Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich

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Zu allererst aber ein paar Fragen:

Gibt es hier jemanden, dessen Hund schon einmal das Vestibularsyndrom hatte? Oder kennt so einen Hund näher?
Wie war dessen Krankheitsverlauf?
Wie sahen bei eurem/eurem bekannten Hund die Heilungschancen aus?
Welche Medikemente wurde gegeben und wie lange?
Gibt es auf pflanzlicher Ebene vielleicht auch hilfreiche Sachen die unterstützen?
Welche Nebenwirkungen blieben bei eurem Hund? Kopfschiefhaltung? Taubheit? In welchem Grad?

Ich würde mich wahnsinnig freuen mich mit anderen 'Betroffenen' austauschen zu können.

Aber es sind auch alle anderen Kommentare, Fragen, etc. hier gern gesehen!

Und nun zu uns...

Pepsi ist am 1. Mai 1998 als Terrier-Mix geboren. Damit inzwischen 13,5 Jahre alt.
Ein Herzproblem ist bei ihr bekannt, ansonsten ist sie aber durchweg fit und gesund und rannte und sprang und spielte und machte alles im manchmal altergerechten Tempo mit viel Freude und Motivation.


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Samstag, 12.11.2011
...
Es war ein wunderschöner Tag.
Wir waren auf dem Hundeplatz. Ich hatte fleißig in den Pausen mit Pepsi und Tacka geklickert, war spazieren, wir hatten mit dem Ball gespielt.
Die Zeit verging wie im Flug.
Zu Hause gab es dann bald Futter und die Hunde legten sich auf ihre Plätze.

Gegen 22 Uhr sah ich zu Pepsi die versuchte aufzustehen, aber immer wieder zur Seite umkippte.
Ich wollte ihr helfen. Ich hielt sie. Wollte sie stützen. Hielt sie fest. Brach in Panik aus.

Ich schnappte den Hund, rannte die Treppen runter und fragte meine Eltern immer wieder, was Pepsi hat.

Mein Vater dachte im ersten Moment ich würde einen Scherz machen, bis meine Mutter merkte, dass es mir ernst ist.

Ich setzte Pepsi ab.
Meine Eltern wussten auch nicht weiter.
Ich hielt sie.
Ich hielt sie einfach fest.

Pepsi musste sich übergeben.
Wir schafften es nicht raus.
Ich hielt meine beiden Hände drunter.
Es war angenehm warm.

Meine Mutter musste Pepsi halten.
Ich entsorgte das 'Übergebene'.
Wieder zu Pepsi und sie in ihre Liegeecke gebracht.
Bei ihr geblieben.

Meine Eltern suchten in der Zeitung nach Nottierärzten.
Es wurde der 'eigene' Tierarzt angerufen, wo auch nur eine Notdienstnummer angeben war.
Mein Vater rief bei einem Tierarzt an, der nicht sehr glücklich über die 'Ruhestörung' war.
Aber wir sollten kommen.

Ich musste mich selbst übergeben.

Gegen 22:30 Uhr saßen wir im Auto.
Pepsi in meinen Armen.

Wir fanden das Haus vom unbekannten Tierarzt.
Klingelten an der falschen Stelle.
Fanden dann den Eingang.
Eine junge Tierärztin (?) war da.

Pepsi wurde abgehört.
Ihr wurde ein hömopathisches Mittel gegeben, was den Kreislauf stabilisieren sollte.
Sie erzählte, dass sie keine Ahnung von Herzkrankheiten hätte.
Sie erzählte, dass ihr Hund so was ja auch schon mal hätte und 5 Minuten später dann wieder auf den Beinen war.
25 Euro bezahlt.
Sie sagte, dass das Mittel nach 5 Minuten schon Wirkung zeigen würde und es Pepsi dann wieder gut gehen würde. Einfach ein paar Tage noch Ruhe und vielleicht Montag noch mal zum eigenen Tierarzt.

Ich zweifelte.

Wir fuhren nach Hause.
Ich hielt Pepsi im Arm.
Wir setzten uns auf das Sofa.
Ich traute mich nicht sie abzusetzen.
Ich setzte sie ab. - Es war nichts besser.
Ich brach erneut in Tränen aus.

'Streit' mit meinen Eltern.
Ich solle eine Nacht schlafen und schauen was Sonntag wäre.

Ich ging in mein Zimmer.
Legte Pepsi ins Bett und wollte noch kurz ins Badezimmer.
*knall*
Pepsi ist aus dem Bett gesprungen und dabei erneut gestürzt.
Als ich hoch wollte, stand sie vor der Treppe und wartete auf mich.

Ich schlief weinend ein.

Gegen 4 Uhr wurde ich wach.
Pepsi wurde wach, wollte aufstehen.
Ich gleich mit hoch.
Pepsi musste sich erneut übergeben.
Nur ein Teil landete in meiner Hand. Ein anderer Teil auf der Bettdecke.

Ich trug Pepsi runter.
Nach draußen.
Sie pinkelte, schwankte ein paar Schritte weiter und machte auch ein großes Geschäft.
Sie wollte zurück laufen, sie fiel um.
Ich half ihr beim laufen.
Ich trug sie wieder hoch.
Machte das Bett sauber.
Wir schliefen wieder ein.

-> Fortsetzung folgt...
~§~


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Gegen 9 Uhr wurden wir wieder wach.
Ich suchte im Netz Telefonnummern von Tierärzten raus.

Pepsi musste sich wieder übergeben.
Ich nahm sie auf den Arm und wollte sie raus tragen.
Auf halben weg übergab sie sich.
Es landete auf meinem Arm, dem Nachthemd und der Treppe.
Ich fing das weinen an.
Ich rannte weiter nach draußen.
Stand nur mit Nachthemd auf der Terasse und wusste nicht weiter.

Meine Eltern kamen raus.
Mein Vater hängte mir eine Decke um und stellte mir Hausschuhe hin.

Ich starrte schluchzend in die Leere.

Ich half Pepsi wieder rein.

Ich wusste nicht weiter.

Verdacht auf Vergiftung.

Keiner wusste weiter.

Ich wischte das Erbrochene von mir und der einen Treppe auf.
Zog mich an.
Ging wieder nach Unten, wo meine Mutter Pepsi mit einem Handtuch vom Erbrochenen versuchte sauber zu bekommen.

Im Internet nach Vergiftungsanzeichen gesucht.
Telefonnummern und Sprechungszeiten von Tierärzten, Kliniken gesucht.

Tierklinik hier in der Gegend versucht zu erreichen.
Keine Möglichkeit vor 12 Uhr.
Eigener Tierararzt auch erst ab 11:30 Uhr zu erreichen.

Anruf in Lüneburg in der Tierklinik.
Wir durften kommen.

Hunde eingepackt und an was man grade noch dachte.

Gegen 10:30 Uhr furhen wir los.
Pepsi in meinen Armen.
Ich sah, wie ihre Augen flackerten.
Ihr Kopf war noch mehr schief.
Sie konnte kaum einen Schritt gehen, nur mit Stütze stehen.
Selbst das sitzen fiel schwer.

Kopfkino während der Fahrt.
Der Nebel war so dicht, dass man kaum etwas sah.
Gedanken kreisten.
Tränen flossen.

Kurz vor 12:00 Uhr kamen wir an.
Am Empfang ein Formal für 'Neulinge' ausgefüllt.
Ins Wartezimmer gesetzt.

Nach einer gefühlten Ewigkeit durften wir ins Behandlungszimmer.

Pepsi schnappte nach der Tierärztin.
Es wurde ein Maulkorb gesucht.

