- Eine zweite Katze Beitrag #1
Feliana
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Hallo ihr Lieben,
ich muss euch mal um Rat fragen.
Zuerst einmal meine Geschichte:
Ich bin 19 Jahre alt und lebe noch bei meiner Mutter (Eltern geschieden). Das wird auch noch ein paar Jährchen so bleiben, da ich nochmal zur Schule bin um meinen Abschluss zu verbessern und es finanziell einfach "besser" so ist. Wir verstehen uns auch ganz gut und es ist sehr entspannt.. bis auf einen Punkt.. . Wir werden uns einfach nicht ganz einig, was die Einzelhaltung einer Katze angeht.
Dazu erstmal: ich bin mit einem Kater aufgewachsen (ich bin Einzelkind) und er war für mich als Kind immer wie ein bester Freund, ein Teil meiner Familie. Er war 2 Jahre alt, als ich zur Welt kam.. der Gute musste ganz schön viel mit mir mitmachen, aber er war immer für mich da. Durch ihn konnte ich mir kein Leben ohne Katze mehr vorstellen. Er wurde Gott sei Dank auch stolze 18 1/2 Jahre alt und hat mich doch den bisher größten Teil meines Lebens begleitet. Er fehlt mir immernoch wahnsinnig, er war einfach ein toller Kater. Umso mehr tut es mir leid, was er die letzten 2 Jahre seines Lebens noch auf sich nehmen musste. Aber vielleicht war es zum Teil auch ganz gut, denn man merkte doch deutlich, dass er alt wurde.. er hatte auch gegen Nachbarskatzen keine Chance mehr.
Ich will ehrlich gesagt garnicht mehr groß darüber nachdenken, denn dann gehts mir schlecht.
Die letzten 2 Jahre wurde er vom Freigänger zur Hauskatze, mit 16.. . Es war halt.. naja.. wie gesagt, Eltern getrennt, Haus verkauft.. im neuen Haus hat der Vermieter es veboten. Und wir konnten uns nicht von ihm trennen, auch wenn es egoistisch ist.. ihr versteht das sicher irgendwie.. aber ehrlich gesagt denke ich auch, dass er das selbst nicht gut weggesteckt hätte. Und wie gesagt, evtl war es besser so.. er wurde schwach, nicht mehr so gesehen und gehört vermutlich auch nicht. Trotzdem tat es mir seh leid.
Darum gehts aber eigentlich auch garnicht.
Nach seinem Tod hat einfach sehr viel gefehlt. Zu aller erst natürlich er.. mein Kleiner
Das tut er auch immernoch.. . Aber natürlich auch überhaupt die Gegenwart einer Katze. Ich liebe diese Tiere wirklich sehr und ich kanns mir nicht ohne vorstellen.. natürlich wollte ich ihn nichte rsetzen, aber.. naja, ihr kennt das bestimmt.
Also stand für uns fest, es muss wieder eine Katze her. Das es eine Hauskatze werden wird war von Anfang an klar, da wir die Katze ja nicht rauslassen durften und auch in die Stadt ziehen wollten. Wenn die Katze das nicht anders kennt, sahen wir darin auch nicht das Problem, was wir zB bei unserem Kater hatten.
ICH wollte von Anfang an 2, weil ich das einfach für schöner für die Katze hielt, allerdings hatte ich damals auch noch nicht so viel Ahnung und hielt Einzelhatung der weit verbreiteten Meinung nach auch für normal, zumal ich vorher die meiste Zeit ja nur einen Freigänger hatte.
Meine Mutter wollte nur eine, wieder. Es gab etwas Theater aber nun, was sollte ich tun? Wie schlimm das für eine Katze sein kann wusste ich damals noch nicht und sie wusste es auch nicht.
Jetzt weis ich es.
Zumal meine Katze auch gewisse Anzeichen dafür aufzeigt. Zum Beispiel hat sie seit ich wieder zur Schule bin (die ersten 6 Monate die wir sie hatten war ich aus privaten Gründen fast nur Zuhause) ca, angefangen von einem Moment zum Andern komische Geräusche zu machen, zu schmatzen, um uns rum zu laufen und dann im nächst besten Moment ans Bein zu springen. Sie hörte dann auch nicht mehr auf, wie in einem Wahn. :? Damals dachte ich mir noch nicht sooooo viel dabei... es hat nach einer Weile dann auch wieder nachgelassen, mittlerweile macht sies kaum noch.
Aber nachdem ich mich jetzt nochmal informiert habe und aus der Phase raus bin, in der ich mich einfach damit abgefunden habe, dass meine Mutter keine zweite Katze will, macht ihr ganzes Verhalten Sinn...... .
