Pro und Contra älterer Hund

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  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #21
Danke für eure Antworten . Wie seht ihr das genau mit dem Urlaub ? Wäre es ein größeres Problem? Wir würden höchstwahrscheinlich mit dem Zug fahren . Zum Bindungsförderdenspiel werde ich dann nachgucken .
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #22
Wie lang ist der Urlaub denn?
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #23
1 Woche . Bezüglich , was du im anderen Thread geschrieben hast : Ich weiß eigendlich , sogut wie gar nichts vom Urlaub . Nur , wo es hingeht und das wir eine Woche fahren . Genau bin ich mir gar nicht sicher ob wir mit dem Zug/Bahn fahren . Ich habe da aber ehrlich gesagt auch keine Lust drauf .
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #24
Wie sieht das eigendlich aus , mit den Kommandos ?
Ich würde eigendlich gerne englische nehmen . D.h für Platz = Down , für Sitz = sit usw .
Aber was ist denn , wenn er schon die deutschen kennt ? Kann ich einfach ganz von neuen mit englischen anfangen ?
Wie sieht das aus mit dem Namen ? Sollte sie ihren Namen behalten oder kann ich sie auch "umnennen" ?
Und meine letzte Frage :)mrgreen:) kennt ihr Bindungsfördere Spiele ? Also irgendwelche Bücher darüber ?

Bei den Kommandos in anderer Sprache sehe ich kein Problem.
Da arbeitest du entweder mit Körpersprache+neues Kommando oder aber du sagst anfangs altes+neues Kommando und lässt irgendwann das alte weg und freust dich wie ne Irre, wenn es schon klappte! *g*
Meine können das 'Sitz' inzwischen auch auf englisch und französisch. *lach*

Ähnlich würde ich das mit einem neuen Namen händeln.
Ein neuer Name kann mitunter einem Problemhund auch einen Neuanfang erleichtern. Auf der anderen Seite wird der Hund auf den bekannten Namen sicher schneller reagieren.
Aber ja... Wenn dir der Name nicht gefällt, den der Hund mitbringt, würde ich ihn auf jeden Fall umbenennen. Das lernen Hunde wirklich sehr schnell!

Zu den Bindungsfördernden Spielen hatte ich letztens von einer Bekannten ein Video zum anschauen bekommen.
Vielleicht kannst du dir da ja auch die eine oder andere Anregung holen.

Aber kurz gesagt gilt: Je mehr ihr beiden zusammen macht, (Kommandos üben, Abenteuer auf Spaziergängen erleben, Hundesport, Kuscheleinheiten, Futterspiele, etc.) stärken die Bindung zueinander.


Was den Urlaub betrifft stehe ich dem auch eher kritisch gegenüber.
Natürlich kommt es hier auch auf den Hund an.
Aber im allgemeinen dauert es ja auch 1-2 Wochen, bis der Hund sich halbwegs 'eingelebt' hat und dann gleich am Anfang zwei so (für den Hund) super stressige Zugfahrten für nur 1 Woche zuzumuten... ...da hätte ich wohl etwas Angst, dass es den Hund überfordert und ich da irgendwas kaputt machen könnte..

Wenn es nun ein super selbstbewusster Hund ist, der Zugfahrten und längere Reisen kennt, kann man das natürlich machen. Aber ich denke, dass die meisten Hunde schon anfangs etwas unsicherer sind und vieles noch nicht richtig kennen.

