Hundeanfänger - viele Fragen

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  • Hundeanfänger - viele Fragen Beitrag #1
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Aalyiah

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Hallo liebes Hundeforum,
Ich würde mich hier gerne etwas über die Hundehaltung informieren, da ich mir seit mehreren Jahren schon einen Hund wünsche - nur leider gibt es da ein Problem: meine Mutter. Mal sehen, wie ich das meistern werde. Jeddoch wäre es ja erstmal wichtig zu wissen, wie es dem Hund gut geht, was er alles braucht und auch, welche Hunderassen wohl am geeignesten wären. Deshalb will ich euch erstmal ein bisschen über unsere Lebensumstände erzählen: Wir leben in einer kleinen Zweizimmerwohnung im Erdgeschoss, haben einen großen Garten in den der Hund zusätzlich zum Spazierengehen sich austoben könnte. Jedes zweite Wochende führe ich bei uns im Tierheim Hunde aus, habe also schon ein kleines bisschen Erfahrung. Von 8 Uhr bis 2 Uhr Mittags wäre der Hund vermutlich bei unserer Nachbarin nebenan, wir wohnen im selben Haus - nur eine kleine normale Holztür trennt uns. Trotzdem wäre es gut zu wissen wie lange ein Hund alleine bleiben kann? Außerdem habe ich noch ein paar andere Fragen: Was braucht ein Hund alles ? Wie teuer ist er im Monat? Wie groß muss das Geldkissen für den Tierarztbesuch sein? Gibt es sonst noch wichtige Dinge, die man wissen müsste? Wie lange braucht ein Hund Auslauf am Tag ( Klar, jede Rasse ist unterschiedlich)?

Vielen Dank schonmal :)
LG
 
  • Hundeanfänger - viele Fragen Beitrag #3
Hallo,Ein Hund kann solange allein sein, wie du ihn drauf trainierst. Wenn deine Mutter oder so mal den Müll rausbringt, kannst du ihn darauf trainieren, und ihn für diese Zeit mal allein lassen. Das mti der Nachbarin halte ich für eine nicht so gute Idee, denn dein Hund muss sich erstmal an Dich und deine Mutter gewöhnen, nicht an deine Nachbarin die vermutlich keine Erfahrung mit Hunden hat oder doch ? Auch wenn, der Hund muss sich wie gesagt vorerst an dich gewöhnen und dann auch noch von 8 - 2 Uhr das sind 6 Std. ! Wie du schon sagst, ist das mit dem Auslauf von Rasse zu Rasse unterschiedlich, denn ein Labrador braucht z.B. mind. 2 Std. Gassi und ein Mops eher weniger. Es gibt hier ein Buch von Siegfried Schmitz:http://www.amazon.de/Hunde-populärs...1432/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1330887884&sr=8-1
Die Kosten: Es gibt Hundesteuer die ist so weit ich weiß von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Gegebenfalls Tierarztkosten, bei meinem Jackrussel musste ich spontan mal 180€ ausgeben, dafür dass er in eine Scherbe gedappt ist. Könnt ihr das finanzieren ? Einfahc mal so wenn was passiert schnell zum TA fahren ? (Notdienst), dann noch selbstverständlich Futterkosten, Körbchen und halt die restlichen einmaligen Kosten...

Trotz allem würde ich sagen dass du unter diesen Umständen keinen Hund halten kannst und sich vorher zu informieren darfst du nicht vergessen, ich muss Slate-blue in allem recht geben.
 
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  • Hundeanfänger - viele Fragen Beitrag #4
Hallo,

erstmal habe ich eine Frage ;): Warum möchte Deine Mutter denn keinen Hund?

Wenn man einen Hund anschafft, sollten alle Familienmitglieder damit einverstanden sein. So schön ein Hund ist, er macht aber auch eine Menge Arbeit, kostet einiges an Zeit und Geld, macht Dreck und bedeutet Verantwortung - 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, ca. 10 bis 15 Jahre lang ... Wenn da nicht alle einverstanden sind und auch wenigstens im Notfall einspringen, ist die Hundeanschaffung keine gute Idee.

Soll es denn ein Welpe werden, ein junger Hund oder was älteres?

Nun zu Deinen Fragen ...

Das Alleinsein muss man trainieren. Bis ein Hund das wirklich kann ohne die Wohnung umzudekorieren oder das ganze Haus zusammenzukläffen, dauert es mehrere Monate (zumindest bei einem Welpen). Man muss das in ganz kleinen Schritten üben. Wie lange man einen Hund alleine lassen kann, da scheiden sich die Geister ... ich selbst würde meine Hunde nicht regelmäßig länger als vier Stunden alleine lassen. Du mußt auch bedenken, dass der Hund dann vorher und auch gleich nach dem nach Hause kommen, entsprechend bespaßt und ausgelastet werden will. Das heißt also - je nach Hund - bei Wind und Wetter, im Sommer und im Winter, morgens vor der Arbeit/Schule schonmal 1/2 bis eine Stunde Gassigehen einplanen.

Die Sache mit der Nachbarin finde ich nicht schlecht - vorausgesetzt, sie ist zuverlässig, dem Hund körperlich gewachsen und ihr versteht Euch wirklich gut. Ganz verlassen würde ich mich auf solche freiwillige Nachbarschaftshilfe dauerhaft nicht unbedingt - sowas geht auch gerne mal schief ... Besser wäre dann, für den Notfall einen zweiten Hundesitter im Hinderkopf zu haben.

Als Erstausstattung brauchst Du Zubehör wie Leine, Halsband, Geschirr, Körbchen, Fressnapf, Spielzeug usw. Da kann man viel Geld ausgeben oder eher sparsam sein ;). Weitere feste Kosten sind die Hundesteuer (von Stadt zu Stadt sehr verschieden) und Hundehalterhaftpflichtversicherung. Dann noch Futter (gutes Futter kostet richtig Geld ;)), Kosten für Entwurmung und Imfpung.

Was man sonst noch so an Sachen rund um den Hund im Laufe der Zeit anschafft ist auch so eine persönliche Sache. ;) Der Markt ist groß und verlockend und viele Hundehalter geben richtig viel Geld für das ein oder andere Teilchen aus ;).

Monatliche Kosten für einen Hund finde ich immer schwer zu sagen, das hängt natürlich auch von der Größe des Hundes ab. Ich würde sagen, so ca. 100 Euro monatlich kann man schon rechnen.

Ein Polster für TA-Kosten sollte vorhanden sein. Wenn ein Hund mal eine größere Verletzung hat, chronisch krank ist, operiert werden muss etc. läßt man schnell mehrere Hundert Euro beim TA.

Wie viel Auslauf ein Hund am Tag braucht hängt natürlich auch sehr stark vom Hund ab. Aber so ca. zwei Stunden plus einige Pipirunden sollten schon mindestens drin sein. Zustätzlich muss der Hund aber auch noch geistig ausgelastet und beschäftigt werden. Mit reinem Gassilaufen ist man also noch nicht fertig.

Ich hoffe, ich konnte Dir Deine ersten Fragen beantworten. Bis der Hund evtl. einzieht, solltest Du die Zeit nutzen, um Dich zu informieren; im Inet, über Bücher, bei anderen Hundehaltern, evtl. auch in Hundeschulen oder aber im Tierheim weiter Erfahrung sammeln. Je mehr Du Dich informierst, umso besser; gerade auch über die diversen Rassen und ihre Bedürfnisse. Viele Hundehalter machen den ersten Fehler schon bei der Rasseauswahl ...

LG Ida
 
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