Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen

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  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #1
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Tapa

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Wir haben seit kurzem (zwei Wochen) eine Hündin. Im vorherigen Zuhause ist sie - wie mir die Vorbesitzer selbst erzählten - sehr verwöhnt worden. Soll heißen
- bei den Mahlzeiten gab es regelmäßig vom Tisch
- Hundekuchen und alle möglichen Leckerlis
- täglich ein Schälchen "Cäsar" - bzw. die Aldi-Variante "Romeo"
- täglich Trockenfutter rund um die Uhr zur freien Verfügung

Im Ergebnis hat sie (meine Vermutung), Trockenfutter immer stehenlassen und sich an die Leckereien gehalten

Ich möchte sie eigentlich dauerhaft auf Trockenfutter umstellen - nur - sie frisst es nicht! Weder das, was mir die Vorbesitzer mitgegeben haben, noch andere Sorten. Obwohl es bei uns nie was vom Tisch gibt. Hundekuchen gibt es bei uns allerdings auch - insbesondere da sie bei uns neu ist, wird natürlich für richtiges Verhalten, einen ausgeführten Befehl gelobt, auch mit Leckerli. Zum Kauen gibt es getrocknete Rinderohren oder Rinderkopfhaut, die sie auch gerne knabbert.

Nur das Trockenfutter wird nicht angerührt. Trockenfutter gemischt mit Nassfutter wird mäkelig betrachtet, manchmal frisst sie (nie alles), manchmal auch nicht. Oder sie schnüffelt daran und geht wieder, frisst Stunden später. Wasser oder ein bisschen Brühe übers Trockenfutter bringt gar nichts.

Eine Bekannte von mir mein, Trockenfutter anbieten, wenn sie nichts frisst, nach einer Viertelstunde wegräumen, nächsten Tag dasselbe....irgendwann würde sie schon fressen.

Ich mache mir ein bisschen Gedanken...ist das zu "hart" oder der einzig gangbare Weg? Die Hündin ist täglich acht Stunden mit meinem Mann auf dessen Arbeit (Forstarbeit) draußen im Wald unterwegs und ist demensprechend stark körperlich beansprucht. Ich habe Sorge, dass, wenn sie dann gar nichts frisst, dass zu heftig für sie wäre...
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #2
Huhu,

warum möchtest du denn unbedingt auf Trockenfutter umstellen? Nassfutter ist doch viel natürlicher und hat keine Nachteile, sofern es sich um ein gutes handelt. Wenn mit "vom Tisch" nicht unbedingt das berühmte Leberwurstbrot gemeint ist, kann man sie ruhig weiterbarfen, das ist ebenfalls artgerecht.

Ich bin ehrlich gesagt kein Freund von ausschließlicher Trockenfutterfütterung, wo bitte laufen denn ständig staubtrockene Beutetiere in der Wildnis rum? Eingeweicht mag es gehen, aber ich finde nicht, dass man dem Hund diese Art der Fütterung "aufzwängen" muss, zumal es auch langweilig für den Hund ist, wenn es Tag ein Tag aus das gleiche im Napf gibt.
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #3
Ein Hund ist noch nie vor vollem Napf verhungert. Mach es genau so wie deine Bekannte es dir geraten hat, irgendwann wird der hunger so groß sein, dass sie es frisst.
So, wie es aussieht, hat sie ja immer noch genug "Alternativen", warum sollte sie also das Futter fressen?

Welches Trockenfutter gibst du ihr eigentlich?
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #4
Hart bleiben auch wenn es schwer fällt.

ich hatte hier auch so ne Kandiatin ..meine Dina. Bis ich dann hart durchgegriffen haben.

Futter anbieten ..wenn nicht gefressen wird nach 5-10 minuten Futter weg und zur nächsten mahlzeit wieder anbieten.

irgendwann frisst sie dann schon :)
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #5
Hallo :D.

Die Variante mit dem Futterentzug funktioniert in den meisten Fällen, allerdings darf man dann auch keine Knabbereien oder Leckerlis verfüttern. Ein Hund fällt nicht gleich vom Fleisch, weil er zwei Tage nicht frisst, solange sie zur Zeit eine normale Figur hat.
Was bei meinem ganz gut klappt ist, einfach zur normalen Fütterungszeit einmal gar nichts hinstellen. Meiner hat so Tage, an denen er auch nicht recht fressen mag. Ich stelle dann einfach am nächsten Tag kein Frühstück hin und ein oder zwei Stunden nach der eigentlichen Fütterungszeit merke ich dann, wie er unruhig wird. Anschließend frisst er wieder zwei Wochen ohne zu murren ;).

Die andere Möglichkeit wäre, den Hund sein Futter vollständig erarbeiten zu lassen, d.h. es gibt keine Leckerlis für befolgte Kommandos, sondern nur Trockenfutter. In die Schüssel kommt gar kein Futter mehr, ihr gebt alles aus der Hand. Das kann man dann auch auf Suchspiele etc. ausweiten. Die meisten Hunde nehmen das Futter besser an, wenn sie dafür arbeiten müssen. Allerdings solltet ihr auch in dem Fall in der ersten Zeit nichts nebenraus geben.

