- mein hund ist ein feigling!? Beitrag #1
Sille...81
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hallo ihr lieben.
ich habe da ein kleines problem mit meiner hündin. sie ist eine schwarze belgierin und jetzt 21 monate jung. seit sie 12 wochen alt ist lebt sie bei uns. vor gut 6 monaten habe ich sie kastrieren lassen (was eventuell mit unserem problem zu tun haben könnte). im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden mit ihrer entwicklung. sie ist stets bemüht und auch sehr gehorsam, wobei ich auch nicht wirklich viel verlange. am end reicht es mir völlig wenn mein hund die kommandos "hier" und "stop" beherrscht. alles weitere sind spielereien. ronja beherrscht einige tricks, da habe ich mir den spieltrieb zunutze gemacht. sie ist ein absoluter spielzeug-fetischist. ich habe von anfang an immer ein "entertainment pack" beim spazieren dabei gehabt. so zwei drei spielzeuge um für abwechslung zu sorgen. das hat die erziehung von ronja zu einem spaziergang gemacht. sie ist wahnsinnig einfach über spielzeuge zu steuern.
nun zu unserem problem:
das geringere ist, dass sie sehr empfindlich auf geräusche aus dem fernseher reagiert. nicht alle, aber spätestens hundegebell in der werbung regt sie auf. sofort geht sie in eine geduckte körperhaltung, stellt die bürste auf und verlässt zügig und meist auch zweimal leise kläffend den raum. der gleiche effekt wenn hunde auf der strasse bellen oder sie die nachbarin von gegenüber am fenster sieht(die nachbarin schüttelt gerne ihren halben hausstand aus dem fenster aus). angst vor der besagten nachbarin hatte sie vom ersten tag an. ignorieren hat nichts gebracht und mit ihr zum fernseher/fenster gehen und einfach mal rausschauen und ihr zeigen daß da ja garnichts ist hat auch nicht funktioniert.
das größere problem ist ihr verhalten anderen hunden gegenüber. in meiner familie und meinem freundeskreis sind schon recht viele hunde, dementsprechend kennt ronja andere hunde. wir haben auch noch einen alten rüden. mit diesen hunden gibt es auch keine probleme. da verhält sie sich weitestgehend respektlos. sie ignoriert knurren oder zähnefletschen von diesen hunden. beim spaziergang sieht die welt dann aber ganz anders aus. als sie etwa ein jahr alt wurde, kurz nach der ersten läufigkeit fing sie an "doof" zu fremden hunden zu werden. wenn sie einen ball in der schnute hat sind andere hunde nur lästig für sie. bürste hoch und ball hüten heißt es dann. ihr den ball dann abzunehmen ändert nichts an ihrem verhalten. dann wirds eher schlimmer. sie passt dann auf das mir kein anderer hund zu nahe kommt. ich habe immer eine tasche dabei für das zeug was man so braucht. da ist auch ihr spielzeug drin und wenn ein hund interesse an der tasche hat wird sie richtig zickig. sie bellt dem anderen hund dann ins gesicht und knurrt auch manchmal.
ganz merkwürdig finde ich sie allerdings wenn sie am montag noch stundenlang mit einem hund spielt, aber wenn wir ihn am dienstag wiedersehen benimmt sie sich wieder so als wäre der hund völlig fremd. sie stürmt zwar ab einem gewissen abstand drauf zu (ronja entfernt sich aber grundsätzlich nicht besonders weit von mir). kurz bevor sie mit dem anderen hund zusammenstossen würde bremst sie, dreht ab, kopf runter, bürste hoch, rute zwischen den hinterläufen. hat sie dann schon vergessen dass wir den hund etwa dreimnal die woche treffen und sie jedes zweite mal echt schön mit ihm spielt? wenn uns dann mehr als ein hund entgegenkommt wirds stressig für sie. sie bleibt stehen, tippelt etwas herum und wenn das rudel dann auf sie losstürmt, das alte leid, kopf runter, bürste hoch, rute verstecken und schnell weg. sie versucht zwar immer in meiner nähe zu bleiben, aber sie lässt sich auch ganz gut treiben. ich bleibe dann meist kurze zeit stehen, spreche mit den haltern, spreche auch die anderen hunde an, versuche einfach alles um meinem hund zu signalisieren: ich bin entspannt und hier besteht keine gefahr. nützt aber nichts. wenn ein hund allerdings agressiv auf meine kleine zukommt gehe ich dazwischen. wir haben da einen speziellen freund. der hat sie schon vermacht als sie erst vier monate alt war. den lasse ich nicht an ronja ran. ansonsten versuche ich möglichst viele kontakte zu fremden hunden aufzubauen.
