Vom Kopf in den Sand stecken

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  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #1
Casimir

Casimir

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Huhu!

Ich schleppe dieses Problem schon seit Jahren mit mir rum, aber nun kann ich es endlich benennen und hab erkannt, was es ist. Hatte vorhin so eine Art Erleuchtung:lol:
Ich versuch mal mein Leben in den letzten Monaten kurz zusammen zu fassen.

August/ September 2011: Drittes Mal die Informatikprüfung nicht geschafft, ich fliege aus meinem Studium raus.
September 2011: Auszug aus dem Studentenwohnheim in eine 2er WG als Untermietvertrag.
Ende Oktober 2011: Der Vermieter teilt mir mit, dass ich schwarz in der Wohnung wohne, gegen meinen Mitbewohner eine Räumungsklage läuft und er wohl auch an die 1000€ Mietsschulden hat. Räumung soll in einer Woche stattfinden. Nun musste ich innerhalb einer Woche eine neue Wohnung finden. Räumung wurde nochmal verschoben. Mietvertrag unterschrieben, Kaution und Miete gezahlt, an einem Abend umgezogen.
Fazit bisher: Studiengangwechsel, zwei Umzüge, Kontostand beängstigend niedrig. Fahrschule wegen Geldmangel abgebrochen.
Ende Januar 2012: Endlich eine Antwort vom Bafög-Amt. Ich bekomme kein Bafög mehr. Das Ersparte war gegen Ende des Jahres erschöpft, ich lebte drei Monate von 23€ im Monat.
Fazit nun: Ich stand nach der Antwort vom Amt gestern kurz vorm Nervenzusammenbruch, ich konnte einfach nicht mehr, das war schlicht zu viel in den letzten Monaten. Die Heulattacke konnte ich mir immerhin so lange aufsparen bis ich aus dem Büro raus war:roll:.

Und nun bin ich aufgewacht. Ich hab eingesehen, dass ich die letzten Monate den Kopf in den Sand gesteckt habe und mich in eine Traumwelt geflüchtet hab, in der ich mir alles irgendwie schön reden konnte. Oma hat die Provision vom Makler bezahlt, Mama die Kaution der neuen Wohnung, mein Freund das Essen. Irgendwie bin ich über die Runden gekommen, wenn auch mit argen Bauchschmerzen.
Ich hab keinen gebeten, mich finanziell zu unterstützen, sie haben es alle von selbst angeboten und ich muss zugeben: ohne diese Unterstützung hätte ich es nicht geschafft. Ich war wie in einer Art Trance, hatte immer die Hoffnung, dass die Antwort vom Bafög-Amt Besserung bringt und war nicht in der Lage, alles selbst in die Hand zu nehmen.

Fazit heute: Ich hab nun zwei Nebenjobs, darf im Februar anfangen. Ich darf auch ab Februar Blut spenden gehen und der Monat ist natürlich vollgestopft mit Prüfungen. Ausgaben im Februar: Die Kosten für das Sommersemester und die neue Ration Pille. Kostenpunkt um die 150€. Das hab ich einfach nicht. Mama hilft mir, springt wieder ein.

Ich bin einfach gerade so extrem fertig mit den Nerven. Was mich heute Abend so beschäftigt ist der Punkt, dass ich so vielen Leuten auf der Tasche lag/liege und ich es einfach nicht geschafft habe, den Kopf wieder aus dem Sand zu nehmen. Ich war komplett in meiner Traumwelt und in dem Zustand kann ich mir alles schönreden und mir die heile Welt vorlügen.
Ich bin froh, dass die Bafög-Tante mich mit ihrer Antwort wieder in die Realität zurück geholt hat und ich nun wieder anfange, mein Leben selbst in die Hände zu nehmen. Ich bin grad so stolz auf mich, dass ich es innerhalb von zwei Stunden geschafft habe, mir zwei Nebenjobs zu besorgen! Natürlich möchte ich den Menschen das Geld wiedergeben, wenigstens Ansatzweiße, auch wenn das sicherlich eine Weile dauert, immerhin haben alle zusammen für mich mehr als 500€ ausgegeben. Auch wenn es keiner wiederhaben will und alle meinen, dass sie es gern getan haben und jederzeit wieder machen würden, ich fühl mich dabei einfach nur schlecht.
Mein Problem ist auch, dass ich es, während ich solche Phasen habe, einfach nicht erkenne und auch nicht auf (gerechtfertigte) Kritik reagieren kann. Dann werd ich entweder aggressiv und bilde mir ein, die ganze Welt sei gegen mich oder ich lass es erst gar nicht an mich ran.