Allgemein würde ich die Menge an Kauartikeln vielleicht etwas zurückschrauben. Vielleicht hat der Hund deshalb auch einfach keinen Hunger ;).

EDIT: Zu spät, wie so oft.^^

LG
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #6
Mischling..ja das wollte ich auch noch dazuschreiben...

ALLES weg..ich hab meiner alles weggenommen was rumlag...Ohren , Ochsenziemer usw. das sie überhaupt nichts hat wo se kauen kann .
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #7
Ich schließe mich Collie an und finde ebenfalls, dass einem Hund sein Futter auch schmecken darf. Na klar frisst er alles bevor er verhungert, aber stellt euch vor ihr müsstet euch täglich von etwas ernähren, dass ihr eigentlich gar nicht mögt und nur aus Not heraus zu euch nehmt

Nassfutter, frische Ergänzungen zu Fertigfutter (Fleisch, Milchprodukte, Ei, Öl..etc), Teilbarf oder Komplettbarf sind meiner Meinung nach in ihrer Ernährungsqualität der von ausschließlicher Trockenfutterfütterung vorzuziehen.

Da die natürliche Nahrung eines Hundes Fleisch ist, schmeckt den meisten Hunden z.B. feuchte Nahrung grundsätzlich besser ;) Außerdem ist es weit gesünder den Hund auch mit frischen Dingen zu ernähren und nicht nur trockene Astronautenkost aus der Packung zu geben, bei der alle natürlichen Nährstoffe durch erhitzen getötet.

Das einzige Argument, dass für eine ausschließliche Fütterung mit Trockenfutter steht ist, dass es sehr einfach und bequem ist für den Menschen: Tüte auf, rein in'n Napf, dank Unmengen von Konservierungsstoffen nicht mal aufs Haltbarkeitsdatum achten müssen, fertig.

So wie du die bisherige Ernährung eures Hundes beschreibst klingt das natürlich auch nicht so toll (Cesär und Leckerchen) aber was spricht dagegen jetzt ein gutes Nassfutter zu verfüttern oder (wenn es denn unbedingt Trockenfutter sein soll) den Speiseplan durch frische Sachen zu ergänzen und das Futter so auch schmackhafter zu machen?
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #8
Wenn Nassfutter so gut ist und Trockenfutter nicht,warum emphielt der Tierarzt niemals Nassfutter sondern nur Trocken? Also ich teile hier einige Meinungen ein anderes Futter aus probieren und aber auch das Futter nicht zu lange stehen zu lassen meinen lasse ich es 30 min stehen und dann kommt es bis zur nächsten Mahlzeit weg,seiddem die das wissen essen sie lieber das Futter bevor es wieder weg ist
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #9
Weil Tierärzte keine Ahnung von Ernährung haben. Entweder ist es ihnen völlig egal, was die Tierbesitzer ihren Tieren füttern, oder sie haben Verträge mit Futtermittelherstellern, und verkaufen selbst ihr "Super-Futter", das viel zu teuer ist und minderwertige Inhaltsstoffe besitzt.
Außerdem werden von diesen Firmen häufig Fortbildungen zur Ernährung gegeben [reine WERBUNG].

Deshalb ist es im Hundebereich nicht so schlau, auf Empfehlungen des Tierarztes zu hören, wenn es um Futter geht, im Katzenbereich noch weniger.
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #10
okay ist logisch soweit habe ich noch nicht gedacht meine kriegen misch aus nass und trocken zusammen habe immer Gedacht nass ist nicht so gut was ist denn für euch ein gutes Nassfutter`?
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #11
Hm. Hab bisher immer nur gehört, Nassfutter sei unnötig und nur was für Hunde mit Verdauungsproblemen oder solche, die aus Altergründen nicht mehr richtig beißen könnten...das nun von mehreren Seiten, Tierarzt und Tierheilraktikerin. Die Breikost, bei der sie nie richtig kauen müssen, sondern nur schlingen, sei auf Dauer ungesund.

Ich möchte auf jeden Fall ein Futter haben, was auch für mich als Halter "bequem" ist. Ich habe einen Fünfpersonenhaushalt, bin voll berufstätig, habe ein Pferd zu versorgen und zu reiten und habe nicht die Zeit, täglich für den Hund umständlich Mahlzeiten zu bereiten. Also im Ergebnis eben Trocken- oder Dosenfutter.

Collie, sie wurde nicht gebarft, sondern mit Speiseresten aller Art gefüttert. Da sie ein sehr schüchterner Hund ist, hält sich ihr Bettelverhalten glücklicherweise trotzdem in Grenzen.

Was die Fütterung betrifft - je mehr ich darüber lese, gerade im Internet, desto mehr bin ich verunsichert, was richtig oder falsch ist. Eine Wissenschaft wollte ich nicht daraus machen...
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #12
Nassfutter ist doch auch bequem, Dose auf und rein ;).
Nassfutter kann auch Stückchen haben oder man zermatscht es einfach nicht, dann muss der Hund auch kauen und das ist auch besser für die Zähne als Trockenfutter.

