- Abgeben oder behalten? Beitrag #1
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tibi
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Hallo zusammen
Ich habe ein ziemlich großes Problem, und weiß leider nicht mehr, wie ich das lösen kann.:eusa_eh:
Ich habe seit 4 Jahren einen Kater, Felix, den ich durch Zufall und ziemlich ungeplant mit 8 Wochen bekommen habe, weil er ansonsten ertränkt werden sollte. Er ist eine kleine gestörte Persönlichkeit für sich und ich glaube, ich bin langsam an meine Grenzen gestoßen.
Die ersten zwei Jahre war er reiner Wohnungskater, doch auch da hat er immer sehnsüchtig aus dem Fenster geschaut (vielleicht rede ich es mir aber auch nur ein) und ist leidenschaftlich gerne auf Hausflur-erkundungstouren gegangen. Dann bin ich umgezogen und er hatte ca 1 Jahr die Möglichkeit, endlich einmal die Außenwelt für sich zu gewinnen. Jetzt bin ich im Dezember mit meinem Verlobten zusammengezogen, und nun kann er wieder nicht raus. Ok, er schreit nicht, aber wieder habe ich ein schlechtes Gewissen und das Gefühl, er schaut ständig nach draußen....Ich weiß nicht, ob ich mir das einrede, oder ob er als Freiheitskämpfer einfach besser aufgehoben ist.
Zudem kommen seine unschönen Angewohnheiten, grundlos zu beißen, wenn ihm etwas nicht in den Kram passt. Nicht nur beim streicheln, sondern auch wenn ich MICHl kratze, also den Arm bewege, kommt er wie von der Tarantel gestochen auf mich zugejagt, beißt mich kräftig (teilweise richtig tiefe Löcher) und haut dann ab unters Bett, oder irgendwohin, wo er meint, ich komm da nicht hin. Er zerkratzt leidenschaftlich gerne (in jeder Wohnung in der wir jetzt war) meine Tapeten. Da ist es auch nicht hilfreich, wenn ich ihn durch die Wohnung jage und ihn anmeckere. Ich weiß nicht, was ich tun soll, um ihm das abzugewöhnen,da ich es meistens nicht einmal mitbekomme, sondern nur das Resultat sehe. Eigentlich hat er genug Kratzmöglichkeiten:roll:!!! Zwei Kratzbäume mit Sisal-gedöns, mehrere m² Teppichboden (damit kann ich mich ja noch abfinden). Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, ihm die Krallen stutzen zu lassen, weil ich mir nicht mehr anders zu helfen weiß. Er hat auch wirklich extrem spitze Krallen.Und es geht auch nicht rein um meine Möbel, oder darum, dass ich nicht bereit bin, Abstriche zu machen, aber irgendwann ist auch mal gut. Ich darf dies nicht kaufen, weil...ich kann das nicht aufstellen, weil....Und mir alle 2 Jahre neue Möbel zu kaufen, damit man mich auch mal besuchen kann, ist leider auch nicht drin. Auch pinkelt er in unregelmäßigen Abständen entweder auf die Couch, ab und an auch mal au meine Bettdecke oder auch mal in meine Schmutzwäsche und , wenn ich diese vor der Waschmaschine liegen lasse. obwohl ich nicht weiß warum- also es gibt keinen speziellen Anlass. Ich habe das Streu schon mehrmals gewechselt, um zu gucken, ob es daran liegt, habe ihm sogar richtig teures gekauft mit Babypuder(ein zweites Klo ist z.Z nicht drin, aus Platzmangel- ich möchte es nicht im Wohnzimmer haben oder im Schlafzimmer). Ich habe nichtmal mehr "Lust" mit ihm zu schimpfen, weil es anscheinend nichts bringt, und ich glaube auch nicht, wenn ich von der Arbeit komme und mich in eine halbgetrocknete Pfütze setze, dass er noch wirklich weiß, was er getan hat. Und vom Krampfhaften reindrücken halte ich nicht soviel. Sein ganzes Verhalten hatte er eigentlich schon Recht lange,es liegt also auch nicht an den Umzügen, oder daran dass er nicht mehr raus kann....doch nun ist meine Geduld einfach erschöpft, irgendetwas muss sich ändern. Ich kann ihn doch schlecht aus allen Räumen aussperren, wo irgendetwas Stoffartiges drin ist, oder eine Tapete, damit er meine Möbel in Ruhe lässt?!