Die Tierärztin schaute in die Augen und die Ohren und meinte, dass es 'das' schon sein könnte.
Das Herz wurde abgehört. Der Körper abgefühlt. Fieber gemessen.

Sie erklärte, dass es was altersbedingtes sein könnte, wo der Gleichgewichtssinn gestört ist. (Das Fremdwort merkte ich mir nicht).
Sie sagte, dass es aber auch was schlimmeres wie ein Gehirntumor, andere Tumore oder eine Entzündung im Gehirn sein könnte.

Blut sollte abgenommen werden.

Meine Mutter musste Pepsi halten, weil ich kurz vorm Zusammenbruch war.
Pepsi schnappte um sich als sie merkte, dass ich nicht mehr da war.
Sie wurde festgehalten.
Ich saß mit Tacka dahinter.

Ich schaffte es nach der Blutabnahme wieder zu Pepsi.
Nahm sie mit auf den Boden, wo ich kurz mit ihr hockte, als die Tierärztin sprach.
Was sie erzählte, weiß ich nicht mehr.
Pepsi musste noch mal auf den Behandlungstisch.
Ich weiß nicht mehr wofür.

Dann sollten wir zum Röntgen ein Etage höher.

Ich trug Pepsi.
Ich hielt sie als wir warteten.
Ich weinte und weinte und weinte.
Mein Vater hielt Tacka.

Man nahm mir Pepsi weg.
Ewiglange Minuten ohne sie.

Sie wurde an der Leine zu mir 'gezogen'.

Wir mussten wieder warten.
Warten, warten, warten, ...

Und derweil entscheiden, was weiter passieren soll.
Pepsi hier lassen oder mitnehmen?
Welche Behandlung?
Was ist das Beste für Pepsi?

Nach einer weiteren kleinen Ewigkeit durften wir wieder in das Behandlungszimmer zu der Tierärztin.

Sie war erst mal zufrieden mit dem Blutbild und auch der Röntgenaufnahme.
Diese sahen gut aus.

Auch war es ein gutes Zeichen, dass Pepsi daheim schon etwas getrunken hatte und dieses drinnen behalten konnte.
Medikamentenmäßig wäre sie auch gut eingestellt.
Herzfehler war uns im Vorfeld schon bekannt.
Geimpft war sie auch gut.

Aufgrund ihres Herzens und ihrer Sensibilität sollten wir überlegen, ob wir Pepsi vielleicht lieber erst mal mitnehmen sollten und dann am nächsten Tag zur Infusion zu einem Tierarzt/Tierklinik in unserer Nähe wollten. Besser wäre es aber, wenn sie da bleiben würde.
Sie könnten aufgrund des Herzens und des Stresses aber keine Garantie geben, dass der Hund nicht mit einem Schlag tot umfallen würde.
(- Absicherung der Klinik, falls wirklich was passiert.)
Ich fragte nach den Chancen, dass alles wieder gut wird.
Die Chancen wären relativ hoch, dass es nur dieses altersbedingte Dings wäre.

Ich hockte inzwischen wieder mit Pepsi auf dem Boden.

Ich entschied mich, dass Pepsi da bleiben sollte. - Aber so schnell wie irgendwie möglich wieder nach Hause kommen sollte.

Es war ja das Beste laut Ärztin...

Dürfte ich sie besuchen?
Sie riet mir sogar dazu, damit ich Pepsi ggfl. mit Futter und Wasser päppeln könnte, weil der Hund mitunter ja nen verwöhntes Prinzesschen bei Futter ist.

3-4 Tage sollte Pepsi da bleiben und Infusionen und Medikamente bekommen.

Wir wurden zum Empfang geschickt, wo ich den Kostenvoranschlag unterschrieb und die erste Anzahlung bezahlte.

Dann kam jemand und trug Pepsi weg.

Sie schaute mich noch einmal an, bevor die Fahrstuhltür sich schloss...

Dann war sie fort...


Gegen 14 Uhr gingen wir zum Parkplatz.
Ohne Pepsi.

Ich sagte meinem Vater, er solle meine Mutter in die Arme nehmen.
Ich versuchte nach all den letzten Stunden zu lächeln. Mich abzulenken.
Versuchte mit Tacka Ball zu spielen.
Der Ball flog nach dem 3ten Wurf hinter einen Zaun, wo kein rankommen war.

Frustriert stiegen wir alle ins Auto.
Wir fuhren eine gute Stunde mit dem Auto Richtung Heimat.
Ohne Pepsi.
Wir hielten an und gingen mit Tacka eine gute Stunde durch einen Wald spazieren.
Wir landeten auf einem Friedhof.

Ich versuchte mit Tacka etwas zu klickern, Ball zu spielen (hatte noch einen weitern im Auto). Auch versuchte ich ein paar Fotos. Aber es war schon zu dunkel im Wald.
Ich rannte mit Tacka einen Berg hoch und runter.

Ich schaffte es immer nur kurz mich abzulenken von dem Gedankenchaos.

Gegen 17 Uhr waren wir wieder zu Hause.
Ohne Pepsi.

Ich fütterte die Kaninchen und Vögel, machte die Fenster in meinem Zimmer zu, was ich morgens vergessen hatte.

Dann verklickerte ich beim Tricks üben mit Tacka ihr Abendbrot.

Das Menschenessen brauchten wir nur warm machen.

Bis dahin hatte ich nichts mehr gegessen gehabt, seitdem alles anfing.

Nach dem Essen ging es noch in die Badewanne.
Tacka kam mit ins Badezimmer.

Ich ging nach oben.
Ich weiß nicht mehr weiter.

Ich durchwühlte das Internet nach dem Begriff "Vestibularsyndrom".

Ich speicherte Sachen davon ab, druckte sie aus.

Ich wurde immer mehr irre beim lesen, weil es mal so und mal so behandelt wurde. Bzw. mal so und mal so ausging...

Alles in allem beruhigte es mich aber zu lesen, dass alles wieder gut werden kann und nur eine leichte Kopfschiefhaltung bleiben könnte.

Ich glaube es war schon 23 Uhr als ich erschöpft einschlief.
Tacka musste noch kurz in meinen Armen liegen. Und als ich mitten in der Nacht aufwachte, weil ich vergessen hatte das Fenster zu schließen, musste sie mit unter die Decke um mich zu wärmen. ...eigentlich macht das immer Pepsi...

Pepsi... :(
Sie war nicht da...
Der leere Platz...

-> Fortsetzung folgt...
~§~


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Um 8:30 Uhr standen Tacka und ich nach einer langen Kuscheln-Knuddel-Runde auf.
Kurz nach 9 Uhr fuhr ich mit meiner Mutter und Tacka los, um ins Dorf und zum Einkaufen zu fahren.
Vor der Apotheke durfte Tacka wieder ein paar Tricks machen, was sie trotz Autos und Menschen richtig klasse machte.
Bei der Bank fragte der nette Bank-Kassen-Mann, wo Pepsi wäre... Meine Mutter erzählte, als sie die 1000 Euro von dem Tierkonto abholte.
Dann fuhren wir in den ersten Laden zum einkaufen und dann noch in den zweiten.

Um 10:30 Uhr waren wir zurück...
Eine halbe Stunde später als geplant...
Der Anrufbeantworter blinkte...
*Panik, dass es die Klinik gewesen sein könnte*
Aber es war nur mein Vater, der Pepsi's Impfausweis in seiner Tasche gefunden hatte.

Warten auf den Anruf der zwischen 10 und 12 Uhr kommen sollte...

11:55 Uhr fragte meine Mutter, ob ich mich schon bei meinem Tierarzt gemeldet hätte.
Nein. *schreck*
Ich rief an, wurde gleich durchgestellt.
Er würde das letzte Blutergebnis und den Bericht von der Herzuntersuchung sofort nach Lüneburg faxen. (Die wollten ja noch ein paar mehr Infos von Pepsi)
Er wünschte noch alles Gute und seine Worte beruhigten mich.