Also in jedem Fall im Vorfeld schauen, wie er auf Züge reagiert. Und *ah* ...man kann da echt erst mehr dazu sagen, wenn der Hund da ist, bzw. wenn du weißt, was da in dein Leben kommt. ;)

Doch vielleicht darfst du mit dem neuen Hund ja auch die eine Woche zu Hause bleiben?
~§~
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #25
Unseren ersten Hund haben wir bekommen, da war er auch über ein Jahr alt, überhaupt nicht erzogen und panisch ohne Ende (kam aus schlechter Haltung) aber gerade deswegen, war es schön, die Entwicklung zu sehen, wie er lockerer wurde und mittlerweile sind alle begeistert von ihm und können gar nicht glauben, was dieser Hund schon mitmachen musste :evil:. Der 2. Hund war ein Welpe, das ist natürlich auch schön, da man von Anfang an, nach eigenen Vorstellungen erziehen kann. Wir wollen dieses Jahr noch umziehen, das Haus liegt ländlich und ist eig. viel zu riesig für 2 Leutchen, deshalb habe wir uns vorgenommen, wenn unsere Hunde 2 - 3 Jahre älter sind, einen alten Hund aus dem TH oder Tierschutz zu nehmen, die haben es verdient, ihren Lebensabend schön zu verbringen. Mir tun diese armen Tiere leid, die im TH vor sich hinvegetieren, am Liebsten würde ich sie alle mitnehmen, aber wir können noch einen aufnehmen und dann muss auch Schluß sein :eusa_shhh: Also sieht man, dass ich ein Contra und ein Pro für alte Hunde habe :p
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #26
@DD Danke für deine Antwort und für das Viedeo .
Ich würde nur mit meiner Tante in den Urlaub fahren , meine Eltern wären eh zuhause .
Ich glaube , die beste Lösung wäre , entweder :
- Wir würden den Hund eine Woche früher holen , oder
- wir fahren mit dem Auto , oder
- wir verschieben den Urlaub aufs nächste Jahr .

Wie sieht das aus mit der Rettungshundeausbildung ? Mit einem adulten Hund ok ? Denn , wenn sie nichts von den ganzen Übeungen etc. kennt ?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #27
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #28
Ja ... Würde den Hund halt schon gerne mitnehmen :? Denn das ist ja ein Hundesporthotel .
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #29
Hey,

ich finde die üerlegung sogar sehr gut :biggrin: hatte ich auch. ursprünglich hatte ich ja gesagt "nie wieder ein welpe". nun ja... *zu abbey schiel*

ich verurteile niemanden, egal wie alt der hund ist solange der hund aus einer vernünftigen Quelle (seriöser züchter/TH/seriöse Orga) kommt. und solang das alter des hundes zu den umständen passt.


zu den Vor/nachteilen: diese kann man definitiv nicht pauschalisieren, aber ein grober überblick meiner meinung nach

Älterer Hund vorteile:
.) können allein bleiben (vorausgesetzt der hund kennt es- es gibt auch genug ältere hunde die keine 10min allein bleiben können)
.) können rein physiologisch besser einhalten (ein welpe kann es einfach noch nicht- ob der hund WILL steht auf einem anderen blatt ;))
.) sind bereits sozialisiert (vorausgesetzt es wurde schon gemacht)
.) können sich oft besser konzentrieren (welpen sind da doch recht... abwesend)
.) sie zeigen keine relativ typischen welpenverhaltensweisen (alles anknabbern, zwicken,... vorausgesetzt der hund ist erzogen worden)

Nachteile älterer hund:

.) festgefahrene unangenehme verhaltensweisen bekommt man nur schwer wieder weg (wie ida erzählte mit bett und sofa, aber auch bellen, sachen zerbeißen, leineziehen,....) es dauert halt einfach länger
.) je nach alter des hundes kann es zu extremen TA-rechnungen kommen (hunde werden im alter nicht billiger, und wenn man dann gleich 4 baustellen hat wirds teuer) KANN aber auch beim welpen passieren
.) gewisse verpasste dinge im Hundeleben sind schwer nachzuholen, dann dauert es lang bis man das nachgeholt hat (sozialisation)

Vorteile Welpe:

.) man kann sie von anfang an erziehen/formen wie man möchte
.) sie sind einfach niedlich :mrgreen:
.) man kann sie einfacher an dinge gewöhnen (tierische mitbewohner die nicht gejagt werden dürfen zb)

Nachteile welpe:

.) sie machen viel mehr arbeit (ist ja so- ein welpe macht einfach mehr arbeit als ein älterer hund)
.) man kann sie nicht allein lassen
.) sie sind nicht stubenrein
.) sie knabbern, beißen, machen allerhand blödsinn



für mich spricht eig nur eines explizit für einen welpen: wenn man die erziehung wirklich von grund auf beeinflussen will (zb wenn man kleintiere hat die nicht gejagt werden dürfen, kleine kinder die nicht angeknabbert werden sollen,...). ansonsten finde ich auch ältere hunde klasse.
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #30
Aber du kannst doch Johnny mit ins Hotel nehmen. :eusa_think:

Was versprichst du dir denn nach 3 Tagen mit einem Welpen oder erwachsenen Hund? Da ist ja noch keine Bindung da. Da werden doch viele Dinge im Hundesporthotel eh nix werden. Höchstwahrscheinlich sind doch auch viele andere Hunde, was zu extra Stress für einen Neuling werden kann. Und ob ein nicht stubenreiner Welpe gerne im Hotel gesehen ist, ist auch fraglich. Wäre ein Welpe dann schon ausreichend durchgeimpft. Die Infektionswahrscheinlichkeit ist bei solchen Massenveranstaltungen auch nicht gering.
Was möchtest du denn im Hotel genau mit den Hunden machen? Oder was kann man dort machen?

Hmm, für mich wäre so ein Urlaub aber wahrscheinlich eh nix. Ich bevorzuge Ferienhäuser.
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #31
Off-Topic
für mich spricht eig nur eines explizit für einen welpen: wenn man die erziehung wirklich von grund auf beeinflussen will (zb wenn man kleintiere hat die nicht gejagt werden dürfen, kleine kinder die nicht angeknabbert werden sollen,...). ansonsten finde ich auch ältere hunde klasse.
Auch ein Hund, der von Welpe an in der Familie ist, kann eben diese "Unarten" entwickeln...es gibt weder für das eine, noch für das andere eine Garantie! Auch ein gut sozialisierter Welpe von einem seriösen Züchter kann nicht zu 100% in seinem Verhalten vorausgesagt werden und schon kleine Erziehungsfehler, können große Auswirkungen haben...und nur so nebenbei: meine Hunde waren alle keine Welpen und leben friedlich mit Kleintieren zusammen und knabbern auch keine Kinder an...;)

Ich finde es gibt immer nur ein persönliches Pro und Contra, welches man abhängig von Umständen und Lebenssituation auch auf ein und den selben Menschen von Zeit zu Zeit umdefinieren kann und muss...eine allgemeine Pro/Contra-Abwägung halte ich für unsinnig, da beides seine Vor- und Nachteile hat.
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #32
Nein , Johnny würde nicht mitkommen .
Ja , da hast du recht . Ich denke , das wir den Urlaub entweder nächstes Jahr oder in den Herbstferien machen sollten .
In der ersten Zeit ist ja erstmal wichtig , den Hund erstmal richtig kennen zu lernen und eine Bindung aufzubauen .
Es wird ja jetzt ein Adulthund :)D) , aber rein aus Interesse , wie lange würde man sich für einen Welpen Urlaub nehmen müssen ?
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #33
aber rein aus Interesse , wie lange würde man sich für einen Welpen Urlaub nehmen müssen ?

Auch das hängt sicherlich wieder vom jeweiligen Hund und vom jeweiligen Mensch dazu ab ... Ich muss sagen, dass ich in dieser Beziehung wahrscheinlich eine Über-Mutti bin; meine Hunde waren ca. 12 Wochen (Hugo) bzw. ca. 6 Monate (Luna) alt, als sie zu mir kamen, also keine 8-Wochen-Welpen. Beide kommen aus dem Tierschutz, waren vorher nie in einer Familie, kannten weder das Leben im Haus noch sonst irgendwelche Manieren.

