Unser erster Hund sind wir bereit dafür?!?!

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Schönen Guten Tag,

Ich wurde von Gutefragen.net auf eure Seite geleitet da hier nette Leute sind die sich auskennen und mir/uns weiterhelfen können.

Also fangen wir mal an. xD

Wir sind ein junges Paar aus der nähe von Schwerin und wohnen auf einem Dorf.
Wir haben ein eigenes Haus und ein recht großen Hof.
Ich bin 24 jahre alt wohne bei meinen Eltern im Haus mit und versuche grade mein FachAbi zu erwerben. Gelernt habe ich Fertigungsmechaniker.
Meine Mom ist sehr naja katzen lieb wir haben 2 stuben Katzen und ich glaube mittlerweile 5 draußen katzen die meine mom mit durch Füttert.
MEIN Dad und ich wollten schon immer einen hund haben aber das ist bis jetzt nie dazu gekommen ;-(
So Das war nun erstmal so eine kleine einleitung ;-)

Ich bin momentan mir meiner Freundin (24) auf den Hund gekommen. Ihre Freundin hat einen und naja wenn man zu besuch ist macht es halt spaß mit ihm draußen zu sein,spazieren zu gehen und naja .
Da kam uns die idee wieder hoch warum eigentlich nicht auch selber einen Hund sich zu holen. Die zeit wäre doch Perfekt dafür ich geh zur schule hab viel Zeit und früh schluss wenn das mal nicht der Fall ist mein Dad arbeitet in schichtdienst meine Mom ist Lehrerin.
Unser problem ist meine Eltern wo der hund mit mir leben soll wissen noch nichts von ihrem Glück da meine mom meint wir haben katzen ich will keinen Hund und mein Dad und ich würden gern haben es aber wie wirklich durch bekommen nur immer Ideen ausgehäckt von wegen wo Soll zwinger hin dann da kommt zaun hin usw.

Naja nun habe ich nach längerer überlegung mir mal ein Buch gekauft. Unser erster Hund.
In diesem stehen zwar viele nützlkiche sachen z.b welcher Hund zu einem passt usw. Trotzdem bekommt man ein paar naja zweifel wenn man das alles so liest.

z.b : Welpe ist klar die ersten 4-5-6 Wochen ist er komplett auf Herrchen angewiesen ( Alle 1-2 std raus gehen) usw.Das ist mir bewusst und auch glas klar. aber nun z.b erste frage Es soll ein Draußen hund werden ist es dann möglich ihn von drin nach draußen zu gewöhnen? oder sollte man gleich nach 3-4 wochen z.b ihn an draußen gewöhnen?
mir fehlen halt so die grund faken was man am besten wie machen sollte. oder meint ihr vllt sogar man sollte es komplett lassen.

ich denk immer drüber nach ok wohn zwar noch bei mom und dad aber was ist wenn ich (Abi) fertig habe und danach Ausbildung die 2 fertig habe dann sind 5-vllt6 jahre rum aber dann möchte man ja auch ausziehen was dann kann man denn Hund mitnehmen übersteht er den tapeten wechsel?

Zum Thema geld kann ich nur sagen das sollte kein problem sein wir haben mal so im jahr mit 800-1000 euro gerechnet Futter,imfen.
Op´s oder so nicht eingerechnet.

Wir haben uns nun mal paar hunde angeguckt im internet und sind auf süße Boxer-labrador welpen gestoßen. Da kommt meine nächste frage. Er soll 200 euro kosten?!?!?! ähm bisschen wenig oder nicht für einen HUND???
Auf was sollte man achten wir wollen am Sonntag da mal hin fahren und ihn uns angucken.(Ich geh jetzt davon aus wir holen uns einen man könnte ihn ab 17.1 holen) aber auf was muss man achten? z.b der hund der als erstes auf einen zu kommt? oder lieber der der nur süß guckt ich weiß bisschen übertrieben aber wonach schaut man was muss man besonders beachten?

Ich hoffe hier durch ein paar ansprech partner zu finden die mir vllt auch die augen öffnen mit fragen wo ich keine antwort drauf weiß wie ich was machen kann/sollte. Denn ich möchte dem hund ja dann alles bieten was geht und nicht nur 90 %

Lg
vEx
 
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Off-Topic
Ja, wir haben die Leute dort bezahlt, damit man Nettes über uns sagt... Neee blödsinn :mrgreen:


Huhu ;)

also was mir so als erstes auffällt: Es fehlt noch einiges an Grundkenntnissen. Das ist nicht weiter tragisch, sollte aber auf jeden Fall nachgeholt werden BEVOR der Hund kommt.