12:03 Uhr - ich rief sofort in Lüneburg an. Wurde zu der 'Stationsschwester' durchgestellt.
Pepsi?
Ihr Zustand wäre noch unverändert.
Heute noch nichts gegessen, gestern nur ein bisschen.
Den Kopf hält sie noch schief, sie ist aber nicht mehr ganz so wackelig auf den Beinen.
Sie bekommt nun zusätzlich noch das Medikament 'Karsivan'. Nur leicht dosiert, dass es auch nicht zu lange gegeben werden brauch.
Besuchszeit? Nein, vor 17-18 Uhr ginge es nicht.

Ich schrieb im www vom aktuellen Zustand und verfiel das erste Mal an diesem Tag einem Tränenmeer.
Die verständnisvollen Worten zu lesen halfen trotzdem und ich war dankbar, dass ich mich mitteilen konnte.

Ich trug für Pepsi einen Pullover, der bei ihr bleiben sollte.
Ich suchte eine Decke aus dem Auto, die sie gern hatte.
Ich holte Wasser aus der Regentonne, weil sie es besonders gern trank.
Ich packte das extra gekaufte Putenbrustfilet in eine Tubadose mit ein paar kleinen Käsestücken.
Ich packte eine weitere Dose mit Trockenfutter zusammen.
Ich suchte ihr Lieblingskuscheltier raus und packte es ein.
Und das Glas mit Würstchen landete auch noch im Rucksack.
Der Futterdummy war eh schon drin und den Futterbeutel hatte ich um.

Ich saugte noch staub, versorgte Vögel und Kaninchen draußen.
Dann spielte ich mit Tacka zwischendurch noch im Garten und in der Wohnung.
Dann machten wir noch Intelligenzspiele mit den Brettern und Futter und ich war fasziniert wie schlau sie doch ist.
Meinen Vater rief ich noch an, um über den Klinikanruf zu informieren.

Kurz nach 14 Uhr fuhr ich dann mit meiner Mutter und Tacka los in Richtung Lüneburg.
Unterwegs redeten wir viel und ich habe Witze und Berichte aus einer Zeitschrift vorgelesen.

15:45 Uhr stiegen wir bei der Klinik aus und gingen mit Tacka die Straße runter.
Wir hatten die Hoffnung dort etwas Natur oder einen Park oder so was zu finden.
Es war wieder so dichter Nebel.
Alles was wir fanden war ein Parkplatz, wo wir x-Mal hin und her gingen, den Ball für Tacka warfen und Futter warfen oder sie Tricks machen musste.
Und sie führte die Tricks alle so perfekt aus, dass ich selbst erstaunt war, wie super sie das machte.
Und ich weiß nicht über was, aber meine Mutter und ich lachten sogar zusammen.

16:50 Uhr liesen wir Tacka im Auto mit Kauknochen zurück.
Um 17 Uhr waren wir angemeldet und es sollte bald jemand kommen und uns zu Pepsi bringen.

Um 17:15 Uhr waren wir oben in einem leeren Behandlungszimmer und warten auf Pepsi...
Dann ging die Tür auf und Pepsi kam angewackelt... angedackelt...
Sie hielt den Kopf schief.
Aber sie konnte schon wieder selbstständig laufen ohne bei jedem Schritt umzukippen.
Sie ging noch sehr unsicher, aber sie hielt sich auf den Beinen.
Sie kam sofort zu mir und ich zu ihr... Ich nahm sie auf den Schoß und ich war nur noch glücklich, dass ich Pepsi wieder in den Armen halten konnte.

Und im Vergleich zum Vortag war es schon so viel besser.

Dan bot ich ihr etwas Trockenfutter aus der Hand an.
Haha... ;p - Sie schaute mich mit großen Augen an: "Wofür soll ich das denn haben?"
Dann nahm ich den Klicker, machte einmal *klick* und Madam nahm sofort das Stück Futter an.
Also machte es einige Klick-Geräusche aus unserem Zimmer.
Pepsi durfte die eine Hand mit der Nase berühren und bekam dann aus der anderen Hand das Futter.
Irgendwann besann ich mich, damit der Hund nicht am Ende da unten weiter mit dem Kopf 'nickt' oder 'hin und her' bewegt und es falsch gedeutet wird. ;p

Ach... Dann gingen wir zusammen (Pepsi natürlich ohne Leine hinter mir her) durch den Raum.
Zwischendurch wurde sie von mir und meiner Mutter gestreichelt.

Dann durfte Pepsi 'Sitz' und 'Steh' für Futter machen.
'Platz' mochte sie nur aus dem Sitz heraus machen. - Aber ich denke, ihr tut eh das Vorderbein weh, weil da die Nadel für die Infusionen drin steckt. - Also musste sie da natürlich nichts weiter machen.

Ich rollte Futter ein Stück auf dem Boden und zeigte es ihr mit "such" und sie ging zielgesteuert drauf zu und futterte.
Zwischendurch ging sie zum Wassernapf und trank ganz brav.
Dann wurde wieder gekuschelt und meine Mutter wollte ein paar Fotos für meinen Vater machen. Eine Video-Funktion entdeckte ich auch bei ihrer Kamera (meine hatte ich ja im Auto gelassen) und es wurde noch ein ganz schlechtes Video von Pepsi gedreht.
Dann holte ich den Futterdummy noch aus der Tasche, weil Pepsi eh ihren Kopf immer wieder da reinstreckt und wir versteckten den Dummy 'ganz einfach' - ein Meter vor/neben ihr. *g* ...aber sie ging sofort hin und nach ein paar Versuchen ihrerseits schaffte sie es auch mir das Ding zu bringen und dann klappte das auch immer häufiger.
- Also wir machten das nur ein paar mal und sie durfte immer viel aus dem Dummy raus futtern.
Es wurde wieder gekuschelt und durch den Raum gegangen.

Dann kam jemand rein und fragte, wie weit wir wären... :(
Die halbe Stunde sollte schon rum sein?
Wir durften noch etwas bleiben...

Kurz vor 18 Uhr durfte Pepsi dann noch das rohe Fleisch und die Käsestücke essen. Das Fleisch hielt ich fest, so dass sie richtig abbeißen und kauen musste. Auch das klappte wunderbar.

Zwischendurch wollte sie mir Pfötchengeben.
Sie legte meine Hand.

Pepsi war da.
Pepsi war bei mir.
Wir waren so glücklich.

Aber dann war es schon 18 Uhr... :(
Meine Mutter ging runter und sagte bescheid, dass Pepsi wieder abgeholt werden könnte...

Die Arzthelferin oder Praktikantin hatte die Leine vergessen... Wollte Pepsi dann einfach am Halsband nehmen.
Die Decke, den Pullover und das Plüschtier in der anderen Hand...

Pepsi wollte nicht von mir weg und stemmte sich dagegen als sie weggebracht werden sollte...
Man lies sie los und bat mich, dass ich mit in den Fahrstuhl kommen würde...
Ich ging... Pepsi wackelte mir vertrauensvoll hinterher...
Im Fahrstuhl ging ich einmal um die Helferin da und diese grenzte Pepsi dann ab...

Kurz bevor die Tür schloss, schaffte Pepsi es noch mal durch zu kommen und wäre fast in der Fahrstuhltür gelandet. :/
Man zog sie noch zurück und die Tür schloss sich...

Wieder allein. :(
Wieder das Gefühl ich hätte sie im Stich gelassen.