Das Stubenreinwerden ging bei beiden relativ schnell, also ca. eine Woche. Luna brauchte ein wenig länger, weil sie Probleme mit der Verdauung hatte und deshalb nachts oft schneller war als ich. Mit Stubenreinwerden meine ich aber, dass sie nicht mehr reingemacht haben, weil sie Richtung Tür liefen und ich merkte, sie müssen raus. Bis sie mehrere Stunden am Stück ausgehalten haben, das hat deutlich länger gedauert.

Das Problem sehe ich aber einfach bei dem Alleinebleiben. Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass meine Hunde zuverlässig alleine bleiben; also keine Pfützen und Häufchen, kein Gejaule oder Gebelle, kein Anfressen von irgendwelchen Gegenständen oder Umdekorieren der Wohnung. Und bis ein Hund das kann, dauert mehrere Monate, das braucht Zeit, Geduld und viel Übung.

Nachdem die Hunde ungefähr ein halbes Jahr hier waren, habe ich sie das erste Mal über einen längeren Zeitraum (3 - 4 Stunden) alleine gelassen. Ich habe allerdings das Glück, dass ich meine Hunde mit an die Arbeit nehmen kann. Wäre das nicht so, hätte ich persönlich so junge Hunde sicher nicht genommen.

Ich weiß, dass andere da anderer Meinung sind und einen Welpen schon nach Ablauf des Jahresurlaubs alleine lassen - das mag eine Möglichkeit sein, kommt für mich persönlich aber nicht in Frage ;).

Der "Dank" meiner Hunde ist, dass sie wirklich entspannt und problemlos alleine bleiben und meine Wohnung beim Heimkommen immer genauso aussieht, wie beim Verlassen. Selbst wenn mein Mann alleine hier ist, gehen die Hunde in ihre Körbchen und warten schlafend, bis Frauchen wieder kommt ...

LG Ida
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #34
Danke für deine Antwort :)
Eigendlich hatte ich noch ne Frage ...


Achso , genau :) Wie lange dauert es ca. eine feste Bindung zum Hund aufzubauen ?
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #35
Achso , genau :) Wie lange dauert es ca. eine feste Bindung zum Hund aufzubauen ?

Hmm, auch das ist sicherlich wieder vom Hund und vom Mensch abhängig ;).

Bei mir war es so, dass Hugo ein sehr ängstlicher und misstrauischer Hund war bzw. immer noch ist. Ich sah ihn damals und mußte ihn haben - es hat WUM gemacht, und genau das brauche ich bei einem Hund. Das Gefühl kann ich schlecht erklären. :uups:

Ich habe ihn von Anfang an "geliebt", mir vorgenommen, ihm das Schöne im Leben zu zeigen und seine Ängste mit ihm gemeinsam zu "besiegen" - und ja, ich dachte, dass ich das problemlos hinbekomme, war schließlich nicht der erste Hund.

Nähe und so war auch sofort da - aber sein Misstrauen hat mich manches mal sehr enttäuscht, ich konnte ihn schwer einschätzen; ich habe mir oft diese Vertrautheit gewünscht, die ich zu seinem Vorgänger hatte ... Aber er hat mich auch einiges gelehrt - an Erfahrung, an Geduld und an Verständnis.

Es hat schon ein paar Wochen bzw. Monate und viele Nerven und auch Tränen gekostet, bis wir uns gefunden hatten. Heute haben wir eine sehr feste Bindung würde ich sagen. Hugo ist komplett auf mich fixiert, er vertraut mir und ich kann ihn gut "lesen". Aber ich möchte Dir keine Angst machen - mein schwarzer Dicksack ist schon ein ganz besonderes Exemplar ;) und sicher nicht "normal".

Bei Luna war das ganz anders - Ich habe nur ihre Anzeige gesehen und schon die Beschreibung und das Foto haben gereicht. Nach dem Anruf mit ihrer Pflegestelle war ich komplett hin und weg; es hatte dieses WUM gemacht, ehe ich sie wirklich kennengelernt habe.