seit einer woche nehme ich kein spielzeug mehr mit zum spazieren. jetzt läuft sie halt die ganze zeit neben mir her und hofft auf ein spielchen. ich bin jetzt mal gespannt ob das was bringt.
ich spreche viel mit anderen hundehaltern darüber, aber mehr als 1000 fehler die ich wohl gemacht habe konnte mir niemand nennen. zu früh kastrieren lassen, zu viel gespielt, keine hundeschule, keine dominante erziehung, das klären die schon unter sich,bla bla bla... wenn ich schon höre: da musst du den hund halt zwingen, du bist doch der rudelführer. oder: ich kenn da ne gute schäferhundeschule, da lernen die sich durchzusetzen. ich habe niemals körperliche oder psychische gewalt auf meinen hund ausgeübt. ich sehe täglich beim spazieren gehen was dabei rauskommt. mein freund meint das sei meine weiche erziehung. ich habe sie schon sehr abhängig von mir erzogen. vielleicht habe ich sie aber auch zu früh kastrieren lassen. das soll der entwicklung ja auch nicht zugute kommen. ich habe keine ahnung.
wenn irgendjemand ähnliche erfahrungen gemacht hat und eventuell auch lösungsansätze zur problemlösung hat wäre ich sehr dankbar. ich möchte nicht dass mein hund so leidet. sie steht in diesen situationen ja schon extrem unter stress. das kann doch nicht gut für sie sein. bitte helft mir ihr zu helfen.
liebe grüsse, sille
ich habe da ein kleines problem mit meiner hündin. sie ist eine schwarze belgierin und jetzt 21 monate jung. seit sie 12 wochen alt ist lebt sie bei uns. vor gut 6 monaten habe ich sie kastrieren lassen (was eventuell mit unserem problem zu tun haben könnte). im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden mit ihrer entwicklung. sie ist stets bemüht und auch sehr gehorsam, wobei ich auch nicht wirklich viel verlange. am end reicht es mir völlig wenn mein hund die kommandos "hier" und "stop" beherrscht. alles weitere sind spielereien. ronja beherrscht einige tricks, da habe ich mir den spieltrieb zunutze gemacht. sie ist ein absoluter spielzeug-fetischist. ich habe von anfang an immer ein "entertainment pack" beim spazieren dabei gehabt. so zwei drei spielzeuge um für abwechslung zu sorgen. das hat die erziehung von ronja zu einem spaziergang gemacht. sie ist wahnsinnig einfach über spielzeuge zu steuern.
nun zu unserem problem:
das geringere ist, dass sie sehr empfindlich auf geräusche aus dem fernseher reagiert. nicht alle, aber spätestens hundegebell in der werbung regt sie auf. sofort geht sie in eine geduckte körperhaltung, stellt die bürste auf und verlässt zügig und meist auch zweimal leise kläffend den raum. der gleiche effekt wenn hunde auf der strasse bellen oder sie die nachbarin von gegenüber am fenster sieht(die nachbarin schüttelt gerne ihren halben hausstand aus dem fenster aus). angst vor der besagten nachbarin hatte sie vom ersten tag an. ignorieren hat nichts gebracht und mit ihr zum fernseher/fenster gehen und einfach mal rausschauen und ihr zeigen daß da ja garnichts ist hat auch nicht funktioniert.
