Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch

Diskutiere Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch im Katzen Gesundheit Forum im Bereich Katzen Forum; Also Meine Ruby und ich waren heute das erste mal beim Tierarzt (Es gibt leider nur einen der gut von mir erreichbar ist... die anderen müsste...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #1
Karlü

Karlü

Beiträge
4.089
Reaktionspunkte
0
Also

Meine Ruby und ich waren heute das erste mal beim Tierarzt
(Es gibt leider nur einen der gut von mir erreichbar ist... die anderen müsste ich mit dem bus versuchen zu erreichen)
Auf jeden Fall wollte ich die Kleine mal eben vorstellen und ich hatte Verdacht auf eine Bindehautentzündung
Hat sich bestätigt dafür gibts ne Salbe
Soweit so gut

Die Tierärztin hat gesagt das Katzen alle 3 Wochen rollig werden?
Das wär dann ja wie beim Menschen
Wir haben jetzt einen Termin für die Kastra gemacht aber sie würde auch kastrieren wenn sie rollig ist :eusa_think:
Habe nun aber schon öfter gelesen das das nicht gut ist
Im Allgemeinen muss ich sie auch sehr lange da lassen?
Von morgens 9 bis spät Nachmittag
Kann ich auf der einen Seite verstehen damit sie sich ausschläft
Auf der anderen Seite war ich bei der Kastra von Tyson mit dabei und durfte ihn danach mitnehmen (wir haben noch etwas gewartet bis er wieder wach wurde)

Zudem hat sie gesagt ich MUSS die Katze im März wieder impfen lassen
Ich persönlich finde es übertrieben Hauskatzen jedes Jahr zu impfen und sehe nur Geldmache
Aber wie oft müssen Katzen geimpft werden?
Mein alter Tierarzt hat gesagt das das übertrieben sei und auch die Tierärztin zu der ich mit Tyson gewechselt war hat nie ein Wort darüber verloren das es nun mal wieder notwendig war

Zudem wurde sie durch das Tieherim entwurmt
Und die Tierärztin meinte das ich sie alle halbe Jahr wieder entwurmen MUSS?
Ich muss zugeben, Tyson wurde in seinem katzenleben nur 2 mal entwurmt :uups:
Wie oft muss man Hauskatzen entwurmen?
Als ich dann wohl etwas barsch geantwortet habe das wir uns dann nochmal melden kam die Gehilfin mir hinterher und meinte dann total schnippisch das es auch bei Hauskatzen alle halbe Jahr gemacht werden MUSS

Naja da ich die Tierärztin so nicht kenne und heute das erste Mal da war
Leg ich glaub ich erstmal mehr Wert auf eure Meinung
Sie kommt mir nicht so toll vor
Aber vielleicht täusche ich mich auch in der guten Frau..
Was haltet ihr davon?

Was ich auch noch ganz schlimm fand das ich meine Katze nicht anfassen durfte während der Behandlung
Weder festhalten noch streicheln, noch aus dem käfig rauslocken
Ich wurde also behandelt wie ein dummes, junges Mädchen ohne keinerlei Erfahrung
Nachdem ich dann sagte das ich seit 5 Jahren auch einen fetten Kater zuhause habe als sie mir das Buch 'Eine Katze zieht ein' gegeben hat war ihr das glaub ich ziemlich peinlich
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #2
Hallp Karlü,

hm, wie oft Katzen rollig werden, weiß ich nicht (also ob das so vom Zyklus her wie bei uns Menschen ist), aber Wikipedia schreibt:

"Jahreszyklus

Katzen sind saisonal polyöstrisch, das heißt es treten mehrere Sexualzyklen und damit Rolligkeiten pro Jahr auf, mit einer Ruhephase von Oktober bis Dezember. Bei Tageslichtlängen unter 14 Stunden verlängert sich die Zykluspause (), unter 8 Stunden fallen Katzen in die Geschlechtsruhe (Anöstrie). Wohnungskatzen können unter Kunstlichteinfluss aber das ganze Jahr über rollig werden.
Die Dauer eines Sexualzyklus hängt davon ab, ob die Katze gedeckt wird, also ein Follikelsprung erfolgt. Wird eine Katze während der Rolligkeit nicht gedeckt, folgt die nächste Rolligkeit bereits im Mittel nach 9 Tagen, eventuell kann es sogar zu einer Dauerrolligkeit kommen. Hierbei kommt es nicht zu dem klassischen Ablauf des Sexualzyklus mit Met- und Diöstrus, sondern zu einer als Postöstrus bezeichneten Phase. Erfolgt der Follikelsprung, aber keine Empfängnis, so tritt die nächste Rolligkeit nach im Mittel 39 Tagen ein. Nach einer Trächtigkeit kann bereits ein bis zwei Wochen nach der Geburt die nächste Rolligkeit eintreten."
Quelle:

Ich hatte mich damals auch informiert, als meine rollig wurde, ob ich das auch während der Rolligkeit machen kann, die TK hat mir gesagt, man kann das machen, aber da die Katze ja während der Rolligkeit erweiterte Blutgefäße hat, ist die Gefahr, dass sie bei der OP vermehrt bluten, halt größer... und das macht auch nicht jeder TA und ich hab mich dann auch entschieden, die eine Rolligkeit abzuwarten, sind ja "nur" 7-10 Tage (wobei die ja seeeeehr nervenaufreibend sein können ;)). Meine war nach der Kastra auch den ganzen Tag bei TA, ich hab sie um 7:30 'Uhr vor der Arbeit hingebracht und um 17 Uhr nach der Arbeit abgeholt... mir war halt wichtig, dass sie unter Beobachtung ist, solange ich nicht zu Hause bin, aber am nächsten Tag war eh alles so, als wäre nie was gewesen "OP?? Ich?! Neeee!" ;)

Also impfen lassen würde ich meine Katzen, egal ob Wohnung oder draußen auf jeden Fall ein Mal im Jahr, einfach dieses Katzenschnupfen und das ganze Zeug auffrischen lassen... ne Wurmkur würd ich bei Wohnungskatzen wenn überhaupt ein Mal im Jahr oder nur bei Befall machen, bei Wohnungskatzen kann man ja den Stuhl gut kontrollieren und bei Befall gleich einschreiten, bei Freigängern wirds da schwieriger (meine macht ihr Geschäft nur noch draußen) und da die mind. 1 Maus pro Woche anschleppt und frisst, entwurm ich halt "vorbeugend" alle 3 Monate, aber im Winter mach ich das zum Beispiel nur ein Mal (im Oktober/November das letzte Mal), da bringt sie ja eh kaum Mäuse mit heim...

Naja, was ich an sich zur TA sagen kann, ich finds halt sehr seltsam, dass du deine Katzen nicht anfassen darfst... ich heb meine immer beim TA, außer die windet sich so extrem, dass ich dann auch nicht mehr weiß, wie am besten heben und dann kommt die Helferin, die hat halt den Spezial-Griff drauf ;) aber an sich, ich darf immer streicheln und heben und so... ob du weiterhin dahin willst, musst du entscheiden, aber wenn ich mich blöd behandelt gefühlt hätte beim TA, würd ich sicher wechseln...

LG
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #3
Kastration während der Rolligkeit würde ich nicht provozieren, wenn es nicht sein muss. Durch die verstärkte Durchblutung besteht ein größeres Risiko für Blutungen während der OP. Und ja: Ich würde sie absolut in der Praxis aufwachen lassen, weil ich kein noch schlafendes Tier mit nach Hause nehmen wollen würde. Was würde einem das bringen, wenn irgendwas nicht normal verläuft? Man müsste mit einem völlig desorientierten Tier zurück zum Arzt. Bei uns lief es genauso, wie von deiner TÄ vorgeschlagen. Wir sind vormittags hin, nachmittags nach Hause und ich hätte es nicht anders haben wollen. ;)

Impfen: Das muss jeder mit sich ausmachen, nachdem er sich mit dem Thema befasst hat.
Ich habe mich für Grundimmunisierung und Auffrischung im ersten Jahr entschieden. Danach nur noch alle drei Jahre.
Dass ein Tierarzt die jährliche Impfung empfiehlt, ist normal. Es lassen sich genug Kunden bereitwillig überreden...