Wir sind hingefahren, ich habe sie live gesehen (ca. 15 Minuten), den Vertrag unterschrieben, bezahlt und mein Mädchen eingepackt; spindeldürr und nachdem sie einen riesen Haufen blutigen Durchfall abgelassen hatte - also genau so, wie man es eigentlich nicht machen soll ...

Und sie war sofort mein Mädchen - Luna hat einfach ein so einnehmendes Wesen, ist so problemlos und unkompliziert. Schon am ersten Abend kam es mir vor, als ob sie immer schon hier gewesen wäre, ich habe mit ihr einen vierbeinigen Schatten ... und ja, bei ihr hat es ungefähr zwei Stunden gedauert, bis wir eine Bindung hatten - die natürlich im Laufe der Zeit noch fester geworden ist.

LG Ida
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #36
Ich kann mich Ida nur anschließen - das kommt auf Hund und Mensch an! :D

Bei Lupina und mir hat es auch einfach WUM gemacht - ich sah sie und ich wollte sie. Sie hatte furchtbare Angst vor allem und jedem und war ein ziemlich unsicherer Hund (ist sie immer noch, aber es wird stetig ein bisschen besser). Sie kam ins TH (in dem ich damals arbeitete) als Fundhund, an in die Quarantänebox und mein Kollege sah nur noch einen schwarzen Blitz verschwinden und hörte ein Knurren...ich machte die Boxentüre auf, sah einen schwarzen Blitz und hörte dann nur noch ein Seufzen auf meinem Schoß...:roll: Ja, das war sie wohl - die Liebe auf den ersten Blick...von Anfang an hat sie Schutz bei mir gesucht, sich an mir orientiert etc. - manchmal auch zu sehr, d.h. sie bekam Panik, wenn ich auch nur aus dem Zimmer ging...aber wir haben das alles zusammen hinbekommen und schon nach einer Minute, die sie auf meinem Schoß saß wusste ich, dass ich diesen Hund nie wieder hergeben werdem egal was kommt!

Bei Tom habe ich mich in ein Bild verliebt, ohne zu wissen, dass es genau der Podenco war, den ich mir dann iwann auf einer Pflegestelle angucken fuhr. Die Türe ging auf und dat Tömsche galoppiert auf mich zu, an mir vorbei und direkt zu Lupina...:lol: Er hat sich die erste Zeit nicht die Bohne für mich interessiert, auch nicht als ich ihn noch am gleichen Tag einpackte und mit heim nahm...er fand alles toller als mich...aber nach ein, zwei Wochen kam der Moment, wo ich merkte, dass er langsam ankommt. Ich war krank und bettlägrig und hatte meine Freundin zum Gassigehen bestellt - Tom, der sonst wirklich bei jedem mitgehen würde, weigerte sich an diesem Tag strikt auch nur die Wohnung, geschweigedenn mein Bett zu verlassen. Er wollte partout bei mir bleiben...:roll:

Bei Giotto war es iwie als wäre er schon immer da - gut ich kannte ihn vorher schon lange (mind. 3 Jahre), wusste was für einer da bei mir einzieht und dementsprechend unaufgeregt war das dann auch. Er kam, spazierte zu seiner Decke, legte sich hin und tat so als wäre es das Normalste der Welt jetzt bei mir zu wohnen...:D Trotz massigen Stresses und vieler unschöner Sachen, die er ein paar Wochen lang erdulden musste, da seine Besiitzerin ihn nicht mehr halten konnte und er etwas zum Wanderpokal mutierte, war er einfach von Anfang an da. Ohne wenn und aber.

Es kommt ein bisschen auf die Vorgeschichte an und auf dich selbst. Wenn es WUM macht, dann denkst du über sowas nicht mehr nach, dann ist es so - egal wie der Hund bleibt...:roll: Ich habe keine besonderen Ansprüche an meine Hund gehabt und habe sie auch noch nicht (z.B. Therapiehund, besonders talentierter Sporthund etc.), weshalb ich mich bisher immer einfach auf sie einstellen und einlassen konnte und sie sich auf mich ohne dass ich dabei im Hinterkopf haben musste "Hoffentlich geht das gut."...

