Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen

Diskutiere Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; *unterschreib* Genau das habe ich gedacht.
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  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #21
Die andere Seite ist, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass diese Gangart keine Auswirkungen auf die Gesundheit des Hundes hat und dass dieser Hund tatsächlich alle hündischen Teile des Lebens so ausleben kann, wie er es können sollte. Hunde können Schmerzen sehr gut verstecken. Dieser Hund muss auf zwei Beinen gehen um sich zu bewegen - was bleibt ihm also übrig? Ob er das wirklich WILL kann doch keiner beurteilen. Ich sehe es an meinem "Opi" - ich will den Tag an dem es soweit ist verdrängen, ich will mich gar nicht damit befassen, wann es Zeit ist ihn gehen zu lassen. Und immer wieder drängt sich mir diese Frage doch auf. Und dann frage ich mich, was macht ein lebenswertes Hundeleben aus? Laufen können ohne Schmerzen, sich im Dreck wälzen können, Spuren erschnüffeln können, fressen können ohne Schmerzen/zu große Einschränkungen, mit anderen Hunden zusammen sein können usw. - und dann bezogen auf den "zweibeinigen Hund" stelle ich fest, dass ich nicht alle diese Punkte ausreichend erfüllt sehe...und hier ist dann der Punkt erreicht, wo sich mir die Frage stellt: Wo ist die Grenze zwischen sinnvoll für das Tier und menschlichen Egoismus?

*unterschreib* Genau das habe ich gedacht.
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #22
Die andere Seite ist, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass diese Gangart keine Auswirkungen auf die Gesundheit des Hundes hat und dass dieser Hund tatsächlich alle hündischen Teile des Lebens so ausleben kann, wie er es können sollte.
Exakt der Punkt, der mir bei der ganzen Geschichte ein wenig Grummeln im Bauch macht. Ich möchte glauben, dass ihre Lebenslage für Faith kein Problem ist, aber irgendwo klopft da immer wieder der Verstand an den "Gehirnbehälter" (wie Olaf Schubert mal so schön sagte) und meint, dass das gar nicht möglich ist. Vermutlich wäre ich diesbezüglich etwas beruhigter, wenn es Röntgenaufnahmen geben würde und Ärzte, die diese Behauptung untermauern können. So bleiben Zweifel und die Hoffnung, dass man sich nicht irrt. :eusa_think:
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #23
Off-Topic
Mir geht es nicht um die moralische Frage, sondern darum, dass die Lebewesen sich mit ihrem täglichen Leben arrangieren und auch mit Einschränkungen, die andere für furchtbar halten, durchaus glücklich sein können.

Für so etwas ist es trotzdem nicht wirklich anwendbar, weil Platon damit ja was ganz Anderes beweisen wollte. Da geht es ausschließlich um Geistiges und Erkenntnis und die unrechtmäßige Verurteilung von Sokrates. Zumal die Verbliebenen in der Höhle eine Wahl hatten im Gegensatz zum Hund. Aber ich verstehe, was du meinst!


Die Frage ist dann aber, ob dreibeinige Hunde nicht auch falsch verstandene Tierliebe sind. Da wissen wir ja auch, dass es früher oder später zu Problemen kommt mit den Gelenken und den Knochen. Wirkt es hier vielleicht nur komisch für uns, weil uns dreibeinige Hunde weniger fremd sind als zweibeinige? :eusa_think: Klar, er hat natürlich immer noch Möglichkeiten als der zweibeinige, da stimmt wohl... aber auch er hat natürlich Einschränkungen, die ein gesunder Hund nicht hätte.

Nie würde ich einem dreibeinigen Hund das Leben absprechen, nur überlege ich gerade, wo man die Grenze ziehen soll :?
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #24
Pewee, genau das ist der Punkt...ich will wirklich keinem Tier das Leben absprechen, aber ich für mich habe meine Grenze (zumindest in Bezug auf Hunde) noch nicht "gefunden", bzw. ausreichend definieren können...

Bei dreibeinigen Tieren muss man dann auch immer nochmal unterscheiden, ob es sich um ein Vorder- oder ein Hinterbein handelt, da ein fehlendes Vorderbein mehr Problematiken nach sich zieht, als ein fehlendes Hinterbein (hat was mit der Knochenstellung und der Bemuskelung zu tun - so erklärte es mir zumindestens mal ein TA) und ich erdreiste mich zu sagen, dass ich bei zwei fehlenden Hinterbeinen auch nochmal eine Abstufung sehe hin zu zwei fehlenden Vorderbeinen...:silence:

Allerdings ist ein dreibeiniger Hund für andere Hunde durchaus sofort als Hund wahrnehmbar, da er quasi in der waagerechten läuft, d.h. Rutenhaltung, Ohrstellung etc. pp "passen" zusammen. Ich weiß nicht, ob das bei einem "aufrecht gehenden" Hund noch ausreichend gewährleistet ist - gleich wohl ich auch nicht darüber informiert bin in wieweit Faith Hundekontakt hat, weshalb ich mir diese Frage eher für mich stelle, als für diesen speziellen Fall.

