Ausslandstierheim - Erfahrungsbericht

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Stefan09

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Hallo Forum

Ich bin neu hier. Darf ich mich zunächst einmal mit wenigen Worten vorstellen?

Ich heiße Stefan, bin 31 Jahre alt und, wie sollte es anders sein, ich bin absoluter Hundefreund. Darüber hinaus bin ich jemand den die Breite Masse wohl als Spinner bezeichnen würde. Als offiziell obdachlos gemeldeter Bürger deutscher Staatsangehörigkeit bin ich seit Anfang 2007 mit meinem Wohnmobil unterwegs auf europäischen Strassen. Begleitet werde ich von meiner Mischlingshündin Scheki die ich an einem griechischen Badestrand „gefunden“ habe. Als Tierfreund bzw. Hundenarr, im Ausland, mit viel Zeit - und Lust am Tierschutz habe ich nun bereits zu vierten Mal einige Zeit in einem Tierheim gearbeitet. Ehrensache das ich mir diese Arbeit nicht finanziell vergüten hab lassen. Womit wir beim Thema wären:

Zwei der 4 Tierheime standen unter deutscher Leitung. Zwei der 4 Tierheime habe ich nach Verhältnis mäßig kurzer Zeit enttäuscht wieder verlassen. Zu groß waren die Diskrepanzen von dem was ich unter einem verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern betrachte und dem was die Tierheimleitungen darunter sahen.
Das erste Tierheim für welches ich mich angagierte befand sich in Kroatien, genauer genommen in Zadar. Zufällig parkte ich meinen Wagen gegenüber des Heims und das viele „Gebell“ veranlasste mich einmal nachzuschauen. Ich sah die Zustände: Kein Wasseranschluss, keine vernünftig eingefriedeten Areale um unverträgliche Tiere voneinander trennen zu können. Unterbringung der Hunde in alten Kraftfahrzeugen …. Kurz und knapp es fehlte an allem! Ich blieb zwei Wochen und half wo ich konnte. Damals waren meine „Reisereportagen“ bei weitem noch nicht so ausführlich wie heute, so dass ich meinen Aufenthalt an dieser Stelle mit nur wenigen Sätzen abhandelte.
In der rumänischen Stadt Galati fand ich dann einen kleinen, hilflosen Welpen in einem Abfalleimer. Klar dass ich das Tier nicht dort in seinem Pappkarton hab sitzen lassen können. Ich nahm es also mit zu einem Wagen und fütterte es. Aber was sollte ich mit dem Kleinen machen? Behalten wollte ich ihn nicht, ich besitze einen Hund, und das ist für mich genug. Einen zweiten möchte ich nicht. Also recherchierte ich nach einer Stelle wo ich ihn abgeben könne und wo es ihm gut ginge. So fand ich das Tierheim in welchem ich ca. 2 Monate Aushalf.
Von dieser Zeit habe ich einen sehr umfangreichen Bericht geschrieben. Die Berichte die ich über die anderen Tierheime geschrieen habe sind von da verlinkt.
Ich möchte helfen, ich möchte das deutsche Sprachrohr für einen kleinen Verein sein in welchem ich mich selber angagiert habe, von dessen Arbeitsmethoden ich Kenntnis habe und die ich, aus meiner persönlichen Sichtweise zu mehr oder weniger 100% unterstütze. Ich glaube einfach dass ein Rumäne in Rumänien besseren Tierschutz betreiben kann als ein Deutscher der sich nicht wirklich auskennt und unter Umständen gar auf einen Dolmetscher angewiesen ist. Der rumänische Tierschützer hat nur ein Problem: Er lebt in einem Land in welchem die Menschen einfach kein Geld für Tierschutz übrig haben. Diese Menschen sind zunächst einmal, wie alle anderen Menschen auch, Egoist und wollen ihre persönlichen Bedürfnisse befriedigen. Der Deutsche Tierschützer hingegen betreibt ein wenig „Propaganda“ im doch um einiges reichern Deutschland und verfügt danach über Gelder die er nach deutschen Methoden verteilt. Sprich: Es muss erst einmal ein vernünftiges WC, eine Dusche und ein (fast) neuer Firmenwagen her bevor auch nur ein einziger Cent in effektiven Tierschutz fließen kann.
Ich denke meine reich bebildere „Reportage“ spricht für sich und ich würde mich freue wenn sie der ein oder andere ließt und Gefallen daran findet. Danke!
 
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