Ich weiß nicht, wie ich es verhindern kann, dass ich bei einem Problemberg die Augen verschließe, ihn dadurch weiter anwachsen lasse und schließlich wieder resigniere. Mir ist mein Leben in letzter Zeit so dermaßen aus den Händen geglitten, dass ich nun von so vielen abhängig bin und nicht mehr selbstständig sein kann. Das ist schon schei*e.
Aber es ist ein Teufelskreis, der ganz automatisch in Gang kommt ohne dass ich es merke und dann steck ich auf einmal mitten drin.

Es tut gut, schon nur darüber zu reden und ich bin auch über diese Erkenntnis froh. War jemand von euch vielleicht schon in solchen Situationen? Wie kann ich es verhindern, dass der Teufelskreis irgendwann wieder von vorn losgeht und ich alles schleifen lasse? Hat jemand vielleicht den ultimativen Tipp?

Danke fürs Zuhören!
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #2
Hallo Casimir,

wow das ist ja richtig Schwung in deinem Leben was.
Ja das passiert auch mal das man den KOpf in den Sand steckt.

Wenn du aber jetzt dein Problem erkannt hast kann es doch nur besser werden oder.

Was Studiert du den Jetzt ?
Ganz ehrlich sorry wieso bist du den 3 mal durchgefallen?
Sorry aber wenn man doch Studiert dann sollte man doch schon nach dem 1 mal Durchfallen
nur noch lernen das man es schaft.

Wenn ich mir überlege das Ich mit 20 schon mit der Lehre fertig war und mich und meine Schwester selbst über die Runden gebracht habe.

Aber Kopf hoch da kenn Ich noch mehr die Studieren und in der gleichen Situation stecken wie du.

Toll finde ich das du jetzt dir Jobs gesucht hast und deinen Weg schon machen wirst.
Und Das mit dem Zurückzahel wird schon so klappen.

Was für ein Studium machst du den jetzt und was wenn das auch nicht das ware ist ?

Sorry wenn es ein bissle durcheinander ist mir ist so viel durch den Kopf geschwirt

Grüsse Sim
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #3
Huhu!

Ja, das lässt sich alles so leicht sagen. Fakt ist, dass ich nebenbei leider noch viele andere Fächer habe, die ich bis zum Bachelor bestanden haben muss und ein ein vierwöchiges Betriebspraktikum. Wir haben im Wintersemester von Anfang Februar bis Anfang April Ferien und im letzten Wintersemester blieben uns davon ganze zwei Tage als richtige Ferien übrig, der Rest war vollgestopft mit Prüfungen. Im Sommersemester hatten wir immerhin drei Tage frei. Unsere Taktik war: Ferien während der Vorlesungszeit. Wir waren einfach so ausgebrannt, dass wir dann auch den Vorlesungen und Übungen nicht mehr ganz folgen konnten und das dann selber zu Hause wieder nacharbeiten mussten, ein Teufelskreis.
Ich hab in einem Semester schonmal fast alle Prüfungen geschoben und mich nur auf Mathe konzentriert und hatte dann übelst zu rudern und Probleme, wie ich all die geschobenen Prüfungen noch unterbekommen soll.
Studieren ist nicht, dass man sich nur den ganzen Tag hinsetzt und zuhört und dann mal eben ne Prüfung dazu schreibt.

