Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt!

Diskutiere Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr Lieben, ich möchte uns zunächst vorstellen. Wir sind eine vierköpfige Familie und seit Juli 2011 um ein Familienmitglied reicher -...
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  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #1
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FranziPepunkt

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Hallo ihr Lieben,

ich möchte uns zunächst vorstellen. Wir sind eine vierköpfige Familie und seit Juli 2011 um ein Familienmitglied reicher - unseren Mischlingsrüden Rocky( (8 Monate alt). Wir haben Rocky als 8 Wochen alten Welpen aus einem Tierheim geholt und anfangs leider nur Probleme mit ihm gehabt. Die Probleme waren lange Krankheit sowie extreme Angst allem gegenüber. Mittlerweile ist er gesund und hat sich gut bei uns eingelebt. Er ist ein wirklich lieber Hund und auch den Kindern gegenüber überaus vorsichtig.

Bevor ich nun unser Problem schildere sollte ich vielleicht erwähnen, das Rocky nicht unser erster Hund ist. Ich bin mit Hunden aufgewachsen, meine Eltern haben Pudel gezüchtet. Und auch mein Mann und ich hatten vor Rocky schon einen Hund. Wir sind also nicht unerfahren was die Erziehung und Haltung anbelangt.

Nun ist es so, dass unser Rocky immer (!), wenn wir ihn allein lassen in die Wohnung macht. Wirklich immer, egal ob wir nur 2 Minuten oder 2 Stunden weg sind.
Wenn wir daheim sind, hält er über einen längeren Zeitraum aus, sobald wir die Wohnung verlassen, entledigt er sich. Es ist mir durchaus bewusst, dass er das wohl macht, weil er nicht allein sein mag. Aber ganz ehrlich, das geht so nimmer weiter. Seit wir ihn haben muss ich wirklich jeden Tag wischen.. schon allein wegen der Kinder finde ich das schlimm.

Bevor ihr fragt: Ja, wir haben mit ihm geübt, allein zu bleiben. Stück für stück. Und ja, bevor wir zur Arbeit fahren gehen wir mit ihm raus, er kann sich ausreichend entleeren. Ich bin langsam mit meinem Latein am Ende..

Kennt jemand von euch sowas auch? Was meint ihr, was könnte ich noch versuchen??

Danke schonmal und liebe Grüße

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

***schiiiiieb*** :(
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #2
Hallo,

Ujee na dann habt ihr schon sehr viel mitmachen müssen :( aber Gott sei dank ist er jetzt gesund, das ist das wichtigste.
Ja für mich hört sich das auch einfach danach an, dass er nicht alleine bleiben möchte.

Das heißt wenn ihr Zuhause seid, macht er nicht in die Wohnung ?

Also was mir jetzt spontan einfallen würde ist folgendes:

Du sagst er macht auch in die Wohnung wenn du nur 2min weg bist, dann darf es bei dieser Übung keine 2 min dauern bis du wieder die Wohnung betrettest :)
Du gehst vor die Wohnung (ignorierst ihn) machst die Wohnung zu, sperrst aber gleich wieder auf, hat er nix gemacht, loben loben loben, spielen spielen spielen :)

Wenn das gut funktioniert, zählst du das nächste mal bis 10 und gehst dann wieder rein.
Sollte er hineinmachen, mit einen deutlichen NEIN bestrafen. Und danach ignorieren.

Und wieder weiterüben, wichtig ist das er lernt das nix schlimmes dabei ist wenn du die Wohnung verlässt und das er merkt du kommst auch wieder zurück.

Hoffe ich kann dir bisschen helfen
Liebe Grüße
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #3
Danke Sally!

Nein, wenn wir daheim sind macht er nicht in die Wohnung. Nie. Selbst wenn er mal ne Stunde später als "normal" rauskommt, hält er prima aus (mit Kindern kann man sich ja nicht immer nach der Uhr richten).

