- Ausbildung abbrechen,zu Hause ausziehen... Irgendeine Möglichkeit? Beitrag #1
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rattenfan91
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Hallo ihr Lieben
Ich habe im September meine Asubildung zur Medizinischen Fachangestellten angefangen. Nun,der Beruf liegt mir nicht. Es macht mir überhaupt keinen Spaß und auch in der Praxis,in der ich arbeite,komme ich nicht zurecht. Dazu kommt,dass ich nun eine Therapie machen muss wegen verschiedener Probleme und Geschehnissen aus meiner Vergangenheit. Ich merke mittlerweile jeden Tag,wie sehr ich mich überwinden muss um überhaupt noch zur Praxis zu gehen. Auch heute wieder. Ich hätte jetzt eigentlich Schule,kann mich aber absolut nicht dazu bewegen,dort hinzugehen. Ich habe eine richtige Blockade im Kopf. ^^ Ich habe außerdem viel Stress zu Hause. Dass ich keinerlei Privatssphäre habe ist schon seit Jahren so und es ändert sich einfach nichts dran. Es interessiert hier aber auch niemanden,wie es mir geht. Ich bin mittlerweile psychisch so fertig,dass ich es nicht mehr schaffe,mich auf irgendwas zu konzentrieren. Auch deshalb würde ich gerne meine Ausbildung abbrechen. Ich habe momentan einfach nicht die Kraft dazu,der Belastung einer Ausbildung standzuhalten. Und ich möchte auch gerne endlich zu Hause ausziehen.
Das Problem ist nun folgendes:
Ich habe zwar die Möglichkeit über die Härtefallregelung mit Hartz 4 auszuziehen (das wurde mir schon bestätigt und ich bekomme da auch Hilfe von Sozialarbeitern),aber man bekommt doch eine 3-monatige Sperre,wenn man die Asubildung selber kündigt. Jetzt weiß ich nicht,was ich machen soll. Die Ausbildung und der Stress zu Hause machen mich fertig. Ich würde so gerne in eine eigene Wohnung ziehen und meine Therapie anfangen. Dann hätte ich einen Rückzugsort und könnte mich auch wirklich ganz auf meine Therapie konzentrieren. Wenn sich das mit Therapie und eigener Wohnung dann alles etwas geregelt hat,möchte ich auch wieder arbeiten. Und dann nächstes Jahr,wenn es mir psychisch möglich ist,auch eine Ausbildung machen. Nur im Moment schaffe ich das nicht. Aber kann ich denn überhaupt über Hartz 4 ausziehen,wenn ich selber kündige? Also in meinem Fall,weil ich wirklich nicht mehr zu Hause wohnen kann. Und wenn nicht,was mache ich dann? Ich kann doch nicht die Asubildung weitermachen und mich damit weiter kaputt machen. Oder kann ich es irgendwie provozieren,dass man mir kündigt? Ich weiß,dass das echt blöd ist,aber ich schaffe einfach nicht Asubildung und Therapie gleichzeitig. Ich muss mich voll und ganz auf die Therapie konzentrieren können. Und ich frage mich einfach,wie das gehen soll,wenn ich nebenher noch arbeiten gehe,zur Schule gehe, Hausaufgaben und Berichtsheft und auch noch Klausuren und irgendwann ja auch die Prüfungen habe. Ich habe auch schon überlegt,ob ich dann erst nach der Ausbildung die Therapie machen soll. Aber das schaffe ich nicht. Ich schaffe es jetzt schon kaum noch den Tag zu überstehen. Die ganzen alten Erinnerungen kommen immer wieder hoch und ständig passiert wieder etwas,das mich runterreißt. Ich muss jetzt eine Therapie machen.
Weiß jemand vielleicht einen Rat?
Danke schonmal
Ich habe im September meine Asubildung zur Medizinischen Fachangestellten angefangen. Nun,der Beruf liegt mir nicht. Es macht mir überhaupt keinen Spaß und auch in der Praxis,in der ich arbeite,komme ich nicht zurecht. Dazu kommt,dass ich nun eine Therapie machen muss wegen verschiedener Probleme und Geschehnissen aus meiner Vergangenheit. Ich merke mittlerweile jeden Tag,wie sehr ich mich überwinden muss um überhaupt noch zur Praxis zu gehen. Auch heute wieder. Ich hätte jetzt eigentlich Schule,kann mich aber absolut nicht dazu bewegen,dort hinzugehen. Ich habe eine richtige Blockade im Kopf. ^^ Ich habe außerdem viel Stress zu Hause. Dass ich keinerlei Privatssphäre habe ist schon seit Jahren so und es ändert sich einfach nichts dran. Es interessiert hier aber auch niemanden,wie es mir geht. Ich bin mittlerweile psychisch so fertig,dass ich es nicht mehr schaffe,mich auf irgendwas zu konzentrieren. Auch deshalb würde ich gerne meine Ausbildung abbrechen. Ich habe momentan einfach nicht die Kraft dazu,der Belastung einer Ausbildung standzuhalten. Und ich möchte auch gerne endlich zu Hause ausziehen.
Das Problem ist nun folgendes:
Ich habe zwar die Möglichkeit über die Härtefallregelung mit Hartz 4 auszuziehen (das wurde mir schon bestätigt und ich bekomme da auch Hilfe von Sozialarbeitern),aber man bekommt doch eine 3-monatige Sperre,wenn man die Asubildung selber kündigt. Jetzt weiß ich nicht,was ich machen soll. Die Ausbildung und der Stress zu Hause machen mich fertig. Ich würde so gerne in eine eigene Wohnung ziehen und meine Therapie anfangen. Dann hätte ich einen Rückzugsort und könnte mich auch wirklich ganz auf meine Therapie konzentrieren. Wenn sich das mit Therapie und eigener Wohnung dann alles etwas geregelt hat,möchte ich auch wieder arbeiten. Und dann nächstes Jahr,wenn es mir psychisch möglich ist,auch eine Ausbildung machen. Nur im Moment schaffe ich das nicht. Aber kann ich denn überhaupt über Hartz 4 ausziehen,wenn ich selber kündige? Also in meinem Fall,weil ich wirklich nicht mehr zu Hause wohnen kann. Und wenn nicht,was mache ich dann? Ich kann doch nicht die Asubildung weitermachen und mich damit weiter kaputt machen. Oder kann ich es irgendwie provozieren,dass man mir kündigt? Ich weiß,dass das echt blöd ist,aber ich schaffe einfach nicht Asubildung und Therapie gleichzeitig. Ich muss mich voll und ganz auf die Therapie konzentrieren können. Und ich frage mich einfach,wie das gehen soll,wenn ich nebenher noch arbeiten gehe,zur Schule gehe, Hausaufgaben und Berichtsheft und auch noch Klausuren und irgendwann ja auch die Prüfungen habe. Ich habe auch schon überlegt,ob ich dann erst nach der Ausbildung die Therapie machen soll. Aber das schaffe ich nicht. Ich schaffe es jetzt schon kaum noch den Tag zu überstehen. Die ganzen alten Erinnerungen kommen immer wieder hoch und ständig passiert wieder etwas,das mich runterreißt. Ich muss jetzt eine Therapie machen.
Weiß jemand vielleicht einen Rat?
Danke schonmal