Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen

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  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #1
die-eule

die-eule

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Hi ihr,

Habe das gerade im Inet entdeckt.
Habt ihr sie schonmal gesehen? Ich finde es erstaunlich aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Gangweise gesund ist.
Ihre Knochen sind ja gar nicht dafür gedacht. Naja sie sieht zumindest ganz zufrieden aus aber naja ich finds schon merkwürdig.


LG
Eule
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #2
Faith is ein Soldaten Hund.
Er besucht Verletzte und invalide Soldaten.
Soldaten, denen Arme und/oder Beine amputiert wurden und gibt vielen damit Hoffnung.
Ich kenn ihn schon länger.
:)
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #3
Der Hund tut mir auf der einen Art natürlich total leid! aber ich finde er wirkt happy und es scheint ihm gut zu gehen, also alles was man sich für ein Tier wünscht ;)

lg
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #4
ich denke das es dem hund gut geht aber wenn das alter kommt wird man sie irgendwann gehen lassen müssen weil esdoch anstrengend ist so zu laufen denke ich. aber wie sie happy dreinschaut :D
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #5
Ich verstehe nur noch warum sie ihr keinen Rollstuhl machen lassen. So wäre es viel gemütlicher für sie.
Ich finde, dass es schon anstrengend für sie scheint aufrecht zu gehen.
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #6
hmm habe ich mich auch schon gefragt
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #7
ja aber...ich denke halt mit dem rollstuhl ist sie IMMER von ihren menschen abhängig, aber so kann sie machen was sie will...
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #8
Zu Faith gab es mal eine Diskussion, vielleicht die finden einige von euch interessant:

Die Hündin wurde Ende 2002 geboren, das bedeutet, sie wird dieses Jahr zehn. Die Besitzer sagen, ihr Skelett und ihre Muskeln hätten sich an den aufrechten Gang angepasst und ein Wagen wäre für sie frustrierend. Sie soll entsprechende Unterstützung bekommen, wenn es im Alter anstrengend für sie werden sollte. Ich hoffe, diesen Vorsatz verlieren sie nie aus dem Blick. Ein Teil von mir weiß nicht ganz, ob er glauben soll, dass es alles kein Problem ist, obwohl das zweifelsohne mein größter Wunsch für Faith wäre. :eusa_think:
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #9
Also aus meiner Sicht ist dies falsch verstandene Tierliebe.Wäre das mein Hund,hätte ich ihn schon als Welpen einschläfern lassen.
Woran sehen denn einige von Euch,das der Hund happy aussieht? Ich kann davon nix sehen.
Nun...er läuft aufrecht,was soll er sonst tun,er hat ja keine Wahl.
Stellt Euch doch mal vor,ihr hättet nur eure Beine,und keine Arme.Würdet Ihr so leben wollen?
Könntet Ihr euch vorstellen,ohne Arme glücklich zu sein? Wohl kaum.
Ich auch nicht,ich wäre dann lieber tot.
Mist,das Tiere nicht sprechen können,wir Menschen würden uns sicher wundern,was sie uns sagen würden.
Ein Mensch muß mit jeder Art von Behinderung "leben",ein Tier kann man erlösen.
Und genau das würde ich mit diesem Hund auch tun.

Gruß,Saphyra
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #10
Ich finde es schon recht gruselig dass der hund wie ein Mensch geht im ernst ich träume heut schlecht.
^^
ABer im großen und ganzen fände ich einen rollstuhl besser und Hundegerechter. ALS frisch geborenen welpen hätte ich ihn wohl eingeschläfert.
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #11
@Saphyra

Menschen mit Behinderung müssen damit nicht leben. Jeder Mensch kann frei entscheiden zu leben oder zu sterben.

Faith kann das nicht entscheiden und ich finde es richtig ihr eine Chance zu geben. Man muss bedenken, dass ein Hund nicht denkt wie wir. Er wird nicht wissen, dass er anders ist.
Sie kennt es nicht anders, also wieso sollte sie unglücklich sein?

Man könnte sehen, wenn es nicht so wäre. Sie wedelt mit dem Schwanz, lässt sich streicheln und erkundet alles super neugierig. Wenn sie nicht glücklich ist, was dann?