Ich werde deinen Tip mal versuchen. Danke dir auf jeden Fall für deine Antwort.
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #4
Ja dann wird es eindeutig daran liegen das er nicht alleine bleiben möchte.
Aber ihr bekommt das schon in den Griff, einfach viel üben, ich drücke dir die Daumen, halte uns auf den laufenden :D
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #5
Hallo Franzi,
ich habe darüber einige sehr interessante Artikel gelesen....die ich hier mal versuche zusammen zu fassen , weil ich glaube sie könnten auf euch zu treffen.

Grobe Überschrift : Trennungsangst / Verlustängste

Du schriebst der Hund war anfangs sehr krank und verängstigt. Wobei die Angst schon sehr wahrscheinlich aus den Umständen die seine Krankheit mit sich brachten resultiert. Dieser Umstand hatte natürlich zur Folge, daß ihr Euch extrem um den Kleinen kümmern musstet, um ihn gebangt habt und ihn sehr liebevoll gepflegt habt. Nun war das genau zu der Zeit...(wischen der 8ten und 16ten Woche lösen sich Welpen langsam ernsthaft von ihrem Muttertier) in der eine natürliche Abnabelung, die Basis zur Eigenständigkeit aufgebaut wird. Das konnte bei Rocky aus besagten Gründen nicht passieren - denn er bedurfte ja besonderer Zuwendung. So wurde hier , gezwungener maßen und nicht anders machbar, der Grundstein zu Verlustängsten gelegt - Rocky hat die Phase der Abnabelung übersprungen.

Soweit eine Mögliche Erklärung.

Dagegen hilft nur - ihr müßt diese Phase nachholen. Wie macht man das? Auch hierzu habe ich einiges gelesen. Zunächst wird immer wieder geschrieben man muss langsam anfangen den Hund erwachsen werden zu lassen , ihn als Hund betrachten und behandeln....die eigenen Ängste um sein Wohlergehen (das ja niemals von euch aus ernsthaft gefährdet würde) minimieren.

Manche von uns (ich zähle mich dazu), neigen aus den verschiedensten Gründen dazu ihre Hunde einen ticken zu sehr als Familienmitglied, Baby, besten Freund zu behandeln und vergessen darüber, daß ein Hund am allerliebsten Hund ist.
Ihr könntet anfangen, beim spazieren gehen ein bißchen mehr zu üben...öfters mal Sitz und platz und Bleib....apportieren usw.....das ist schon etwas was ein typischer Hund so tut - Befehle erhalten und diese Freudig ausüben.

Ähnlich und ganz wichtig zu Hause - klar ist es zuckersüß wenn sie einem überall hin hinterher dölmern - aber auch hier versucht mal Rocky ab und an auf seinen Platz zu schicken - und er soll dort bleiben. Sozusagen erste Schritte zur räumlichen Trennung. Macht er dies nicht...wäre das die erste Aufgabe für Euch.
Anfangs könnt ihr im gleichen Raum bleiben....schickt ihn auf seinen Platz und dann wird er solange ignoriert (kein Lob vorher) bis ihr den Befehl (klein anfangen dann steigern) wieder aufhebt - erst dann wenn ihr ihn zu Euch ruft, aus seinem Platz heraus - wird belohnt und gelobt.
Peu á peu entfernt ihr euch weiter...bis ihr tatsächlich den Raum verlassen könnt.....

Sobald er aber auf dem Platz ist dürfen ihn die Kinder auch nicht ansprechen oder mit ihm spielen wollen - der Befehl muss erfolgen und wird erstvon dem Befehlsgeber wieder aufgehoben....niemals von jemand anderem und niemals von Rocky selbst.

Vielleicht denkst das sei grausam - aber ihr verschafft dem Hund damit die Freiheit erwachsen werden zu können, die Sicherheit, daß die Welt nicht untergeht wenn man mal alleine im Raum ist und mit Geduld und Konsequenz...werdet ihr in ein paar Wochen sogar die Wohnung verlassen können - ohne ihn und ohne anschließender Sauerei.
LG SUNO
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #6
Hallo ihr Lieben,

ich möchte uns zunächst vorstellen. Wir sind eine vierköpfige Familie und seit Juli 2011 um ein Familienmitglied reicher - unseren Mischlingsrüden Rocky( (8 Monate alt). Wir haben Rocky als 8 Wochen alten Welpen aus einem Tierheim geholt und anfangs leider nur Probleme mit ihm gehabt. Die Probleme waren lange Krankheit sowie extreme Angst allem gegenüber. Mittlerweile ist er gesund und hat sich gut bei uns eingelebt. Er ist ein wirklich lieber Hund und auch den Kindern gegenüber überaus vorsichtig.