Ich versuche dir mal ein paar Grundlagen zu erklären, die mir anhand deines Postings aufgefallen sind.

Meine erste Frage: Wieso soll der Hund draußen leben? Ich weiß, dass Menschen das auf dem Land immer etwas anders halten, aber der gut informierte Mensch weiß: Hunde sind Rudeltiere. Sie wollen möglichst immer bei ihren Menschen sein. Ich weiß, dass ihr tagsüber bestimmt viel Zeit mit ihm verbringen würdet, aber was ist nachts? Darf er drinnen schlafen? Was genau bedeutet "es soll ein draußen Hund werden?". Zugegebenermaßen sind wir im Forum keine Fans davon. Für uns gehört ein Hund nach drinnen. Es wird sicherlich auch keine Probleme mit Katzen geben, wenn der Hund mit diesen klar kommt (im Welpenalter kann man das dem Hund gut angewöhnen).
Also ich würde sagen: Hund entweder von anfang an und immer drin oder lieber keinen Hund holen. Ich fänd das ihm gegenüber nicht fair. Er hat ja nichtmal Mitspracherecht, wohin er kommt ;) Und wenn du dann mal ausziehen willst, kann es u.U. schwierig werden, ihn an das Wohnungsleben zu gewöhnen. Vermutlich ist er dann nicht stubenrein, hat vielleicht sogar gewissen Wachtrieb angewöhnt, der nachher die Nachbarn nervt etc. etc. etc. Ich würde es ehrlich lassen mit der Draußenhaltung.

Prinzipiell überstehen Hunde aber Wohnungswechsel. Solange der Hund beim Rudel ist, kann er das gut verkraften. Ggf. muss man das Alleinsein neu aufbauen, weil die neue Umgebung ungewohnt ist.

"Süße Labdrador-Boxer-Welpen" würde ich mir - um ehrlich zu sein - erstmal schnell aus dem Kopf schlagen. Das hat folgende Gründe:

1. Du hast noch nicht viel Ahnung von Hunden. Das liest man stark heraus. Ich empfehle dir viele Hundeerziehungsbücher vom Kosmos- oder Kynosverlag. Wenn es dir besser hilft, kannst du dir auch ein paar Martin-Rütter-Bücher holen. Die sind lustig und der Kern stimmt in der Regel. Ansonsten haben wir hier einen schönen Thread mit tollen Buchempfehlungen: Des Weiteren kannst du dich gerne hier einlesen, das wird dir sicherlich auch helfen.

2. Wie du selbst schon sagtest, sind 200 Euro wirklich wenig. Selbst in einem Tierschutzverein zahlst du oft 250 Euro Schutzgebühr und mehr. Bei der Hundewahl würde ich nicht nach dem Internet gehen. Für mich klingt das sehr nach einem Vermehrerwurf, der jetzt möglichst billig wegkommen soll. Das Problem dabei: Die Hunde sind oft schlecht sozialisiert oder wurden absichtlich miteinander verpaart und keiner hat die Hunde darauf gecheckt, ob sie Erbkrankheiten haben. Das KANN ordentlich in die Hose gehen. Des Weiteren sind "Labrador-Boxer-Welpen" nicht selten sogenannte Listenhunde, die getarnt werden, damit man um Wesentest, Sachkundenachweis und erhöhte Hundesteuer kommt. Alles nicht ganz koscher.

3. Du hast dich scheinbar noch gar nicht mit der Wunschrasse auseinander gesetzt. Ich gehe davon aus, du willst in erster Linie einen Begleithund zum Spazierengehen, lieb haben und toben? Wie ist es mit Hundesport? Darf der Hund Jagdtrieb oder Hütetrieb haben? In welchen Maßen? Wie groß sollte der Hund sein? Bedenke, der Hund braucht auch Kopfarbeit. Mache nie den Fehler und hole den Hund nach dem Süßfaktor. Zu oft landen die Hunde deswegen im Tierheim, weil ihnen süß aussehen nicht reicht ;)

4. Wenn es wirklich ein Hund sein soll, dann bitte vom seriösen Züchter (da wird der Hund über 1000 Euro und mehr kosten. Hast aber eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Hund gesund bleibt), vom Tierschutz oder, wenn wirklich glaubhaft: ein Ups- Wurf. Letzteres ist aber oft schwer zu erkennen und wird von Vermehrern gern ausgenutzt. Außerdem musst du auch da eben mit rechnen, dass es zu Erbkrankheiten kommen kann. Ups- Würfe sind bekannterweise vorher nicht getestet, kann also auch schief gehen ;) Aber die Welpen sind nunmal da und müssen auch weg kommen. Bei zweiterem musst du bei der Anschaffung von ca. 250-400 Euro rechnen. Ist halt "nur" eine Schutzgebühr. Aber Geld sollte auch nicht ausschlaggebend sein.


