Als Anfänger Jungpferd einreiten

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  • Als Anfänger Jungpferd einreiten Beitrag #21
Weißt du Alexandra,
ich find es sehr schade, dass du keine Einsicht zeigst.
Man findet so viele Foren und Beiträge von denen, in denen es dir nur darum geht ein junges Pferd zu kaufen und dieses selbst auszubilden.
Und in jedem einzelnen Forum und Thread wird dir gesagt (aufgrund der bereits erstellten Threads, gestellten Fragen und preisgegebenen Informationen), dass du bei weitem nicht weit genug dazu bist, ein eigenes Jungpferd auszubilden.
Und am Ende der Threads gelobst du immer es nicht zu tun und behauptest, dass du einsehen würdest, dass du noch nicht reif dazu bist.
Nur um dann wieder in einem anderen Forum diese Frage zu stellen.

Nach allem was ich überall von dir gelesen habe, sage ich auch hier: Als Anfänger ist das in 98 % der Fälle eine miserable Idee, und nur aus Selbstüberschätzung davon auszugehen, dass man zu diesen 2 % gehört finde ich dem Pferd sehr leichtsinnig und unfair gegenüber.

Top Antwort:clap:!! Mehr gibt es da nicht zu sagen.
 
  • Als Anfänger Jungpferd einreiten Beitrag #22
Hallo, dann will ich mich auch mal einmischen... Ich muss sagen, dass ich wahrlich nicht zu den besten Reitern gehöre, ich bin auch eben nur Freizeitreiter... Ich habe zwei Pferde, ein Endmaßpony und einen Hannoveraner.. Als ich Emeli bekommen habe, war sie nicht reitbar (schlechte Erfahrungen).. Ich habe keine Ahnung gehabt, wie ich das anstellen soll und hab mir echt Zeit, Zeit , Zet genommen.. Aus dem nicht reitbaren Pony ist heute ein super Verlasspferdchen geworden und meine 14jährige RB kommt bestens mit ihr zu Recht, wie gesagt, ich bin bestimmt kein guter Reiter.. Und mein Hannoveraner war ja völlig daneben, als ich ihn als Jährling bekommen habe. Meiner Meinung nach ist es wichtig, welche Beziehung man zu seinem Pferd aufbaut.. Lucky hat von mir alles gelernt, was er heute kann und was er eigentlich als Jährling hätte können müssen, mit dem Unterschied, dass er besonders schwer zu händeln war, weil er aus Angst aggressiv war.. Ich stehe jetzt kurz vor dem Einreiten. Ich habe schon einige Male mit Sattel und Trense auf ihm gesessen und bin im Schritt durch die Bahn und ich bin mir eigentlich sicher, dass er nur so gelassen reagiert, weil er mir vertraut.. Eigentlich hat er nämlich Einiges an Temperament.. Ich muss dazu sagen, dass ich ihn nur Freizeitmäßig reiten möchte. Wenn du also "höher" hinaus willst musst du einfach mal gucken, ob du dir sicher bist, dass deine Fähigkeiten dazu ausreichen. Das kann glaube ich niemand von uns wirklich beurteilen, weil dich keiner kennt.. Es kommt aber find ich echt auf die Beziehung zueinander an, ob ihr euch gegenseitig vertraut.. Wenn du das wagen möchtest, dann such dir Hilfe, denn alleine ist es schon echt gefährlich.. So ganz alleine würde ich das auch nie machen, weil gerade Jungpferde manchmal noch unberechenbar reagieren. Mein Hannoveraner hat sich z.B. als ich auf ihm saß vor einem Geräusch erschrocken, dass er sonst kennt und wie selbstverständlich hinnimmt, deshalb die zweite Person.. Wie weit seid ihr denn in eurer Arbeit?
 
  • Als Anfänger Jungpferd einreiten Beitrag #23
Ich versteh ehrlich gesagt nicht, wieso man sich den Stress antuen muss den ein junges Pferd mit sich bringt :eusa_think:
Es gibt viele tolle Pferde die ihre Erfahrung dem ungeübten Reiter weitervermitteln können und wollen. Diese Pferde bringen mindestens genauso viel Spaß.