Sie schmust auch erst seit ca einem halben Jahr mehr.. aber immernoch selten.. und Wehe man streichelt sie zu viel, dann ist sie wieder weg.
Sie sucht Nähe und irgendwie doch nicht... . Dabei hat sie damals am 1. Tag schon von sich aus mit mir geschmust und hat sich unter der Decke an mich gekuschelt. Ich denke, ihr fehlt einfach was.
Und ich möchte wirklich nicht das sie unglücklich ist.
Seit mir das jetzt endlich klar ist, kommen mir dauernd die Tränen, wenn ich sie anschaue... . Ich will doch, dass es ihr rundum gut geht und sie glücklich ist... .
Es ist halt auch so, dass ich immer weniger Zeit habe.. zur Zeit kommt auch noch die Fahrschule dazu. Meine Mutter arbeitet auch Vollzeit und ist Abends meistens bei ihrem Freund.. .
Das ist doch kein Zustand mehr für sie.
Früher haben meine Kaninchen sie auch nicht interessiert. Wenn ich dabei war hat sie geguckt und nebendran geschlafen.. jetzt will sie über die Gitterelemente springen und mit einer von den dreien spielen... . Was ich natürlich verhindere, aber ich denke sie versucht zu kompensieren.. .
Ich habe meiner Mutter erst heute nochmal gut 50 Seiten aus dem Internet über Einzelhaltung von Hauskatzen ausgedruckt.. sie hat immernoch gesagt, dass sie keine zweite Katze will.. ihre Begründungen:
- das wird hier ja bald ein Zoo
- nachher vertragen sie sich nicht und dann gibts wieder Stress
- noch mehr Katzenhaare
- kostet nochmal mehr
.. naja, versteht mich nicht falsch, meine Mutter liebt Katzen. Aber sie denkt da nicht so weit. Sie WILL nicht so weit denken.. . Aber ich glaube so langsam merkt sies... und wenn ich mir den Mund fusselig red, ich mach ihr das jetzt klar.
Ich bin ja auch kein Kleinkind mehr. Ich will keine zweite Katze weil sie ja ach so süß sind - obwohl sie das natürlich sind - mir ist die Arbeit die das macht sehr gut bewusst und auch das Geld nicht auf den Bäumen wächst.. ich hab schließlich auch schon 2 Jahre gearbeitet. Aber das Wichtigste ist doch, dass es unserer Katze gut geht. Und wenn dazu eben noch eine zweite gehört, dann ist das nunmal so. Ein Versuch kann doch nicht schaden, vielleicht klappt es ja sogar auf Anhieb... .
Noch hat sie die Ausdrucke nicht in Ruhe gelesen, ich hoffe sie machts bald und schläft drüber.. dann wird sies denk ich auch mal einsehen
Mal zu meiner Katze:
Sie ist weiblich, kastriert, 3 1/2 Jahre alt. Ihre Art ist.. ja.. teilweise ja schon oben beschrieben, zudem ist sie eigentlich noch sehr aktiv und verspielt, aus Langeweile liegt sie aber vermutlich sehr viel rum, wenn wir weg sind.. .
Und auch wenn wir da sind, haben wir ja leider nicht die komplette Zeit um mit ihr zu spielen. Auch wenn ichs gerne so hätte.
Als wir sie das erste Mal sahen war sie noch zu klein um abgegeben zu werden.. aber da ist sie mir direkt aufgefallen. Ihr Geschwister haben alle geschlafen und sie ist wackelig drübergetapst und hat sie ins Ohr gezwickz und abgeschleckt.
Meint ihr, man kann zu ihr noch gut eine kleine Katze holen? Weiblich oder Männlich?
Eine Katze aus dem Tierheim fänd ich prinzipiell ja super, aber meine Mutter wird dazu auf garkeinen Fall ja sagen, allein schon wegen den unangekündigten Kontrollbesuchen die die hier machen, das ist ihr ein viel zu großes Geschiss, wo doch regelmäßig kleine Katzen verschenkt werden.
Nachdem was ich aber so gelesen habe, wäre eine kleine Katze ja vielleicht auch besser für sie? Damit sie sie so zu sagen noch erziehen kann, denn meine Dame ist ganz schön zickig, obwohl das zum Teil auch sicher an ihrer Unzufriedenheit liegt.
Ausserdem ist sie seeeehr schreckhaft, obwohl sie zumindest nei uns nichts erlebt hat was sie dazu veranlassen könnte.
Habt ihr vielleicht noch weitere Tipps, wie ich meine Mutter überredet bekomme?