Wenn du dir einen Hund anguckst, musst du auf viele Dinge achten.
1. Wenn vorhanden, schau dir die Eltern an. Sehen sie gesund aus? Dürfen sie zu ihren Kindern? Sind sie offen und man kann auf sie zugehen? Verweigern dir die Leute die Sicht auf die Eltern?
2. Wie sind die Welpen? Haben sie ein Speckibäuchlein? Sind sie aktiv oder liegen nur schlapp herum (schlafen ist was anderes, das ist natürlich ok ;)) Haben sie ausreichen Spielzeug, Decke, Futter, Wasser etc.? Sind die Näpfe zu hoch? Ist es sauber?
3. Schau dir den Impfausweis an, sobald einer da ist. Zur Not auch am Tag der Abholung.

Dann kommt es natürlich darauf an, was du haben möchtest. Willst du eher einen ruhigen Hund, suche nicht gerade nach dem abgedrehtesten Welpen ;)

Das sind natürlich nur gaz grobe Infos. Lies dich wirklich durchs Forum, dann wirst du ein Gespür kriegen, was richtig und was falsch ist.

Hoffe, ich konnte ein wenig helfen ;)

Liebe Grüße
Pewee
 
  • Unser erster Hund sind wir bereit dafür?!?! Beitrag #3
Erstmal vielen vielen dank ,
sicherlich bin ich noch nicht Tiefer in die materie vorgedrungen.(Werde ich aber ändern)
Zu deinen Fragen wollte ich nur was schreiben.
Ja in erster Linie sollte es ein Wach/Begleit/Lieb/Tobe -Hund sein.
Was ich nicht ganz verstehe warum Labrador/Boxer ein listen Hund ist dazu habe ich nun nicht gefunden. Ich weiß das unser erste Hunde gedanke (Staffordshire) ein listen Hund ist ja das ist z.b leider ein grund warum wir uns diesen nicht holen wollen.
Das ich/wir mit ihm z.b zur Hundeschule gehen ist so klar für mich wie das Armen in der Kirche da nicht nur der Hund lernen muss sondern Ich/Wir auch ;-)

Zu deinem Pkt 3 = Imfpausweis ähm ja denke mal nicht das die sowas besitzen denn am Tele war es schon komisch ( "Ausländer" und sie wohnen eigentlich in Berlin aber zur Zeit in Bremen in einer Parzelle .... ja was soll man dazu sagen.


Zu deinem angesprochen Pkt Geld sollte nicht der ausschlag gebende grund sein naja irgendwo schon. Es ist ja ein unterschied ob man sich einen kleinen Hund holt oder einen großen ob Reinrassig oder mischling oder irre ich da????

Also mein Dad/Me/Freunden mögen ehr große Hunde weil für uns nur das Hunde sind auf z.b Dackel,Spitz usw stehen wir nicht. Also sollte es doch schon ehr ein größerer hund werden.vllt gibts da ja von dir auch noch Vorschläge


Lg aus Schwerin
 
  • Unser erster Hund sind wir bereit dafür?!?! Beitrag #4
Nene ein Labbi-Boxer-Mix ist natürlich kein Listenhund. Beide Hunde stehen nirgends auf der Liste. Aber Labbi-Boxer-Mixe haben in der Regel etwas größere Köpfe und "bullige Körper", weswegen sie manchmal an bestimmte Listenhunde erinnern. Nicht selten werden Listenhundmixe dann als Labbi-Boxer-Mix bezeichnet, weil sich beide ähnlich sehen, zweiteres aber keine Konsequenzen der Listenhundhaltung mit sich trägt.

Wenn du ein komisches Gefühl hast, lass lieber die Finger von dem Welpen :? Fahr gar nicht erst hin, da ist die Gefahr zu groß, dass man aus Mitleid kauft und damit unterstützt dann nur noch die Vermehrer...