Wenn man überlegt welche massiven Einflüsse auf innerartliche Kommunikation beim Hund schon kupierte Ohren und Ruten haben, sowie massiv faltig gezüchtete "Gesichter", Ruten die quasi immer "stehen" etc., die ja erstmal am Grunderscheinungsbild Hund nicht viel ändern, dann zweifle ich daran dass ein zweibeiniger Hund noch richtig Hund ist aus Sicht seiner Artgenossen.

Hier ist dann der Punkt, wo man argumentieren kann, dass ein Hund nicht zwingend den extremen Kontakt zu Artgenossen braucht, dass es vielleicht 1-2 Hunde geben mag, die das so hinnehmen und mit denen dieser Hund dann zusammen sein kann (richtiges Spielen halte ich - außer im Liegen aufeinander rumkauen - für nicht wirklich möglich). Für mich persönlich wäre das aber nichts. Ich sehe Hunde als absolute Rudeltiere, die neben ihrem "menschlichen" Rudel durchaus auch Artgenossen brauchen (und zwar nicht nur immer die gleichen)...das ist jedoch meine persönliche Meinung.

Ich kann und will nicht über richtig und falsch urteilen in diesem Fall. Wäre es MEIN Hund sähe ich die Dinge möglicherweise ganz anders. Ich hatte auch schon dreibeinige Pflegis und die waren in keiner Weise "anders" als die anderen Hunde. Ich hab nur eben immer im Hinterkopf, dass dieser Hund eben immer noch ein Tier ist. Und ein Tier entscheidet sich nicht bewusst für ein Leben mit zwei Beinen. Er hat nun mal nur zwei und wenn er am Leben teilhaben will, dann muss er sich iwie bewegen. Ob dass gut für ihn ist, ob ihm das weh tut, ob das auf lange Sicht Folgen hat - all das bezieht ein Hund ja in keiner Weise in seine "Überlegungen" mit ein, wenn er sich aufrichtet und auf zwei Beinen losläuft, weil das die EINZIGE Möglichkeit für ihn ist, ohne Hilfe von A nach B zu kommen. *seufz*

Abschließend bleibt wie immer nur festzustellen, dass wir nie wissen werden, ob unsere Tiere wirklich glücklich waren bei uns. Wir tun alles um sie zu verstehen, sie als das zu behandeln was sie sind und ihnen alles zu bieten was sie (aus unserer Sicht gesehen) brauchen, aber ob wir damit alles richtig gemacht haben, werden wir nicht erfahren. Leider. Wir können unsnur darauf verlassen, dass all das, was sie uns "zurückgeben" ein Zeichen dafür ist, dass sie uns vertrauen, dass sie uns in gewisser Weise brauchen und dass sie gerne bei uns waren...*herrje, ich hab heute einen Philosophen gefrühstückt, wie es scheint* *sorry* *jetzt arbeiten geht* :mrgreen:
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #25
och gott des hab ich im fernsehen gesehen . find ich schon heftig . aber irgenwie kann ich mir nicht vorstellen das er keine probleme oer schmerzen hat !
naja ich kenn auch ein pferd mit nur drei beinen !

lg
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #26
Stellt Euch doch mal vor,ihr hättet nur eure Beine,und keine Arme.Würdet Ihr so leben wollen?
Könntet Ihr euch vorstellen,ohne Arme glücklich zu sein? Wohl kaum.
Ich auch nicht,ich wäre dann lieber tot.

Gruß,Saphyra

Das finde ich aber schon etwas krass. Es gibt genügend Leute, die keine Arme haben (Stichwort: Contergan). Frag die mal ob die lieber nicht leben wollten. Diese Menschen haben es nicht anders kennengelernt und leben ihr Leben lang schon damit und haben sich gut damit arranigert.
Ich persönlich kenne eine Contergangeschädigte, sie hat eine vierköpfige Familie, Pferde, nen Hund, führt ein ganz normales Leben und ist damit sehr sehr glücklich.
Ich habe neulich eine Reportage über einen von Geburt an blinden Mann gesehen, der wurde gefragt ob er das Sehen denn gar nicht vermisst. Er meinte, wie könne er etwas vermissen, was er nie kennengelernt hat. Er nannte den Vergleich, wie wir Sehenden es uns nicht vorstellen können mit den Ohren zu riechen.