Es ist ungewöhnlich, aber ich hätte es als falsch empfunden sie einschläfern zu lassen, nur weil sie nicht in die "Norm" passt.
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #12
@die-eule , also wenn ein Mensch zum Bsp.ohne Arme geboren wird,dauert es etliche Jahre,ehe er selbst entscheiden kann,ob er so leben will oder nicht.Und aktive Sterbehilfe ist in Deutschland nun mal für Menschen nicht zugelassen.

Sicher kennt es Faith nicht anders,und ich wünsche es ihm sehr,das er sich so wie er ist,wohl fühlt ,und auf seine Weise glücklich ist,aber vorstellen kann ich es mir nicht.

Und was die Einschläferung betrifft,da hat nun mal jeder andere Vorstellungen.

Gruß,Saphyra
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #13
@Saphyra

Ich meine keine aktive Sterbehilfe, sondern Suizid. Und ich bin der Meinung, dass das etwas ist, dass man niemanden verbieten kann. Die meisten denke ja gar nicht daran sich wegen ihrer Behinderung umzubringen oder so, denn wenn man es nicht anders kennt (auch als Mensch) ist es für die betreffende Person nicht so schlimm, wie jemanden, der gesund ist und sich nur vorstellt keine Arme etc. zu haben.
Ich kenne zum Beispiel jemanden, der blind ist und für ihn könnte die Welt nicht schöner sein, weil er eben so geboren wurde.

Es gibt da eine schöne pilosophische Anekdote zu, die sich das "Höhlengleichnis" nennt. Ich habe das in der Schule damals besprochen und habe seitdem eine etwas andere Sicht auf solche Fälle.

Klar, jeder muss für sich entscheiden, wie er für sein Tier entscheidet aber ich kann die Familie von Faith absolut verstehen und glaube, dass sie es sehr gut hat.

LG
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #14
Off-Topic
Magst du mir erklären, was das mit dem Höhlengleichnis zu tun hat? Da gehts doch um die Ideenlehre und dem Ziel, die wahre Erkenntnis zu blicken und nicht um irgendwelche "moralischen" Dinge :eusa_eh:


Ich mag mir da eigentlich nur bedingt ein Urteil bilden, weil es wirklich ein schmaler Grad zwischen lebenswert und falsch verstandener Tierliebe ist. Ich würde es auch nur bedingt mit dem Menschen vergleichen. Wie oft zeigen sie Menschen im Fernsehen, die wirklich nur mit Armen oder nur mit Beinen geboren wurden. Die sehen jetzt auch nicht unbedingt aus als ob sie das Leben schwer gezeichnet hätte und sie dadurch Depressionen bekommen müssten, deswegen schließe ich nicht drauf, ob es dem Hund auch so geht. Ich weiß auch nicht, ob man von "glücklichen" Hunden reden kann. Sie nehmen das Leben so, wie es kommt und hadern nicht so viel, wie wir Menschen das oft tun.
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #15
Off-Topic
Wenn du es ganz genau wissen möchtest, gibt es eine Zusammenfassung auf Ich denke, das ist einfacher als es jetzt lang und breit zu erklären ;) Ist nämlich etwas komplexer.


Ich persönlich sehe den Menschen auch als Tier. Die Vorstellung wir hätten in irgendeiner Form Vorrechte finde ich sehr überheblich und eben typisch Mensch.
Ich weiß nicht ob es an meinem Biologiestudium oder meiner Tierliebe liegt aber ich persönlich finde, dass ein Tier die gleichen Chancen verdient und ich meine, dass man, wenn man ein Tier kennt, schon sehr genau beurteilen kann, ob es ihm gut geht oder nicht.
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #16
Off-Topic
Mir ist das Höhlengleichnis nicht fremd ;) Aber ich sehe da keinen Zusammenhang mit einer moralischen Frage. Das Höhlengleichnis ist doch nur etwas Analoges zu Sokrates' Verurteilung/Hinrichtung und keine Antwort oder Vorgabe für so praktische Fragen. Da gehts doch vielmehr darum, die Dinge zu sehen wie sie sind: als Abbildungen von Ideen. Daher meine Frage, was das hiermit jetzt zu tun haben soll.
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #17
Off-Topic
Oh dann habe ich nicht richtig gelesen. Mir geht es nicht um die moralische Frage, sondern darum, dass die Lebewesen sich mit ihrem täglichen Leben arrangieren und auch mit Einschränkungen, die andere für furchtbar halten, durchaus glücklich sein können. Und Faith ist so geboren und sieht dennoch sehr ausgeglichen und fröhlich aus. Sie wird ja auch liebevoll umsorgt. Daher finde ich nicht, dass es hierbei um falsche Tierliebe geht.
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #18
Ich denke das dieser Fall echt schwer zu beurteilen ist und der einzige weg herauszufinden ob das leben so Lebenswert ist, wäre Faith zu fragen aber das geht ja nicht.
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #19
Hmm, also die eine wichtige Frage wäre ja, ob er überhaupt mit Hunde spielen kann. Der Arme... ich hätte ihn schon alleine aus dem Grund eingeschläfert oder zumindest eben ein Rollstuhl besorgt :(

