Bin neu hier und habe ein paar Fragen

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Lina Lu

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Hallo ich bin die Lina und möchte mich und unseren baldigen haarigen Zuwachs gleich mal vorstellen. :D

Also wie gesagt mein Name ist Lina und wir bekommen im Juni unsere 10 Wochen junge deutsche Schäferhündin Luna(geb. am 11.Aprill).
Wir leben in Frankreich, 45 km von Toulon (Strand) entfernt und brauchen einen Wachhund.
Wir haben noch keine Kinder und werden vielleicht auch nie welche haben. (Gesundheitlichbedingt)
:roll:Da mein Mann beruflich viel unterwegs ist (manchmal auch über wochen) und ich mich hier alleine unsicher fühle, haben wir nach langem Wunsch jetzt endlich entschlossen welche Rasse für uns die richtige ist und und haben uns für einen DSH entschieden. Dessen Vater ist 1. der europäischen Meisterschaften im Dorgen suchen und Mutter 2. bei den Europäischen Meisterschaften beim Bombemsuchen.
Viele werden jetzt denken, "uhhhh die will angeben". Ganz im Gegenteil, ich habe viel Respekt vor so intelligenten Hunden und möchte mich richtig vorbereiten um Alles richtig machen zu können.
:angel:Ich habe natürlich auch vor mit dem kleinen Fellball die Welpenschule zu besuchen und danach auch eine Ausbildung zum Wachhund mit ihm zu machen.
Da ich über Homeoffice arbeite und mir meine Arbeitszeiten selber einteilen kann, habe ich seeeeeeeeehr viel Zeit für sie. :mrgreen:
Aber dazu habe ich noch viele Fragen. :eusa_think:
Ab welchem Alter kann ich anfangen mit der Luna zu trainieren?
Welche Trainingsmethoden gibt es, die Spaß machen und nicht nur Qual sind?
Welches Futter gebt ihr und wie oft am Tag wird gefüttert?
Ab wann kann ich ihr beibringen draußen zu schlafen? (bitte jetzt nicht ausflippen, ich möchte sie nicht aussperren oder sonstiges in der Art. Sie soll aber das Haus bewachen und das geht nunmal nur von außen und sie hat obwohl sie noch nicht bei uns ist eine meeeeega Hundehütte voll isoliert, mit schützendem und wärmendem Vorraum und wenn es etwas kühler wird, hat sie eine Heizdecke, was in unseren Breitegraden nicht unbeding so oft vorkommt).
Sind 2x2Std Auslauf und Spiel und Training und sonst 130m² Garten am Tag genug oder müsste es mehr sein?
Sind Zecken und Flohhalsbänder schädlich? Was gibt es für Alternativen?
Welche Leine ist die richtige?
Muss viel Spielzeug wirklich sein oder reicht ein Ball und Kuscheltier?
Ich hätte noch so viele Fragen, aber die reichen fürs erste ;)

Eigentlich möchte ich nur, dass sie uns lieb hat und beschützt so wie wir sie.:p

Vielen Dank schon mal für eure Tipps und Tricks.
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #2
Off-Topic
Hallo Lina, wechselst du bitte dein Avatar? Der Welpe auf dem Bild ist leider zu jung. Unsere Forenregeln erlauben Welpenbilder nur mit Welpen ab 8 Wochen ;)
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #3
Tut mir leid, war keine Absicht, so weit war ich bei den Forenregeln noch nicht. :uups:
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #4
Hallo und Willkommen hier.

Ab welchem Alter kann ich anfangen mit der Luna zu trainieren?
Sobald sie da ist kannst du mir ihr in die Welpengruppe gehen und die Grundkommandos beginnen, also komm her, sitz und platz. Je nachdem, wie schnell sie lernt, geht es dann mit anspruchsvollerem Training weiter.