Ich studiere jetzt Geologie. Da es ein verwandtes Studienfach ist, habe ich nach dem Bachelor die Chance, in den Master Geophysik wieder einzusteigen. Da hab ich dann wenigstens keine Informatik mehr und kann meinem Traumstudium doch noch nachgehen.
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #4
Hallo Casimir,

man ... man ... man das is ja richtig viel, was deinen Lebensweg in letzter Zeit geprägt hat.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel, viel Glück für deine weitere Zukunft und geb nicht auf. Kopf hoch und Nase in den Wind, auch wenns manchmal sehr schwer scheint. Ich kenn das, wenn man nicht mehr weiter weiß, aber glaub mir es lohnt sich zu kämpfen. :)

Liebe Grüße
Jubi
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #5
Oh man du tust mir richtig leid und das wünsche ich keinem.
Lass den kopf nicht hängen, dass Leben ist eine Achterbahnfahrt mal geht runter und mal hoch. Nun muss es doch wieder ein hoch geben in deinem Leben oder?
Viel Glück und alles gute für deine Zukunft.

Nun aber eine Frage: Was hat das mit dem Bachelor auf sich? Ist das nicht ne Fernsehsendung?

Lieben Gruß
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #6
Nun aber eine Frage: Was hat das mit dem Bachelor auf sich? Ist das nicht ne Fernsehsendung?

Hach, wie süß:lol::lol:

Der Bachelor ist sozusagen das Grundstudium. Bei meinem ersten Studium (Geoinformatik und -physik) lernst du da 6 Semester (3 Jahre) die ganzen Grundlagen und einen allgemeinen Überblick. Wenn du dann noch weitermachen möchtest, gehste in den Master, wo du dich dann spezialisierst. In dem Falle müsstest du dich dann zwischen Geoinformatik und Geopyhsik entscheiden, wo du tiefer reingehen willst und dann auch deine Masterarbeit drüber schreiben willst und welches der zwei Fächer dann in deinem "Mastertitel" steht.
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #7
Achsooo ich dachte schon wir können dich demnächst im Fernsehen sehen:mrgreen::uups::lol:
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #8
Guten Morgen,

ich kann dich auch gut verstehen. Meine Situation ist nicht so schlimm wie deine, aber ich bin auch wahnsinnig gut im "Kopf-in den Sand stecken."

Mein Freund steckt zur Zeit in einem Studium fest, dass ihn überhaupt nicht glücklich macht. Seit langer Zeit suchen wir nach ALternativen. Ich fieber da natürlich immer vollmit (auch mit dem Gedanken, dass wir durch einen neuen Studienort die Fernbeziehung beenden und zusammen sein könnten).

Eins nach dem anderen ging schief. Und anstatt mich aufzuraffen und mein Leben hier in meiner Studienstadt wenigstens zu genießen hab ich mich verbuddelt, vor mich hin gejammert und auf die nächste Idee gewartet.

Und das mit den Geldsorgen kenne ich auch. Den ganzen Sommer gearbeitet, Geld gespart, dann hat das Bafög Amt Ewigkeiten für die Bearbeitung meines Antrags gebraucht und ich hab kein Geld mehr bekommen.

Monatelang von Erspartem und Geliehenem gelebt. Sehr unschön.

Aber ich finde, was du jetzt schreibst klingt gut!

Du hast erkannt, wo der Fehler liegt und arbeitest dran. Mehr kannst du nicht tun.
Aber ich denke der wichtigste Schritt ist ja damit schon getan ;-)

Alles Gute!
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #9
Woah, eine Gleichgesinnte, wie toll. Okay, eigentlich ist das nicht toll, aber du verstehst wenigstens meine Situation.