Alle sechs Monate zu entwurmen halte ich bei einem Stubentiger für ausgemachten Blödsinn. Unsere Mädels wurden lediglich als Kitten entwurmt, danach nie mehr und ich sehe keinen Grund dazu. Das einzige Risiko, das besteht, beläuft sich darauf, dass man an den Schuhen etwas einschleppt und das ist mir zu wenig für solche Maßnahmen. Entwurmt wird lediglich, wenn sich ein Verdacht via Kotprobe (die kann man natürlich auch "so" mal untersuchen lassen, wenn man sicher sein möchte) bestätigen sollte, ansonsten wüsste ich nicht, warum man seinem Tier jedes halbe Jahr die volle Dröhnung Chemie verpassen sollte. In solchen Dingen muss man hart bleiben und darf sich nicht bequatschen lassen. Auch ein Tierarzt ist ein Dienstleister. Nie vergessen: Man kann nicht prophylaktisch entwurmen! Wenn sie keine Würmer haben, ist auch nichts zum Abtöten da und die Wirkung ist nicht vorbeugend. Wenn eine Katze sich zwei Wochen nach einer Entwurmung (ohne Befall) Würmer einfängt, war die vorherige Behandlung sinn- und nutzlos.

Abschließend möchte ich sagen: Wenn du dich in der Praxis nicht in guten Händen fühlst, suche dir eine andere, auch wenn das eventuell eine unbequeme Anfahrt bedeutet. Vielleicht hattet ihr nur einen schlechten Start, aber so einen TA würde ich maximal zweimal besuchen, um das herauszufinden. Überleg' mal, wie es dir dort in einem Notfall gehen wird, wenn dir schon bei einer normalen Behandlung derart unwohl war. Das bringt nichts... Sobald irgendwas nicht richtig läuft, wird automatisch dein Misstrauen und die Antipathie ins Spiel kommen. Das ist keine gesunde Basis für eine gute Beziehung von Arzt und Halter.
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #4
Katzen werden schon öfters im Jahr rollig, aber nicht alle drei Wochen, habe keine eigenen Erfahrungen damit, meine Katze wurde mit 5 1/2 Monaten bereits kastriert. Kätzinnen kann man durchaus auch kastrieren wenn sie rollig sind. Es gibt ja auch Katzen die still rollen oder dauerrollig sind und da wird dann auch während der Rolligkeit kastriert. Meine TÄ sagt eher eine Katze als eine Hündin, die kastriert sie ungern während der Läufigkeit und wenn man bei der Katze den Termin plant und es nicht dringend ist, würde sie die Rolligkeit dann auch vermeiden, aber wie gesagt es ist bei Katzen normalerweise kein Problem es währenddessen zu machen.

Meine Katzen sind immer von früh morgens bis zum späten Nachmittag zur Kastration dort geblieben, weil sie gerne wartet bis die ganz wach sind und falls doch mal Narkoseunverträglichkeiten auftreten, hat sie halt gerne selbst unter Aufsicht und dass ist mir auch wesentlich lieber so, da sind wir auf der richtigen Seite, wenn doch mal was sein sollte. Ich würde durchdrehen, wenn die sich dann daheim wegen der Narkose übergeben oder sonst was ist, war aber bei keiner meiner dreien der Fall, aber trotzdem würde ich immer wieder so machen, so sind sie unter tierärztlicher Aufsicht und ich beruhigter.