Außerdem, ist das auf Dauer denn so gesund für die Knochen, wenn er immer so läuft?.. ich weiß es nicht... da hört für mich die Tierliebe auf.. Hunde mit 3 Beinen sind ja ok, denke ich, da sie damit noch laufen können, aber ich stelle mir einen Hund mit 2 Beine vor, der versucht mit einem Vierbeiner zu spielen...

Ok, er ist halt so geboren worden und kennt es daher auch nicht anders, aber ich bin trotzdem skeptisch..
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #20
Ich sehe die ganze Sache recht kritisch, wenn ich ehrlich bin. Ich hab das vor längere Zeit (ein paar Jahre sind es sicher) entdeckt und bis heute kann ich mich nicht zu einer klaren "Entscheidung" durchringen, ob ich das gut finden und bewundern will oder ob es nicht doch eine gewisse Quälerei und menschlicher Egoismus sind, die hinter dem Ganzen stecken...

Ein Hund lebt im Hier und Jetzt, dass es dem Hund somit in gewisser Weise "egal" ist, dass er nur zwei Beine hat, ist ja unumstritten. Hunde haben keine Selbstreflexion wie wir Menschen. Sie denken nicht in Schubladen, Klischees und Vorgaben. Sie handeln nach Instinkten, nach Bauchgefühlen und nehmen das Leben wie es kommt - einer der vielen Gründe warum ich meine Hunde so liebe! ;) Sie sagen nicht "gestern (früher) war alles besser" oder "wer weiß, ob morgen nicht alles noch schlimmer ist", sie sagen sich: "Heute ist heute. Und heute bin ich da. Lasst uns leben." Deshalb tut mir der Hund aus dieser menschlichen Warte des Seins gesehen, in keiner Weise leid. Er braucht kein Mitleid. Höchstens Bewunderung. Das wäre die eine Seite.

Die andere Seite ist, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass diese Gangart keine Auswirkungen auf die Gesundheit des Hundes hat und dass dieser Hund tatsächlich alle hündischen Teile des Lebens so ausleben kann, wie er es können sollte. Hunde können Schmerzen sehr gut verstecken. Dieser Hund muss auf zwei Beinen gehen um sich zu bewegen - was bleibt ihm also übrig? Ob er das wirklich WILL kann doch keiner beurteilen. Ich sehe es an meinem "Opi" - ich will den Tag an dem es soweit ist verdrängen, ich will mich gar nicht damit befassen, wann es Zeit ist ihn gehen zu lassen. Und immer wieder drängt sich mir diese Frage doch auf. Und dann frage ich mich, was macht ein lebenswertes Hundeleben aus? Laufen können ohne Schmerzen, sich im Dreck wälzen können, Spuren erschnüffeln können, fressen können ohne Schmerzen/zu große Einschränkungen, mit anderen Hunden zusammen sein können usw. - und dann bezogen auf den "zweibeinigen Hund" stelle ich fest, dass ich nicht alle diese Punkte ausreichend erfüllt sehe...und hier ist dann der Punkt erreicht, wo sich mir die Frage stellt: Wo ist die Grenze zwischen sinnvoll für das Tier und menschlichen Egoismus?

Ich kann sie nicht beantworten und ich bin froh, dass ich sie in Bezug auf diesen Hund nicht beantworten muss...
 
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