängt mit den Pfoten, wirft es rum... toll findet sies auch, wenn sie allein spielt Stunden langd en Haargummi von einer Seite zur andern unter der Tür durchzuschieben.. :-D Oder ihn nach Ach und Krach im Mäulchen zum Wassernapf zu tragen, ihn reinzuschmeißen und ihn dann rauszuwischen.. neben bei putzt sich gleich noch den Boden *hust*

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich habe die Situation grade mal bei unserem Tierheim geschildet und nachgefragt. Auch ob sie vielleicht passende Katzen im Alter von ca 2 Jahren haben.
Auf der HP konnte ich nichts zu Kontrollbesuchen finden, war mir aber sicher, dass die das auch machen.. also dazu auch nochmal nachgefragt.
 
  • Eine zweite Katze Beitrag #13
Es hat sich jetzt evtl was ergeben, weibliche Katze 4 Monate alt. (Tierheim schließt meine Mutter weiter aus, siehe oben. Ausserdem ist sie der festen Überzeugung, eine junge Katze wäre einfacher - hat ihr auch eine gute Bekannte bestätigt, die selbst viele Katzen hat. Naja... immerhin sieht sie es mittlerweile auch so, dass meine Katze einen Artgenossen brauch=
Meine Mutter hat noch bedenken, weil sie von jemandem gehört hat, ein Kater wäre besser.

Für mich stellt sich jetzt vorallem noch die Frage:

Sollte ich meine Katze (+ die Neue) auf FIV und Leukose testen lassen...?
 
  • Eine zweite Katze Beitrag #14
Schreibt zwar keiner mehr (auch nicht auf meine letzte Frage, nun ists aber eh zu spät), aber ich möchte doch mal kurz Bericht erstatten und mich für die Infos, die ich hier (vorallem auch in anderen Threads) fand, bedanken.


Unsre Katze bekam am Mittwoch Abend das erste Mal einen 12 Woche alten Kater (EKH Mix mit ... etwas Langhaarigem) vor die Nase gesetzt.
Als wir ihn sahen bzw ihn in seinem Zuhause besucht haben, war uns eigentlich direkt klar, dass es passen wird.
Er lebte mit seiner Mutter, Geschwistern und 2 ausgewachsenen Katern zusammen. Einer der Kater war größer als unsre Katze (die schon recht groß ist) und er wurde von ihm regelmäßig zurecht gewiesen. Er war vorschtig, aber trotzdem sehr neugierig und zutraulich. Ein gesundes Maß an Respekt. Auch der Boden in der Wohnung entsprach dem unseren. Ist zwar wohl eher unwichtig, aber grade ohne Bodenheizung fand ichs ganz gut, dass er nicht nur Teppich gewohnt war.
Der ganze Wurf war schwarz-weiß, Mischung aus (Mittel)Lang- und Kurzhaar. Seine Mutter sah unserer Katze recht ähnlich, allerdings ist sie doch recht klein gewesen, im Vergleich zu unseren sehr groß geratenen Katze. Er sieht auch echt nicht wie 12 Wochen aus, bin erstmal erschrocken .. aber er ist es wirklich und als ich seine Mum sah, konnt ich mir auch denken, warum.
Der Besitzer ging liebevoll mit ihm um, aber sicherlich nicht zimperlich.


Am ersten Abend gabs Geknurre, Gefauche und eine eingeschnappte Katze.
Wir haben uns bemüht, ihr mehr Aufmerksamkeit zu geben als dem Kleinen.. allerdings wollte sie nicht viel von uns wissen und ins Wohnzimmer kam sie auch nicht mehr.
Wir haben Fernseh geschaut und gekocht, alles ganz normal. Als wir dann auf dem Sofa lagen gings los.. ein ganz schön einnehmender Kater. Ausserdem meint er, mir meine Haare putzen zu müssen und mir in den Nacken zu kriechen, was in einem Lachanfall meinerseits endete. Meine Katze hat das Ganze müde blinzelnd beobachtet.
Der Kleine mauzt sehr viel vor sich hin, vorallem wenn er aufgeweckt wird - liegt aber genauso schnell schon wieder schlummernd da. Er schmust sehr viel und schläft gerne auf der Brust.

Am zweiten Tag war ich auch den ganzen Tag zuhause. Es gab erste Schnupperversuche von meiner Katze, während er schlief.. kaum hat er hochgeguckt wurde gefaucht und sie ist weggerannt.
Sie haben in der Küche in unterschiedlichen Ecken gegessen. Meine Katze kam vor lauter Knurren und rüberschauen kaum dazu.. und dann gings los. Der Kleine ist von seinem (vollen) Napf zu ihrem gerannt. (Er bekam da erstmal noch sein altes Futter, damit wir es langsam umstellen konnten) Ich dachte: okay, lass sie machen, das müssen sie klären.
Was macht meine Katze? 3 Schritte rückwärts, knurrt und lässt ihn essen. :roll: Naja okay, hab ihn dann ca 10x rübergesetzt.
3x war sie etwas frustriert.. Der Kleine lag bei mir und sie wollte wie immer auf meine Beine und schlafen. Sie sah ihn, kam aber freudig normal angerannt, hüpfte hoch.. sah ihn.. knurrte und rannte weg. 3x die selbe Geschichte.