Welche Trainingsmethoden gibt es, die Spaß machen und nicht nur Qual sind?
Es gibt endlos viele Möglichkeiten: IPO, Obedience, Sucharbeit, DogDancing, Turnierhundesport, Agility, .... Oder bezieht sich die Frage eher auf das "wie bringe ich etwas bei"? In diesem Fall rate ich dir zu positiver Bestätigung, das heißt Loben und Belohnen für korrektes Verhalten. Außerdem braucht das Training natürlich immer Geduld und Konsequenz. Von Zwang, Gebrüll und Meideverhalten ist natürlich abzusehen ;).

Welches Futter gebt ihr und wie oft am Tag wird gefüttert?

Am artgerechtesten für einen Hund ist die Rohfütterung, dazu kann ich dir das Buch "Natural Dog Food" von Susanne Reinerth ans Herz legen. Ansonsten kann man einen Hund auch mit Nassfutterdosen (am besten reine Fleischdosen) oder Trockenfutter ernähren. Für letzteres haben wir hier eine Liste mit empfehlenswerten Sorten: .

Ab wann kann ich ihr beibringen draußen zu schlafen? (bitte jetzt nicht ausflippen, ich möchte sie nicht aussperren oder sonstiges in der Art. Sie soll aber das Haus bewachen und das geht nunmal nur von außen und sie hat obwohl sie noch nicht bei uns ist eine meeeeega Hundehütte voll isoliert, mit schützendem und wärmendem Vorraum und wenn es etwas kühler wird, hat sie eine Heizdecke, was in unseren Breitegraden nicht unbeding so oft vorkommt).
Es ist möglich, einen Hund draußen zu halten, das kommt aber sehr auf den Hund an. Nicht jeder Hund wird mit der Außenhaltung glücklich und für Erziehung und Bindung ist es sehr wichtig, dass der Hund Familienanschluss hat. Besonders über Nacht bin ich kein Fan von Außenhaltung und schließlich kann der Hund das Haus auch von innen beschützen ;). Ein Schäferhund wird sicherlich auch von innen anschlagen, sobald sich auf dem Grundstück etwas bewegt, auch - oder sogar besonders - nachts. Ich kenne genug Schäferhunde, die das tun ;).
Was ist denn, wenn sie mal krank ist und im Haus leben müsste? Wäre das für euch in Ordnung? So etwas kann immer mal vorkommen, besonders im Alter.
Dann ist es für den Hund das beste, wenn er im Haus lebt.
Ansonsten solltest du von klein auf in winzigen Schritten beginnen, sie in die Hundehütte zu bringen. Sie sollte die Hütte immer positiv, also mit Spiel oder Futter, verbinden.
Wenn sie dann mal ausgewachsen ist und richtiges Fell hat kann sie dann - wenn es unbedingt sein muss und der Garten entsprechend ausgerüstet ist - draußen leben.
Vergiss aber nicht, dass ein Hund in Außenhaltung meist mit noch wesentlich mehr Arbeit und Training verbunden ist.

Sind 2x2Std Auslauf und Spiel und Training und sonst 130m² Garten am Tag genug oder müsste es mehr sein?
Grob gesagt geht man von mindestens zwei Stunden Auslauf pro Tag aus, um den Hund ausreichend zu bewegen, aber mehr ist natürlich immer gut ;).
Solange du auch die geistige Auslastung nicht vernachlässigst ist das also völlig in Ordnung.
Beim Welpen gilt allerdings: 5 Minuten pro Lebensmonat kann man am Stück Spazieren gehen, nicht mehr.

Sind Zecken und Flohhalsbänder schädlich? Was gibt es für Alternativen?
Ich persönlich mag die Halsbänder nicht, aber schädlich sind sie auch nicht. Alternativ kann man so genannte Spot-Ons verwenden, die in den Nacken geträufelt werden, oder auf natürliche Mittel wie Kokosnussöl zurück greifen. Es kommt ganz auf das Zeckenaufkommen bei euch an.