Andererseits kommt er Abends sehr doll kuscheln, legt sich auf meinen Bauch, nuckelt an meinem Finger, lässt sich auch mal 10 Minuten lang kraulen und streicheln und schläft die ganze Nacht neben meinem Kopf- also muss er mich doch auch irgendwie "mögen"?
Da wir nun in zwei Monaten wieder umziehen müssen und es auch diesmal keine Wohnung mit Garten ist, steht die Frage im Raum, ob ich ihn nicht doch abgeben sollte? Ich weiß es einfach nicht und bin mit dieser Überlegung auch ziemlich überfordert. Einerseits möchte ich ihn so gerne behalten, es ist mein "baby". Andererseits ertrage ich die Situation, so wie sie jetzt ist, einfach nicht mehr. Ich kann mir noch nichtmal vorstellen, Kinder zu kriegen, aus Angst dass mein Kater dann anfängt, das Kind zu beißen, weil es eben ein Kind ist....:shock:
Doch dann stellt sich mir die Frage: Wohin?? Auf einen Bauernhof? Wer würde schon so einen bekloppten Kerl nehmen? Ich möchte ihn nicht ins Tierheim stecken. Ich möchte aber auch nicht, dass er hinterher "rumgereicht" wird, weil ihn keiner auf Dauer halten kann. Ich möchte, dass es ihm gut geht. Wenn ich ihn schon abgebe, sollte es ihm doch woanders besser gehen als bei mir. Und wenn ich ihn abgebe, an wen sollte ich mich da am besten wenden?
Ich wäre euch wirklich dankbar, wenn ihr mir etwas helfen könntet, ich weiß wirklich nicht mehr weiter.
Ich habe ein ziemlich großes Problem, und weiß leider nicht mehr, wie ich das lösen kann.:eusa_eh:
Ich habe seit 4 Jahren einen Kater, Felix, den ich durch Zufall und ziemlich ungeplant mit 8 Wochen bekommen habe, weil er ansonsten ertränkt werden sollte. Er ist eine kleine gestörte Persönlichkeit für sich und ich glaube, ich bin langsam an meine Grenzen gestoßen.
Die ersten zwei Jahre war er reiner Wohnungskater, doch auch da hat er immer sehnsüchtig aus dem Fenster geschaut (vielleicht rede ich es mir aber auch nur ein) und ist leidenschaftlich gerne auf Hausflur-erkundungstouren gegangen. Dann bin ich umgezogen und er hatte ca 1 Jahr die Möglichkeit, endlich einmal die Außenwelt für sich zu gewinnen. Jetzt bin ich im Dezember mit meinem Verlobten zusammengezogen, und nun kann er wieder nicht raus. Ok, er schreit nicht, aber wieder habe ich ein schlechtes Gewissen und das Gefühl, er schaut ständig nach draußen....Ich weiß nicht, ob ich mir das einrede, oder ob er als Freiheitskämpfer einfach besser aufgehoben ist.
