Kostenpauschale für Reitbeteiligungen?

Diskutiere Kostenpauschale für Reitbeteiligungen? im Reiterstübchen Forum im Bereich Pferde Forum; Hallöchen, mir fällt momentan immer mehr in verschiedenen Foren und Anzeigern auf, dass die meisten Leute reiten möchten aber möglichst nichts...
  • Kostenpauschale für Reitbeteiligungen? Beitrag #1
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Grand Ass

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Hallöchen,

mir fällt momentan immer mehr in verschiedenen Foren und Anzeigern auf, dass die meisten Leute reiten möchten aber möglichst nichts dafür zahlen wollen. Dafür aber soll man alles gestellt bekommen, eine große Mitentscheidungsfreiheit muss da sein, möglichst viele Reittage und einen schier unbegrenzten Freiraum fürs Pferd und sich.
Ich frage mich ob man das rechtfertigen kann. Im Durchschnitt ist man als Pferdebesitzer schonmal mit gut 400 Euro dabei, in meiner Region.
Und die Reitbeteiligungen sind bereit 30 Euro zu zahlen. Klar macht man als Pferdebesitzer so oder so keinen Verdienst an einer Reitbeteiligung, aber warum werden die Reitbeteiligungen immer "gieriger"? Eine RB für 50 Euro aufwärts im Monat ist ja nicht mehr selten, weil eben die Preise explodieren im Reitsport.
Muss da eine RB mit ihren Kosten eurer Ansicht nach mitgehen? Wie regelt ihr das mit den Kosten?

Finde die Diskussion ganz interessant, weil es unheimlich viele Standpunkte gibt...

LG
 
  • Kostenpauschale für Reitbeteiligungen? Beitrag #2
Hallo Grand Ass,
ich finde, das ist ein komplexes Thema. Eins vorweg: Ich reite noch nicht, und besitze kein Pferd. Fakt ist: Pferdehaltung ist relativ teuer und wird immer teurer. Da ist die Reitbeteiligung ein gutes Mittel die Kosten etwas zu mindern. Es gibt aber auch Pferdebesitzer, die nur ihr Pferd in guten Händen wissen wollen, wenn Sie etwas weniger Zeit haben. Also gibt es Reitbeteiligungen von 0€ bis X€. X ist der Betrag, den jemand bereit ist zu zahlen.
Das nennt sich freie Marktwirtschaft. Meiner Meinung nach sind die Rahmenbedingungen viel wichtiger als der Betrag.
Als Pferdebesitzer wäre mir das Wohl des Pferdes wichtiger als die Einnahmen durch eine Reitbeteiligung. Es ist ein Geben und Nehmen. Beide Seite sollten einfach Fair miteinander umgehen... aber das scheint in der heutigen Zeit ja ein Problem zu sein. Manchmal vermisse ich die guten alten Zeiten.

Gruß,
Equus
 
  • Kostenpauschale für Reitbeteiligungen? Beitrag #3
ich hatte ja auch schon einmal eine rbt, auf einer 19 Jahre alten Hafi stute.. Und die hab ich auch nur bekommen weil das Pferd den ganzen tag in der box oder auf der weide stand und einmal im Jahr in den SOmmerferien von den weiter weg wohnenden, erwachsenen Kindern, geritten wurde.. Und ich muss echt sagen, was ich da für zeit investiert habe (angefangen mit führen üben, longieren, etc.) bis ich mal reiten konnte (2 monate hab ich das geld bezahlt ohne einmal auf dem Pferd gesessen zu sein) würde ich im Nachhinein nix mehr zahlen wollen..
Ich finde es kommt auch einfach darauf an, wie gut das Pferd ausgebildet ist etc. für einen 5 Jährigen Hannoveraner Hengst der viel Potenzial hat und mit dem man auf Turniere gehen darf, Reithalle und Reitplatz vorhanden etc. darf es ruhig schon mal mehr sein, aber wenn man für eine rbt auf nem 20 Jahre alten Schulpferd, ohne Turniere, plus mithilfe im Stall, ohne reithalle oder platz 50€ im Monat verlangt finde ich das schon irgendwie dreist.. Natürlich kostet das Pferd auch Unterhalt, aber wenn man sich für das gleiche Geld guten Reitunterricht bezahlen könnte...
 