Sie ist sonst eigentlich eine ganz Liebe sonst geht es ihr bei uns auch gut (bzw wir tun sonst alles dafür, was wir können) und ich hoffe auch, dass sie sich bei uns sonst wohl fühlt.. aber ich denke die Gesellschaft einer anderen Katze fehlt ihr einfach sehr ._.
ich muss euch mal um Rat fragen.
Zuerst einmal meine Geschichte:
Ich bin 19 Jahre alt und lebe noch bei meiner Mutter (Eltern geschieden). Das wird auch noch ein paar Jährchen so bleiben, da ich nochmal zur Schule bin um meinen Abschluss zu verbessern und es finanziell einfach "besser" so ist. Wir verstehen uns auch ganz gut und es ist sehr entspannt.. bis auf einen Punkt.. . Wir werden uns einfach nicht ganz einig, was die Einzelhaltung einer Katze angeht.
Dazu erstmal: ich bin mit einem Kater aufgewachsen (ich bin Einzelkind) und er war für mich als Kind immer wie ein bester Freund, ein Teil meiner Familie. Er war 2 Jahre alt, als ich zur Welt kam.. der Gute musste ganz schön viel mit mir mitmachen, aber er war immer für mich da. Durch ihn konnte ich mir kein Leben ohne Katze mehr vorstellen. Er wurde Gott sei Dank auch stolze 18 1/2 Jahre alt und hat mich doch den bisher größten Teil meines Lebens begleitet. Er fehlt mir immernoch wahnsinnig, er war einfach ein toller Kater. Umso mehr tut es mir leid, was er die letzten 2 Jahre seines Lebens noch auf sich nehmen musste. Aber vielleicht war es zum Teil auch ganz gut, denn man merkte doch deutlich, dass er alt wurde.. er hatte auch gegen Nachbarskatzen keine Chance mehr.
Ich will ehrlich gesagt garnicht mehr groß darüber nachdenken, denn dann gehts mir schlecht.
Die letzten 2 Jahre wurde er vom Freigänger zur Hauskatze, mit 16.. . Es war halt.. naja.. wie gesagt, Eltern getrennt, Haus verkauft.. im neuen Haus hat der Vermieter es veboten. Und wir konnten uns nicht von ihm trennen, auch wenn es egoistisch ist.. ihr versteht das sicher irgendwie.. aber ehrlich gesagt denke ich auch, dass er das selbst nicht gut weggesteckt hätte. Und wie gesagt, evtl war es besser so.. er wurde schwach, nicht mehr so gesehen und gehört vermutlich auch nicht. Trotzdem tat es mir seh leid.
Darum gehts aber eigentlich auch garnicht.
Nach seinem Tod hat einfach sehr viel gefehlt. Zu aller erst natürlich er.. mein Kleiner
Also stand für uns fest, es muss wieder eine Katze her. Das es eine Hauskatze werden wird war von Anfang an klar, da wir die Katze ja nicht rauslassen durften und auch in die Stadt ziehen wollten. Wenn die Katze das nicht anders kennt, sahen wir darin auch nicht das Problem, was wir zB bei unserem Kater hatten.
ICH wollte von Anfang an 2, weil ich das einfach für schöner für die Katze hielt, allerdings hatte ich damals auch noch nicht so viel Ahnung und hielt Einzelhatung der weit verbreiteten Meinung nach auch für normal, zumal ich vorher die meiste Zeit ja nur einen Freigänger hatte.
Meine Mutter wollte nur eine, wieder. Es gab etwas Theater aber nun, was sollte ich tun? Wie schlimm das für eine Katze sein kann wusste ich damals noch nicht und sie wusste es auch nicht.
Jetzt weis ich es.
Zumal meine Katze auch gewisse Anzeichen dafür aufzeigt. Zum Beispiel hat sie seit ich wieder zur Schule bin (die ersten 6 Monate die wir sie hatten war ich aus privaten Gründen fast nur Zuhause) ca, angefangen von einem Moment zum Andern komische Geräusche zu machen, zu schmatzen, um uns rum zu laufen und dann im nächst besten Moment ans Bein zu springen. Sie hörte dann auch nicht mehr auf, wie in einem Wahn. :? Damals dachte ich mir noch nicht sooooo viel dabei... es hat nach einer Weile dann auch wieder nachgelassen, mittlerweile macht sies kaum noch.
Aber nachdem ich mich jetzt nochmal informiert habe und aus der Phase raus bin, in der ich mich einfach damit abgefunden habe, dass meine Mutter keine zweite Katze will, macht ihr ganzes Verhalten Sinn...... .
Sie schmust auch erst seit ca einem halben Jahr mehr.. aber immernoch selten.. und Wehe man streichelt sie zu viel, dann ist sie wieder weg.