Und dieser "Wendy-Traum" das ungezähmte junge Pferd zu einem Traumtier gebracht zu haben, muss man sich in den meisten Fällen abschminken.
Jeder Schritt mit einem jungen Pferd muss gut überlegt sein und am besten mit einem Profi zusammen ausgebildet werden.
Wieso?
Weil Unerfahrenheit für so ein Tier eine absolute Negativprägung werden kann! Viele junge Pferde haben mal ihre 5 Minuten und geben Gas wenn irgendwas unheimlich ist.
Und jetzt sitzt da jemand drauf, der nicht auf so etwas gefasst ist und hängt dem Tier bei so einem Spurt erst mal schön im Maul und knallt ins Kreuz.----Erfahrung für das Pferd: Der da oben bringt mir Schmerzen!

Ein Pferd Ü8 ist doch nicht langweiliger und lernt ebenso jeden Tag dazu. Zudem kannst Du dann auch richtig was mit ihnen machen und sie verzeihen auch mal eher einen Fehler deinerseits ( wenn wir jetzt von einem "normalen" Pferd ausgehen welches kein Sensibelchen ist)


Ich hab 2 drei Jährige und so lieb sie für ihr Alter auch sind, bin ich froh wenn sie irgendwann mal erwachsen sind ;)
 
  • Als Anfänger Jungpferd einreiten Beitrag #24
Bin davon ausgegangen, dass Alexandraaa ein junges Pferd hat und jetzt vor dem Problem steht, es selbst einzureiten oder eben nicht.. Oder hab ich das falsch verstanden? Ansonsten finde ich auch, dass es ein etwas älteres Pferd auch tut.. Bin bei meinem auch froh, wenn die "Rüpelphase" vorbei ist, das muss ich auch zugeben.. Junge Pferde machen Spaß, aber genauso viel Arbeit.. Sehe das genauso wie du...
 
  • Als Anfänger Jungpferd einreiten Beitrag #25
Ich würde mir das auch nicht antun, egal wielange man nun reitet oder nicht. Die Gefahr besteht das man mal in den Sand gesetzt wird. Sie sind halt noch jung,haben manchmal ihre Flausen im Kopf oder aber auch Angst. Es ist ja auch ungewohnt für sie jemanden oben drauf zu spüren. Mir könnteman ein Junges Pferd schenken wolen, ich würde es nicht nehmen.
Wenn du ein junges Pferd bereits schon hast, dann such dir einen guten Bereiter, bei dem du auch zuschauen kannst, und das Pferd nicht zu demin Stall mußt.

Lg Yvi
 
  • Als Anfänger Jungpferd einreiten Beitrag #26
So ganz 'normale' Sachen würd ich schon selber machen. Wie ans Halfter bzw Decke, Gamaschen usw gewöhnen würd ich selber machen. Auch Hufe geben und sowas.

Aber einreiten würd ich niemals ein Pferd allein. Auch wenn ich kein Anfänger bin, das würd ich mir nicht zutrauen.
 
  • Als Anfänger Jungpferd einreiten Beitrag #27
Hallo,

ich kann nur davon abraten. Ich selbst habe ein Jungpferd, er wurde zwar von Profis angeritten, den Rest habe ich aber selber gemacht, teils unter Anleitung, teils alleine und ich kann nur sagen das es kein Zuckerschlecken ist...man muss oft mit Rückschlägen umgehen und ich muss ehrlich sagen das ich teils an meine Grenzen komme und auch ratlos bin.

Ich meine ich liebe dieses Pferd und wir haben auch wirklich Fortschritte gemacht aber wir machen eben auch Rüchschritte oder haben mal ganz schlechte Tage. Dann haben wir auch wieder gute, es ist eben oft ein auf und ab.... Manchmal wünsche ich mir einfach ein solides, ausgeglichenes Pferd....andersrum reizt mich die Herrausforderung.

Ich kann nur dazu sagen das ich seit 17 Jahren reite und definitiv nicht zu den Anfängern gehöre, also ist es für dich wirklich nichts...