  • Kostenpauschale für Reitbeteiligungen? Beitrag #4
Hallo ihr Lieben!
:039:
Ich habe für eine meiner Stuten eine RB, eine nette junge Frau, die noch in der Ausbildung steckt. Sie zahlt nichts, hilft dafür mit im Stall. Ich mache das so, weil ich niemanden brauche, der mir meine Pferde mitfinanziert. ... und weil sie so mit in meiner Versicherung drin ist ;)

1. Es hat gut ein halbes Jahr gedauert, bis ich jemanden gefunden habe. Ich habe im Winter angefangen zu suchen, da ich der Meinung bin, dass die Leute, sie sich im Winter melden, es ehrlich meinen. (wg. Kälte, Dunkle Jahreszeit, viel Hallenarbeit...ect.)

2. Haben sich auf meine Anzeige rund 20 junge Mädchen gemeldet. Meine Anzeige war wie folgt: Suche RB, ab 18 !!!, Mobil, Erfahren, Gangpferdeerfahren kein MUSS, 70 EUR VHB, KEINE Turniere, älteres Pferd, kein Anfängerpferd, kein Kinderpony, 19 Jahre, nur Freizeitgeritten, da Griffelbeinbruch und Nervenschnitt!!! (Die 70 EUR, weil das hier in der Gegend schon viel ist, und ich so nur ernstgemeinte Anfragen bekommen habe... dachte ich...)

Die ersten Fragen da dann schon: Geht auch 12 Jahre altes Mädchen? 70 EUR ist zu viel, max. 30 EUR... Turniere müssen aber sein... -bla,bla,bla... -_- ich war nach kurzer Zeit sehr frustriert............

3. Mögliche RB's kamen zum Probereiten. Ich hatte vorher Email Kontakt/Tel.-Kontakt mit denen und sie schienen sympathisch... noch...
Die erste Riegelte mein Pferd. Die flog im hohen Bogen vom Hof.
Die zweite war sehr grob im Umgang, mein Pferd ist sehr scheu und zurückhaltend. Auch nach mehrmaligen Aufmerksam machen, keine Veränderung, auch diese flog vom Hof.
Die dritte wollte nun doch Turniere gehen und versuchte mir zu sagen, dass ein 19 jähriges Pferd durchaus noch Turniere gehen kann. Sch*** auf den Griffelbeinbruch und das Alter... Kurz, sie flog vom Hof.

Bei den darauffolgenden war es ähnlich... Dann kam eine Mail, von einem jungen Mädchen, 16 Jahre alt. Sie suche nach einem Freizeitpferd, das sie pflegen und reiten kann wie ein eigenes Pferd, bla bla... Darauf erzählte ich ihr von meinem Stütchen, das Alter, die Geschichte usw. Darauf kam dann eine Mail, dass sie in dem Fall Geld von MIR bekommen sollte, weil sie ja mein Pferd wieder aufbauen würde... auf diese Mail habe ich dann nicht geantwortet... *dreist*

Dann kam meine jetzige RB. Sie war das, was ich suchte, wg. den 70 EUR sprach sie an, dass sie noch in der Ausbildung sei, ob wir das anders regeln können, bzw. sie kann nur 30 EUR im Monat zahlen. Da sie mir sofort sympathisch war (und ehrlich!!!), schlug ich vor, dass sie im Stall hilft. Weltbeste RB, die ich so schnell nicht wieder hergebe.

Ich habe daraus gelernt, dass die meisten alles umsonst haben wollen, und am liebsten das Pferd ohne den Besitzer reiten und pflegen wollen. Solche Leute sollten sich ein Pferd leasen... oder zur Verfügung stellen lassen... Meine Pferde sind mir heilig! Und vielen ist es egal, es ist ja nicht das eigene Pferd... Ich habe auch einen Vertrag mit meiner RB gemacht, und genau die Versicherungsverhältnisse geklärt.

Sie wird wohl auch meine einzige RB bleiben, nochmal so ein Theater mach ich nicht mit! Viele waren unhöflich, restpektlos und dreist. Ich war auch mal eine RB, ich war glücklich ein Pferd für 35-50 EUR im Monat reiten zu dürfen, meist nur 1-2 mal die Woche, davon war einmal Reitunterricht dabei, der extra 5 EUR gekostet hat. Und ich hab die Box gemacht...

Was erwarten die jungen Frauen/Mädchen heutzutage? Dass wir Besitzer alles zahlen und sie machen können mit den Pferden, was sie wollen? Bei uns im Stall gibt es RB's zu vergeben, 2-3 mal die Woche, 75 EUR im Monat, eine Reitstunde im Monat kostenfrei, die anderen (wenn man will) für 5 EUR. Keine Mithilfe im Stall, außer man macht es freiwillig... ich persönlich finde das nicht teuer. Die Tage sind flexibel. Ist doch ein gutes Angebot, oder nicht??