Bevor ich nun unser Problem schildere sollte ich vielleicht erwähnen, das Rocky nicht unser erster Hund ist. Ich bin mit Hunden aufgewachsen, meine Eltern haben Pudel gezüchtet. Und auch mein Mann und ich hatten vor Rocky schon einen Hund. Wir sind also nicht unerfahren was die Erziehung und Haltung anbelangt.

Nun ist es so, dass unser Rocky immer (!), wenn wir ihn allein lassen in die Wohnung macht. Wirklich immer, egal ob wir nur 2 Minuten oder 2 Stunden weg sind.
Wenn wir daheim sind, hält er über einen längeren Zeitraum aus, sobald wir die Wohnung verlassen, entledigt er sich. Es ist mir durchaus bewusst, dass er das wohl macht, weil er nicht allein sein mag. Aber ganz ehrlich, das geht so nimmer weiter. Seit wir ihn haben muss ich wirklich jeden Tag wischen.. schon allein wegen der Kinder finde ich das schlimm.

Bevor ihr fragt: Ja, wir haben mit ihm geübt, allein zu bleiben. Stück für stück. Und ja, bevor wir zur Arbeit fahren gehen wir mit ihm raus, er kann sich ausreichend entleeren. Ich bin langsam mit meinem Latein am Ende..

Kennt jemand von euch sowas auch? Was meint ihr, was könnte ich noch versuchen??

Danke schonmal und liebe Grüße

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

***schiiiiieb*** :(

Huhu Franzi,
hmmm ich vermute fast er hat allein zu viel Stress, denn auch dann gehts bei Hundi auf Darm und oder Blase. Wisst ihr denn ab wann wenn er allein ist er Püschi macht?
Ich habe mal gelesen das man bei Welpen/Junghunden die sich schwer tun stubenrein zu werden (trotz aller Bemühungen - was ja bei euch zutrifft) den Hund in eine Box bzw Babylaufstall gibt damit er lernt sein "Reich" rein zu halten. Gott sei Dank war ich zu dieser Maßnahme nie gezwungen denn sie hört sich doch ein wenig - ich sage mal krass an, aber wenn sonst alle Stricke reißen und die Nerven schon blank liegen :roll:.
Du sagst auch ihr habt aus dem TH übernommen war er denn mit Mutter und Wurfgeschwistern dort noch zusammen?
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #7
Hallo ihr Lieben.

Danke für eure Antworten.

Das mit dem langsamen entfernen werden wir definitiv jetzt verstärkt üben. Allerdings gibt es da schon das erste Problem, denn das Kommando "bleib" mag Rocky gar nicht.. selbst wenn ich 1 m entfern stehe "robbt" er sich einige sekunden, nachdem ich ihn auf seinen Platz geschickt habe, wieder zu mir / uns zurück.. Also werden wir wohl erstmal dort ansetzen.

Zum Tierheim: Er war mit seinen Wurfgeschwistern zusammen, die Mutter wurde uns allerdings nicht gezeigt. Obwohl sie (Meiner meinung nach) hätte da sein müssen, so wie sich der pfleger geäußert hat :eusa_think:
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #8
Hallo Franzi,

so wie du es beschreibst, werdet ihr tatsächlich vor allem in der Wohnung beginnen müssen. Wie gesagt der Rocky muss lernen , daß es überhaupt nicht schlimm ist wenn ihr mal nicht im Blickfeld seit. Dazu gibt es noch eine Übung - die ist sehr anstrengend - vor allem für euch - aber auch sehr effektiv:
Es ist ein wenig wie die Reise nach Jerusalem spielen - aber ohne freien Stuhl:mrgreen:: Ich nehme jetzt mal an er dölmert vor allem dir hinterher. Du kannst damit beginnen ihn ständig zu "verlassen".