Ich ging runter zu meiner Mutter.
Noch mal auf Toilette, wo wir vergeblich versuchten Wasser aus dem Wasserhahn zu bekommen.

Dann zum Auto.
Mit Tacka einmal den Weg hoch und runter gerannt.
So schnell es irgendwie ging...
Dann ins Auto eingestiegen und ca. 18:15 Uhr wieder losgefahren.
Ohne Pepsi.

Aber die Stationsschwester die uns in das Zimmer brachte erzählte, dass Pepsi noch gut gefressen hätte.
Das beruhigte, so dass ich mich entschied am Dienstag nicht alleine zu Pepsi zu fahren, weil uns der Abschied beiden weh tut und ich sie am Mittwoch ja dann wenn irgendwie möglich schon nach Hause bringen will.

Um 19:45 Uhr waren wir wieder zu Hause und Tacka musste noch etwas Futter erarbeiten, dann durften auch die Menschen futtern und später wurde mit Tacka dann noch mal gespielt und gekuschelt und mein Vater spielte dann auch noch mal und versuchte zu kuscheln. -> Klappte aber nicht so gut, weil Tacka immer wieder schaute wo ich denn wäre..

Nun ist es 2:30 Uhr und Tacka schläft dort, wo sonst Pepsi liegt.
Gleich gehen wir noch einmal raus und dann wird geschlafen.

Dienstag wird auch so ein anstrengender Tag für uns...
Vorhersage:
Morgens kurz in den Garten, etwas tricksn/spielen. Dann zu Hause arbeiten.
Auf den Anruf von der Klinik warten, ggfl. selbst anrufen.
Spätens um 14 Uhr dann los und mit Tacka bis 17 Uhr unterwegs sein.
Um spätestens 17 Uhr im Laden sein und dort arbeiten. Tacka muss im Auto warten.
Ca. 17:30 Uhr wieder raus und noch eine kurze Runde mit Tacka gehen. Wenn ich später rauskomme nicht. *seufz* ...um 17:45 Uhr nimmt meine Mutter Tacka dann mit nach Hause, wo sie mit meinem Vater alleine mit Tacka gehen muss. Ansage von mir, dass Tacka an der Leine bleibt und mit Futter belohnt wird, weil meine Eltern immer große Probleme haben mit Tacka alleine zu gehen.
Die Hunde schauen sich beide immer nur um, wo ich bin und wenn Pepsi auch nicht mit ist, geht Tacka bei meinen Eltern eher rückwärts an der Leine bis es auf den Rückweg geht.
Ich selbst muss von 18 bis 20:15 noch zur Abendschule und komme dann später.

Ja... Und wenn es nach mir ginge, würde der Mittwoch so ausfallen, dass ich morgens losfahren kann, unterwegs 2 Stunden mit Tacka gehen kann und dann Pepsi Mittags aus der Klinik abholen könnte...
Ich hoffe, dass klappt auch irgendwie...

Und wie es weiter geht müssen wir dann sehen...
~§~
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #2
So erstmal Ankerpunkt rein setzen, damit ich über Neuigkeit Informiert werde *hust*
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #3
Hallo liebe M.
Ich habe mir eben in Ruhe deinen Text durchgelesen.
Und ich muss sagen, er hat mich tief berührt.
In deinen Zeilen spiegeln sich Verzweiflung, Angst, Wut, Trauer.. Aber auch ebenso, und das ist das schöne, Hoffnung wieder.
Ich weiß nicht, ob ich verstehen kann, wie es dir geht.
Ich vesuche es, aber ich weiß es nicht.
Als mein TA vor kurzem sagte, Maxi könnte Krebs haben.. Da brach auch meine Welt zusammen.
Es ist schwer weiter zu machen als wäre nichts.
Es ist schwer, sich abzulenken.
Es ist schwer, die Sorgen abzulegen oder einzudämmen.
Und doch muss man "funktionieren". Für sich, für andere, für seine anderen Tiere.
Meiner Meinung nach ist das so schwer, weil es für die Hoffnung fast unmöglich ist, die Angst als stärkstes Gefühl abzulösen.
Aber ich hoffe sehr das du einen Weg findest, das zuzulassen.
Das die Hoffnung stärker ist.
Das du an dich und deine kleine Kämpferin glaubst.
Das du an euch glaubst.
Deine Liebe zu deinen Hunden und die unglaublich starke Bindung zu ihnen kann euch in der schweren Zeit jetzt sehr helfen.
Ich weiß das du für Pepsi da sein wirst wenn sie (hoffentlich bald) wieder zu Hause ist.
Und ich wünsche dir von Herzen diese Kraft, die du dafür brauchst.
Wichtig ist meiner Meinung nach auch, das du hier schreibst.
Das du damit nicht alleine bleibst.
Das du dir die Gedanken "aus dem Kopf" schreibst.
Sie ordnen und bewerten kannst.
Das schaffst du.
Du hast schon so viel geschafft.
Und soweit es mir möglich ist, begleite ich dich auf diesem Weg.
Ich wünsch dir alles Liebe und drück dich wenn du magst.

Schatti.
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #4
Schattenseele - Ich danke dir von Herzen für deine lieben und stärkenden Worte!
Du glaubst gar nicht wie sehr sie mir grade helfen und Mut machen!

--

Eben erhielt ich den Anruf von der 'Stationsschwester'.
Pepsi geht es soweit 'gut'. - Wie gestern als ich ich sie sah..

Heute bekommt sie noch einmal Infusionen und morgen darf ich sie abholen!
(Vorausgesetzt, da passiert in den nächsten Stunden nicht noch was..)

Aber ich darf sie morgen abholen! =)

Eigentlich wollte sie mich vorher noch mal anrufen, aber ich sagte, dass ich Mittags einfach da bin.

Ist ja auch blöd wegen der langen Fahrt. Das muss ich nicht unbedingt im dunkeln haben wie gestern.

Aber Pepsi kommt wieder zurück!
Pepsi ist morgen wieder hier. Also morgen in ein paar Stunden...
Aber ... *grade Freudentränen in den Augen hab*
Ich freu mich so!

Bevor ich Pepsi mit nach Hause bekomme, wird es noch ein Gespräch mit einem Tierarzt geben, der mir dann noch das eine oder andere erklärt und auch sagt, wie es weiter gehen wird.

Oh gott...
Ich freu mich so!

Pepsi hatte sich dort in der Klinik übrigens auch nicht mehr erbrochen gehabt. (Das wollte ich ja schon am Montag nachgefragt haben, aber hatte es vergessen.)

Ich habe inzwischen auch auf der Homepage der Klinik gelesen, 'was mit dem Tier passiert, was stationär aufgenommen wird'.
Ich bin froh, dass ich Pepsi dort lassen konnte.
Es war die richtige Entscheidung.

Und es ist auch richtig, dass ich heute nicht mehr hinfahren werde. Die paar Stunden schaffen wir dann auch noch bis Mittwoch.

Ah...
Wie ich mich kenne, werde ich morgen sehr früh aufstehen und dann viel zu früh bei der Klinik sein und auf der Rückfahrt aufpassen nicht ständig zu Pepsi zu schauen und mich zu freuen.