@mama201105: Für mich ist gutes Nassfutter eine reine Fleischdose, das heißt darin ist kein Zucker, kein Getreide o.ä. enthalten.

LG
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #13
Warum soll Nassfutter hinsichtlich der Zähne besser sein als Trockenfutter? 0.o
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #14
Ich denke es hält sich hier wie bei den Katzen. Trockenfutter wird auch keine Hundezähne beim vermeidlichen Kauen reinigen. Ganz einfach weuil die Meisten Brocken zu klein sind bzw die Hunde sowieso nicht/wenig Kauen also einfach zu wenige Kaubewegungen zu stande kommen als das sich da wirklich der Zahnbelag weg reibt.

Am besten hilft dagegen ein Roher Knochen zb vom Rind oder auch Rindfleisch in größeren stücken möglichst so das der Hund es nicht gleich verschlingen kan. Wer nicht will das sein Hund knochen bekommt 8wobei die Roh echt unbedenklich sind (ausser schwein) gibt einfach einen Riesenknochen (den der Hund net gleich geknackt bekommt) mit Fleisch drann dann MUSS er Kauen um das Fleisch ab zu bekommen.
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #15
@Freki:
Man muss sich das so vorstellen:
Trockenfutter ist hart, das heißt, selbst wenn der Hund es tatsächlich beißt/kaut, zerbricht es zwischen zwei Zahnspitzen.
Nassfutter zerbricht nicht, daher schiebt es sich beim Kauen an beiden darauf treffenden Zähnen bis ans Zahnfleisch nach oben und rutscht wieder nach unten, dadurch entsteht Abrieb am Zahn und damit auch von Dreck.
Du kannst das auch selbst ausprobieren, wenn du einmal in einen Keks und einmal in ein weiches Brötchen beißt. Der Keks bricht unter ein bisschen Druck zusammen, durch das Brötchen müssen sich die Zähne richtig durchbohren, bis zum Zahnfleisch ;).
Ich hoffe, ich habe es verständlich erklärt :D.

Außerdem enthält minderwertigeres Trockenfutter meist Zucker, was für die Zähne auch nicht gerade toll ist.
Von daher würde ich, wenn es zur Debatte steht, immer das Nassfutter wählen.

LG
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #16
Off-Topic
Ich finde weder Naß- noch Trockennahrung gut für die Zahnreinigung. Man sollte da schon noch Zusatzfutter holen, wie Knocken mit Fleisch, ab und an Rohes Fleisch und/oder Trockenfleisch ect.
Wenn ich ohne meine Zähne zu putzen eine Woche nur Keckse und die andere nur weiches Essen verspeisen würde, würden meine Zähne weder bei dem einen noch dem anderen gut aussehen. Aber nun ja, das menschliche Allesfressergebiss ist ja ein anderes wie das Raubtiergebiss eines Hundes. Aber da das Beispiel eben genannt wurde... Ich finde es nicht schlimm, wenn jemand seinen Hund nur Trockenfutter oder Nassfutter gibt. Ich rate aber gerne dazu, beides zu geben (Aber nicht gemischt). Zusätzlich Zahnreinigung, entweder durch Zähne putzen oder halt dieser oben genannten Sachen finde ich bei beiden arten der Fütterung nötig. Ganz anders sieht es natürlich aus, wenn man Barft ^^.
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #17
Die zusätzliche Zahnreinigung ist natürlich nötig ;).
Aber es geht ja auch um die tägliche Reinigung der Zähne und es ist nunmal nicht möglich, jeden Tag Knochen zu verfüttern.
Den alltäglichen Dreck auf den Zähnen bekommt man aber mit Nassfutter (vorausgesetzt es sind Stückchen und kein Brei) besser weg als mit Trockenfutter.
Die gröberen Verunreinigungen hat man damit einfach besser im Griff.
Zusätzlich hin und wieder ein Knochen ist natürlich nötig, um die Zähne vollständig sauber zu bekommen.
Ich wollte nur erklären, wie das gemeint war ;). Ich wollte nicht sagen, dass ein Hund mit Nassfutter immer super toll saubere Zähne hat.

LG
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #18
Ok, kam irgendwie so rüber ^^ Hätte mich aber auch bei dir gewundert, wenns so währe, sorry dass ichs so falsch verstanden habe.
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #19
Hmmm...ich danke erstmal allen für die Hinweise. Also werde ich es mal versuchen...war gestern im Zoo und Co und wurde mit diversersen Trocken- und Nassfutterproben versorgt. Nassfutter ist nicht so das Problem, ich teste mich jetzt mal durch die diversen Trockenfuttersorten, ob da was bei ist, was ihr schmeckt...

@blackdobermann: Warum kein Mischen von Nass- und Trockenfutter?
 
  • Wie den Hund an Trockenfutter gewöhnen Beitrag #20
Es geht um Nass- und Trockenfutter in einer Mahlzeit ;).
Beide haben unterschiedliche Verdauungszeiten, was den meisten Hunden auf den Magen schlägt.
Es soll Hunde geben, die das vertragen, ich würde es aber nicht darauf ankommen lassen, wozu auch? Nach Nass- und Trockenfutter zu trennen ist ja kein Problem ;).

LG
 
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