Also z.B. du sitzt mal in der Küche er legt sich neben dich - du stehst ruhig aner konsequent auf und gehst in ein anderes Zimmer - er kommt und legt / stellt sich neben dich - du stehst auf und gehst in ein anderes Zimmer. Das machst du sooft es nur geht- ohne Rocky zu beachten! ...das ist ziehmlich ungemütlich und anstrengend - aber es hilft wirklich.
Dem Rocky wird es nämlich ab einem bestimmten Punkt zu doof hinterher zu latschen - da ja absolut nichts passiert und es eher öde für ihn ist.


Parallel dazu "beschäftigst" du dich immer mal wieder mit ihm indem du ihn auf seinen Platz schickst...und "BLEIB" ! Am Anfang gehst du vielleicht nur ein zwei Schritte zurück - BEVOR er das Kommando unaufgefordert auflöst gejhst du zu ihm und belohnst ihn....dan wieder BLEIB..usw...wenn er dies i-wann mal kapiert...und erst dann rufst du ihn zu Dir und dann gibt es eine Belohnung.Er muss kapieren daß die Belohnung nur erfolgt wenn du z.B. HIER sagst oder "zu mir" oder "AUF".....dabei geht es um Sekunden in deiner Reaktion...robbt er bereits in deine Richtung - oder sind seine Muskeln bereits angespannt (man muss die Körpersprache sehr genau beobachten) dann gehst du zurück zu ihm und "zeigst" ihm dass er "BLEIB" machen soll....und wieder ein zwei Schritte weg...usw.

Damit erreichst du zwei Dinge - zum einen - nachlaufen ist öde und Abstand gar nicht so schlimm....und wenn ich Bleib bis sie mich ruft - habe ich etwas so toll gemacht, daß ich belohnt werde. Du darfst dabei auch gerne vor Freude quitschen - denn unsere Hunde lieben es uns zu gefallen.

Ah ja und check nochmal den Platz den ihr Rocky zugewiesen habt - Hunde mögen eine Rückendeckung und gleichzeitig die Möglichkeit ein wenig Überblick zu behalten. Schau mal ob das bei euch der Fall ist und vielleicht schaust du auch einfach mal genau hin in welcher Gegend er am liebsten liegt und gestehst ihm diesen Platz mit seinem Korb zu.....In deinem speziellen Fall würde ich auch empfehlen , solange Rocky noch in der "Lehre" ist - runter vom Sofa..das ist DEIN Platz....er hat SEINEN Platz. Später kannst du das wieder ändern......Und zum Füttern, achte darauf daß du ihm sein Futter hinstellst und es wieder wegnimmst - wenn er nicht dran geht. Dann gibt es erst wieder Futter bei der nächsten Fütterungszeit bzw. als Belohnung aus der Hand. Wie gesagt, Rocky soll lernen, daß er ein junger Hund ist - das macht ihn stark.

Desweiteren könntet ihr an seinem Selbstvertrauen draußen arbeiten. Z.B. zu zweit mit Rocky spazieren gehen - an einen sicheren Ort (ohne Gefahr für Rocky) und ihr zwei Menschen geht ein Stück weit auseinander (Entfernung müßt ihr abschätzen und später erweitern) Dann ruft ihr ihn abwechselnd zu Euch - Belohnung. Dann absitzen lassen und wieder von vorne. Er wird dabei wieder merken , daß Abstand nichts schlimmes ist und sein Selbstvertrauen wird gestärkt.

Ähnlich wie zu Hause solltet ihr auch draußen - Bleib üben. In ganz kleinen Schritten. Mitten im Spaziergang den Hund Platz machen lassen....dann Bleib (am besten unterstützt mit Handzeichen) und ein zwei Schritte zurück gehen (Blickkontackt mit Rocky halten - du sehr aufrechte angespannte Körperhaltung) WENN er nicht bleibt solange üben bis er es EINMAL macht - dann gehst du zu ihm und lobst ihn was das Zeug hält...


