Herzinsuffizienz

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  • Herzinsuffizienz Beitrag #1
Bibi25

Bibi25

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Hallo...

ich musste am Freitag meinen Liebling durch eine Herzinsuffizienz einschläfern lassen.... :022:
Wer hat denn auch erfahrung mit solch einer Krankheit und seinem Hund?
Bei unserm Schatz kam das soo schnell das binnen zwei Tagen nichts mehr zu machen war.
Hätte der Tierarzt nicht vorher schon feststellen müssen das mit dem Herz etwas nicht stimmt.
Ich bin so wütend und traurig zugleich.
Über eure antworten bedanke ich mich jetzt schon.
Liebe Grüße
Bibi
 
  • Herzinsuffizienz Beitrag #2
Hallo bibi,

es tut mir sehr leid für dich :(. So ein Verlust ist immer schwer...
Natürlich suchst du jetzt nach der Ursache, aber manchmal passieren solche Dinge einfach.
Wie alt war dein Hund denn? Wann war er zuvor das letzte Mal beim Tierarzt?
Man kann eine Herzinsuffizienz beim abhören an einem Herzgeräusch erkennen und irgendwann sammelt sich auch Wasser in Lunge, Bauchraum und Leber.
Aber meist verstecken Tiere ihre Krankheiten so gut, dass man erst etwas merkt, wenn es zu spät ist.
Der Hund schnauft etwas mehr als früher, ok - er ist auch älter, es ist wieder wärmer usw.. Man denkt sich auch nicht immer gleich etwas bei so "unauffälligen" Symptomen.


LG
 
  • Herzinsuffizienz Beitrag #3
Vielen dank für eine Antwort...
Paco war sieben Jahre alt bzw jung. Wir waren auf Grund einer prostataentzuendung kein halbes Jahr vorher beim Tierarzt... Als er so abgebaut hatte war schon der ganze Körper voller Wasser das Herz so riesig das es die luftroehre gequetscht hat. Ich denke er hatte dann bestimmt beim letzten besuch beim Tierarzt schon etwas... Oder kommt das so schnell und plötzlich?
Liebe gruesse
 
  • Herzinsuffizienz Beitrag #4
Hallo,

also beim Herz kann man nicht pauschal sagen, dass man das merken MUSS...ist ja beim Menschen auch nicht anders...
Manche Sachen kommen schleichend und werden rechtzeitig bemerkt (ich hab hier nen "Opi", 13 Jahre, der seit über
5 Jahren Herzmedis bekommt und damit super lebt), andere Sachen sind wirklich fast plötzlich da...

Manchmal hat man einen angeborenen Herzfehler, der so an sich keine Probleme macht und dann kommt eine Herzmuskelentzündung,
eine Überlastung oder eine allgemeine Schwäche (durch eine andere Erkrankung) hinzu und plötzlich quittiert das Herz seinen Dienst,
weil es den angeborenen oder einfach vorhandenen Fehler nun nicht mehr so ausgleichen kann, dass man nichts bemerkt.
Und oft ist es dann schon zu spät, weil durch das jahrelange Ausgleichen schon eine gewisse Anfälligkeit des Herzens vorhanden ist
und Medis nicht mehr so gut anschlagen etc.

Hat der TA denn beim letzten Besuch den Hund abgehört? Bzw. welche Untersuchungen wurden da gemacht?
Ich weiß nicht inwieweit man da jetzt dem TA einen Vorwurf machen kann/machen sollte...sicher gibt es TAs, die
sich in Herzsachen einfach nicht auskennen und Symptome übersehen, aber wie gesagt manchmal hat man auch gar keine
Chance was zu finden, außer man macht wirklich einen Herzultraschall und eine gezielte Untersuchung.

Selbst erlebt habe ich das nur bei meinem Kaninchen (dummer Vergleich, ich weiß). Das kam auch einfach plötzlich.
Sie hatte vorher keinen Husten, lag eh viel rum, da schon älter und als ich wegen einer anderen Sache beim TA war,
machte ihr Kreislauf plötzlich schlapp, woraufhin mein TA ein Röntgenbild machte. Joa, Herz riesengroße, Lunge voller Wasser.
Ein Kampf gegen Windmühlen begann, den ich auch binnen weniger Tage verlor. Ich frage mich auch heute noch:
Hätte ich was merken müssen? Hätte der TA nicht was merken müssen? Und ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht...