Also ich verheimliche nicht, dass Geld irgendwo auch eine wichtige Rolle spielt und ich kann auch verstehen, dass jemand sagt "ich hole mir lieber einen kleinen Hund, der in den laufenden Kosten nicht ganz so viel kostet, wie ein großer und spare das Geld dann lieber für eine Op, welches ich nicht unbedingt bei einem irischen Wolfshund zurücklegen könnte" ;) Wobei auch ein kleiner Hund mehr kosten kann als ein großer. Gerade wenn man eine teure Op bezahlen muss. Aber man sollte einfach nicht vor den 1000 Euro +/- zurückschrecken, die eine gute Zucht zurecht verlangt. Die Muttertiere kosten in der Haltung, die Nachsorge kostet, Die Gesundheitschecks kosten, der Deckrüde muss bezahlt werden, die Anschaffungen für die Geburt kosten, Futter kostet etc. etc. etc. Entsprechend verdient ein guter Züchter nicht viel an den Welpen. Sollte auch nicht die Intention sein.

Also wenn ihr rein äußerlich auf Boxer steht, würde ich mich mal näher mit denen beschäftigen. So auf den ersten Blick find ich sie relativ passend. Sie sind absolut liebenswerte Tiere, etwas tollpatschig, lieben Spaziergänge und überhaupt jede Beschäftigung, fordern dabei aber nicht die 24-Stunden Beschäftigung. Ich denke, wenn man sich nicht gerade das wildeste Exemplar der Gruppe/des Wurfes aussucht kann man mit ihnen einen guten Begleithund haben. Und wenn man doch mal bissi mehr in die Hundesportmaterie möchte, ist Apportiertraining oft richtig gut geeignet.
Ich denke, von den größeren Hunden sind das noch die idealsten Begleithunde.

Zum Labbi würde ich eher weniger tendieren. Auch in der Showlinie sind oft noch genug Tiere dabei, die wirklich viel Auslastung sowohl geistig als auch köperlich brauchen. Um Hundesport wird man nicht unbedingt drumherum kommen.
 
  • Unser erster Hund sind wir bereit dafür?!?! Beitrag #5
Hallo!

Ganz viele angebliche Labbi-Boxer-Mix sind in Wahrheit Staffordshire - aber nicht aus einer seriösen Zucht, die sich den ganzen damit verbundenen Papierkram, Wesenstest der Eltern etc. antut, sondern das sind dann alles plötzlich "Labbi-Boxer-Mixe" mit denen da gezüchtet wird - und oft vom Wesen her nicht ganz das, was man als Tobe- und Spielkameraden haben will - auch im Hinblick darauf, dass man vielleicht in 5-10 Jahren mal Kinder will.

Wenn schon Listenhund, dann wenigstens von einer gescheiten Zucht, sonst lieber einen reinrassigen Boxer oder Labbi oder einen Labbi-was-auch-immer-Mix. Nur eben kein Boxer, viele die eigentlich einen Am.Staff. suchen rufen extra dort an und kriegen das dann auch, nur eben mit falschem Etikett. Ob ein Hund nun Labbi-Boxer oder doch Am. Staff. ist kann sonst oft nur der Gentest zeigen - und den fordern immer mehr Behörden, damit nicht so viele verschleierte Listenhunde dann doch ohne Maulkorb und Wesenstest rumlaufen.

Der Hund muss defintiv ins Haus dürfen. der klassische Hofhund ist wirklich sehr hart an der Grenze zur Tierquälerei.

Und bitte überlege Dir auch, was wird, wenn Du mal daheim ausziehst. Willst Du ihn mitnehmen? deine Mutter wäre ja wohl eher nicht so glücklich, wenn dann alle Arbeit an ihr hängen bleibt, also sollte das schon eingeplant werden. Entsprechend wichtig ist es, dass der Hund dann auch gewöhnt ist, Nachts 10-12 Stunden in der Wohnung zu sein und da nicht alle drei Stunden mal Pipi machen muss. Und eben auch grundsätzliche Gewöhnung an die Wohnung, ein Hund der sein Leben lang draußen war ist oft in der Wohnung kaum zu bändigen.

Gewöhnt ihm auch nicht zu sehr an, tagsüber dauernd draußen rumzuhängen, wenn gerade niemand zeit für ihn hat. Um so schwieriger wird es, wenn Du mal ausziehst - und auch wenn der GEdanke mit 24 noch weit weg scheint, wie sieht das dann mit 38 aus? Oder wenn Du mit dem Fachabi dann auch was anfangen willst und studieren?