Und insofern finde ich es schon sehr vorschnell zu urteilen, dass der Hund besser eingeschläfert werden sollte.
Wenn Tiere wirklich keinen Lebensmut haben, dann werden sie auch alles verweigern, was sie am Leben erhält. Sehr wahrscheinlich wird der Hund nicht so alt werden wie normale Hunde und vielleicht wird er Gelenkprobleme oder soetwas in der Art bekommen. Aber so lange kann er doch leben!

Menschen werden neue Lungen eingepflanzt damit sie 7, vielleicht sogar bis 15 Jahre länger damit leben können. Danach müssen sie wieder unters Messer und brauchen eine neue Lunge. Oder sterben. Dann sind sie vielleicht nur 30 Jahre alt geworden, nichtmal die Hälfte von dem was ein normal gesunder Mensch erreichen kann. Und wenn sie dabei ein glückliches Leben geführt haben?

Wichtig ist hier in diesem Fall, dass die Besitzer von Faith erkennen, wann es nicht mehr weitergeht. Und dann dem Hund auch erlauben zu gehen. Was natürlich immer eine sehr schwere Entscheidung ist.
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #27
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #28
Die Entscheidung zum Einschläfern finde ich immer sehr, sehr schwierig.
Ich wüsste auch nicht, was ich machen würde, würde mein Hund zwei Beine verlieren.
Allerdings weiß ich ziemlich sicher, was ich mit einem Welpen machen würde, der so geboren und von der Mutter abgestoßen wird - ich würde ihn einschläfern lassen.
Nun, da der Hund erwachsen ist, wäre das meiner Meinung nach falsch, aber ich hätte es nicht so weit kommen lassen.
Verliert ein Hund im Laufe seines Lebens seine Beine ist das etwas anderes.

Außerdem muss ich mich den gesundheitlichen Bedenken, die hier schon geäußert wurden, anschließen.
Die Halter mögen es süß finden, wie der Hund auf zwei Beinen geht, ich finde es sieht belastend aus.
An ihrer Stelle hätte ich den Hund von Anfang an an einen Rollstuhl gewöhnt, da diese Gangart für mich einfach mit zu vielen Einschränkungen und gesundheitlichen Problemen verbunden ist, egal ob die Leute meinen, das würde den Gelenken nicht schaden.

Liebe Grüße
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #29
Obwohl ich mich was die Gelenkabnutzung betrifft eben Frage:
Was ist besser: einen Hund, der potentiell früher Gelenkprobleme kriegen wird deswegen einzuschläfern?
Oder das Tier so lange am Leben zu lassen wie es sich gut fühlt, weil es eben jeden Tag genießt an dem es ihm gut geht. Und dann gehen zu lassen, wenn es nicht mehr kann.?
Wenn Faith nicht mehr auffstehen kann, nicht mehr rennen kann, dann ist es Zeit sie gehen zu lassen. Aber wieso ein Tier umbringen, weil es vielleicht mal Probleme haben wird?!

Dann müssten wir bei einigen Hunderassen radikal Einschläfern, wenn man weiß, dass die Tiere ab einem bestimmten Alter Probleme habe (generell alle Rassen über 40 kg, zB. Oder Rassen mit Hüfterkrankungen, etc etc etc)

Ich habe ein Pferd, welches als Fohlen eine gebrochene Hüfte hatte.
Er ist mittlerweile 12 Jahre alt, kerngesund, rennt wie ein junger Gott und hatte noch NIE irgendwelche Probleme mit diesem Schaden. Die Hüfte ist sichtlich schief und er hatte auch ein wenig schiefe Füße, aber deswegen töten? Nein. Er hat einen perfekten Gang, tritt wunderbar über und sein komplettes Skelett hat sich diesem Schaden angepasst. Als verantwortungsbewusster Tierbesitzer weiß man, wann sein Tier leidet, wann es Schmerzen hat und was mit ihm los ist.
Mein Tierarzt traut meinem Pferd eine mindestens genauso hohe Lebenserwartung zu wie seinen Kollegen. Evtl sogar eine längere, da er ja nicht für Springsport etc genutzt wird und als Freizeitpferd weniger Abnutzung erlebt.

Der Hund Faith ist gesund und nimmt am Leben teil. Er sieht zufrieden aus. Ich denke körperlich gesunde Hunde mit extremen Angstproblematiken haben ein weniger erfülltes Leben als dieser Hund trotzdem würde kein Besitzer von Angsthunden je auf die Idee kommen, diese einzuschläfern
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #30
Wenn Faith nicht mehr auffstehen kann, nicht mehr rennen kann, dann ist es Zeit sie gehen zu lassen. Aber wieso ein Tier umbringen, weil es vielleicht mal Probleme haben wird?!