Mache dir bitte keine Vorwürfe, ich denke nicht dass jemandem damit geholfen ist!
Und mit deinem TA kannst du ja einfach mal das Gespräch suchen und nachfragen, wenn es dir keine Ruhe lässt!
 
  • Herzinsuffizienz Beitrag #5
Hallo Tompina,
ich danke dir für deine Antwort.
Also der Tierarzt hatte ihn da auch abgehört...und nichts festgestellt.
Wir sind dann als er nimmer richtig gefressen hat zu einem anderen Tierarzt..da unserer Urlaub hatte.
Und der hatte das sofort mit dem Herz festgestellt und uns in die Klinik überwiesen.
Rückgängig lässt es sich sowieso nimmer machen....leider.
Aber er bekommt jetzt ein Sammelurnengrab mit anderen Tieren und ich denke jetzt hat er einen guten Start in ein "neues" Leben.
Liebe Grüße
 
  • Herzinsuffizienz Beitrag #6
Hallo bibi!

Das tut mir sehr leid für dich und deinen Paco!
Ich habe meinen Hund Timmi auch durch Herzinsuffizienz verloren.
Ich kann dir nur über meine Erfahrungen schreiben:
Bei Timmi wurden Herzgeräusche bei einer Routineuntersuchung festgestellt, aber so minimal dass noch keine Behandlung notwendig war, wir hatten trotzdem einen Herzultraschall machen lassen, war aber alles ok. Zur Sicherheit sollten wir 1 Jahr später nochmal einen machen lassen, was wir auch machten. Da kam leider das Ergebnis, dass sich das Herz in der Zeit vergrössert hatte. Angemerkt hat man ihm gar nichts, er war quirlig wie immer.Von da an bekam er Tabletten.
Leider hatte er in der Zeit Probleme mit den Zähnen, so dass uns nichts anderes übrig blieb, als ihn in Narkose zu legen um die Zähne zu machen.
Danach kam es ziemlich schnell, dass er Wasser in der Lunge bekam, was wir zum Ende hin auch nicht mehr wegbekommen haben.
Von der Diagnose "Herz vergrössert" bis zu dem Zeitpunkt, dass wir ihn gehen lassen mussten, ist ein halbes Jahr vergangen, und davor war es 1 Jahr,wo die Herzgeräusche festgestellt wurden.

Ich denke schon, dass ein Tierarzt Herzgeräusche hätte feststellen müssen in eurem Fall.

Beim Hund meiner Mutter wurden vor über 2 Jahren ganz leichte Herzgeräusche festgestellt, das ist bis heute nicht schlimmer geworden, aber eben auch diese ganz leichten wurden festgestellt.

Das mag vielleicht wirklich am Tierarzt liegen, auf etwas anderes spezialisiert, und dadurch diese Geräusche vielleicht nicht als verändert wahrgenommen... ?

LG
 
  • Herzinsuffizienz Beitrag #7
Hallo Bibi,

ich musste meinen Liebling am Sonntag den 17.Juni einschläfern lassen (Laut Impfpass war er 9 Jahre alt. Ich hatte ihn vor vier jahren aus Spanien geholt). ----> dekompensierte Endokardiose, mit Aszites zudem war seine Dackellähme wieder schlimm geworden (Hugo war eine spanische Jagdhundmischung, Basset-Drahthhaar).

Sein Herz war schon lange schlecht (die Endokardiose und Herzvergrößerung wurde bei einer Routineuntersuchung festgestellt), aber er bekam seit Dezember auch noch epileptische Anfälle und jeder Anfall hat sein Herz noch weiter geschädigt. Nach dem zweiten Anfall wurde auch noch eine Dackellähme diagnostiziert ...

