Phosphorgehalt

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  • Phosphorgehalt Beitrag #1
Braunini

Braunini

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Hallo-
ich stelle die Frage mal für eine Freundin.

Sie hat einen 7 Monate alten Großen Schweizer Sennenhund. 59cm hoch 25Kg schwer. Sie barft vom ersten Tag an. Jetzt hat sie mal ein Kontroll Blutbild gemacht und war echt geschockt. Sie hält sich präziese ans Natural Dog Food Buch und an Swani Simon und rechnet mit 3%.
Der Phosphorgehalt ist im Blut viel zu hoch. Normal sind 0,9-1,7. Er hat 2,6. Er hat im Harnstoff zu viel Eiweiß, aber im Blut zu wenig.

Der TA ist was das Barfen angeht nicht versiert. Und wir sind jetzt am grübeln wo ihr Fehler ist. Er bekommt 2mal die Woche Pansen o. Blättermagen, einmal in der Woche Innerein, 2 mal Knochen in Form von Hühnerkarkassen oder Hälsen, gewolft. Sonst Muskelfleisch. Gemüse, Obst.

Habt Ihr Tips?
Danke liebe Grüße
 
  • Phosphorgehalt Beitrag #2
Hallo Braunini,

deine Freundin sollte sich schon mal ins Barfen für nierenkranke Tiere einlesen. Ein hoher Phosphorgehalt im Blut führt nämlich zu einer Schädigung der Nieren. Das sollte vom TA auf jeden Fall noch einmal in entsprechender Zeit kontrolliert werden.

Ansonsten sollte sie Leber und Niere komplett weglassen, auch den Anteil an Pansen und Blättermagen würde ich reduzieren.
Die Beilagen sollten erhöht, der Fleischgehalt gesenkt werden, Getreide wie Mais und Gerste ist tabu.
Das Fleisch würde ich hauptsächlich auf Geflügel umstellen, Fisch und Fischprodukte sollte sie weglassen, die haben den höchsten Phosphorgehalt.
Die Knochenfütterung muss sie auch drastisch reduzieren, alle paar Monate ein Knochen zum Benagen, bei dem aber kaum etwas weg geht, ist in Ordnung.
Das Kalzium kann sie alternativ über Eierschalenpulver zuführen.

Aber wie gesagt - ich würde noch nach entsprechender Fachliteratur suchen, mit Züchtern sprechen etc., irgendjemand weiß vielleicht noch etwas.
Wenn der Phosphorgehalt nicht bald sinkt sollte sie sich Gedanken machen, ob sie nicht auf ein Fertigfutter umsteigt.
Ich weiß zwar nicht, ob das noch andere Ursachen haben kann, ich weiß aber, dass es zu Nierenschäden und einem erhöhten Harnstoffwert (den der Hund ja schon hat) führen kann.
Eventuell würde auch eine genauere Untersuchung der Nieren eine gute Idee und auf jeden Fall würde ich diese nun immer regelmäßig kontrollieren lassen.
Warum manche Tiere freie Phosphate besser binden können als andere weiß ich leider auch nicht, der Spiegel ist auch nicht bei allen nierenkranken Tiere zu hoch. Wenn es allerdings auch den Harnstoff betrifft würde ich auf einen beginnenden Nierenschaden tippen.

Liebe Grüße und alles Gute für deine Bekannte und ihren Wuff!
 
  • Phosphorgehalt Beitrag #3
Ganz lieben Dank für Deine Antwort, Mischling. Ich geb das mal so an sie weiter.
Sie lässt es auf jeden fall jetzt regelmässig checken.
 
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