Die Frage stelle ich mir auch immer und ist ja auch gerade bei der Abtreibungsfrage (bzw. Euthanasie nach der Geburt) relativ aktuell. Im Gegensatz zum Kind hat der Hund wenigstens diese "schöne Option", dass man ihn gehen lassen kann, wenn es nicht mehr geht, während das Kind diese Möglichkeit nicht hat. Dennoch wird gerade beim Menschen immer auf dieses Recht auf Leben gepocht, während man beim Hund eine ganz andere Sicht hat. Irgendwie find ich zweitere einfach gesünder. Es ist so ein "alles kann, nix muss" und wenn es nicht mehr geht, gibt man ihm die letzte Ehre. Beim Kind ist einfach nur "alles muss". Aber zu weit will ich da jetzt auch nicht rein, denn es ist OT und je weiter mach vorschreitet, desto gefährlicher wird man auf seinen Argumentationswegen.
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #31
Mich hat es erschreckt, zu lesen wie krass es hier manche Menschen mit Behinderungen sehen. nach dem motto man habe ohne Arme oder Beine kein lebenswertes Leben.
ich komme beruflich aus dem sozialen Bereich und arbeite immer wieder mit Menschen zusammen, die alle möglichen Behinderungen aufweisen. In meiner Familie gibt es ein Mädchen, die mit nur einem Arm auf die Welt kam.
Keiner dieser Menschen lebt unwürdig. Im Gegenteil, die Menschen wissen um ihre Handycaps und können zum teil sehr gut damit leben. Vor allem, wenn es angeboren ist.
Worin unterscheidet sich ein 19 järhiges Mädchen mit spastischer Lähmung, die Ende des Jahres ihren ebenfalls behinderten Freund heiraten will von einer 19 Järhigen, die normal gehen kann?
Im Gegenteil habe ich eher das Gefühl, erstere weiß ihr Leben oft mehr zu schätzen.

Bitte, bevor einige hier vorschnell über würdiges und unwürdiges Leben urteilen wollen: Geht in Behindertenwohnheime und redet mit den Leuten. Das sind Menschen wie du und ich, die ihre Träume, Ziele und Wünsche haben. Das sind keine tief depressiven Menschen, die den Tag ihres Todes herbei sehnen. Wir alle sind nicht frei in unserem Tun. Ob es körperliche Einschränkungen sind oder uns andere Dinge im Weg stehen. Wie auch Faith können wir damit fertig werden, wenn wir es nicht verurteilen, sondern es annehmen
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #32
Ja, das ist mir auch aufgefallen. In meiner Familie gibt es jemanden, der über Jahrzehnte geistig und körperlich behinderte Menschen aufnahm. Ich lernte sie von kleinauf kennen und auch meine Mutter ist durch einen Motorradunfall gehbehindert. Aber keiner wirkte als ob man ihn zum Leben "gezwungen" hätte. Dennoch "beneide" ich im gewissen Grad die Tiermedizin, dass man im Falle des Falles von Leiden erlösen kann (die z.B. absehbar waren oder erst als Folgen kamen).
 
  • Faith - Der Hund mit nur 2 Beinen Beitrag #33
Was ist besser: einen Hund, der potentiell früher Gelenkprobleme kriegen wird deswegen einzuschläfern?
Das ist nicht das, was ich meinte (falls das auch an mich ging) ;).
Ich meinte damit, dass man in seine Überlegung, wenn man einen so kranken Hund findet, miteinbeziehen sollte, was für ein Leben er später haben wird.
Dazu gehört für mich eben nicht nur, ob er Spielen und Rennen kann, sondern auch ob er sehr früh starke Schmerzen haben wird (im Gegensatz zum Kind könnte man dann ja an dem Punkt die Notbremse ziehen).
Aus meiner Sicht sind das aber auch nicht nur leichte Altersschmerzen, die durch den Gang entstehen.

Über Behinderte, die nicht leben wollen könnten usw. will ich mich nur kurz äußern: Ich kenne ein paar Behinderte, geistig wie körperlich, die allerdings sehr wohl Lebenswillen hatten. Lediglich in der ANfangsphase nach einem Unfall scheint es eine sehr schwere Zeit zu sein.
Allerdings erinnere ich mich in solchen Situationen immer an meine Oma, die zwar noch fit ist, aber alles für ihren Tod geregelt und sich da Gedanken gemacht hat, und zu mir schon öfter sagte: Manchmal haben es die Tiere besser, denn man kann sie gehen lassen, wenn es zu viel wird. Man muss nicht alles machen und erdulden, nur weil es das Leben verlängern könnte, manchmal sollte man jemanden in Würde sterben lassen.

Und das frage ich mich: Lebt dieser Hund mit Würde? Und da ist meiner Meinung nach auch kein wirklich passender Bezug zu einem Behinderten herzustellen, diese Frage muss ich mir für das Tier alleine stellen.

LG
 
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