- Fall Li'l: (noch) in Einzelhaltung, umgewöhnen an zweite Katze? Beitrag #1
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TheResidenz
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Huhu liebe Userschaft,
ich muss mich erstmal entschuldigen, zu den dummen Menschen zu gehören, die am Anfang alles falsch machen und nun hoffen, Lösungen für ihre Fehler durch nette Mitmenschen zu erhalten.
Mein Lebenspartner bekam im Januar 2009 ein 4 Monate altes Kätzchen aus schlechter Haltung(es bekam nicht genug zu essen, da die anderen Katzen es immer wegschubsten usw., außerdem ein Drogenhaushalt und Kinder, die mit den Tieren nicht umzugehen wussten).
Die kleine Katze, heute auf der ungefähren Größe eines Zwergpinschers(abmessen lassen mag sie nicht) taufte er Li'l. Damals schon lebten wir nah aneinander, sodass Li'l sich von kleinauf direkt an mich gewöhnte. Teilweise scheint sie mich sogar lieber zu mögen als ihn
Leider wohnten wir damals in Appartments, da wäre also auf keinen Fall Platz für eine weitere Katze gewesen. Es gab zwei Situationen, in denen wir leider für 4 Tage wegmussten und haben in der Zeit Li'l zu einer Freundin gebracht, die von Li'l ebenfalls sehr gemocht wurde, damit sie aufpasst. Unsere Freundin hat eine Katze und einen Kater, beides liebe, soziale Tiere, aber Li'l reagierte auf sie äußerst aggressiv, aggressiver noch als auf Hunde, denen sie z.B. beim Tierarzt begegnete.
Wir zogen aus beruflichen Gründen um, wohnen derzeit in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung, womit die Probleme anfingen. Zum einen mussten wir es bewerkstelligen, dass meine Tiere (Ratten und Fische, wobei letztere natürlich weniger ein Problem darstellten) sich an die Katze gewöhnten und umgekehrt, zum anderen hat Li'l aus Protest aufgehört zu trinken, weil sie wieder in ihr altes Heim wollte. Konsequenz: Sie (hatte) Ansatz zu Harnkristallen, was wir jetzt seit über einem Jahr behandeln. Mittlerweile läuft das auch ganz wunderbar.
An und für sich war die Wohnung noch immer zu klein, weswegen wir jetzt (also im Juli) umziehen werden, in eine Wohnung, die günstiger geschnitten sein wird und nochmal deutlich größer, allein schon von der Zimmeranzahl her.
Da er ab August/September ein Jahr lang beruflich in einem Kinderheim arbeiten wird und damit durchaus einige Nächte und Tage am Stück weg sein wird, fürchte ich noch mehr um Li'ls Einsamkeit.
Bisher zeigt sie zwei Verhaltensstörungen: Sie pinkelt gern in die Badewanne, was noch von der Harnkristallzeit herrühren könnte, und sie scheint sich für einen Menschen zu halten(soweit ich das beurteilen kann).
Ansonsten geht es ihr gut - sie trinkt ab und an aus einem der offenen Aquarien, was weder die drinsitzenden Fische noch sie stört, sie rennt einem über die Tastatur, kommt schmusen, frisst aus der Hand, versucht hier und da leckeren Schinken zu stibitzen,.... ist eben typisch Katze, außer vielleicht, dass sie sich mit einem "unterhält"(und gerne überall mitmachen möchte - vom Brettspiel über Kuschelstunden vor dem Fernseh zu... imtimeren Beschäftigungen).
*Jetzt* weiß ich, dass wir einen Fehler gemacht haben, sie allein zu halten, aber macht es überhaupt Sinn, eine zweite oder gar noch zwei Katzen dazu zu holen?
Unsere Freunde haben, ganz außerhalb von freundschaftlichen Reden, gesagt, dass sie es an unserer Stelle lassen würden (sie haben alle Katzen bzw. Katzenerfahrung durch frühere Katzenhaltung von jeweils mindestens 2 Katzen/Katern), da Li'l definitiv eine Einzelkatze ist und mittlerweile das zuviel Stress für sie bedeuten würde, sie ja schon so eifersüchtig auf die Ratten sei und das dassbei einem neuen Kätzchen noch schlimmer werden würde usw. usf. Allein schon, weil sie sich für einen Menschen hält.
Ich hatte mal Bekannte, die haben auch mit einer einzelnen Katze angefangen(allerdings Freigänger, unsere Li'l ist eine Hauskatze.) und nach 2 Jahren eine weitere Katze dazugeholt, was hoffnungslose Quälerei für die zwei war: die alte Katze hielt sich nämlich ebenso für einen Menschen und ignorierte die neue bestenfalls, während die neue verzweifelt den Kontakt zu der alten aufzubauen versuchte, aber meisten nur geschlagen wurde.
Das macht mir Sorgen und wäre der Grund, warum ich auf 2 neue Kätzchen plädieren würde(sie hätten sich immerhin gegenseitig).
Jetzt ist die Frage: Was genau tun: Katze dazu oder nicht?
Wenn ja: ein oder zwei Katzen?