Lieben Gruß von einer sich in Rage geschriebenen Askan :119:
 
  • Kostenpauschale für Reitbeteiligungen? Beitrag #5
ich hab auch ne RB gesucht, weil ich einfach nicht nur dieses 'rumdümpeln' auf den Schulpferden satt war ich wollte ne vernünftie beziehung zu einem Pferd aufbauen wollte.
Ihc hab dann in der Zeitung geguckt. Naja gesucht etwas gefunden bei mir in der Nähe. ihc hab angerufen und hab dann ein treffen vereinbart.
Ich hab zu ihr noch extra gesagt ich bin 15 und ich komme etwa um 11 spätestens um halb 12 da, weil ich ncoh schule hatte und mich noch umziehen musste. Ich komm da an und dann is vorher noch eine geritten und die der das Pferd gehört begrüßet mich dann : 'Hallo ich bin blabla und schön das du dabist. Ich hab dir RB gerade an bla bla vergaben. kannst dir das pferd aber trotzdem angucken' Ich war schon auf 180 weil ic hhatte ihr extra gesagt das ich etwas länger brauche:evil: Dann kam noch der satz: ich wollte ja eig auch keine unter 18 m,ehr haben hatte mit der letzten so schlechte erfahrungen.
Der knaller war für 2 Tage, also 8mal reiten im Monat, 80€ bei drei Tagen hätte ihc mir das ja noch gefallen lassen aber für 2 nee ehrlich nciht.

Ich finde es kommt immer drauf an was man mit dem Pferd machen möcht, in welchem 'zustand' das pferd ist.
Man muss immer abwägen.

LG Gina
 
  • Kostenpauschale für Reitbeteiligungen? Beitrag #6
Das ist immer am Besten...das hatte ich auch mal mit einer alten Stute. Das wäre -wenn es geklappt hätte- meine erste RB gewesen. Die war damals 23 Jahre alt oder so und ich bin im Sommer hingefahren (mit ner Freundin, die war für eine Hafistute da), das waren an die 30°C oder noch mehr... Naja die Stute war schon riesen groß, 1,80m bestimmt und dann hieß es von wegen das am Vormittag schon eine da war und die hat sie jetzt auch und die lerne ich dann kennen, eine 2. RB soll sie aber auch noch haben..joa die ist auf den Platz geritten und war voll zufrieden. ich dachte mir ja super, kein Problem, dann ist das Pferd wenigstens ruhig (sie hätte auch so nichts gemacht..)
Naja erstmal hat sich die Stute insgesanmt 3x "aufgehängt" also mit dem ganzen Körpergewicht ins Halfter gehängt und nach hinten gezogen...ich war völlig verunsichert dadurch und die Besitzerin stand da nur und schreit rum ich soll das Pferd los machen..selbst nach dem 2. Mal hat sie sich lieber mit einer anderen unterhalten anstatt ihr Pferd dann am Strick festzuhalten, sodass ich in Ruhe putzen konnte... naja.

Dann meinte sie das wir um die Galoppbahn reiten. Hatte ihr vorher extra erzählt, dass ich nur schlechte Erfahrungen im Gelände hatte und so, aber gut, schien sie ja nicht so interessiert zu haben.
Wir dann den Sattel geholt, hatte die Stute (ich erwähne nochmal das sie sehr alt war für ein Pferd (früher angeblich auch S-Dressurturniere ging), schonmal geritten wurde an dem Tag und es über 30° waren mit blauem Himmel und Sonnenschein!!!) eine richtig dicke und warme Satteldecke, die man seinem Pferd allerhöchstens im Winter raufmacht.
Gut...dachte ich mir nichts bei, wir dann los geritten um die Galoppbahn (wo man ein Pferd ja richtig schön kennen lernen kann.).
Die Besitzerin ist mit ihrer Traberstute mitgekommen, nach 2 Runden ist sie einfach wieder zum Hof geritten und meitne wir sollen weiter reiten. Auf einem fremden Pferd, das sich beim Putzen schon 2x aufgehängt hatte und noch im Gelände (was für mich echt ein Problem ist, ich arbeite gerade dran^^)...nach einer viertel RUnde wollte meine dann nicht mehr weiter gehen, dann musste meine Freundin vor gehen, selbst da ist die Stute kaum vorwärts gegangen (war praktisch wie ausgewechselt und sowieso total lustlos).
Ja, dann kam irgendwann die RB von der Traberstute zu uns und wir sind nach ein paaar Runden im Schritt wieder zum Hof geritten.
Da angekommen haben wir wieder geputzt ... die Stute war klitschnass geschwitzt unter der Decke! Sie hat sich dann nochmal aufgehangen. dabei ist dann auch das Halfter kaputt gegangen und die Besitzerin packt wutentbrannt ihr Pferd (die RB von der Traberstute schnappt sich den Hafi obwohl meien Freundin nicht fertig war mit putzen und das bei ihr ja geklappt hat) und dann haben sie die Beiden wieder auf die Koppel gebracht. Wir stehen da...ok und nu? Was sollte das jetzt??