Gestern ging es dann schon gut mit dem Essen. Er bleibt bei seinem Napf, bis er leer ist und rennt erst dann zu dem meiner Katze. Meine Katze frisst ohne Knurren in Ruhe ihren Napf leer und ignoriert ihn.
Abends dann das erste Erfolgserlebnis.
Katerchen liegt auf meiner Brust.. ich ruf meine Katze wie immer, dass sie sich auf mich legen soll... und schwups kommt sie, liegt sich hin und schläft auf meinen Beinen. Sie schaute ihn 2-3x an, blinzelte und schaute wieder weg. Wow. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Die zwei belagerten mich gut zwei Stunden und dann hat der Kleine wieder gespielt, während sie ihn in Ruhe und interessiert beobachtete.
Es dauerte immer länger (bzw er durfte immer näher dran), bis sie knurrte und gefaucht hatte sie kaum noch.
Ich wusste nicht genau, ob das spielen oder ernst war, was sie da veranstaltet haben.. aber ich schätze spielen, denn es gab kein Geknurre oder Gefauche.
Der Kleine saß unten auf dem Kratzbaum und hat sich versteckt. Meine Katze davor. Fast immer abwechselnd haben sie nach einander geklopft, aber wie gesagt nicht bösartig.

Heute faucht sie nurnoch, wenn er ihr ins Gesicht patscht.
Und sie haben schon richtig zusammen Fangen und Verstecken gespielt, so wie sie es sonst immer mit uns gemacht hat. Immer abwechselnd einander nachgerannt. Gefaucht wurde nur einmal, als er hinter dem Sofa etwas zu schnell wurde und es ihr zu eng war. Danach gings normal weiter.
Vorhin schliefen sie wieder zusammen bei mir.


Ich bin wirklich überrascht, wie gut das läuft. Und das so schnell. Da hatten wir bisher wohl echt richtiges Glück. Der Kleine ist aber auch wirklich lieb.. er respektiert sie, geht aber immer wieder auf sie zu, bis zu einem gewissen Punkt. Und sie hat ihm kein einziges Mal wehgetan, keine Machtkämpfe, nichts. Hab ich mir zwar gedacht, aber konnte es ehrlich auch überhaupt nicht richtig einschätzen.
Ich bin gespannt wie es weitergeht, bin aber guter Dinge. :D
 
  • Eine zweite Katze Beitrag #15
Das hört sich wirklich nach einem guten Anfang an und es ist schön, dass deine Katze nun Gesellschaft hat :). Ich hätte auch eher von einem Welpen abgeraten, obwohl es bei mir selbst auch funktioniert hat (ähnliche Kombi: 6 Jahre alte Katze und dazu kam ein 15 Wochen alter Kater). Und scheinbar klappt´s bei euch ja auch ganz gut.

Einen Punkt würde ich aber gerne noch ansprechen:
Er sieht auch echt nicht wie 12 Wochen aus, bin erstmal erschrocken .. aber er ist es wirklich und als ich seine Mum sah, konnt ich mir auch denken, warum.
So wie sich das liest, stammt er aus einem Privathaushalt? Falls ja, seid ihr wohl an einen Vermehrer geraten und da würde es mich nicht so sehr überraschen, wenn der kleine Mann wirklich keine 12 Wochen alt ist. Oder habe ich das jetzt völlig falsch interpretiert?
 