Bei Hugo ging es auch so schnell :-( am Freitag haben wir noch Spaziergänge geschafft und Samstagmorgen den letzten, wenngleich nur 400m und zum Schluss sehr langsam. Samstag war ich wieder in der Klinik: "Herz ist sehr schlecht". Sonntagmorgen schafften wir eigentlich nur 100m (Hugo wollte nicht mehr und ich dachte es wäre gesund noch ein bisschen zu gehen, wir schafften nur noch gerade so weitere 100m zurück zum Haus). Danach nur noch ein paar Schritte im Garten. Sonntagmittag wieder Klinik (Rückenspritzen, die hätte ich ihm doch noch ersparen können) "Herz ist sehr schlecht, aber kräftig). Dann im Laufe des Tages starken Durst und Apathie bis zum Abend. Kardialer Schock (durch Futter kam er erst wieder zu sich, Hugo liebte Fressen). Wieder abends in die Klinik: "Ja, Frau ***, es kann sein, dass der Hugo jetzt einfach stirbt. Und das kann friedlich sein oder im Kampf. Er ist austherapiert und es gibt nichts mehr, was wir ihm noch geben könnten. Wir können ihn die Nacht am Tropf lassen oder ich kann höchstens Kortison spritzen, dann hat er wenigstens keine Schmerzen und sie nehmen ihn nochmal mit. Es kann aber sein, dass er schon diese Nacht stirbt."

Ich hatte Hoffnung bis zu diesen Sätzen und war schockiert und am Boden zerstört. Hugo wurde dort schon wieder so müde und legte seinen Kopf einfach auf den Behandlungstisch. DAS hatte er noch niemals zuvor gemacht. Sehr schlecht laufen konnte er seit über einer Woche nd kippte mit den Hinterläufen wieder vermehrt weg. Ich entschied mich, ihn nicht leiden zu lassen----> Aber das Einschläfern kam so spontan, eigentlich völlig unverbereitet! Darüber komme ich nun nicht weg. Vielleicht hätte ich ihn doch nochmal mitnehmen sollen, vielleicht wäre er lieber zu Hause auf seiner Decke gestorbenr. Aber quälen sollte er sich auch nicht und niemand konnt mir sagen, ob es friedlich wird oder ob er noch länger dahinvegetieren muss, ohne aufstehen zu können.

Heute ist er vier Monate tot und ich weine noch immer täglich....Das Herz hat ja quasi über Nacht seine Leistung fast eingestellt. Hugo konnte sich nur noch schleppen, er hatte keine Kraft mehr. Ich hörte noch vor dem Einschläfern lange seine Herz mit dem Stethoskop, es war nur noch ein Herzton da und statt einem zweiten Ton ein leises Zischgeräusch. Das war das Blut, was durch die Klappe floss, weil sie nicht mehr schließen konnte.

Seine Herzgeräusche wurden vom Tierarzt vor drei Jahren festgestellt.
Hugo's Herzmedikamente waren seit Jahren: Prilactone, Vetmedin, ACE- Hemmer und seit Januar noch Karsivan, 12 Tage vor seinem Tod hatten wir mit Diuretika angefangen. Leider haben wir das Bauchwasser sehr spät entdeckt. Ich sah den Bauch seit April allmählich dicker werden, dachte aber es läge an der Futterumstellung :-( Dann ab ende Mai wurde der Bauch schneller dicker. Beim Tierarzt stellten wir trotz der Diuretika eine Zunahme des Bauchwassers um 200ml in fünf Tagen fest :-(


Liebe Grüße
 
  • Herzinsuffizienz Beitrag #8
@Livia
Das tut mir sehr Leid, um deinen Hund. :(
Deine Geschichte liest sich wirklich dramatisch und macht mir grade auch etwas Angst.
Man fühlt deinen Schmerz in deinen Worten um deinen Hugo.
~§~
 
  • Herzinsuffizienz Beitrag #9
Vielen Dank! Ja, gealtert ist Hugo sehr schnell von Dezember bis zu seinem Tod im Januar. Auch die Blutwerte waren noch im Okober alle in Ordnung, Anfang Juni waren sie mit gemischten Nachrichten vom Tierarzt überbracht.

Seit Januar hatte ich Karsivan dem Hugo gegeben, ich hatte nur Gutes darüber gelesen. Doch irgendwann altert ein Hund so furchtbar schnell :( Als ich Anfang Juni meinen Tierarzt fragte :"Ein Jahr schaffen wir doch noch, oder?" Da gab er mir schon keine Antwort mehr...