Ich finde es aber auch so schlimm, dass sich das Amt mit den Antworten so lange Zeit lässt... Ich mein- für ein Nein brauchts keine fünf Minuten. Kurz einen Brief tippen oder ne E-Mail,abschicken und fertig. Das hätte innerhalb von einer Woche passieren können.

Aber gut, tief durchatmen und weiter gehts. Morgen darf ich (hoffentlich) Blut spenden. Immerhin ist das Stechen meiner Ohrlöcher nun wirklich 6 Monate her:roll:
Samstag ist Probearbeiten, Sonntag meine erste Schicht in der ich Geld verdiene*freu* 30€ für 6h Pizza belegen:lol:
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #10
Ich kann dich gut verstehen Casimir. Mir geht es leider momentan genauso, daher kann ich nachvollziehen, wie du dich fühlst :(

Wenn du dich ausquatschen magst, findest du mich in meinen PN´s.
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #11
Ich kann dir da auch die Hand reichen - mit dem Unterschied, dass ich schlimmer bin... :?

Mittlerweile bin ich 25 Jahre alt und habe keine abgeschlossene Berufsausbildung oder etwas Vergleichbares. Meine vermeintlich unüberwindbare Hürde sind Selbstzweifel, Bewertungsängste (keine Prüfungsängste; es genügt schon, wenn jemand schief schaut) sowie ein mangelndes Ziel... Es erscheint mir alles so sinnfrei.
Das Gymnasium habe ich mit 17 abgebrochen aus Angst vor einem zweistündigen Vortrag; danach habe ich meinen Eltern auf der Tasche gelegen und selten für eine kurze Zeit mal Jobs angenommen... Damit ich das überhaupt schaffte, begab ich mich in psychologische Hilfe - diese Konfrontationstherapie machte mir wiederum Angst - Abbruch. Einige Zeit später der erste stationäre Aufenthalt. Die 'Käseglocke' tat gut, geändert hat sich natürlich anschließend nicht großartig etwas, weil ich mich wieder nur verkroch. Dann konnte ich mich dazu durchringen, mich intensivst zu bewerben und hatte schließlich zwei Ausbildungsplätze in Sicht. Ich nahm den in der Verwaltung an, hatte sowohl im Betrieb Top-Bewertungen als auch in der Schule, aber leider einen Stinkstiefel von Vorgesetzten (und dabei so gut wie nichts zu tun, obwohl ich stets fragte) - erneuter Abbruch, Klinikaufenthalt, ambulante Therapie...

Vorletztes Jahr habe ich einen Schulplatz an einem Kolleg zur Erlangung der allg. Hochschulreife bekommen - obwohl ich die Voraussetzungen nicht erfüllte (eigentlich muss man eine abgeschlossene Ausbildung vorweisen können). Irgendwie schaffte ich es immer, mich aufzuraffen und mit Ehrlichkeit und patentem Auftreten zu bekommen, was ich wollte. Das einzige, was nie klappte, ist, durchzuhalten... Mein Leben lang habe ich immer wieder zurückgezogen, sobald es unangenehm oder schwierig wurde, gerade in zwischenmenschlichen Situationen. Ich falle dann immer, immer, immer wieder in ein Loch, gehe den Weg des geringsten Widerstandes UND frage mich, wozu das alles? Wozu durchhalten? Ich denke, das ist ein nicht unerhebliches Problem... Alle diese Wege gehe ich für andere. Um diesen Satz "Und, was machst du jetzt?" nicht wieder hören zu müssen, mich zu rechtfertigen, mich durchzubeißen durch etwas, das ich nicht möchte, um etwas zu bekommen, das ich nicht möchte und das mir wieder Angst macht.

