@Pferdefreundin98
Vermutlich verbindet dein Pferd die Pylonen als Stress. An den Pylonen passiert eben immer etwas.
Lass dir viiiiiel Zeit beim Reiten. Longier dein Pferd vorher wenn es nicht sowieso den ganzen Tag auf einer entsprechend großen Wiese steht, so dass dein Pferd eigentlich keinen Bewegungsdrang mehr hat.
Reite dein Pferd normal warm, verwende dabei Pylonen. Es ist sinnvoll immer 2 Pylonen zu durchreiten und diese recht eng zu stellen. So lernt das Pferd, dass es eng zu den Pylonen laufen muss.
Stell ruhig viele Pylonen hin und auch welche, die nach Pattern aussehen. Stell dein Pferd immer mal wieder an die erste Pylone und mach da Pause. Richtig Pause - mind. 5 Min. Sitz dabei total locker, du kannst dich auch unterhalten. das Pferd muss die erste Pylone als Ruhepunkt verinnerlichen.
Beim Pausieren check dein Pferd immer mal wieder. Erst selten, dann immer öfter, so dass es sich angewöhnt dort in Haltung zu stehen.
Von der ersten Pylone wird grundsätzlich im Schritt angeritten - egal was später in der Pattern steht.
Der Schritt geht erstmal mind. 10 Schritte und verkürzt sich nach und nach. Selbst in der LK1 hast du bei geschickter Aufstellung 2 Schritte vor dem Antraben, wenn schon ab der ersten Pylone getrabt werden soll.
Die Pattern insgesamt übst du dann so, dass du sie Schritt für Schritt reitest. Du nimmst dir immer nur einen Teil vor und reitest den Rest im Schritt. So lernt dein Pferd, dass es dicht an die Pylonen gehen muss, da auch etwas passiert (Volte, anhalten oder Rückwärts) diese aber eben keinen Stress bedeuten. Rennt dein Pferd nur noch los, halte es an und richte es rückwärts bis zu dem Punkt an dem es begonnen hat zu rennen. Mach an diesem Punkt eine laaaange Pause und beginne von dort erneut.
Übe mit deinem Pferd viele Übergänge und das Anhalten aus jeder Situation (nicht spektakulär aber unvorbereitet, wirklich überall und korrekt), dein Pferd jederzeit auf ein Anhalten vorbereitet sein und konzentriert bleiben.
Bereite dein Pferd in der Pattern gut vor, werde niemals hektisch - oft sind es die Reiter, die unbewust an den Pylonen hektisch werden, aufhören zu reiten und nur noch lenken. Das ist SUPERWICHTIG!