das größere problem ist ihr verhalten anderen hunden gegenüber. in meiner familie und meinem freundeskreis sind schon recht viele hunde, dementsprechend kennt ronja andere hunde. wir haben auch noch einen alten rüden. mit diesen hunden gibt es auch keine probleme. da verhält sie sich weitestgehend respektlos. sie ignoriert knurren oder zähnefletschen von diesen hunden. beim spaziergang sieht die welt dann aber ganz anders aus. als sie etwa ein jahr alt wurde, kurz nach der ersten läufigkeit fing sie an "doof" zu fremden hunden zu werden. wenn sie einen ball in der schnute hat sind andere hunde nur lästig für sie. bürste hoch und ball hüten heißt es dann. ihr den ball dann abzunehmen ändert nichts an ihrem verhalten. dann wirds eher schlimmer. sie passt dann auf das mir kein anderer hund zu nahe kommt. ich habe immer eine tasche dabei für das zeug was man so braucht. da ist auch ihr spielzeug drin und wenn ein hund interesse an der tasche hat wird sie richtig zickig. sie bellt dem anderen hund dann ins gesicht und knurrt auch manchmal.
ganz merkwürdig finde ich sie allerdings wenn sie am montag noch stundenlang mit einem hund spielt, aber wenn wir ihn am dienstag wiedersehen benimmt sie sich wieder so als wäre der hund völlig fremd. sie stürmt zwar ab einem gewissen abstand drauf zu (ronja entfernt sich aber grundsätzlich nicht besonders weit von mir). kurz bevor sie mit dem anderen hund zusammenstossen würde bremst sie, dreht ab, kopf runter, bürste hoch, rute zwischen den hinterläufen. hat sie dann schon vergessen dass wir den hund etwa dreimnal die woche treffen und sie jedes zweite mal echt schön mit ihm spielt? wenn uns dann mehr als ein hund entgegenkommt wirds stressig für sie. sie bleibt stehen, tippelt etwas herum und wenn das rudel dann auf sie losstürmt, das alte leid, kopf runter, bürste hoch, rute verstecken und schnell weg. sie versucht zwar immer in meiner nähe zu bleiben, aber sie lässt sich auch ganz gut treiben. ich bleibe dann meist kurze zeit stehen, spreche mit den haltern, spreche auch die anderen hunde an, versuche einfach alles um meinem hund zu signalisieren: ich bin entspannt und hier besteht keine gefahr. nützt aber nichts. wenn ein hund allerdings agressiv auf meine kleine zukommt gehe ich dazwischen. wir haben da einen speziellen freund. der hat sie schon vermacht als sie erst vier monate alt war. den lasse ich nicht an ronja ran. ansonsten versuche ich möglichst viele kontakte zu fremden hunden aufzubauen.
seit einer woche nehme ich kein spielzeug mehr mit zum spazieren. jetzt läuft sie halt die ganze zeit neben mir her und hofft auf ein spielchen. ich bin jetzt mal gespannt ob das was bringt.
ich spreche viel mit anderen hundehaltern darüber, aber mehr als 1000 fehler die ich wohl gemacht habe konnte mir niemand nennen. zu früh kastrieren lassen, zu viel gespielt, keine hundeschule, keine dominante erziehung, das klären die schon unter sich,bla bla bla... wenn ich schon höre: da musst du den hund halt zwingen, du bist doch der rudelführer. oder: ich kenn da ne gute schäferhundeschule, da lernen die sich durchzusetzen. ich habe niemals körperliche oder psychische gewalt auf meinen hund ausgeübt. ich sehe täglich beim spazieren gehen was dabei rauskommt. mein freund meint das sei meine weiche erziehung. ich habe sie schon sehr abhängig von mir erzogen. vielleicht habe ich sie aber auch zu früh kastrieren lassen. das soll der entwicklung ja auch nicht zugute kommen. ich habe keine ahnung.
wenn irgendjemand ähnliche erfahrungen gemacht hat und eventuell auch lösungsansätze zur problemlösung hat wäre ich sehr dankbar. ich möchte nicht dass mein hund so leidet. sie steht in diesen situationen ja schon extrem unter stress. das kann doch nicht gut für sie sein. bitte helft mir ihr zu helfen.
liebe grüsse, sille