Nun bin ich gespannt auf den Bericht des Tierarztes und hoffe auf hoffnungsvolle Worte.
Und ja - auch, dass Pepsi keine starke Kopfschiefhaltung zurück behält. *seufz*
~§~
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #5
Hallo,
mein Hund, Setter-DSH-Mix, inzwischen 14 Jahre alt, hat das jetzt zum 2. Mal.
Im Januar fing es an. Leichtes Wanken, leichten Nystagmus, nach ein paar Minuten war es wieder gut. Ich rief voller Panik meinen TA an. Sollte ihm sofort 4 Tabletten Prednisolon geben(habe immer welches da, da ich noch einen Hund mit einer Allergie habe). Danach ging es ihm gut, keine Symptome mehr. 2 Tage(Nächte) später hörte ich ein plumpsen.Mein Hund war aus dem Körbchen gefallen, konnte nicht mehr stehen, hatte einen starken Nystagmus. Da es Mitten in der Nacht war, gab ich ihm nochmals 4 Tabletten Cortison und fuhr am nächsten Morgen zum TA. Erst bestand der Verdacht auf einen Schlaganfall, aber bachdem mein Hund mehrer Stunden später auch noch ne starke Kopfschiefhaltung bekam, stand die Diagnose fest. Es ging ihm zwischenzeitlich sehr schlecht, konnte weder laufen noch stehen, Treppen musste ich ihn tragen. Er bekam über eine lange Zeit(ich glaube es waren so 3 Monate) eine hohe Dosis Corison. Ich habe in den ersten Wochen nur geheult. Nach ca 3-4 Wochen ging es aufwärts. Der Nystagmus wurde jeden Tag weniger, er konnte wieder selbständig laufen und stehen. Es ging aufwärts, jeden Tag ein bisschen besser. Ich konnte das Cortison auch wieder absetzen. Nur eine ganz leichte Kopfschiefhaltung ist zurück geblieben. Damit kam er aber gut zurecht. Er ist auch inzwichen etwas schwerhörig, was ich aber aufs Alter schiebe, er ist immer 14 Jahre alt.

Vor 4 Wochen dann der Schock. Mein Hund wollte aufstehen, wurde steif und fiel um. Ich sah ihm in die Augen, wieder einen starken Nystagmus. Sofort ab zum TA. Er bekam sofort eien Spritze in die Vene, 150 mg Cortison. 2 Tage später war der Nystagmus weg und er konnte auch wieder selbständig laufen und stehen.
Er ist zwar noch nicht so wie vorher, er hält den Kopf noch schief und hat auch noch leichte Gleichgewichtsstörungen. Aber es ghet ihm gut und er kommt damit klar. Er ist aufwerksam und nmmt am Leben teil.

Mein TA hat gesagt, sowas braucht Zeit. Ich wünsche Dir viel Kraft, diese Zeit zu überstehen, und Deinem alles, alles Gute. Es ist zu schaffen, aber der Hund muß auch mit machen. Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen.

Mein Hund hat nur Cortison bekommen. Aber ich denke, jeder TA behandelt so, wie er die besten Erfahrungen gemacht hat.

Viele Grüße Setterfan
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #6
Hach das sind ja tolle Neuigkeiten!
Ich freu mich für dich das du die Maus morgen holen kannst :)
Dann kann sie sich bei dir zu Hause von dem ganzen Stress gut erholen.
Schön! =)
Wann weiß man denn ob sie eine Kopfschiefhaltung behalten wird?
Halte uns bitte weiter auf dem Laufenden ja?
Ich drück weiterhin die Daumen!

LG und drück dich!
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #7
Schön,dass du deine Süße morgen schon wieder hast! :)
Hoffentlich wird jetzt alles wieder gut!
Auch ich drücke weiterhein die Daumen!

Liebe Grüße =)
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #8
oh nein :( ich hoffe die kleine erholt sich wieder schnell.

ich hab das gelernt: es kommt sehr oft bei den älteren Tieren vor. Gründe: was im Ohr, Nerveinklemmung, Tumor, Herzerkrankung(Schlaganfall), hohe Blutdruck. Je nach dem was der Grund ist kann man Gute Ergebnisse haben. Übergeben die Hunde sich weil die meistens dazu auch Pupillenbewegung haben und denen einfach Schwindelig wird und natürlich weil Gleichgewichtsinn gestört ist.
Hier steht noch bisschen info:

Wir hatten paar Hunde die tatsächlich leichte Probleme beibehalten haben. Kopfschiefhaltung + Gleichgewichtsprobleme. Manche haben sich super gebessert..ist wie beim Menschen..je nach dem wie stark es war. Ich würde allerdings mit dem Arzt über einen Herzultraschall reden, um da sicher zu sein dass man nichts verpasst hat
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #9
So, wir haben Dienstag abend, bald hast Du Pepsi wieder bei Dir! Bald, bald... Aber wie immer, wenn man etwas erwartet, geht die Zeit wohl viel zu langsam vorbei...

Es war sehr interessant Deinen ganzen Bericht zu lesen. Auf die eine Art interessant und rührend, auf die andere Art für mich auch etwas beängstigend. Kylja ist auch nicht mehr die jüngste. Was wird mich, ausser den Lahmheiten, in den nächsten Monaten / Jahren noch alles erwarten?! Ich will es gar nicht wissen, aber genau auch aus solchen Situationen, wo man sieht, wie schnell sowas gehen kann, wie schnell etwas einschneidendes passieren kann, nehme ich mir einmal mehr zu Herzen, wie sehr man doch die Zeit mit denen, die man liebt (egal ob Tiere oder Menschen) einfach geniessen muss!

Alles Gute Dir, und ich hoffe sehr, Du berichtest morgen bald wieder, sobald Du Pepsi da hast!
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #10
Hallo DyingDream,

es war "schön" Deinen ausführlichen Bericht zu lesen - naja, schön ist nicht der richtige Ausdruck; es war berührend, erschreckend und traurig. Ich glaube jeder, der sein Tier liebt, kann ein Stück weit nachvollziehen, was in Dir vor geht. Und trotzdem ist es eine Ausnahmesituation, wenn man dann wirklich sein Tier so hilflos sieht, nicht weiß, was man tun soll, Angst hat und sich selbst hilflos fühlt.

Aber nun geht es wieder aufwärts - in ein paar Stunden hast Du Deine Maus wieder, und sie hat Dich wieder. Selbst wenn die Sache nicht vergessen wird, selbst wenn Pepsi irgendwas zurückbehält - sie kommt wieder und das ist es, was erstmal zählt. Alles weitere bringt die Zeit.

Ich wünsche Dir jedenfalls ganz viel Kraft und Mut für die nächste Zeit und drücke ganz fest die Daumen, dass Pepsi das alles gut wegsteckt.

Liebe Grüße

Ida
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #11
Super :)
Aber wir halten die Daumen und Pfoten weiterhin gedrückt :)
*hach Pepsi wieder zu Hause ... nur noch wenige Stunden.
Und am besten ist doch die Meldung, dass sie keine Kopfschiefstellung behält ... berichte bitte morgen gleich ... hier bibbert jemand mit dir bis du sie wieder in die Arme schließen kannst
Ach und knuddel die Maus bitte einmal kräftig von mir
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #12
Hallo Liebes!
Hast du deine Maus wieder bei ihr?
Wie gehts euch?

LG!
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #13
Und? *ungeduldig wart*

wie gehts Pepsi? Und Dir?
Seit Ihr schon wieder zu Hause?

*weiterhin die Daumen drückt, das Pepsi alles schnell und gut übersteht und schnell wieder richtig fit ist*
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #14
*Hach* Ich hatte gerade Tränen in den Augen, als ich deinen Bericht las. Das hat mich sehr daran erinnert, wie ich mich fühlte, als ich Stoffel damals mit dem Verdacht auf Vergiftung in der Tierklinik lassen musste.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass alles wieder schön wird. Hoffentlich bist du jetzt schon mit deiner kleinen Maus wieder zu Hause.