Welche Leine ist die richtige?
Diese Frage ist kaum zu beantworten.^^ Ich würde mir eine normale Zweimeterleine, eine Schleppleine (10-15 Meter) und eine kurze Leine (ein Meter) für's Training besorgen.
Ob die nun aus Leder sind oder nicht hängt ganz von deinem Geschmack ab.
Ich habe hier nur Stoffleinen, mein Vater hatte bei seinem Hund früher eine Leine mit einer Metallkette, da sein Hund alle anderen kaputt bekommen hat (das ist aber bei einem normalen Hund nicht zu empfehlen).
Ich würde mir auch sowohl ein Geschirr als auch ein Halsband besorgen.
Was das Geschirr angeht bin ich K-9-Fan ().
Ob das Halsband nun aus Leder oder Stoff ist ist ebenfalls Geschmackssache, allerdings solltest du von den auf Hundeplätzen noch oft angepriesenen Zughalsbändern, Stachelhalsbändern und Elektroreizgeräten bitte Abstand nehmen.

Muss viel Spielzeug wirklich sein oder reicht ein Ball und Kuscheltier?
Das kommt auf den Hund an und wie du mit ihm spielen möchtest. Meiner hat viel Spielzeug zur Selbstbeschäftigung (ein Kong und ein Futterball ist für fast jeden Hund etwas tolles ;)), andere Hunde haben gar kein Spielzeug zur freien Verfügung.

Allgemein wollte ich noch fragen, ob du dir mit diesem Hund wirklich sicher bist.
Das wird vermutlich ein echtes Arbeitstier, das wirklich Leistungssport betreiben will, das ist nicht zu unterschätzen.
Auch der Schutztrieb dürfte sehr ausgeprägt sein, den musst du vermutlich gar nicht trainieren, du solltest eher daran arbeiten, den in den Griff zu bekommen.
Um ehrlich zu sein glaube ich, dass jeder "Otto-Normal-Halter" mit so einem Hund über kurz oder lang überfordert wäre - mich eingeschlossen.

Liebe Grüße
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #5
bitte jetzt nicht ausflippen, ich möchte sie nicht aussperren oder sonstiges in der Art. Sie soll aber das Haus bewachen und das geht nunmal nur von außen

Ein Schäferhund wird sicherlich auch von innen anschlagen, sobald sich auf dem Grundstück etwas bewegt, auch - oder sogar besonders - nachts. Ich kenne genug Schäferhunde, die das tun ;).

Ich persönlich fühle mich mit Hund im Haus sicherer als mit Hund im Garten/Hof.
Mein Hund (Border Collie) schlägt an, wenn jemand unserem Haus zu nahe kommt und ist generell auch nachts sehr wachsam.

Draußen würde ich sowas vielleicht nicht mitbekommen.
Unser Garten ist zudem sehr groß, da könnte es schon passieren, dass einer den Hund ablenkt,
der andere einen anderen Weg nimmt und wir dann "schutzlos" im Haus sind. :?

Außerdem ist man Hellwach, wenn der Hund, der neben einem liegt, auf einmal bellt. Wenn draußen ein Hund bellt, dann würde ich das wohl nicht mitbekommen...:roll:

Generell ist es aber bei Hunden so, dass sie gerne bei ihrem Rudel sind.
Mein Hund musste, als ich noch zuhause gewohnt habe, eine Zeit lang draußen schlafen.
Er nichtmal alleine, aber er wollte immer lieber bei seinem Rudel bleiben.

Was ich damit sagen will: Es gibt Hunde, die sich total isoliert fühlen, wenn sie draußen schlafen müssen.
Und die "leiden" dann natürlich auch auf eine bestimmte Art, weil er von seinem Rudel ausgeschlossen wird.