Ich will hier niemanden schlecht reden sein Pferd selbst auszubilden, das ist wirklich schön zusammen zu lernen, zusammen neue Aufgaben zu meistern, ABER es sollte wirklich von erfahren Reitern gemacht werden und selbst die brauchen manchmal Rat oder einfach nur Jemanden der einen stützt und Mut zu spricht.

lg
Anni
 
  • Als Anfänger Jungpferd einreiten Beitrag #28
Hallo ! :)
Ich kann den Wunsch gut verstehen, dass man sich sein Pferd selbst so "zurechtreiten" würde wie man es haben möchte, doch das ist wirklich nicht so leicht - leider :(
Ich habe es selbst mitbekommen bei einer Freundin, die ihr Pferd 4 jährig gekauft hat. Ein super liebes Pferd, das ebenfalls schon angeritten war. Sie hat es sich auch einfach und schön vorgestellt, doch die Realität ist anders. Sie ist eine super Reiterin und versteht wirklich etwas, von dem was sie auf und mit dem Pferd tut. Aber auch Pferde haben irgendwo sehr wohl einen eigenen Willen und diesen sollte man um Gottes Willen nicht mit Gewalt brechen wollen.

Ebenfalls hab ich den Versuch einer Frau erlebt sich einen Hengst selbst "zurechtzurücken". Das ging gewaltig nach hinten los und das war wirklich ein Schmuseexemplar für sein Alter und Geschlecht !
Man muss sich halt wirklich durchsetzen können und dem Pferd mit Geduld und Liebe, aber auch Konsequenz im richtigen Moment, zeigen, wer der Boss ist. Denn wenn's drauf ankommt und das Pferd genau weiß, dass es ein paar 100 kg wiegt, zieht in jedem Fall der Mensch den Kürzeren, wenn das Pferd kein Respekt und keine Erziehung hat.
 
  • Als Anfänger Jungpferd einreiten Beitrag #29
Pferde anzureiten und die Grundausbildung ist etwas ganz anderes als ein Pferd zu korrigieren oder ein schon gerittenes Pferd weiterzubringen!
Wer ein Pferd selber anreiten will, sollte nicht nur gut reiten können, sondern dieses auch in sehr enger Zusamenarbeit mit einem im Anreiten erfahrenen Trainer machen, bevor er sich das erste Mal an ein Jungpferd allein oder mit sporadischer Hilfe (1-2 Mal pro Woche) heran wagt.
Selbst wenn die eigenen Ziele (und damit die des Pferdes) nicht so hoch gesteckt sind, sollte man die Anatomie eines Pferdes beachten, damit es nicht jahrelang (und Pferde können das seeeeehr lange, denn sie leiden meist still) mit Rückenschmerzen etc. herumläuft.
Ich sehe leider sehr viele durchgedrückte Rücken mit Ausgleichsmuskulatur, verspannte Schultern und damit Kurztrittigkeit und damit einhergehende schwache Sehnen. Auch wenn diese Pferde niemals zicken, jammern oder offensichtlich lahm sind.

Leider ist somit auch nicht jeder Trainer für Jungpferde geeignet. Man muss sich schon sehr genau ansehen, wie ein Trainer mit dem ihm anvertrauten Tier umgeht und es ans Reiten gewöhnt. Sehr gut sieht man das, indem man einfach mal zusieht oder sogar eines der Jungpferde selber reiten darf. Ist das Pferd motiviert oder läuft es nur unter Zwang? Motivation mit gleichzeitiger Erziehung sind absolut wichtig.
 
  • Als Anfänger Jungpferd einreiten Beitrag #30
Ich denke auch das man das An- und Einreiten Profis überlassen sollte! Zum Wohl des Pferdes und der Menschen!! Das Pferd muss immerhin langsam und verständlich beigebracht bekommen was der Reiter von ihm will und wie es die Hilfen richtig umsetzen kann. Richtiges Gymnastizieren, etc. Außerdem ist ein vernünftiges Trainer viel felxibler bei Problemen, allein schon durch Erfahrung. Auch wenn alles am Anfang zu klappen scheint, könne sich mit der Zeit Probleme (psychisch wg Unter-/ bzw Überforderung oder physisch wg falschem Einreiten) auftuen.

Anders, jedenfalls ein bisschen anders, ist es bei Pferden die schon geritten wurden, die man nur wider in die 'aktive Reiterei' zurückholt.
Mein Traber zum Beispiel. Er: Renntraber, aber geritten. Ich: Erfahren, aber nicht nach 'Reitschulmaßstäben'.
Mit viel Abwechslung, Ideen und guten Tipps von anderen Reitern haben wir uns in drei Monaten zu einem ganz passablen Team gemausert (selbstverständlich noch ausbaufähig!!)

Ich denke also rohe Pferde gehören in Profi Hände, 'Korrekturpferde' muss jeder nach seinem eigenen Ermessen entscheiden ;)

lg
 
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