Bitte jede Übungseinheit mit einem Erfolg beenden .... das motiviert Dich und Rocky und bleibt in seinem Gedächtnis besser hängen. Ich hätte total Lust mit Euch zu arbeiten - und fast beneide ich dich - denn es macht riesigen Spaß Fortschritte und Erfolge bei der Arbeit mit dem Hund zu erfahren.

Ganu liebe Grüße
Suno
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #9
Hallo Suno!

Mensch, danke für die ausführliche Antwort! Wenn die Tips von dir nur halb so gut sind wie sie klingen, und mein Rocky da auch mitzieht - das wäre der Knaller!

Das mit dem "stehenlassen" wenn er mir hinterher läuft werde ich direkt heute probieren. Mal sehen wie lang er das mitmacht.

Thema draußen: Abrufen zwischen mir und meinem Männe in 20 m entfernung klappt im Wald super. Er rennt von einem zum anderen wenn wir ihn rufen. Das klappt allerdings nur so lange, bis ein angsteinflösender fremder mensch in sicht ist ;)

Vielen Dank nochmal!

Wir werden die Tips ab jetzt in unseren Altag und die Arbeit mit Rocky einbauen. Über baldigen erfolg (oder misserfolg, was wir nicht hoffen) informiere ich euch gern.
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #10
Hallo,
ich habe eine Yorki und sie ist 6 Monate alt.
Ich hab fast das gleiche Problem!!
Also, ich habe Lady mit 7 Wochen bekommen, sie hat an anfang noch in die Wohnung gemacht und dan so mit 9 Wochen war sie stubenrein.
Jetzt aufeinmal macht sie nicht mehr drausen,ich bin eine stunde mit ihr drausen und sie macht nichts:? ich gehe sehr viel mit ihr raus aber nichts zu machen.
Sobald ich dan in die Wohnung gehe macht sie mir nicht auf den Fussboden,sondern immer aber wirklich immer wieder aufs Bett von meiner Tochter,auf mein Bett, auf das Sofa, auf meine Teppiche. Da ich noch ein Sohn hab mit fast 3 jahren lässt er nicht die Türen zu und die lady hat zugang zu den anderen zimmern.
Wen ich dan bei meiner Mutter bin,da macht sie nichts (nicht in die Wohnung und auch nicht drausen)
Ich bin die ganze zeit nur am Wäsche Waschen.

Ich bin auch am verzweifeln. Ich schimpf mit ihr und sie weis auch das Sie das nicht machen darf,macht es aber immer wieder.

Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen Danke,

MfG GeiloMeilo
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #11
Hallo,

...hallo Mannheim :) vllt. sieht man sich ja mal auf der Neckarwiese?????????????Hat Lady Angst vor großen Hunden ? Rosi würde sich über die Maus freuen.....:)

...ich empfehle dir das selbe wie Franzi...zusätzlich solltest du damit anfangen den Hund von Bett / Sofa usw zu verweisen. Solange er nicht kapiert was er als Hund zu tun oder zu lassen hat - also solange du es ihm noch nicht richtig vermitteln konntest - hat er keinen Anspruch darauf.

Wie bereits gesagt schimpfen nutzt gar nichts....und sie hat NICHT verstanden, daß sie nicht in die Wohnung machen darf - sonst würde sie es nicht machen...sie verknüpft leiglich dein Verhalten (schimpfen, schnellere Bewegungen etc. ) damit, daß i-etwas nicht ok ist - was genau weiß sie nicht.
Kann denn dein Sohn schon alleine Türen aufmachen mit 3?
Es geht ja nicht an, daß du deine gesamte Zeit mit Wäsche wechseln und waschen verbringst...du wirst mit mit Lady arbeiten müssen.Und nicht vergessen - ein Hund pinkelt und Kackt nicht aus trotz oder um dich zu ärgern ....ich kann mir vorstellen, daß es schwer fällt so eine Handvoll Hund - als Hund zu behandeln.....aber darin liegt oft das Problem. Wenn unsere Hunde (ich nehme mich da nicht aus) vor lauter Liebe nicht mehr verstehen , daß sie Hunde sind...dann machen wir da was ganz schön doofes...und die Tiere werden total verwirrt.
Hier im Forum gibt es mindestens zwei Yorki Besitzer (bestimmt mehr aber die kenne ich nicht) die super cool und sehr professionell mit ihren ganz kleinen Hunden umgehen....vielleicht schaust du mal bei nudel oder hasenoehrchen rein.....