Das soll jetzt kein motzen sein, aber vielleicht lässt du dir das ja nochmal durch den Kopf gehen.
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #6
Hallo Mischling,
ich danke dir vielmals für deine Antwort, die hilft mir schon mal sehr.
Ja wir sind uns bei dem Hund sicher. Ich bin ein sehr aktiver Mensch und brauche selbst auch viel Bewegung.
Wir haben sehr lange hin und her überlegt und auch viele Rassen miteinander verglichen und der DHS passt einfach am besten zu uns.
Man muss auch dazu sagen, dass ich mit einem tschechoslovakischen Wolfshund aufgewachsen bin und die sind ja noch etwas komplizierter und ich vertraue dem DHS und dem Wolfshund sehr. Ich werde viel dafür tun, dass der Schutztrieb wirklich nur im tatsächlichen Notfall zum vorschein kommt.
Wir haben viele Nachbarn mit Hunden unteranderem auch DSH oder Malinois (auch Welpen) mit denen er von Anfang an Vertraut gemacht wird.
Ich hoffe, dass er dadurch weniger auf Fremde Menschen oder Hunde reagiert. Das ist ja bei den DSH sehr ausgeprägt.
Ich habe mich mit dem Charakter und der verhaltensweise des DSH ausführlich befasst und mein Vater ist Hundeführer und Ausbilder für Drogensuchhunde bei der Tschechischen Kripo. Leider wohnt er zu weit weg und hat was die Erziehung anbelangt andere Ansichten als ich.
Klar, er bildet ja keine Schoßhunde aus :roll:
Und mein Mann als Berufssoldat ist mit der Rasse auch sehr vertraut.
Mir geht es hier in erster Linie um Erfahrungen von euch.

Und klar kann Sie auch jeder Zeit ins Haus. Wie schon gesagt, ich möchte sie nicht aussperren. Mein Mann ist zwar dagegen, aber den habe ich schon ziemlich weich geklopft und wenn er das kleine Häufchen erst mal zuhause hat, wird er auch nachgeben :cool:.
Aber du sagst, von klein auf an die Hütte gewöhnen, ab welchem Alter ist es denn am sinnvollsten. Ich will ja nicht, dass er Angst hat oder so.
Weil der ist ja da erst ganz allein wenn er von Mama und Geschwistern getrennt wird. Ich denke es ist am besten wenn er sich erstmal an die neue Umgebung gewöhnen muss und wenn dass dann passt, erst damit anfangen ihn draußen an die Hütte zu gewöhnen oder ist das kontraproduktiv weil er sich dann dran gewöhn drinnen zu sein?

Was Julius K-9 betrifft, hätte mein Mann auch am liebsten die gesamte Collection :mrgreen: und wie ich ihn kenne, wird er die kaufen ohne mich zu fragen.
Aber irgendwelche Würgeleinen oder Schockhalsbänder kommen mir nicht ins Haus.:shock:

Was das Futter anbelangt habe ich auch schon viel von NDF gehört, der Halter von der Mama will ihn an royal canin Trockenfutter gewöhnen.
Soll ich dann gleich wieder umgewöhnen oder erstmal warten bis sich die Verdauung richtig eingestellt hat und erst dann umstellen?

Als Spielzeug würde ich am liebsten nur einen Ball festlegen und den Rest eher mit im Meerschwimmen und Intelligen und Suchspielen ausgleichen.
Wäre das ok?
Kokosnussöl hätte ich sogar zuhause ;)
Zecken und so gibt es bei uns eher weniger. Ich habe nur etwas Angst das sie auf einen Skorpion trifft. Ich werde versuchen ihr abzugewöhnen unter Steinen oder in dunklen Löchern zu stöbern. Hatte auch schon einen im Schuh.

Vielen lieben Dank nochmal :mrgreen:

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das soll jetzt kein motzen sein, aber vielleicht lässt du dir das ja nochmal durch den Kopf gehen.


Hallo Mieze, ich habe das auch nicht als Gemotze aufgefasst, du hasst deine Ansicht sehr nett dargestellt;)
Ich rechne eigentlich auch noch damit, dass mich jemand als Tierquäler bezeichnet. :roll:

Wie gesagt, sie darf jeder Zeit ins Haus. Und wenn ich sehen sollte, dass sie sich außen überhaupt nicht wohl fühlt, dann wird sie in meinem Büro gleich neben dem Schlafzimmer einen Schlafplatz bekommen.
Wahrscheinlich werde ich mehr draußen schlafen als sie, weil mein Mann im Schlaf Wälder abholzt :)

Aber ich möchte es dennoch versuchen sie an die Hütte zu gewöhnen. Wenn es nicht klappt, dann eben nicht.
Ich möchte einfach informiert sein für das wann und wie.
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #7
Hallo, und herzlich Willkommen im Forum ;)