Ich drücke euch die Daumen und wünsche gute Besserung für Pepsi.
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #15
Hab gerade erst diesen Theard gelesen und war erschüttert über das was du schriebst. Man merkt wie schlecht es dir geht bzw ging.
In Lüneburg ist sie aber in guten Händen.
Mit der Krankheit kenn ich mich nicht aus, leider.
Gerne würde ich dir etwas last von den Schultern nehmen und dir sagen das es gute Behandlungsmöglichkeiten gibt. Ich denk auch mal das du google komplett darüber ausgequetsch hast.
Auch wenn ich dir nicht wirklich eine große Hilfe bin, denken wir an euch und drücken hier alles das die kleine Pepsimaus wieder komplett fit wird.

Du hast sie jetzt ja zuhause. Wie läuft es denn? Ist sie soweit wieder fit? Wie wird sie jetzt weiter behandelt?

Lg Yvi
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #16
ja, DyingDream, auch ich warte gespannt auf Bescheid. Eigentlich solltest Du ja, wenn alles geklappt hat, Pepsi nun wieder bei Dir haben! Bitte berichte doch, wie es Ihr (und Euch allen) geht... ;)
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #17
Ja auch warte *gespannt auf Meldung ist*
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #18
Schließe mich den anderen an und warte gespannt auf Neuigkeiten. Drücke nochmal die Daumen, dass alles gut verlaufen ist.
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #19
...

Als erstes kurz zu euren lieben Worten.
Nein. Zu den Worten sag ich ganz doll Danke!
Es tut wirklich gut sie zu lesen und helfen über die aktuelle Situation ein Stück hinaus zu kommen.
Aber zu den Fragen und manchen anderen Sachen wollte ich was schreiben, bevor der 'Bericht' vom Mittwoch kommt.

--
@setterfan
Ich drück auch für deinen Setter-Mix die Daumen, dass auch nach dem 2ten Vorfall alles wieder gut wird!
So was wünscht man keinem Hundehalter, weil es einfach schrecklich ist sein Tier in so einem 'Zustand' zu sehen.

Der Verdacht auf Schlaganfall beim Hund ist übrigens meistens verkehrt, weil dieser bei Hunden ganz ganz selten vorkommt.

Cortison ist nicht wirklich mein Freund. Hab da schon zu viel von anderen Hundebesitzern gehört, was die Nebenwirkungen betrifft.
Aber hier kommt es wohl auch immer auf den Hund an, wie er es verträgt und wie es auf die Krankheit anschlägt.

Dann lag bei deinem Hund ca. ein 3/4 Jahr zwischen den beiden 'Anfällen'?!
Wie sahen/sehen bei euch die ersten Tage, bzw. Wochen aus? Also wie viel ist euer Hund gelaufen? Wie lange wart ihr spazieren?
Habt ihr irgendwas besonderes beachtet?

Hat dein Hund nach dem 'Anfall' noch gut getrunken und gut gefressen? Oder gab es hier Veränderungen?

Konnte euer Hund nach dem Vorfall 'bellen', bzw. andere Laute von sich geben? Oder kam das nach einigen Tagen zurück?

Oh Mensch... Ich wünsch euch ganz viel Kraft und Geduld, dass ihr die Zeit gut übersteht und sich euer Setter-Mix auch jetzt wieder erholt und er noch lange -so gesund wie möglich- bei euch ist!

--
@Tayet
Dein Beitrag hat mir wirklich geholfen. Und gleichzeitig auch nachdenklich gemacht, was die Gründe betrifft.
Im Ohr konnte man bei Pepsi nichts sehen, ihr Blutdruck ist normal, ein Tumor wurde im Groben nicht entdeckt. Ihr Herzfehler ist uns bekannt und den eingeklemmten Nerv - wie merkt man, ob es ein eingeklemmter Nerv ist?
Bei Pepsi geht man also davon aus, dass der Auslöser am ehesten vom Herzen kommt.
Bei welchen Gründen konnte man bei euch 'gute Behandlungsergebnisse' erzielen? Wo wurde es 'schwieriger'?

Danke auch für den Link zu der Seite. Liest sich etwas seltsam, weil es wohl aus dem englischen übersetzt ist.. *grübel* ..aber dennoch sehr hilfreich und informativ!

Wie häufig kam so etwas bei euch (du warst auch in einer Tierklinik, oder?) vor?

Ein Herzultraschall wird bei Pepsi regelmäßig gemacht. Der letzte war im September und der Bericht davon hatte mein Tierarzt mit den letzten Blutergebnissen am Montag auch noch zur Tierklinik gefaxt.

--
@Schattenseele
Wann man weiß, ob Pepsi eine Kopfschiefhaltung oder andere 'Nebenwirkungen' behalten wird, zeigt leider erst die Zeit. Also wirklich 'wissen' tut man das erst nach einigen Monaten.
Im Groben sollte aber in 4-8 Wochen das meiste überstanden sein.

--
@kleiner Falke
Ja...
Mit so etwas rechnet man einfach nicht.
An dem einen Tag rennen und springen sie noch umher und mit einem Schlag... :(
Das ist so unglaubwürdig...
Ich hänge hier, sehe Bilder von letzter Woche, wo Pepsi rumrannte und sprang und könnte losheulen. *seufz*

Aber es zeigt mir auch einmal mehr, wie wichtig es ist all die Zeit die wir haben auch zu nutzen und nicht mit unwichtigem Zeugs zu vergeuden.
Die Zeit vergeht viel zu schnell... :/

--
So... Die anderen Fragen werden gleich (nachher) im nächsten Bericht beantwortet.

Aber ja - Pepsi ist wieder hier! =)
~§~


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Tag der Abholung.

Endlich war Mittwoch.
Und was war? Ich wachte eine halbe Stunde später auf als geplant, weil ich die Nacht über nicht einschlafen konnte.

8:50 Uhr fuhren Tacka und ich los.
Ca. 10 Uhr fanden wir eine Ecke zum spazieren gehen.
- So wanderten wir durch den kalten November mit Fotos, Ball, Futter und rumschnüffeln. Eine Maus liesen wir auch am Leben und irgendwie flogen uns gleich 3 Fasane über die Köpfe hinweg.
11:30 Uhr waren wir wieder beim Auto und fuhren weiter zur Klinik.
11:50 Uhr - Ich stand bei der Anmeldung und sagte bescheid, dass ich Pepsi abholen will? ... Pepsi? Und wie ist IHR Name? ..ja, ja.. den musste ich dann wohl auch noch nennen.. ;)
Ich weiß gar nicht mehr wann ich im Wartezimmer abgeholt worden bin. Ich schätze, dass war ca. 12:10 Uhr (?)

Begrüßung.
Ich sollte mit 'nach oben' folgen...
Es ging in ein Behandlungszimmer...
Aber keine Pepsi die dort schon wartete, wie ich innerlich so sehr hoffte..

Mir wurde über den aktuellen 'Zustand' von Pepsi berichtet.
Ein Bericht ausgehändigt, den ich nächste Woche mit zu meinem Tierarzt nehmen sollte, der dann die Nachkontrolle machen soll.
Mir wurde von den Medikamenten berichtet, die Pepsi die nächste Woche über nehmen muss.

Ich fragte nach zum Thema 'Ruhe und Schonung und Spaziergänge'.
Ich könnte schon wieder 'normale Spaziergänge mit ihr machen', 'wir könnten schon wieder so viel laufen, wie Pepsi mag'...
Ähm... Ich harkte noch mal nach, weil 'normal' bei uns ja schon etwas länger ist und Pepsi auch selten weiß wann sie genug hat.
Also "30 Minuten" könnten wir gehen.