Hugo war ja noch gar nicht so alt, aber seine Erkrankungen schwer. Die Endokardiose ist bei ihm ziemlich progressiv verlaufen.

Notiz von *Mischling*: Link entfernt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Herzinsuffizienz Beitrag #10
Von dem Karsivan habe ich auch nur Gutes gehört.
Bekommt meine Pepsi seit einigen Monaten auch.

Pepsi ist durch ein Vestibulärsyndrom mit einem Schlag etliche Jahre älter geworden.
Da läuft der Hund noch Turniere und macht Prüfungen und alles ist bestens und ein paar Wochen später freut man sich nur noch, wenn der Hund sich wieder erholt und noch ein paar Tage bei einem bleibt. Nein, man hofft, dass alles wieder -irgendwie- gut wird... *seufz*

Ansonsten fühle ich mit dir!
Man hofft und hofft und meistens hofft man nicht einmal vergebens... doch irgendwann ist der Tag da, wo es Zeit ist ihn gehen zu lassen. Einer der schwersten Schritte, den man im 'Zusammenleben' mit seinem Hund geht.. *seufz*
~§~
 
  • Herzinsuffizienz Beitrag #11
Hallo bibi,
das tut mir echt leid!

Aber Herzgeräusche lassen sich nicht immer hören!
Meine Zicke ist jetzt 2 Jahre alt. Keine "falschen" Herztöne zu hören. Aber seit sie ein halbes Jahr alt war, bei Belastung immer nur schlapp! Völlig unerklärlich. Tja, bei Ruhe und ohne körperlichen Belastung ist bei ihr alles okay - Herz schlägt gesund und kräftig! Bei jedem Tierarztbesuch! Irgendwie hatte ich dann schon das Gefühl nicht mehr für voll genommen zu werden von den Tierärzten! Nach dem Motto "Was will dann die schon wieder hier mit ihrem Hund, hat die nichts Besseres zu tun als ständig zum Tierarzt zu rennen - es ist doch alles okay!" Ultraschall, Röntgen - alles okay!

Ja und jetzt stellte sich dann doch raus: Nach körperlichen Belastung müßte es eigentlich schneller schlagen, aber da ist dann Schluß! Der Körper bräuchte dann wohl mehr Sauerstoff, aber da ist dann Schluß! Das Herz schafft das irgendwie nicht! Nach jeder Belastung war sie lange "pumpend" einfach nur platt! Jetzt bekommt sie Lanitop.

Ein Leistungssportler ist sie immer noch nicht, aber sie kann jetzt auch mal toben und erholt sich dann auch wieder relativ schnell! Sie wird wohl nie so belastbar und ausdauernd sein wie andere Hunde, was mich traurig macht, aber sie scheint trotzdem jetzt zufrieden zu sein!

LG
 
  • Herzinsuffizienz Beitrag #12
livia deine geschichte kommt mir bekannt vor. vor über 1 jahr ging es meinem micky auf einmal schlecht und ich hörte in der tierklinik die gleichen worte wie du. ich könne ihn die nacht zwar da lassen aber es könnte sein das er diese nacht nicht überlebt. naja ich hab ihn mit nachhause genommen ich wollte ihn auf keinen fall alleine lassen. aber am nächsten morgen hab ich ihn dann einschläfern lassen und das hab ich auch spontan entschieden und jetzt denke ich immer hätten wir nicht doch noch irgendwas probieren können vielleicht hätte es ja doch geholfen und all solche sachen.
zum sterben muß ich sagen ich hab bisher alle meine hunde einschläfern lassen ich hätte angst das es ein drama mit todeskampf wird und das will ich meinen mäusen ersparen. also wenn du anders entschieden hättest und ihn mit heim genommen hättest wer weiß was passiert wäre...
zum eigentlichen thema kann ich sagen das meine westyhündin auch innerhalb von 2 tagen so voll wasser war das nichts mehr zu machen war das konnte ich auch kaum glauben das sowas so schnell geht. sie hatte schon ein paar jahre herztabletten bekommen und war eigentlich immer gut drauf. vielleicht sollten wir froh sein weil besser schnell als ein langes leiden.
lg kami
 
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