Nach 10 Minuten waren die wieder da und die Besitzerin fing erstmal an von wegen das die Stute das ja nie so oft macht, sie hat sich ja noch nie mehr als 1x an einem Tag aufgehängt und das passt nicht und wir können gehen.
Die hat mich richtig dafür verantwortlich gemacht, dass die Stute sich halt so ins Halfter gehängt hat und alles...meine Güte...hab mich auch total schlecht gefühlt, war da auch noch jung und danach total verstört.
Im Endeffekt ist es aber klar, warum die Stute das gemacht hat...wie gesagt, sie wurde an dem Tag schonmal richtig geritten, dazu die Temperaturen, nochmal ein fremder Reiter, diese dicke Satteldecke...sie war ja eh total unmotiviert und hatte keine Lust...denke mal sie dachte, sie müsste nochmal richtig ran mit galoppieren und allem und das wollte sie irgendwie umgehen...

Man, das war eine Erfahrung...und das war echt die erste Person bei der wir wegen einer RB waren -.-
Haben uns davon aber nicht entmutigen lassen und einen ganz tollen Privatoffenstall gefunden, wo ich auch 1 1/2 Jahre war und wahrscheinlich auch wieder hingehen werde, sollte ich wieder in die Gegend ziehen :)


Also lass dich davon bloß nicht entmutigen! Gibt manchmal so merkwürdige Besitzer.

LG (hoffe, der Text ist jetzt nicht zu lang geworden^^)
 
  • Kostenpauschale für Reitbeteiligungen? Beitrag #7
Ich hab jetzt da wo ich auch unterricht habe ne RB gefunden ich muss nix zahlen. Einfach nur betüddeln und reiten. Im mom steht Janne ja wieder:roll:
 
  • Kostenpauschale für Reitbeteiligungen? Beitrag #8
Ich denke, man kann von einert RB nicht erwarten, dass sie einem das halbe Pferd mit finanziert. Dazu sollte man schon selbst in der Lage sein, wenn man sich ein Pferd kauft. Solche Sachen wie TA-rechungen und Hufschmied finde ich sollte eine RB nicht bezahlen müssen.
Man sollte sich aber auch im Klaren sein, was man der RB sozusagn bieten kann (nicht böse gemeint). Viele verlangen für ein schlecht gerittenes und gesundheitlich angeschlagenes Pferd (sodass es Auswirkungen auf die Reitbarkeit hat) sehr viel Geld. Als ich damals eine RB gesucht habe, habe ich haufenweise solcher Anzeigen gefunden.
Da ist man als RB-Suchende teilweise auch schon völlig entnervt, weil nur die Hälfte von dem stimmt, was eigentlich in den Anzeigen steht. Aus dem gut gerittenen und flotten 16-jährigen Hannoveraner wird auf einmal eine 23-jährige faule Haflingerstute mit Rehehufen.

Zurzeit habe ich eine RB, bei der ich nichts bezahlen muss, obwohl er total gut geritten ist und keine gesundheitlichen Probleme hat. Seine Besitzerin muss in der Woche oft lange arbeiten und sieht es als Bereicherung an, dass ich dann komme und ihn bewege. Als Islandpferdereiterin ist es ja auch immer schwer, Leute mit Gangepferdeerfahrung zu finden. Im Stall muss ich auch nicht groß helfen, da die Pferde 24h auf der Weide stehen. Da fällt also keine Arbeit an. Aber alles, was anfallen könnte, mache ich dann auch gerne als Ausgleich, z.B. Sattelputzen oder Pferd von der Weide holen und zum Schmied bringen (was auch immer einiges an Zeit bedeutet, weil das Pferd von der Weid egeholt werden muss und später wieder zurück).
fest Tage habe ich auch nicht. Am Wochenende reitet sie eigentlich immer und in der Woche rufe ich sie den Tag an und frage, ob sie reitet oder nicht. Durch ihren Beruf ist das alles leider im sehr flexibel, da sie erst mittags weiß, ob sie nun Zeit hat oder nicht.
Das ist auch ein Grund, warum ich nichts bezahlen muss.

Also ich bin ganz zufrieden mit meinem Dicken, außerdem ist es natürlich toll, wenn man nichts bezahlen muss. Das Geld gebe ich dann aber meistens für Dekcne oder Zubehör aus, wenn man wieder etwas ausgetauscht werden muss.