Sie sucht Nähe und irgendwie doch nicht... . Dabei hat sie damals am 1. Tag schon von sich aus mit mir geschmust und hat sich unter der Decke an mich gekuschelt. Ich denke, ihr fehlt einfach was.
Und ich möchte wirklich nicht das sie unglücklich ist.
Seit mir das jetzt endlich klar ist, kommen mir dauernd die Tränen, wenn ich sie anschaue... . Ich will doch, dass es ihr rundum gut geht und sie glücklich ist... .
Es ist halt auch so, dass ich immer weniger Zeit habe.. zur Zeit kommt auch noch die Fahrschule dazu. Meine Mutter arbeitet auch Vollzeit und ist Abends meistens bei ihrem Freund.. .
Das ist doch kein Zustand mehr für sie.
Früher haben meine Kaninchen sie auch nicht interessiert. Wenn ich dabei war hat sie geguckt und nebendran geschlafen.. jetzt will sie über die Gitterelemente springen und mit einer von den dreien spielen... . Was ich natürlich verhindere, aber ich denke sie versucht zu kompensieren.. .
Ich habe meiner Mutter erst heute nochmal gut 50 Seiten aus dem Internet über Einzelhaltung von Hauskatzen ausgedruckt.. sie hat immernoch gesagt, dass sie keine zweite Katze will.. ihre Begründungen:
- das wird hier ja bald ein Zoo
- nachher vertragen sie sich nicht und dann gibts wieder Stress
- noch mehr Katzenhaare
- kostet nochmal mehr
.. naja, versteht mich nicht falsch, meine Mutter liebt Katzen. Aber sie denkt da nicht so weit. Sie WILL nicht so weit denken.. . Aber ich glaube so langsam merkt sies... und wenn ich mir den Mund fusselig red, ich mach ihr das jetzt klar.
Ich bin ja auch kein Kleinkind mehr. Ich will keine zweite Katze weil sie ja ach so süß sind - obwohl sie das natürlich sind - mir ist die Arbeit die das macht sehr gut bewusst und auch das Geld nicht auf den Bäumen wächst.. ich hab schließlich auch schon 2 Jahre gearbeitet. Aber das Wichtigste ist doch, dass es unserer Katze gut geht. Und wenn dazu eben noch eine zweite gehört, dann ist das nunmal so. Ein Versuch kann doch nicht schaden, vielleicht klappt es ja sogar auf Anhieb... .
Noch hat sie die Ausdrucke nicht in Ruhe gelesen, ich hoffe sie machts bald und schläft drüber.. dann wird sies denk ich auch mal einsehen
Mal zu meiner Katze:
Sie ist weiblich, kastriert, 3 1/2 Jahre alt. Ihre Art ist.. ja.. teilweise ja schon oben beschrieben, zudem ist sie eigentlich noch sehr aktiv und verspielt, aus Langeweile liegt sie aber vermutlich sehr viel rum, wenn wir weg sind.. .
Und auch wenn wir da sind, haben wir ja leider nicht die komplette Zeit um mit ihr zu spielen. Auch wenn ichs gerne so hätte.
Als wir sie das erste Mal sahen war sie noch zu klein um abgegeben zu werden.. aber da ist sie mir direkt aufgefallen. Ihr Geschwister haben alle geschlafen und sie ist wackelig drübergetapst und hat sie ins Ohr gezwickz und abgeschleckt.
Meint ihr, man kann zu ihr noch gut eine kleine Katze holen? Weiblich oder Männlich?
Eine Katze aus dem Tierheim fänd ich prinzipiell ja super, aber meine Mutter wird dazu auf garkeinen Fall ja sagen, allein schon wegen den unangekündigten Kontrollbesuchen die die hier machen, das ist ihr ein viel zu großes Geschiss, wo doch regelmäßig kleine Katzen verschenkt werden.
Nachdem was ich aber so gelesen habe, wäre eine kleine Katze ja vielleicht auch besser für sie? Damit sie sie so zu sagen noch erziehen kann, denn meine Dame ist ganz schön zickig, obwohl das zum Teil auch sicher an ihrer Unzufriedenheit liegt.
Ausserdem ist sie seeeehr schreckhaft, obwohl sie zumindest nei uns nichts erlebt hat was sie dazu veranlassen könnte.
Habt ihr vielleicht noch weitere Tipps, wie ich meine Mutter überredet bekomme?
Sie ist sonst eigentlich eine ganz Liebe sonst geht es ihr bei uns auch gut (bzw wir tun sonst alles dafür, was wir können) und ich hoffe auch, dass sie sich bei uns sonst wohl fühlt.. aber ich denke die Gesellschaft einer anderen Katze fehlt ihr einfach sehr ._.
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