Was genau interessiert dich denn am DSH ? Wenn beide Elterntiere so erfolgreich ausgebildet wurden, wirst du dir ein (reines) Arbeitstier ins Haus holen.
Mir ist irgendwie nicht klar ersichtlich, ob du dir einen Hund holst, weil dich Hunde interessieren, oder ob du eine Arlamanlage benötigst.
Was wäre, wenn der Hund absolut nicht anschlägt? Das man einen Wachhund möchte, sollte eher an letzter Stelle stehen. Wenn die Bindung zum Herrchen/Frauchen nicht stimmt, wird der Hund auch nicht anschlagen.
Was willst du denn zur geistigen/sportlichen Auslastung machen? VPG etc. ?
Dir sollte wirklich bewusst sein, dass Schäferhunde eine Menge arbeit bedeuten, besonders wenn sie aus der Leistungszucht stammen.
Und der Schutztrieb wirklich in eine positive Richtung gelenkt werden muss, denn Schlagzeilen über den bösen DSH gibt es genügend.....

LG Anna
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #8
Hallo Annaschnecke,

ich glaube da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt oder es ist falsch rübergekommen.
Wir möchten natürlich nich eine Alarmanlage, wenn das so wäre, dann würde ich mir eine einbauen lassen.
Es soll natürlich an erster Stelle ein Familienhund sein. Und er soll auch nicht jeden anfallen der ihm zu nahe kommt.
Er soll mich einfach im Notfall beschützen.
Und natürlich interessieren mich Hunde. Ich würde mir niemals einen Hund zulegen, wenn ich ihn nicht wirklich wollte.
Wie ich schon erwähnt hatte, bin ich mit Hunden aufgewachsen und ich liebe sie.
Ich bin mit demCharakter eines DSH vertraut und schetze die Hunde sehr.
Und mir ist auch bekannt, dass die Rasse sehr viel Beschäftigung braucht und damit habe ich überhaupt kein Problem.
Ich werde jede freie Minute dafür nutzen sie zu beschäftigen.
Was die geistige bzw. sportliche Auslaustung betrifft bin ich ja noch dabei das richtige zu finden.
Joggen alleine reicht nicht. Wir werden auf jeden Fall mindestens alle zwei Tage an den Strand gehen und im hinteren Garten 9,5x5 m wird ein kleiner Parkur aufgebaut. Aber wie gesagt, ich bin noch am Sammeln von Ideen.
Aber in der Hundeschule werde ich jeden Lehrgang mitmachen den ich bekommen kann.
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #9
Und klar kann Sie auch jeder Zeit ins Haus. Wie schon gesagt, ich möchte sie nicht aussperren. Mein Mann ist zwar dagegen, aber den habe ich schon ziemlich weich geklopft und wenn er das kleine Häufchen erst mal zuhause hat, wird er auch nachgeben
:cool:
.
Aber du sagst, von klein auf an die Hütte gewöhnen, ab welchem Alter ist es denn am sinnvollsten. Ich will ja nicht, dass er Angst hat oder so.
Weil der ist ja da erst ganz allein wenn er von Mama und Geschwistern getrennt wird. Ich denke es ist am besten wenn er sich erstmal an die neue Umgebung gewöhnen muss und wenn dass dann passt, erst damit anfangen ihn draußen an die Hütte zu gewöhnen oder ist das kontraproduktiv weil er sich dann dran gewöhn drinnen zu sein?
Ach du möchtest ihr immer Zugang zum Haus gewähren? Das wäre natürlich super, wenn sie immer wählen kann ob drinnen oder draußen.
Mit "von klein auf" meinte ich, dass die Hütte eben im Garten steht und sie sie sich in Ruhe anschauen kann, du mal mit ihr hinein gehst, ein paar Leckerlis rein wirfst usw..
Aber was machst du denn, wenn sie draußen total unglücklich ist? Nicht jeder Hund ist dafür geschaffen, draußen zu leben.