Freigänger sollten schon regelmässig entwurmt werden, vorallem weil bei ihnen ja auch immer schwer eine Kotprobe zu bekommen ist. Meine Wohnungskatzen da sammel ich 1-2 mal im Jahr eine Kotprobe (von 3 Tagen) oder bei Verdacht und wenn da nichts ist, werden die auch nicht entwurmt.

Geimpft ist bei meinen die Grundimmunisierung inkl. der 1. und 2. darauf folgenden Jahresimpfung und dann werden sie nur noch alle 2-3 Jahre geimpft, so der Plan zumindestens, habe ich auch mit meiner TÄ so besprochen. Sie hat empfohlen sie die ersten 2 Jahre schon jährlich zu impfen und bei ihr weiß ich, dass es nicht wegen dem Geld ist. Sie werden als Wohnungskatzen auch nur gegen Katzenseuche und -schnupfen geimpft. Wie dass mit den Impfungen und Impfabständen bei Freigängern ist, weiß ich nicht genau, ich meine Tollwut ist nur alle 3 Jahre, aber ich würde bei Freigängern schon darauf achten den Impfschutz aufrecht zu erhalten, da ist die Ansteckungsgefahr halt wesentlich größer.

Ich habe zum Glück eine sehr kompetente und freundliche TÄ und natürlich bin ich bei der Behandlung an der Seite meiner Tiere und ich halte sie meistens auch selbst, geht auch gar nicht anders, weil impfen und alles andere, wo sie nicht in die Praxis müssen, wird bei mir beim Hausbesuch gemacht und da ist keine Assistentin dabei.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #5
Ich muss mit meiner, die ist Freigängerin, jedes Jahr zum Impfen und da ist auch Tollwut dabei, hab mal nen Link von ner Tierklinik angefügt, wie das empfehlen:



Hört sich ganz vernünftig an und so kenn ich das auch von unseren bisherigen Katzen ;)
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #6
Ja bei Freigängern denke ich auch das es da notwenidger ist
Aber ich hab ja Stubentiger ;)

Ich werd mal gucken
Ich werde sie da noch kastrieren lassen
(wenn sie in dem zeitraum rollig wird, wird verschoben ganz einfach)
Und danach sehen wir mal weiter
Vielleicht muss ich hier ja erstmal alle Tierärzte durchtesten :roll:
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #7
Meiner war nach der Kastration auch bis nachmittags beim Arzt, das hat aber nichts extra gekostet sondern er wollte noch beobachten, wie er sich verhält, wenn er aufwacht.

Das mit dem Impfen alle 2-3 Jahre mache ich ebenso, meiner ist auch eine Hauskatze und der Impfplan ist so mit dem TA abgesprochen. Nachimpfen sollte man aber in jedem Fall weil du ja auch die Krankheiten an den Schuhen reintragen kannst.
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #8
Impfen: Das muss jeder mit sich ausmachen, nachdem er sich mit dem Thema befasst hat.
Ich habe mich für Grundimmunisierung und Auffrischung im ersten Jahr entschieden. Danach nur noch alle drei Jahre.
Dass ein Tierarzt die jährliche Impfung empfiehlt, ist normal. Es lassen sich genug Kunden bereitwillig überreden...
Ich handhabe es genauso. Darüber wurden hier auch schon einige Diskussionen geführt. Wenn Ruby nun also die Erst-Impfung gekriegt hat, würde ich schon in einem Jahr noch mal auffrischen lassen und danach kannst du dir dann überlegen, wie du das weiter handhaben möchtest.
Die Diskussionen beim TA sind dabei nicht angenehm, aber es ist MEIN Tier und das entscheide ganz allein ich, sonst keiner.

Zum Entwurmen schließe ich mich Mina auch an: vor den Erstimpfungen wurde hier entwurmt und Rambo und Baghira, die ja ab und zu mal raus konnten, wurden vor dem Umzug einmal entwurmt. Unsere Neuzugänge hatten im TH noch eine Wurmkur bekommen. Das war´s dann aber auch.