Zudem kommen seine unschönen Angewohnheiten, grundlos zu beißen, wenn ihm etwas nicht in den Kram passt. Nicht nur beim streicheln, sondern auch wenn ich MICHl kratze, also den Arm bewege, kommt er wie von der Tarantel gestochen auf mich zugejagt, beißt mich kräftig (teilweise richtig tiefe Löcher) und haut dann ab unters Bett, oder irgendwohin, wo er meint, ich komm da nicht hin. Er zerkratzt leidenschaftlich gerne (in jeder Wohnung in der wir jetzt war) meine Tapeten. Da ist es auch nicht hilfreich, wenn ich ihn durch die Wohnung jage und ihn anmeckere. Ich weiß nicht, was ich tun soll, um ihm das abzugewöhnen,da ich es meistens nicht einmal mitbekomme, sondern nur das Resultat sehe. Eigentlich hat er genug Kratzmöglichkeiten:roll:!!! Zwei Kratzbäume mit Sisal-gedöns, mehrere m² Teppichboden (damit kann ich mich ja noch abfinden). Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, ihm die Krallen stutzen zu lassen, weil ich mir nicht mehr anders zu helfen weiß. Er hat auch wirklich extrem spitze Krallen.Und es geht auch nicht rein um meine Möbel, oder darum, dass ich nicht bereit bin, Abstriche zu machen, aber irgendwann ist auch mal gut. Ich darf dies nicht kaufen, weil...ich kann das nicht aufstellen, weil....Und mir alle 2 Jahre neue Möbel zu kaufen, damit man mich auch mal besuchen kann, ist leider auch nicht drin. Auch pinkelt er in unregelmäßigen Abständen entweder auf die Couch, ab und an auch mal au meine Bettdecke oder auch mal in meine Schmutzwäsche und , wenn ich diese vor der Waschmaschine liegen lasse. obwohl ich nicht weiß warum- also es gibt keinen speziellen Anlass. Ich habe das Streu schon mehrmals gewechselt, um zu gucken, ob es daran liegt, habe ihm sogar richtig teures gekauft mit Babypuder(ein zweites Klo ist z.Z nicht drin, aus Platzmangel- ich möchte es nicht im Wohnzimmer haben oder im Schlafzimmer). Ich habe nichtmal mehr "Lust" mit ihm zu schimpfen, weil es anscheinend nichts bringt, und ich glaube auch nicht, wenn ich von der Arbeit komme und mich in eine halbgetrocknete Pfütze setze, dass er noch wirklich weiß, was er getan hat. Und vom Krampfhaften reindrücken halte ich nicht soviel. Sein ganzes Verhalten hatte er eigentlich schon Recht lange,es liegt also auch nicht an den Umzügen, oder daran dass er nicht mehr raus kann....doch nun ist meine Geduld einfach erschöpft, irgendetwas muss sich ändern. Ich kann ihn doch schlecht aus allen Räumen aussperren, wo irgendetwas Stoffartiges drin ist, oder eine Tapete, damit er meine Möbel in Ruhe lässt?!
Andererseits kommt er Abends sehr doll kuscheln, legt sich auf meinen Bauch, nuckelt an meinem Finger, lässt sich auch mal 10 Minuten lang kraulen und streicheln und schläft die ganze Nacht neben meinem Kopf- also muss er mich doch auch irgendwie "mögen"?
Da wir nun in zwei Monaten wieder umziehen müssen und es auch diesmal keine Wohnung mit Garten ist, steht die Frage im Raum, ob ich ihn nicht doch abgeben sollte? Ich weiß es einfach nicht und bin mit dieser Überlegung auch ziemlich überfordert. Einerseits möchte ich ihn so gerne behalten, es ist mein "baby". Andererseits ertrage ich die Situation, so wie sie jetzt ist, einfach nicht mehr. Ich kann mir noch nichtmal vorstellen, Kinder zu kriegen, aus Angst dass mein Kater dann anfängt, das Kind zu beißen, weil es eben ein Kind ist....:shock:
Doch dann stellt sich mir die Frage: Wohin?? Auf einen Bauernhof? Wer würde schon so einen bekloppten Kerl nehmen? Ich möchte ihn nicht ins Tierheim stecken. Ich möchte aber auch nicht, dass er hinterher "rumgereicht" wird, weil ihn keiner auf Dauer halten kann. Ich möchte, dass es ihm gut geht. Wenn ich ihn schon abgebe, sollte es ihm doch woanders besser gehen als bei mir. Und wenn ich ihn abgebe, an wen sollte ich mich da am besten wenden?
Ich wäre euch wirklich dankbar, wenn ihr mir etwas helfen könntet, ich weiß wirklich nicht mehr weiter.