Ja, ich konnte es mir auch nicht verkneifen und fragte nach, ob Pepsi vielleicht irgendwann auch wieder Agility und so machen könnte (wenn sie mag)...
Hier müssten wir schauen, wie das mit der Kopfschiefhaltung wird - aber wenn alles gut wird, könnten wir auch das wieder machen. Aber jetzt erst mal natürlich noch nicht.
Und nein - bevor hier jemand schreit. - Ich bin vermutlich übervorsichtig und warte lieber länger als nötig als unnötig irgendwelche Risiken einzugehen.

So... Weiter...
Ich fragte noch nach was die Chancen betrifft, dass keine Schiefhaltung zurück bleibt und auch wie hoch die Rückfallquote wäre.
Aber das konnte man mir nicht beantworten, weil es von Fall zu Fall unterschiedlich ist.

Ja... Und dann war mein Kopf leer und wollte zu Pepsi. ><

Die Tierärztin schickte mich zurück zu der Anmeldung, wo ich die Medikamente (Antibiotika und Karsivan für 7 Tage) ausgehändigt bekam und dann noch die Rechnung bezahlen musste...
Ja, ja.. Das liebe Geld..
Aber wenn es um ein geliebtes Wesen geht spielt Geld keine Rolle mehr.. ......

Ich verstaute den Papierkram und die Medikamente im Rücksack. Man fragte, ob Pepsi 'hier hin' gebracht werden soll, oder ob ich sie abholen will?
Abholen klang für mich schneller. ;p - Also ging ich halb um die Klinik rum in so einen Vorsaal und wartete gefühlte 5 Stunden mit Tacka in der kalten Halle...

Irgendwann hörte ich ein Geräusch von unten und dann kam Pepsi auch schon angewackelt. Tacka hielt ich etwas hinter mir um Pepsi erst mal begrüßen zu können.
Dabei flog ich dann fast noch hin, weil Tacka doch auch so gerne zu Pepsi wollte. - Aber Frau Tacka ist ja immer viel zu stürmisch und musste deswegen langsamer machen und sich zügeln.

Ich redete dann noch kurz mit der Arzthelferin...

Den Verband an ihrem Vorderbein sollte ich noch mindestens eine Stunde drauf lassen, weil da ja die Nadel für die Infusionen drin gesteckt hatte.
Die Decke u.s. von mir/Pepsi hatte sie in einem Plastikbeutel und erklärte, dass Pepsi da raufgepinkelt hätte.
(War mir auch klar, dass das passieren würde, weil Pepsi grade nach den Wassertabletten einmal mehr raus muss und sie bei mir meist 8 Mal am Tag raus kommt und nicht nicht 'nur' 4 Mal.)

Ja... Und dann erzählte sie mir noch, dass Pepsi ja alles andere als 'gut' gefressen hatte und die in der Klinik alles mögliche ausprobiert haben.
Nassfutter, Trockenfutter, Trockenfutter in Wasser einweichen, etc.

Am Montag hatte sie bei mir noch sehr gut gefressen. - Aber dazu später mehr...

(*wow* Zwischenstopp: Grade ist Pepsi vom Bett gesprungen um was zu trinken und ist dabei nicht umgefallen! =))

So denn...
Es ging raus aus der Klinik...
Mit Pepsi! =)

Wir gingen noch einmal schnell in das Waldstück direkt neben der Klinik, wo Pepsi auch gleich einmal hinpieselte.
Dann gings zum Auto, wo wir auch noch mal 3 Schritte kurz hoch und runter gingen, weil Pepsi es wollte und im siebten 'ich kann wieder rumschnüffeln'-Himmel schwebte.
Und wie sie mir immer hinterhertrottete... <3
Ich hab sie so vermisst...

Gegen 13 Uhr saßen wir dann wieder im Auto und es ging in Richtung nach 'Hause'.
Die komplette Fahrt saß/lag Pepsi neben mir (also im Fußraum vom Beifahrer) und schaute mich mit riesen-großen Augen an.
Das war schon fast wieder etwas beängstigend, weil sie sich sonst recht schnell hinlegt und schläft oder halt auch mal wo anders hinschaut.
Aber die gesamte Fahrt fühlte ich mich wie ein Außeridischer 'bestaunt'.

Ca. 14:15 Uhr hielten wir noch einmal an und gingen 15 Minuten durch einen Wald, wo Pepsi fleißig schnüffelte und rumtrabte.
Klar - sah mitunter noch aus als wäre sie 'besoffen' - aber sie schaffte auch ganz viele Schritte grade.
Markieren konnte sie auch schon wieder auf drei Beinen und sie achtete gut darauf, dass sie nirgends gegen rennt oder so.

Umgefallen ist sie dann einmal als sie neben mir ging und erwartungsvoll zu mir hochschaute und dabei normal weiterlaufen wollte. - Das klappte noch nicht.
Auch wenn die Wendungen zu eng sind und sie zu schnell hat sie noch starke Probleme sich auf den Beinen zu halten.

Schütteln klappte aber auch schon recht gut. Sie stellt sich dafür immer etwas breitbeiniger hin, um mehr Halt zu haben.

Tacka versuchte zwischendurch Pepsi zum Spielen aufzufordern, aber das unterbund ich recht schnell.

Ja... Ihren eigenen Kopf zeigte Madam auch schon wieder als sie lieber erst zu ende schnüffeln wollte statt zu kommen. ;p
Aber das war okay...
Hauptsache Pepsi ist da!
Und sie war da!

Irgendwann sind wir dann zu Hause angekommen und beim Aussteigen hatte Pepsi keine Geduld und landete beim rausspringen auch auf dem Boden. *seufz*

Dann war erst mal weiter 'Ruhepause' zu Hause für die Hunde.
Ich pürierte derweil das Gemüse/Obst für das Hundeabendessen und schnitt das Fleisch sogar in kleine Stücke.
Etwas Buchhaltung konnte ich noch erledigen und Vögel/Kaninchen versorgen.

Mein Vater kam in der Zwischenzeit und es wurde bericht erstattet.

Sonst steht Pepsi immer auf, wenn einer von uns nach Hause kommt. Dieses Mal blieb sie in der offenen Wohnzimmertür liegen und wartete, dass mein Vater zu ihr kam.

Ach so... Den Verband machte ich auch noch ab und ermahnte Pepsi einige Mal nicht an der Stelle zu lecken.

Zudem bemerkte ich einige Blutflecken an der Hinterhand und frage mich auch jetzt, was das für ein Blut war. o_O

Aber gut... Mit einem Waschlappen machte ich Pepsi noch sauber und dann gingen wir eine kurze Runde (ca. 20 Minuten, inkl. Pause im Laden) durchs Dorf. Da war es ca. 16:30 Uhr.

Um 19 Uhr gingen wir noch ein kurze Runde (ca. 20 Minuten).

ABER - Ich bin schon wieder schlauer und denke, dass das alles viel zu viel war. Die letzte Runde hätten wir sein lassen müssen.

Ach... Das ist noch so schwer herauszufinden, was zu viel und was zu wenig ist.. *seufz*

Aber Pepsi ging überall gut mit. Die ersten Meter immer etwas schleppend, aber dann (vor allem ohne Leine) läuft sich auch mal vorweg oder kommt hinterher getrabt.
Ja, ja.. Sehr eierig mitunter aber alles in allem bin ich super zufrieden.
Kantsteine hat sie auch gemeistert, sowie unsere kleine flache Treppe hoch und runter...

Also ich finde das ist schon alles verdammt viel, was sie schafft.

Doch dann kam das große ABER des Tages... :(

Pepsi mochte nichts fressen.
Keine frische Hühnerbrust mit Gemüse.
Nicht aus dem Napf, nicht aus der Hand. Nicht vom Boden. Nicht mit Klick. Nicht wenn Tacka was bekam.
Sie mochte das nicht und wollte sich lieber auf ihren Platz verkrümmeln.