LG
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #10
Ach du möchtest ihr immer Zugang zum Haus gewähren? Das wäre natürlich super, wenn sie immer wählen kann ob drinnen oder draußen.
Mit "von klein auf" meinte ich, dass die Hütte eben im Garten steht und sie sie sich in Ruhe anschauen kann, du mal mit ihr hinein gehst, ein paar Leckerlis rein wirfst usw..
Aber was machst du denn, wenn sie draußen total unglücklich ist? Nicht jeder Hund ist dafür geschaffen, draußen zu leben.

LG

Ja sie kann jeder Zeit rein und raus. Außer wir sind kurz nicht da, dann sollte sie schon in der Hütte bleiben und die Haustür ist zu.
Aber sonst kann sie hin wo hin sie möchte.
Und wenn sie partout nicht draußen bleiben will, dann nehme ich das so hin. Wie hier schon alle sagten, sie kann auch von innen aufpassen. ;)
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #11
also für mich hört sich das traumhaft an!
von so einer leistungszucht würde ich eher abraten, aber du scheinst dir echt gedanken gemacht zu haben!

mit dem draußen leben... das ist nicht so schlimm wenn man wirklich viel mit dem hund macht, meine meinung!
Natürlich musst du aufpassen, dass du keine kampfmaschine bekommst!
ich persönlich bin auch kein freund davon, den hund als schutzhundauszubilden und schutzdienst mit ihm zu machen, da hätte ich zuviel angst, dass er das von alleine anwendet an leuten die ich vielleicht mag! oder an kindern, man steckt ja nicht drin!
Mein schäfimix, der bald aus dem tierheim zu uns kommt wird auch draußen leben... es sei denn es ist irre kalt dann darf er in die veranda! ins haus geht leider bei mir nicht :? habe 2 katzen aus dem tierheim die recht schreckhaft sind und noch nie in ihrem leben einen hund gesehen haben!

Ich finde die Lösungen gut... wenn er ins haus will darf er wenn nciht denn nicht...aber pass bloß auf, das du mit ihm auch als welpe konsequent bist, denn stell dir vor der welpe macht alles das was er jetzt darf auch als großer hund... das wird dann nicht lustig!
welche farbe hat er denn? ist es überhaupt ein er??? :D

beim schäferhund dieser art ist es sicher noch wichtiger als bei anderen "normalo" hunden alles richtig zu machen... und sich keine fehler zu erlauben, denn dann bekommt man angst vorm eigenen hund! aber so wie du das alles schilderst hört sich das für mich gut an! und jeder hund schlägt an, wenn was nicht okay ist.. außer... ein beagle oder labrador, die würden dem einbrecher auch noch beim raustragen der möbel helfen :-D
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #12
Hallo oofranzeroo,

eine Schutzhundausbilduldung in dem Sinne wird "Sie" nicht bekommen. Mir ist die mit zu viel Gewalt verbunden.
Aber er wird eine Ausbildung bekommen, so das er mit anderen Menschen und Hunden in Kontakt ist und weiss, dass sie mir nichts tun, solange nicht über meinen Zaun klettern und versuchen ein Schloss aufzubrechen oder mich Schlagen.
Und er wird schon konsequent beigebracht was er nicht darf und zwar mit dem was er darf.
Wenn er anfängt an Schuhen zu kauen, dann wird er mit dem abgelenkt auf dem er rumkauen darf und dafür belohnt.
Und dann hoffe ich, dass die Methode funktioniert :clap:
Ich werde auch das Wort "Nein" so gut es geht vermeiden. Das soll Hunde angeblich verwirren.
Und ich bin davon überzeugt, dass Hunde nur dann Kampfmachinen sind, wenn man sie dazu macht.
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #13
Ich werde auch das Wort "Nein" so gut es geht vermeiden. Das soll Hunde angeblich verwirren.
Wie kommst du denn darauf?
Meine Hunde kannten alle das Wort "Nein" und verwirrt war keiner davon, trotzig und uneinsichtig in manchen Lebensphasen vielleicht schon, aber nicht verwirrt ;).

