Hallo rotelieschen,
Hab eben deinen ersten Beitrag gelesen und während ich las (wie der Hund sein soll den du suchst) dachte ich immer mehr ich lese eine Beschreibung von meinem Bolle.
Mußte dann lachen als ich zum Schluß las dir wurde der Labradoodle empfohlen, den so einer ist mein "kleiner" Racker.
Bolle ist jetzt mit 10 Monaten ca. 62cm groß und zottelig/lockig und Pflegeleicht (er haart wenig und muß, so wie es bis jetzt aussieht, nicht geschoren werden). Er ist ein F1 Doodle, also Mama Labrador, Papa Großpudel. Auf meinem Profil sind auch ein paar Bilder.
Aber noch wichtiger ist der Charakter und das ganze Wesen des Hundes. Ich bin Hundeneuling, aber trotzdem hab ich keinerlei Probleme, auch in der jetzigen pupertären Rüpelphase ist bis jetz alles im grünen Bereich. Allerdings besuche ich auch von Anfang an eine Hundeschule und hab sehr viel gelesen und setzte dies auch konsequent um.
Er war sofort stubenrein (nur 2 "Pipiunfälle" im Haus, sonst nichts. Sogar als er in der 10ten oder 11ten Woche Durchfall hatte, hat er sich nachts gemeldet und das obwohl er ein Stockwerk unter uns schläft.) Seit er 11 Wochen alt ist begleitet er mich an meinen Arbeitsplatz, wartet geduldig bis er dran ist. Er ist absolut ruhig und freundlich zu Kunden und hat bis jetzt im Haus oder Büro überhaupt nichts angestellt oder kaputt gemacht.
Er bleibt ohne Probleme (selten notwendig) 2-3 Stunden alleine (mehr hab ich bis jetzt nicht verlangt, würde sicher auch gehen, möchte ich aber nicht)
Allerdings beschäftige ich mich auch sehr viel mit ihm, d.h. vor der Arbeit 1 Stunde ist Pflicht, 1 Stunde Mittag und natürlich abends, zwischendurch während der Arbeitszeit ab und zu mal ein paar Denkaufgaben (Clicker-Tricktraining)
Soviel zu meinem Labradoodle.
Ein Wort an sie Anti-Doodle-Fraktion.
Es gibt auch gute Doodle Züchter (und ich schreibe bewußt Züchter, den jemand der bewußt, mit einem bestimmten Endziel, zwei Tiere verpaart ist ein Züchter. Ob gut oder schlecht sei mal dahin gestellt.) Es gibt sicher genausoviele schlechte Rassehundzüchter.
Die Elterntiere meines Hundes sind beide auf die üblichen Krankheiten untersucht und auch zur Zucht in ihrer jeweiligen Rasse zugelasen. Die Welpen wachsen im Haus in der Familie auf, ab der 4. Woche geht die Züchterin mit den Welpen raus (so bekam ich einen quasi Stubenreinen Welpen, weil er dies schon kannte)
Auf diese Weise erhielt ich einen Mischling (was ich unbedingt wollte, siehe Heterosis Effekt), aber von untersuchten und bekannten Elterntieren (und Großeltern ... ;-))
Rotelieschen, ich wünsche dir viel Spaß bei deiner Vorbereitung auf einen Hund, ich kann mich selbst noch gut an die Zeit erinnern, die auch schon toll und spannend ist. Wird dann natürlich noch übertroffen beim Einzug des Welpen/Hundes.
Gruß
coja