Aber wisst ihr was ich grade überhaupt nicht verstehe:
Pepsi hat Stücke vom Trockenfutter und auch langweilige Leckerlis mehr oder weniger genommen, aber das richtige Fleisch (sie würde sonst dafür -alles- machen) will sie nicht.
Und das nächste seltsame:
Lege ich 3 Stücke Trockenfutter auf den Boden und zeigs ihr, nimmt sie eins in den Mund und spuckt es wieder aus. Nehme ich dann zwei Stücke weg (so dass nur ein Brocken) da liegt, frisst sie es. Lege ich 2 hin frisst sie nichts. Lege ich ein Stück hin frisst sie es. Liegt das eine Stück zu dicht am Futternapf frisst sie nichts, liegt es 30 cm weiter weg, wird das selbe Stück gefressen.

Ja...
Ich war in dem Moment jedenfalls mal wieder voller Sorgen. *seufz*
Das Pepsi rohes Fleisch verweigert ist glaube ich noch nie vorgekommen. o_O

Woran liegt das?

Montag hatte sie gut gefressen. Da hat sie auch Putenfleisch (ohne Gemüse) fast runtergeschlungen und heute verweigert sie es? :/

Kann das an den Medikamenten liegen?
Kann das daran liegen, dass wir leider doch schon zu viel gemacht haben? (zumindest hab ich das Gefühl, dass es 'zu viel' war.)
Kann sie in der Tierklinik eine schlechte 'Futtererfahrung' gemacht haben?
Ist es krankheitsbedingt?

Und ja... Ich weiß... Hier wird mir auch keiner die Frage beantworten können wann Pepsi wieder 'normal' fressen wird. *seufz*

Und noch etwas ist mir heute aufgefallen:
Pepsi gibt keinen Ton mehr von sich. Kein Jaulen, kein Bellen, kein Knurren, kein Winseln, kein Nichts.
Auch in Situationen, wo sie normalerweise bellt oder andere Geräusche von sich gibt.
Das einzige was sie statt dem 'Bellen' an der einen Stelle schaffte war ein 'Niesen'. ;p

Gehört das auch zu Symptomen von dem Vestibualrsyndrom? Das die 'Sprache' betroffen ist?
Wird sich das wieder bessern?
(Ich weiß - auch hier bekomme ich höchstens von Betroffenen oder Tierärzten eine Antwort.. *seufz*)

Aber gut...
Ich höre nun besser wieder auf zu schreiben, bevor noch jemand beim lesen einschläft. ;)

Nach dem 'Essen' war Pepsi gegen 21 (?) Uhr noch einmal im Garten zum pieseln und lag davor und jetzt brav rum und ruhte sich aus.
Nun gehen wir noch einmal raus und hoffen ruhig genug für Pepsi und aktionreich genug für Tacka durch den Donnerstag zu kommen.

Ruhe! Ruhe! Ruhe!
Lass dem Hund mehr Ruhe, DyingDream!

Wisst ihr - ich denke mir nur immer, dass der Hund nur vom rumliegen auch nicht wirklich hunger bekommen kann und wir halbwegs normal im Alltag weiter machen müssen, dass es hier nicht zu viele 'Veränderungen' gibt. Hm...

Morgen werde ich Fleisch ohne Gemüse probieren und weniger spazieren gehen.

Nun träumt sie grade neben mir zuckt mit den Beinen und schnauft etwas mehr..

Für meinen nächsten Tierarztbesuch schreibe ich mir glaube ich einen 'Was will ich Fragen-Zettel'. ><

Ich danke euch für die Zeit, die ihr euch beim Lesen genommen habt.

Aber vielleicht ist der Bericht irgendwann für jemanden auch hilfreich, den das selbe Schicksal trifft.. *Niemanden wünsch*

Genießt den Donnerstag mit euren Liebsten heute ein paar Minuten mehr als sonst, ja?!
~§~


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ah...
Ich hab noch was vergessen... ><

Nachdem ich mir all die Sorgen nach dem 'Abendbrot essen' gemacht hatte war ich ja noch mal im Garten und da hat Pepsi zumindest endlich was getrunken.

Als wir oben im Zimmer waren hatte ich ihr dann so eine 'Bifi' für Hunde angeboten, die sie sofort verputzte.
Ja, ja... Und weil der arme Hund ja krank ist und nicht gefressen hatte, hat sie von mir dann auch noch eine zweite bekommen.

Wichtig ist mir, dass sie genug frisst, um nicht weiter abzunehmen.
(In den 3 Tagen verlor sie ein halbes Kilo, was bei ihrer Größe ja etwas ist..)

Ach...
Ich bin so ungeduldig... *seufz*

Ich kann das alles nicht begreifen.

Vor ein paar Tagen ist sie rumgerannt, über Gräben gesprungen, hat nem Junghund erklärt, dass man Respekt vor dem 'Alter' haben muss.
Vor ein paar Wochen ist sie so toll über den Agility-Parcour gerannt, hat ihr Gold-Prüfung bei der Unterordnung tatsächlich noch bestanden.
Wir waren seit Monaten nicht mehr wegen was 'ernsthaften' beim Tierarzt.

Und ... :(

Oh man... Ich glaub ich mag es lieber, wenn Krankheiten schleichend kommen, als das sie so plötzlich auf einmal da sind.

--

Egal...

Wisst ihr was?
Pepsi sit wieder bei mir! :)

Pepsi liegt wieder in meinem Bett und schläft tief und fest neben Tacka.

Ich war lange nicht mehr so voller Vorfreude, wie in den Stunden bevor ich Pepsi abholen durfte.

Ich bin überglücklich, dass sie jetzt hier ist!

Und nun beobachte ich die Hunde noch eine halbe Ewigkeit, gehe dann mit ihnen in den Garten und dann wird geschlafen. *beschließ*

Liebe Grüße an euch alle!
~§~
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #20
Hui Input das mich Weckte *handy böse Anguck*

Also erstmal Schön das es Pepsi soweit bessergeht.

Das sie nicht Frisst derzeit, liegt teils an denn Medikamenten da diese auf denn Magen schlagen, wird sich aber Morgen oder Übermorgen wieder legen, und sie wird Anfangen Normal zu Fressen, auch kann die Haltung des Gebeugten Kopfes ihr Schwummig vorkommen. Auch wird Sie heute noch sehr Aufgeregt sein, und noch ziemlich Geschwächt sein, daher auch ein Vermindertes Fress/Ess Verhalten, auch ist das der Grund warum Sie heute kein Murren und Knurren von sich gab. Das Pepsi nur so Rumlag als dein Vater kam sagt nur, das Pepsi noch zu K.O. ist, und sich nicht viel Bewegen mag, auch will Sie sich erst "Aklimatisieren" und Ihre gewohnte Umgebung geniesen ;)
Ich denke das Sie auch bald wieder Rumbellt etc. also "fast" wieder wie immer, Pepsi wird nur Künftig Ruhiger werden, und wohl auch nicht mehr Arg soviel mit machen wie damals. Agility würde ich auch in Naher Zukunft von Abraten, wenn nur Leichte Aufgaben.

Hm... Ansonsten wird sich eigentlich ziemlich alles Normalisieren, auch die Spaziergänge bzw. die Häufigkeit musst du nicht Vermindern, da es zu Pepsi's Zyklus gehört, und sie das Gewohnt ja auch irgendwie braucht für eine Schnellere Genesung, jedoch erstmal nicht länger als 30 min. und wenn doch dann mit Pausen dazwischen ;)

->Ja ich denke nun hab ich alles kurz Angeschnitten oder?<-
 
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Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich

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