Du könntest eine Wachhundeprüfung anstreben, da geht es primär um das Beschützen und verteidigen von Grundstücken oder Gegenständen.
Die Schutzhundeausbildung ist nicht für jeden was, aber es geht dabei ja nicht nur um den Schutzdienst, sondern auch um die Fährtenarbeit und den Grundgehorsam und das kannst du auf jeden Fall üben.
In jeder Hundeschule gibt es schwarze Schafe, die gerne mit Gewalt erziehen, da musst du einfach hart bleiben und deinen Weg durchsetzen, ob es denen passt oder nicht.

Was du gesundheitlich noch beachten solltest: Es empfiehlt sich immer, größere Hunde mit 15 bis 18 Monaten auf HD/ED röntgen zu lassen, nur zur Sicherheit.
Dann weißt du auch, ob du beim Hundesport bestimmte Dinge vermeiden solltest.
Grundsätzlich ist es aber sowieso so, dass der Hund sich den Sport aussucht. Auch ein Schäferhund muss nicht unbedingt für den Schutzdienst geschaffen sein ;).
Vielleicht wäre auch eine Rettungshundestaffel was für euch?

LG
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #14
Halli Hallo Mischling,

Ich habe das mit dem Nein in einem Hundebuch gelesen. Sicherlich wird es sich nicht ganz vermeiden lassen.
Ich möchte einfach versuchen auf spielerische Art und Weise mit ihm zu trainieren.

Ich habe mir das mit der geistigen und körperlichen Auslastung nochmal genau im Internet angeschaut und mein Mann sind zu dem Entschluss gekommen, dass Luna erstmal die BGH Ausbildung erhält in Verbindung mit Agility.
Wenn sie größer ist werde ich anfangen mit Radeln und Joggen, sofern HD/ED ausgeschlossen ist. Die Eltern haben es zwar beide nicht, aber man weiss nie.
Und wenn er sich nach der BGH Ausbildung dafür eignet, werden wir eine Schutzdienstausbildung in Erwägung ziehen, aber abgeschwächt.
Ich Möchte nicht, dass er in irgendwelche Handschuhe beisst oder geschlagen wird. Ich will "keinen" Kampfhund.
Das Ausbellen finde ich in Ordnung. Aber nur bei Gefahr und da auch nur zur Einschüchterung. Ich will nicht dass er beisst.

Mein erster Hund Bora (tschechoslovakischer Wolfshund) wurde von meinem Vater vor dem sicheren Tod gerettet.
Sie sollte zur Drogensuchhündin ausgebildet werden, aber war dafür nicht geeignet, weil ihre Aufmerksamkeitsspanne zu kurz war.
Solche Hunde wie sie, wurden in der ehemaligen Tschechoslovakei einfach erschossen.
Mein Vater hat sie stattdessen mit nachhause genommen und sie trainiert. Sie war ein toller Hund, sie war sehr verspielt, trotzdem sehr wachsam und sie kannte ihre Grenzen. Sie sie hat bei Fremden gebelt und die Zähne gezeigt wenn sie am Tor gezurrt haben, aber sie hat NIE jemanden gebissen.
Sie war ein wirklich toller Hund. Und ich bin sicher, dass ich das mit der Hilfe von euch ,meinem Dad (wenn auch nur mit großer Entfernung), konsequenter Haltung und viel Geduld auch hinbekomme.
Kein Hund kann alles und dass soll er auch nicht.
Ich will keinen Dressurpudel oder Bettvorleger, sondern einen treuen Gefährten und einen glücklichen Hund.
Der uns beschützt weil er es möchte und nicht weil er es muss.
Eine Rettungshundausbildung wir in unserer Nähe leider nicht Angeboten. Ich müsste mit der Luna eine 3/4std fahren und ich denke nicht, dass ihr das bei der Hitze hier so gut gefällt.
Übrigens hat sie auch nen eigenen Pool (Kinderplantschbecken) im Schatten, weil unserer mit Chlor ist und ich mir nicht sicher bin ob auch nur sehr geringe Mengen Chlor auf dauer schädlich sind.


LG
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #15
Off-Topic
Wofür steht denn BGH?? :uups:

Das hört sich doch nach einem guten Plan an bisher :D.