  • Eine zweite Katze Beitrag #16
An einen Vemehrer sind wir tatsächlich "geraten", mehr oder weniger. Bewusst. Es war mehr der typische "ups"-Wurf.
Uns kam das ja grade recht, da meine Mutter auch nicht mehr als eine normale Schutzgebühr für eine Katze zahlen wollte (also keine Rassekatzen) und Tierheim für sie wegen den Kontrollen absolut unsymphatisch war.
Ist aber nicht so, dass er sich nicht ordentlich darum gekümmert und sich informiert hat. Er hatte schon Ahnung von wichtigen Dingen, wie zB eben auch keine Einzelhaltung usw.
Das Ding ist halt: ist ein guter Freund einer guten Freundin von uns. Sonst hätten wir da sicher die Finger von gelassen. Daher glaub ich ihm auch schon, dass er sein Mädel jetzt endlich brav kastrieren geht, auch wenn sie ihm bis zum Termin die Wohnung zerreißt. Und das die Kleinen 12 Wochen alt sind, hat unsre Freundin auch bestätigt, die war von Anfang an immer am gucken. Da kann ich also beruhigt sein ^^
Haben ihn heute auch nochmal selbst durchchecken lassen. Bei bester Gesundheit und über seinen lieben Charakter wurde auch gleich noch geschwärmt :D
Es kommt mir auch irgendwie so vor, als wär er schon gewachsen. Auf jeden Fall sieht er für mich jetzt aus wie 12 Wochen. Also auf keinen Fall zu jung. Vielleicht wars auch mehr die ungewohnte Größe, die es auf uns so wirken ließ. Man muss nämlich sagen, meine Katze ist definitiv größer als eine normale EKH (oder warte, man sagt EHK?) ... sie kommt mir oft etwas wie eine BKH vor, ich schätze, da ist defintiv was drin. Sie hat schon extrem dickes Fell, ist allgemein sehr groß, hat relativ kurze Beine.. etc. Auf jeden Fall ist sie nicht grade zierlich, allein schon vom Körperbau her. Übergewicht hat sie für ihre Größe nicht, so wie es aussieht.
Da wirkt so ein kleine Kätzchen schonmal extrem .. klein.


Meine Große will teilweise sogar mehr rumtoben als der Kleine. Ich denke, wenn sie nicht noch so etxrem verspielt wär, wärs mit einem Kleinen evtl wirklich nicht so gut gelaufen. Aber man kennt den Charakter seiner Katze ja und bei dem Kleinen hatten wir gleich nochmal einen super Glücksgriff :)
Sie geht wirklich zurckersüß mit ihm um. Mittlerweile kann man ihr Knurren pro Tag echt locker an einer Hand abzählen. Sie wird immer toleranter, gelassener und lieber.
Gebissen hat sie ihn wirklich kein einziges Mal. Beim spielen 2-3 gezwickt, als er dann auf dem Boden lag.. als er quietschte hat sie sofort losgelassen, ist weitergerannt und hat gewartet bis er kommt. Sie mags sogar lieber, wenn er ihr hinterherrennt als andersrum.
Der Kleine lässt sich nur noch zu leicht von Kleinigkeiten ablenken, dann wartet sie immer, bis er ihr wieder Aufmerksamkeit schenkt. :D

Wenn ich das so beobachte merk ich mehr und mehr, wie recht ihr hier habt und wie wichtig es für eine Katze (vorallem in Wohnungshaltung) ist, einen Artgenossen zu haben.
 
  • Eine zweite Katze Beitrag #17
An einen Vemehrer sind wir tatsächlich "geraten", mehr oder weniger. Bewusst. Es war mehr der typische "ups"-Wurf.
Uns kam das ja grade recht, da meine Mutter auch nicht mehr als eine normale Schutzgebühr für eine Katze zahlen wollte (also keine Rassekatzen) und Tierheim für sie wegen den Kontrollen absolut unsymphatisch war.
Finde ich etwas schade, weil man so etwas eigentlich nicht unterstützen sollte - guter Bekannter hin oder her. Aber immerhin ist das Katerchen alt genug und vor allem auch gut sozialisier, das ist doch was :).

Man muss nämlich sagen, meine Katze ist definitiv größer als eine normale EKH (oder warte, man sagt EHK?) ... sie kommt mir oft etwas wie eine BKH vor, ich schätze, da ist defintiv was drin. Sie hat schon extrem dickes Fell, ist allgemein sehr groß, hat relativ kurze Beine.. etc. Auf jeden Fall ist sie nicht grade zierlich, allein schon vom Körperbau her. Übergewicht hat sie für ihre Größe nicht, so wie es aussieht.
Je nach Körperbau und was auch immer mitgemischt hat können bei den ganz normalen EHK (EHK = Europäische Hauskatze, EKH = Europäisch Kurzhaar; die Differenzierung kriegen aber meistens nicht mal TÄ hin ;)) auch ganz unterschiedlich wirkende Tiere dabeiherauskommen. Meine verstorbene Katze war vermutlich auch ein Mix mit einer Perser oder einer BKH und wirkte extrem stämmig und hatte ein kugelrundes Gesicht. Mehr als knapp 3 Kilo hat sie aber nie gehabt.

Sie geht wirklich zurckersüß mit ihm um. Mittlerweile kann man ihr Knurren pro Tag echt locker an einer Hand abzählen. Sie wird immer toleranter, gelassener und lieber.
Na, das hört sich doch so an, als wäre die Vergesellschaftung schon gelaufen - ist doch toll :D!

Wenn ich das so beobachte merk ich mehr und mehr, wie recht ihr hier habt und wie wichtig es für eine Katze (vorallem in Wohnungshaltung) ist, einen Artgenossen zu haben.
Schön gesagt :clap:; das sollten sich mal alle zu Herzen nehmen, die immer meinen, dass ihre Einzelkatze doch ach so glücklich und zufrieden ist!
 
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Eine zweite Katze

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