Das solltest Du auch soweit bedenken, dass dann immer noch genug Zeit für den Hund da ist, der MUSS eben jeden Tag schon so 2-4 Stunden je nach Rasse bewegt und beschäftigt werden. Hast Du dann auch noch genug Zeit? wie gesagt, Deine Mutter wird Dir was erzählen, wenn sie das dann machen soll.
 
  • Unser erster Hund sind wir bereit dafür?!?! Beitrag #6
Boxer sind sehr aktive Hunde mit einem starken Bewegungsdrang, sie müssen beschäftigt werden, wenn man mit ihnen relaxed leben will. Es sind zwar keine Dauer-work-a-holics, aber sie sind keine Couchpotatoes.
Ich trainiere ja beim Boxerklub und selbst die Showlinien sind sehr aktiv und nicht mit einem Showlabbi zu vergleichen, ein Showlabbi ist mehr als eine Schlaftablette gegen einen Boxer.
Zu den Allgemeinen Dingen hast du ja schon einige wirklich gute Tipps bekommen, entgegen dem allgemeinen Tenor kann ich mit Zwingerhaltung leben, allerdings gehört da eine ganze Menge an Voraussetzungen dazu und eine Haushaltungen ist im grossen und ganzen -meistens- absolut vorzuziehen.
Ein Boxer, also ein Hund mit relativ wenig Fell und ohne dichte Unterwolle gehört zu den weniger gut geeigneten Hunden für die Aussenhaltung.
 
  • Unser erster Hund sind wir bereit dafür?!?! Beitrag #7
Ich würde den Boxer nicht so extrem einstufen. Ich empfinde ihn nicht wesentlich anspruchsvoller als einen Showlabbi. Aber da kommt es dann wohl wieder sehr auf das Individuum an. Deswegen sage ich auch, eher sollte eher nach dem ruhigeren aus der Gruppe/Wurf suchen.
 
  • Unser erster Hund sind wir bereit dafür?!?! Beitrag #8
Bei Labbis muss man auch das einzelne Tier anschauen. Bei den oft gar zu kraftigen, fast schon dicken Tieren ist es klar, dass die oft arg ruhig sind, die schlankeren, agileren Exemplare werden schon gerne beschäftigt.

Zwingerhalten erfordert eben wenn dann sehr viele Stunden wirklich intensivste Beschäftigung und Arbeit - das schafft kaum jemand. Der Wohnungshund ist eben auch so mehr beim menschen, nicht so vereinsamt. Neben Schule oder beruf nebenher zwingerhaltung ist nur schwer machbar. Wenigstens die ersten 1-2 Lebensjahre braucht ein Junghund unbedingt Familienanschluss. man kann doch kein Baby mit 16 wochen alleine raus sperren.
 
  • Unser erster Hund sind wir bereit dafür?!?! Beitrag #9
Pewee, das ging doch gar nicht gegen dich, er soll sich einfach sehr viele Gedanken machen :)
Ich sehe 3-4 x die Woche jeweils rund 20 Boxer bei den Übungsstunden, klar sind da auch ein paar Schlaftabletten dabei, aber die sind die Ausnahme, nicht die Regel.
Sie sind zwar bei weitem nicht so nervig-aktiv wie ein DSH aus Arbeitslinien, aber von einem Showlabbi haben nur die vereinzelten Schlaftabletten etwas...und dann auch nur wenn der Vergleichs-Showlabbi ein aktives Exemplar ist.
 
  • Unser erster Hund sind wir bereit dafür?!?! Beitrag #10
Hallo,
das wichtigste hat Pewee ja in ihrem tollen, ausführlichen Beitrag geschrieben. Dem kann ich nur absolut zustimmen.
Ihr solltet euch wirklich noch Zeit lassen und die Zeit nutzen euch das nötige Wissen anzueignen. Je eher ihr informiert seid und wisst was ihr wollt, um so besser.

Erst dann solltet ihr euch auf die Suche nach einem Hund machen. Nicht einfach losfahren und nur-mal-angucken. Welpen sind alle niedlich, dann handelt man vielleicht nicht immer mit Verstand. ;-) Ich würde euch aber nicht raten, als erstes diese Onlinemärkte zu durchsuchen. Dort einen Hund aus seriöser Herkunft zu finden ist sehr schwer. Gerade für Anfänger ist es die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Ich würde euch empfehlen entweder nach geeigneten Hunden aus dem Tierschutz umzusehen. Wenn es eine spezielle Rasse sein soll gibt es einerseits die Möglichkeit von Nothilfen für bestimmten Rassen oder ein seriöser Züchter. Wie du den erkennst, kannst du hier nach lesen:
Dort steht auch wie du unseriöse Leute erkennst. Süsse Labbi-Boxer-Mix Welpen für 200 Euro - ich würd die Finger davon lassen. 200 Euro sind wirklich sehr wenig.