Ich denke mir aber auch, dass es schwer ist, die passende RB zu finden. Die meisten lernen leider keinen schönen Reitstil in den vielen Reitschulbetrieben, solche Mädels würde ich, sind sie auch noch so nett, nicht auf mein Pferd lassen. Verlässlichkeit ist natürlich wichtig, ich stelle mir schwer vor, bei ein paar Treffen gelcih zu entscheiden, ob das poasst oder nicht. Ich bin froh, dass ich noch nicht in der Lage war, eine RB zu suchen, bin aber froh, dass andere Leute Menschen wie mir, ohne eigenes Pferd, eine gute Möglichkeit zum Reiten außerhalb des Unterricht zu geben.
 
  • Kostenpauschale für Reitbeteiligungen? Beitrag #9
Also ich mische mich hier jetzt auch mal ein. :D

Ich (15) bin immoment selber auf der Suche nach einer passenden RB. Ich habe zwar nicht viel Reiterfahrung (2J Reitschule), dafür aber hatte ich 4Jahre lang eine Pflegebeteiligung die ich zum Schluss auch teilweise reiten durfte. 4 Jahre lang habe ich nichts anderes geamcht als Woche für Woche zu kommen zu misten zu putzen, zu füttern und das WARS. ich bekam immer wieder Reitunterricht versprochen. Leider habe ich diesen nie erhalten. Irgendwann flog ich da raus, weil ich angeblich das Pferd überstaperziert habe, zwar bin ich geritten wie sonst auch und dem Pferd ging es gut, im Endeffekt wollte die Frau mich einfach ncihtmehr haben. Da musste ich nichts bezahlen.

Dann hatte ich vor kurzem eine 'Rb' Die wollte 70€ haben!! Das Pferd war 25J alt und auch kaum mehr reitbar. Ich habe es 3Monate lang gepflegt, dann sollte ich es das erste mal reiten und flog einfach so aus dem Stall, weil die Besi meinte ich käme angeblich unregelmäßig und selten. WIE BITTE?! ICH BIN 4-5x DIE WOCHE GEKOMMEN, IMMER WENN DIE BESI ES WOLLTE!!!

Jetzt suche ich wieder und bei den Preisen bleibt mir die Luft weg: Außenplatz, altes Pferd, 2x die Woche 80€?! Ehm hallo? Für ein reitbares Pferd und Halle finde ich das angemessen, aber nicht für so ein Pferd. Generell ist es schwer als 15jährige eine Rb zu finden. Ich bin unheimlich zuverlässig und bereit alles für das Pferd zu tun. Auch wenn ich mal einen Monat lang nciht reiten kann, weil das Pferd verletzt ist. Na und? das passiert dann komme ich trotzdem zu den festen Tagen und pflege wenigstens das Pferd!

Ich finde für ein fittes, reitbares Pferd mit Halle und Platz sollte mal 25€/Stunde die Woche verlangen. Also 3x reiten die Woche dann 75€/Monat, 2x reiten die Woche 50€/Mo. Allerdings wenn man im Stall mithilft, mistet, füttert, alles säubert, finde ich dass sich der Preis auf jeden Fall halbieren sollte.

Liebe Grüße von Steffi :))
 
  • Kostenpauschale für Reitbeteiligungen? Beitrag #10
Hallo! Nun ja. Ich hatte eine RB, die das Glück hatte, mein absolut braves, aber keineswegs langweiliges Pferd zur RB haben zu können. Sie ist absolut geländesicher und brav im Umgang. Keine Mithilfe im Stall, so oft reiten wie sie wollte.. Da fand ich 50 Euro im Monat echt angemessen. Bei Ausritten musste ich immer neben her gehen, weil sie Angst hatte, es aber nie gesagt hat. (In der Zeit hätte ich auch selbst reiten können, dann brauch ich keine RB, oder?)Sie kam absolut nicht mit ihr zurecht, hat aber dann plötzlich nach dem Stallwechsel nicht mehr bezahlt weil es hieß: der Reitplatz ist ja noch nicht fertig, da kann ich ja nicht reiten.... grrrr. Doch: wie gesagt: mein Pony ist fast ausschließlich im Gelände geritten worden, wenn man Angst davor hat, sollte mans echt lassen, find ich. Und so ist es auch. Habe ihr gesagt, dass sie nicht mehr kommen braucht. Habe aber auch gute Erfahrungen mit so jungen RBs gemacht. Meine jetzige RB ist Bombe!!!! Und erst 14....
 
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