Das mit dem Planschbecken ist eine gute Idee. Ich hätte auch Angst, dass mein Hund aus dem Pool trinken und sich damit vergiften würde :roll:.
Für Fell und Haut ist das Chlor aber sicherlich auch nicht gut, da hast du recht.

LG
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #16
Sorry das sollte eigentlich BH heissen, was bei Frauen aber auch zur Verwirrung fürhren könnte :040:

Das soll Begleithund heissen. Schau mal hier: ;)

Falls ich den Link nicht posten darf, dann bitte Info an mich.

 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #17
Was die BH ist weiß ich wieder, den Bundesgerichtshof hatte ich einfach mal ausgeschlossen und mehr fällt mir zu der Abkürzung gerade auch nicht ein :mrgreen:.
Der Link ist von Wikipedia, das passt schon ;).
Die BH finde ich zum Einstieg immer super, da hat man den Grundgehorsam drin und arbeitet schon mal an der Konzentration.
Was ich aber auch immer ganz toll fand war der Teamtest. Das Schema ist fast dasselbe, nur mit einem größeren Stadtteil. Die Prüfung wird nicht ganz so streng gewertet und ist super für Einsteiger, um ein paar Erfahrungen zu sammeln und die erste Nervosität zu überwinden.
Dazu kann ich dir gerne noch etwas mehr erzählen (vielleicht besser per PN?), habe mit meinem ersten Hund drei Jahre in Folge den Jugendverbandsmeister beim Teamtest geholt :D.

Was ich zum Training allgemein noch sagen wollte, nur der Vollständigkeit halber: Ich finde es sehr wichtig, die Einheiten immer recht kurz zu halten und dafür lieber öfter zu üben. Auch sollte die Übung immer mit etwas positivem enden, d.h. wenn der Hund gerade super das Sitz aus der Bewegung gemacht hat beende ich die Übung, egal ob ich noch weiter machen möchte oder nicht, damit der Hund sozusagen mit einem guten Gefühl aufhört.
Ich sage das deshalb, weil manche Ausbilder immer noch dazu neigen zu sagen "der hat nen guten Tag, jetzt machen wir noch ne halbe Stunde" oder "auch nach einer Stunde üben bei 40° im Schatten muss der sich noch konzentrieren können". Nein, das muss er meiner Meinung nach nicht ;). Bis zu einem gewissen Maß ist das in Ordnung, mein Hund muss zum Beispiel auch in jeder Situation abrufbar sein, egal ob es warm ist oder nicht, aber ein bisschen Rücksicht kann man schon nehmen, wenn man intensiv trainiert, was durchaus auch anstregend ist.
Normaler Weise beginnt man mit fünfminütigen Trainingseinheiten, weil der Hund sich einfach nicht länger am Stück voll konzentrieren kann. Bei meinen hat das bisher immer sehr gut geklappt.

LG
 
  • Bin neu hier und habe ein paar Fragen Beitrag #18
Nein den Bundesgerichtshof werde ich nicht in Anspruch nehmen.:mrgreen:

Ich gebe dir vollkommen Recht. Ich will sie ja nicht überfordern. Als erster Stelle steht die Sozialisierung. Wenn sie mich kennt, dann wird sie sofort mit allen Nachbarn und ihren Wuschel bekannt gemacht.
Sie soll erstmal alles erkunden und beschnuppern und wenn sie dann keine Berührungsängste hat, werd ich sie erstmal stubenrein machen und in fünf bis zehn minütigen Einheiten vier mal am Tag anfangen ihr die Grundlagen beizubringen (sitz,bei Fuß etc.).

Ich sage immer, man soll aufhören wenn es am schönsten ist, dann freut man sich aufs weiter machen.
Natürlich aber nicht abrupt, damit sie nicht denkt, dass ich sie bestrafen möchte.:roll:

Du kannst mir gerne eine PN schreiben, würde mich freuen. Das mit dem Teamtest hört sich auch sehr gut an, da ich sowieso kein großer Fan von Tests bin, die zu streng gewertet werden.
 
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Für weitere Antworten geschlossen.
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