Und wie herangehen?
Ich wäre für jede Hilfe dankbar.
ich muss mich erstmal entschuldigen, zu den dummen Menschen zu gehören, die am Anfang alles falsch machen und nun hoffen, Lösungen für ihre Fehler durch nette Mitmenschen zu erhalten.
Mein Lebenspartner bekam im Januar 2009 ein 4 Monate altes Kätzchen aus schlechter Haltung(es bekam nicht genug zu essen, da die anderen Katzen es immer wegschubsten usw., außerdem ein Drogenhaushalt und Kinder, die mit den Tieren nicht umzugehen wussten).
Die kleine Katze, heute auf der ungefähren Größe eines Zwergpinschers(abmessen lassen mag sie nicht) taufte er Li'l. Damals schon lebten wir nah aneinander, sodass Li'l sich von kleinauf direkt an mich gewöhnte. Teilweise scheint sie mich sogar lieber zu mögen als ihn
Leider wohnten wir damals in Appartments, da wäre also auf keinen Fall Platz für eine weitere Katze gewesen. Es gab zwei Situationen, in denen wir leider für 4 Tage wegmussten und haben in der Zeit Li'l zu einer Freundin gebracht, die von Li'l ebenfalls sehr gemocht wurde, damit sie aufpasst. Unsere Freundin hat eine Katze und einen Kater, beides liebe, soziale Tiere, aber Li'l reagierte auf sie äußerst aggressiv, aggressiver noch als auf Hunde, denen sie z.B. beim Tierarzt begegnete.
Wir zogen aus beruflichen Gründen um, wohnen derzeit in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung, womit die Probleme anfingen. Zum einen mussten wir es bewerkstelligen, dass meine Tiere (Ratten und Fische, wobei letztere natürlich weniger ein Problem darstellten) sich an die Katze gewöhnten und umgekehrt, zum anderen hat Li'l aus Protest aufgehört zu trinken, weil sie wieder in ihr altes Heim wollte. Konsequenz: Sie (hatte) Ansatz zu Harnkristallen, was wir jetzt seit über einem Jahr behandeln. Mittlerweile läuft das auch ganz wunderbar.
An und für sich war die Wohnung noch immer zu klein, weswegen wir jetzt (also im Juli) umziehen werden, in eine Wohnung, die günstiger geschnitten sein wird und nochmal deutlich größer, allein schon von der Zimmeranzahl her.
Da er ab August/September ein Jahr lang beruflich in einem Kinderheim arbeiten wird und damit durchaus einige Nächte und Tage am Stück weg sein wird, fürchte ich noch mehr um Li'ls Einsamkeit.
Bisher zeigt sie zwei Verhaltensstörungen: Sie pinkelt gern in die Badewanne, was noch von der Harnkristallzeit herrühren könnte, und sie scheint sich für einen Menschen zu halten(soweit ich das beurteilen kann).
Ansonsten geht es ihr gut - sie trinkt ab und an aus einem der offenen Aquarien, was weder die drinsitzenden Fische noch sie stört, sie rennt einem über die Tastatur, kommt schmusen, frisst aus der Hand, versucht hier und da leckeren Schinken zu stibitzen,.... ist eben typisch Katze, außer vielleicht, dass sie sich mit einem "unterhält"(und gerne überall mitmachen möchte - vom Brettspiel über Kuschelstunden vor dem Fernseh zu... imtimeren Beschäftigungen).
*Jetzt* weiß ich, dass wir einen Fehler gemacht haben, sie allein zu halten, aber macht es überhaupt Sinn, eine zweite oder gar noch zwei Katzen dazu zu holen?
Unsere Freunde haben, ganz außerhalb von freundschaftlichen Reden, gesagt, dass sie es an unserer Stelle lassen würden (sie haben alle Katzen bzw. Katzenerfahrung durch frühere Katzenhaltung von jeweils mindestens 2 Katzen/Katern), da Li'l definitiv eine Einzelkatze ist und mittlerweile das zuviel Stress für sie bedeuten würde, sie ja schon so eifersüchtig auf die Ratten sei und das dassbei einem neuen Kätzchen noch schlimmer werden würde usw. usf. Allein schon, weil sie sich für einen Menschen hält.
Ich hatte mal Bekannte, die haben auch mit einer einzelnen Katze angefangen(allerdings Freigänger, unsere Li'l ist eine Hauskatze.) und nach 2 Jahren eine weitere Katze dazugeholt, was hoffnungslose Quälerei für die zwei war: die alte Katze hielt sich nämlich ebenso für einen Menschen und ignorierte die neue bestenfalls, während die neue verzweifelt den Kontakt zu der alten aufzubauen versuchte, aber meisten nur geschlagen wurde.
Das macht mir Sorgen und wäre der Grund, warum ich auf 2 neue Kätzchen plädieren würde(sie hätten sich immerhin gegenseitig).
Jetzt ist die Frage: Was genau tun: Katze dazu oder nicht?
Wenn ja: ein oder zwei Katzen?
Und wie herangehen?
Ich wäre für jede Hilfe dankbar.