Aber Schluss mit der Heulerei. Es ist dein Thread. Ich wollte dir nur sagen, dass es Leute gibt, die noch viel konfuser und feiger sind als du es bist.
Momentan bin ich übrigens wieder beurlaubt bis zum Sommer, weil ich wieder jede Nacht nur Heulkrämpfe und am Tag ständig Durchfall und Rückenschmerzen habe/hatte... Das Geld wird immer knapper, aber ich kann wieder atmen... :?
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #12
Off-Topic
o_O bei welcher pizzabude bist du? ich hab letztes Jahr im Mai auch mal als Pizzadings gearbeitet, würde mich über eine PN freuen, hoffe du bist nihct da gelandet, wo ich war :silence:

ganz ehrlich? ich bin in einer ziemlich ähnlichen situation, nur mein kopf steckt noch im sand.
Immerhin hatte ich bis vorgestern einen echt schönen nebenjob und kam damit einigermaßen hin... nun warte ich auf nachricht, ob mein chef verlängern kann oder nicht, du glaubst nicht wie hibbelig ich momentan bin...

Mein Studium brech ich demnächst ab, ich komme schon lange nicht mehr mit, es ist mir alles zu groß, zu laut, zu viel, ich fühl mich dort nicht wohl, hab nur wenig Leute kennengelernt und bin irgendwann nicht hingegangen, hab die Prüfungen nicht geschrieben und nun steh ich vorm nichts und weiß nicht, was ich tun soll... Mein Bafög läuf noch, da ich aber den Nachweis nicht bringen kann und ja nach dem Semester wechseln will, krieg ich wohl Probleme. Ich hab Angst.
Finanziell sieht es noch ok aus, ich hoffe der Nebenjob läuft weiter, ansonsten muss ich über den Sommer was neues suchen...
Mein Freund wohnt mit bei mir, also hab ich nur die hälfte an Kosten, also gehts in die Richtung...
Off-Topic
sry dass ich mich auch gleich mal ausgekotzt habe hier...
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #13
Ach, kein Problem. Heult und kotzt euch ruhig aus:lol:

karamellogramm..das hört sich wirklich übel an bei dir! Aber ich kann das nachvollziehen, ich war ansatzweiße auch so, aber bei mir stand meine Mutter hinter mir und hat mich dazu gezwungen das alles durchzuziehen. Sie hat mich dann auch dort hingefahren, damit sie sichergehen konnte dass ich auch wirklich dort bin. Ich hab mich dann immer an meine Freunde geheftet, alleine hätte mich auch seeeehr oft der Mut verlassen.
Ich war vor Jahren auch mal in psychologischer Behandlung (wegen einem anderen Thema) und hab das auch nicht lange durchgehalten. Die Gespräche waren hart, da musste man echt das innerste nach außen krempeln und nach diesen Sitzungen gings mir jedes Mal dreckiger als vorher. Hab das dann deswegen auch abgebrochen.

lydi, ich war dieses Semester auch kaum in der Uni. Ich hab das noch immer nicht ganz verkraftet dass ich aus meinem ersten Studium rausgeflogen bin und mein jetziges Studium interessiert mich überhaupt nicht, ganz ehrlich. Aber nur damit komme ich später wieder in mein Traumstudium. Gerade ist Prüfungszeit und ich hatte arg zu rudern mir den ganzen Stoff selber zu erarbeiten, das wird nächstes Semester auf jeden Fall anders laufen.
Wegen dem Bafög würd ich dir empfehlen, noch diesen Monat zum Amt zu gehen und das mit denen zu besprechen und zu fragen, unter welchen Bedingungen du noch Bafög bekommen würdest.

So, heute ist das erste Mal Blut spenden. Hoffentlich darf ich diesmal. War im Dezember schonmal, aber da haben die mich wieder nach Hause geschickt weil ich da erst vor vier Monaten Ohrlöcher stechen lassen hab- aber zwischen dem und Blut spenden müssen sechs Monate liegen. Die sind ja jetzt theoretisch rum.
Danach gehts zu 12 kleinen Hamsterbabys und dort darf ich nach Geschlechtern trennen. Und heut abend wird gleich weiter gelernt, am Mittwoch ist Englischprüfung.
Das Wochenende wird auch stressig, Samstag und Sonntag von 16:30Uhr bis 22:30Uhr Pizzen belegen:lol:

Kopf hoch Mädls, wir schaffen das;)
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #14
Ich drück dir auch die Daumen und wünsche dir viel Kraft, nicht nur für dieses WE. :)

Off-Topic
Sag mal, bekommst du Geld fürs Blut spenden? Ich hatte mir das auch überlegt; natürlich nicht nur deswegen, aber momentan siehts schon knapp aus und wenn man damit noch was Gutes tut...
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #15
Ja, klar bekommt man dafür Geld. Nennt sich dann Aufwandsentschädigung und du musst das nicht annehmen;)
Beim ersten Mal bekommt man eigentlich einen Gutschein, erst beim zweiten Mal direkt Geld.

Ich war gestern das erste Mal in meinem Leben Blut spenden. Formulare zwecks Krankheiten, Drogen etc ausgefüllt und auf das Arztgespräch gewartet. Dort wurde alles nochmal durchgekaut, mein Eisengehalt gemessen und dann hieß es wieder warten bis ich zum Spenden durfte. Insgesamt hab ich da gestern ne dreiviertel Stunde gewartet, das nächste Mal nehm ich ein Buch mit:lol:
Blut spenden an sich war ganz gut und dauerte nur ca. 5 Minuten. Währenddessen liegt man so halbwegs in seinem Stuhl. Mir gings super, hab mit der Schwester geredet und gelacht. Dann haben sie mich wieder in eine sitzende Position gebracht und ich bin umgekippt. Maaaan war das peinlich, stand dann die versammelte Mannschaft von Ärzten und Schwestern um mich drumrum:uups:
Wurde mit Traubenzucker und gefühlten zehn Litern Wasser vollgestopft und hab dann nochmal eine dreiviertel Stunde gebraucht, ehe ich wieder in der Lage war ohne Kopfschmerzen zu sitzen und dann auch zu laufen.
Menno. Aber dafür hab ich die 20€ sogar in Bar bekommen!

Die meinten aber, dass Plasma spenden nicht so anstrengend wäre wie Blut spenden. Na mal sehen, ob ich nächste Woche nochmal hingeh. Aber eine Stunde liegen+umkippen=20€ ist weniger aufwändig als 6 Stunden Pizza belegen für 30€:lol::lol::lol:
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #16
Sooo Leute, endlich ist das anstrengende Wochenende vorbei, heut hab ich frei.

Ich dachte echt, dass es nur ein bisschen Pizza belegen ist. Weit verfehlt. 6 Stunden stehen, Pizzen, Aufläufe, Salate, Pizzabröchten, sonst wie verkorkste Extrawünsche der Kunden erfüllen (gestern wollte z.B. einer ne Pizza mit Eisbergsalat:eusa_eh:), die Küche putzen, Abwaschen, Vorräte auffüllen, den Verkaufsraum putzen etc pp.
Mir taten am ersten Abend sooooo die Beine weh vom ständigen stehen.
Samstag hatten wir in einer Stunde 22 Bestellungen. Und pro Bestellung waren das im Durchschnitt vier Produkte, die geliefert werden sollten. Gestern waren es dann zwischenzeitlich so viele Bestellungen, dass wir zu dritt belegt haben und trotzdem kaum hinterher gekommen sind.
Der Waaahnsinn.

Aber immerhin. Mein Fazit von letzter Woche: 45€ innerhalb von drei Tagen verdient.
Diese Woche muss ich jeden Tag arbeiten. Außer Montag und Sonntag. Ein freier Sonntag!!*jubel*
 
  • Vom Kopf in den Sand stecken Beitrag #17
ohja das kenn ich^^
Aber abwaschen mussten bei uns größtenteils die Fahrer, aber ich hab einmal niedrigen blutdruck gehabt und bin in der Bahn umgekippt...
ist immer unangenehm wenn aowas passiert^^
sind deine Kollegen wenigstens nett?
 
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