Liebe Franzi,
daß er so super abrufbar ist ist klasse - ja sehr klasse sogar.
Da hat sich ja offensichtlich bereits ein Vertrauen aufgebaut! Das ist Super.
Aber wo rennt er hin wenn ein Fremder auftaucht?
Und wie ist es eigentlich wenn ihr ihn an der Leine habt und ganz normal auf der Strasse geht - und euch jemand begegnet?Hat er dann auch Panik - auch wenn eure Bekannten und ihr ihn in der Situation nicht beachtet?

Ich persönlich sehe so schüchterne Hunde nicht unbedingt als etwas negatives - das hat so etwas natürliches....von wegen Vorsicht und Misstrauen Fremden gegenüber. Wenn das aber in Stress und Panik endet ist es nicht so gut...das wäre aber dann die nächste Baustelle...immer langsam mit den jungen Hunden :)). Erstmal wünsche ich dir sehr viel Erfolg und Spaß beim arbeiten gegen die Pippi Attacken........und es würde mich sehr freuen wenn alles gut wird.

LG SUNO
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #12
Danke suno,
Es fällt mir sehr schwer auf lady sauer zu sein,ich liebe sie genau so wie es mein kind wäre.
Wen sie mich dan so anschaut (wen ich mit ihr schimpe) dan tut es mir echt weh.
Mein sohn wird im september 3 Jahre und er kan schon lange die türen auf machen, was für mich ein nachteil ist. ich schau das aber die türen immer zu bleiben was schwer ist.
lady ist total auf mich bezogen wo ich bin ist sie,aber wen sie dan ihr geschäft in der wohnung machen tut,kommt sie wieder mit eingezogem schwanz,
dan weis ich ooooooo wo hat sie wieder hin gemacht!!!!
Das was ich ja nicht versteh, sie hat die ganze zeit drausen gemacht und zeit 1monat macht sie nur noch in der wohnung.
ich war am sonntag 4 stunden am silberpappel spaziern und sie hat nichts gemacht.
Meine lady hatt alles was sie bracht,und bekommt alles auch nur das beste futter,ihr fehlt nichts.
ich lieb sie ebe wie mein eigenes kind.
Und das kann sein das der fehler da liegt,bei mir.
Meine Tochter 5 und mein sohn 2 gehen mit der lady sehr liebe voll mit ihr um.
Mein Mann geht es gewaltig auf die nerven wen sie in dei wohnung macht.
ich hanb mich jetzt ein wenig hier im forum dursch gelesen und ich fang eben nochmal von vorne an.

Aber was ich nicht versteh warum sie nicht mehr drausen macht !!!!!!!!

Und warum sie sich auf einmal so verhalten tut.

MfG GeiloMeilo
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #13
Guten Morgen ihr Lieben

Suno, wenn wir im Wald sind, und uns begegnet jemand, dann läuft Rocky 5-10 m weg, genau entgegen gesetzt zu dem Fremden. Da kann ich rufen wie ich möchte, er kommt erst, wenn der Fremde wieder verschwunden ist. Oder zumindest außer Reichweite. Rocky beobachtet in dem Fall die Situation - wo geht der Fremde hin, was macht er,... . Seine Körperhaltung ist angespannt, meiner meinung nach "bereit zur flucht", wenn du verstehst was ich meine. Seine Ohren stehen nach oben, der schwanz auch.

Wenn wir mit ihm auf die Straße gehen und er an der leine ist, wenn uns ein Fremder entgegen kommt, dann bekommt er panik. er versucht zu flüchten, zieht wie wild an der leine. Er hört absolut nicht mehr, seine ohren sind angelegt und sein schwanz eingezogen. Wobei ich sagen muss, bei Frauen ist es mittlerweile ok, aber ein Mann darf uns nicht entgegen kommen.