Auf was sollte man achten wir wollen am Sonntag da mal hin fahren und ihn uns angucken.(Ich geh jetzt davon aus wir holen uns einen man könnte ihn ab 17.1 holen) aber auf was muss man achten? z.b der hund der als erstes auf einen zu kommt? oder lieber der der nur süß guckt ich weiß bisschen übertrieben aber wonach schaut man was muss man besonders beachten?

Auf was du bezüglich der (ich nenne sie mal) Welpenverkäufer und Elterntiere beachten solltest findest du auch in dem verlinkten Text.
Bei der Auswahl eines Welpen aus einem Wurf, mal ganz allgemein:
Nicht der Welpe sucht seine Menschen aus, wie das manchmal ganz vermenschlicht beschrieben wird. Hier seid ihr gefragt. Die Welpen die als erstes auf einen zukommen sind meist eher temperamentvoll und selbstbewusst und niedlich gucken alle. Die Welpen kommen bei jedem Besuch freudig angerannt und klettern auf den Schoss, das hat nichts damit zu tun, dass ein Welpe einen Menschen "auswählt". ;)
Geh niemals nach reinen Äusserlichkeiten. Nur weil es Welpe einen besonders süssen schwarzen Fleck hat oder ein niedliches Knickohr, sollte er doch nicht die Wahl für die nächsten 15 Jahre werden.
Achte auf den Charakter den die Welpen zeigen, der sollte zu euch passen. Um das gut beurteilen zu können brauchst du: genügend Wissen, idealerweise einen kompetenten Züchter der dich berät (er ist schliesslich ständig mit den kleinen zusammen und kennt sie besser), idealerweise kannst du die Welpen mehrmals besuchen und begleiten, musst dich nicht sofort entscheiden oder wirst gedrängt und weisst was du willst.

LG
 
  • Unser erster Hund sind wir bereit dafür?!?! Beitrag #11
vor allem sollte man bei solchen Leuten genau schauen, ob die Hündin überhaupt ein dickes gesäuge hat. ist das nicht sehr auffällig, ist das auch nicht die Mutter. in sachen Hundewelpen sind wirklich viele bösartige Betrüger unterwegs. die wollen euch nur Welpen aus nahezu industriellen Zuchtfabriken in Osteuropa andrehen, wo es schlimmer zugeht als in einer Legebatterie für Hühner.
 
  • Unser erster Hund sind wir bereit dafür?!?! Beitrag #12
Vielen Dank für die ganzen Antworten.
Also mit Bremen haben wir es gelassen da es uns nicht recht vorkam.
Wir haben nun mal in unserer Umgebung nachgefragt und haben Dienstag ein Termin zur beratung und mal zum angucken/ austausch. Ich bin gespannt was da bei raus kommt.
Desweiteren haben wir uns nun mal ein Buch von VDH besorgt hab es mit sehr viel Eifer gleich durch gelesen ;-)
Ein paar Fragen hab ich zwar noch aber naja Learning bei Doing


LG
 
  • Unser erster Hund sind wir bereit dafür?!?! Beitrag #13
Hallo,

naja Hunde-Mixe bekommt man in der Regel nicht von seriösen "Züchtern". Wenn Hündin gewollt gedeckt wurde, kann man ja kaum von seriösen Züchter sprechen. Wenn es passiert ist, kann es zwar seriös sein, aber nicht unbedingt Züchter. Für unsere Zicke habe ich auch nicht wirklich Geld bezahlt, obwohl sie durchgeimpft war und perfekt gehalten wurde. Ich gebe es zu 350 Euro für ein Mischling wollte mein Mann nicht bezahlen, aber die Zicke wollte unbedingt mit mir mit - Liebe auf dem ersten Blick gegenseitig! Wir haben letzlich nur 100 Euro bezahlt, sind aber auf Herz und Nieren geprüft wurden und haben auch noch Kontakt.

Zu den Hunderassen: Ich vertrete die Meinung, daß Hunde durchaus auch glücklich sein können bei der "Draußen-Haltung", wenn man sich regelmäßig mit ihnen beschäftigt. Unser damaliger Hovawarth-Mix, wollte partou nicht drinne wohnen. Der Labbi-Mix, den ich jetzt habe, würde kaputt gehen, wenn sie nicht bei mir sein dürfte.

LG
 
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