Und wenn man sich nicht gerade wie Ida und ich irgendeinen "Spezialfall" anlacht, dann geht das sicher wunderbar und schnell! :D
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #37
Ich habe jetzt, seit ich das letzte Mal hier geschrieben habe, nicht alle Beiträge gelesen, aber ich meine, dass diese Frage von dir noch nicht beantwortet wurde:
Wie sieht das aus mit der Rettungshundeausbildung ? Mit einem adulten Hund ok ? Denn , wenn sie nichts von den ganzen Übeungen etc. kennt ?

Ich wollte eigentlich ursprünglich auch eine Rettungshundeausbildung mit dem Hund machen, aber so wie sich das Ganze entwickelt hat, würde ich eher dazu tendieren, dass man sowas am ehesten mit einem Welpen angeht.
Wie ich darauf komme?
Ich habe unter anderem mit dem hier ansässigen Verein darüber gesprochen, bevor Mona einzog und es ist wirklich eine harte Arbeit für den Hund, er muss sehr viele Punkte erfüllen können, die man wohl am ehesten erreicht, wenn man den Hund von klein auf darauf ausbildet und mit dem Hund darauf hinarbeitet, denn diese Ausbildung ist kein Zuckerschlecken.

Zudem habe ich dort von dem Leiter erfahren, dass der Verein (ich kann nur für diesen sprechen) seit seiner Gründung vor einigen Jahren (bin mir nicht mehr ganz sicher, aber vor der Jahrhundertwende) von hunderten ausgebildeten Hunden nur drei Hunde aus dem Tierschutz/Notstationen/... hatte.
Es ist eben eine sehr anspruchsvolle Ausbildung, von dem Hund werden Geländegängigkeit, Gerätearbeit, Gehorsamsarbeit, Anzeigeübungen, Sucharbeit und all sowas erwartet.
Aber auch vom Halter wird viel verlangt, so z.B. Sanitätsdienstausbildung, Erste Hilfe-Kenntnisse, gute Organisation und Einsatztaktik, Karten- und Kompasskunde, Wissen in Statik, Trümmerkunde und Bergung, Grundwissen Kynologie, eine zuverlässige Lagebeurteilung, Sprechfunkverkehr, Suchtechnick des Hundes, Sicherheit im Einsatz.

Zwar wird man in diesen Punkten ausgebildet, wenn man einen Kurs belegt, doch wenn man nichts mit Kynologie o.ä. am Hut hat, ist es vielleicht auch nicht das Wahre. ;)

Natürlich KANN es klappen, dass ein adulter Hund dazu ausgebildet wird, aber ich würde im Prinzip nicht davon ausgehen.

LG
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #38
Danke für eure lieben Antworten .
Gut , ich denke , dann bleibe ich lieber bei Agility . Ich denke , dass das auch reichen wird , wenn wir keine Rettungshunde ausbildung machen .
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #39
Je nach Rasse/Gewicht/Größe ist eine Rettungshundeausbildung auch gar nicht das Wahre. Wenn da z.B. ein Koloss in die Trümer eindringen will und dabei evtl. Steine ins Rutschen bringt, die zur Gefahr für Opfer und Helfer werden können, ist das sicher nicht lustig.

Zudem gibt es ja auch noch andere Hundesportarten. Z.B. Flyball wäre zusätzlich noch etwas anfängergeeigneter.
[VERSTECK][video=youtube;X64NC0oQdPI]http://www.youtube.com/watch?v=X64NC0oQdPI[/video]
Ist nicht mein Video, aber ich habe festgestellt, dass sich einige Leute unter Flyball nichts vorstellen können.
Zu dem Video muss ich aber sagen, dass die Hunde darin teilweise die Schwimmerwende nicht richtig ausführen, nur mal so btw.[/VERSTECK]
 
  • Pro und Contra älterer Hund Beitrag #40
Wie lange sollte man für einen Adulthund , sich in etwa frei nehmen ?
 
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