So, nun zu unserem ersten Trainingserfolg am Wochenende.
Nachdem ich Freitag, Samstag und Sonntag immer mal wieder ein paar Übungen mit ihm gemacht habe, blieb er gestern abend (und heute früh) tatsächlich einige Minuten lang auf seinem Platz liegen und trottete nicht direkt hinterher, wenn ich den Raum verlassen habe :clap:
Ich habe das Gefühl, er versteht sehr schnell. Jetzt müssen wir es nur noch stück für stück festigen :)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hallo GeiloMeilo :)

Kennst du den "hundeprofi"? Der läuft immer auf VOX. Da war mal eine Folge, bei der hatte ein Hund genau das selbe Problem wie du beschreibst.. vielleicht solltest du dir die Folge mal ansehen.. möglicherweise findest du bei google was?

Lg
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #14
@ FranziPepunkt: ich gratuliere dir zu deinem Erfolg, das hört sich ja schon super an!!

@GeiloMeilo: ich würde die Türgriffe nach oben stellen, so dass sie dein Sohn nicht so einfach aufbekommt. Dann hast du bessere Möglichkeiten den Hund zu beobachten. Sobald du merkst, dass er sich irgendwie hinhocken will, dann werfe eine Kette oder eine Rappeldose und sage "Nein". Dann gehst du sofort mit ihm raus und lobst ihn wie verrückt, wenn er gemacht hat.
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #15
Hallo,:D

@TanteM : Danke für deine super Idee, da wäre ich nicht drauf gekommen mit den Türgriffen.
Mein Mann hat das gleich umgesetzt.
Gestern hat sie mir nicht in die wohnung gemacht nur drausen. sie hatte auch keine möglichkeit in die anderen räume zu kommen.
Heute hat sie mir einmal ins wohnzimmer gepiselt:( , habs aber zu spät gesehn.
Ich versteh meine süsse nicht,3monate hat sie nicht mehr in die wohnung gemacht und auch nachts nicht mehr,dacht sie wäre stubenrein.
Und jetzt ist das schon 1 monat das sie sich so verhält, mit dem piseln auf Bett, Sofa, teppich.:(
Aber nachts macht sie nichts.

Ich geh mit ihr auf die gleichen platze gassi und sie macht nichts, dan giebt es tage das sie drausen macht und in der wohnung nicht.
Ich gehe alle 2 Std raus so 30minuten.
Wen sie allleine ist dan macht sie mir auch nicht in die Wohnung.

@ FranziPepunkt : Ja den kenn ich den Hundeprofi,aber wie soll ich genau die Folge finden.
Das ist ein bisschen schwer raus zufinden, aber danke für den Tipp,ich schau mal rein vieleicht hab ich ja Glück und ich find die Folge.

MFG GeiloMeilo
 
  • Hund macht immer noch in die Wohnung.. ich bin verzweifelt! Beitrag #16
Hallo,

ich mache ja vieles auch nicht richtig. Leider :120:.
Aber das habe ich hinbekommen! Ich habe nie, wirklich nie mit meiner Zicke geschimpft, wenn es mal passiert ist! Ich habe es einfach scheinbar nicht wahrgenommen! Ich habe sie rausgelasssen, ohne zu beachten, was da passiert ist und stillschweigend, unauffällig die Stelle gereinigt und desinfiziert (auch damit sie selbst nichts mehr erschnüffeln konnte). Also damit konnte sie bei mir keine Aufmerksamkeit erregen, und glaubt mir sie läßt nichts aus, um das zu tun!
Inzwischen bin ich am Zweifeln, ob es gut ist, so lange durchzuhalten wie sie das tut! Wenn ich sie nämlich morgens kurz in den Garten lassen will, wenn wir am Wochenende doch mal länger geschlafen haben, will sie nicht ohne mich raus und ich will gar nicht! Ich brauche dann jede Menge "Überredungskunst" um sie zu überzeugen kurz ohne mich "pullern" zu gehen!
Und selbst, wenn ich nach längerer Abwesenheit nach hause komme, alles sauber!
 
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