Bzgl. deines Gesamteindrucks: ich habe ja jetzt den TA gewechselt (aufgrund Entfernung, die TK ist halt eine halbe Stunde je An- und Abfahrt, jetzt brauchen wir pro Fahrt bloß noch 5 Minuten) und bin da absolut begeistert. Wir werden immer mit eingebunden, er hat bei jeder Katze gefragt wie die so drauf ist und dann wurde auch keine TAH dazu geholt, weil sie ja alle recht pflegeleicht sind. Wir dürfen halten, streicheln, gut zureden und letzte Woche durfte ich beim Blut abnehmen auch mit am Kopfende sitzen und Baghira ganz viel erzählen (und die kleinen Ampullen mit dem Blut zuschrauben - nachdem man mich gefragt hat, ob ich Blut sehen könnte natürlich :roll:). Er hat mir bei Baghira auch gezeigt, wo man am Sprunggelenk die Sehnen auf Spannung fühlen kann und hat mir am Freitag wirklich jedes Röntgenbild im Detail erklärt. Und zwar verständlich, ohne ganz viel Fachchinesisch. Da fühle ich mich tatsächlich gut aufgehoben und vertraue ihm nun auch; so sollte das auch sein, wen ich jemand anderem einen meiner Lieblinge anvertraue.
Schau es dir also vielleicht noch einmal an und überlege dir dann wirklich gut, ob du da noch mal hin möchtest. Ich wäre an deiner Stelle auch sehr skeptisch, so wie du es hier beschreibst.
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #9
Also ich war damals bei 5 Tierärzten wegen meiner Meerschweinchen bis ich endlich eine kompetente TÄ gefunden habe und die ist zwar leider in einem ganz anderen Stadtteil, aber der Weg ist es mir wert. Zum Glück ist sie auch bei Katzen sehr kompetent, hält auch beide Tiere selbst also Meerschweinchen und Katzen und inzwischen macht sie ja meistens Hausbesuche bei mir. Ich habe kein Auto und bei 3 Katzen und 7 Meerschweinchen, weiß gar nicht wie ich die transportieren sollte und dann haben auch die Tiere nicht immer den Stress beim Transport.

Dabei hätte ich eine Fachtierpraxis keine 10 Min. zu Fuß von mir, aber der ist mir so unsympathisch und auch noch teuer und hat von Meerschweinchen leider keine Ahnung. Mit einer Katze war ich noch nie bei ihm, da kannte ich inzwischen schon meine jetzige TÄ.

Klar ist am wichtigsten die Kompetenz eines TA, aber fast genauso wichtig ist die Vertrauensbasis und dass man sich dort gut aufgehoben fühlt.
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #10
Klar ist am wichtigsten die Kompetenz eines TA, aber fast genauso wichtig ist die Vertrauensbasis und dass man sich dort gut aufgehoben fühlt.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir bei der Kompetenz Zweifel kommen, wenn dort geraten wird, Wohnungskatzen alle 6 Monate eine chemische Keule in Form einer Wurmkur zu verabreichen, einfach bloß mit der Begründung "das muss so" :eusa_eh:
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #11
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir bei der Kompetenz Zweifel kommen, wenn dort geraten wird, Wohnungskatzen alle 6 Monate eine chemische Keule in Form einer Wurmkur zu verabreichen, einfach bloß mit der Begründung "das muss so" :eusa_eh:

Ist auch eine allgemeine Aussage und bezog sich nicht auf die TÄ bei der die TE war.
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #12
Vielleicht muss ich hier ja erstmal alle Tierärzte durchtesten :roll:

Oder dich einfach mal umhören, ob irgendwer im Bekanntenkreis oder so dir jemanden empfehlen kann. Vielleicht kommt ja irgendwer hier im Forum zuuuufällig aus deiner Nähe... :eusa_whistle:
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #13
Also wenn eine katze aller drei Wochen rollig wird, ist man schon ziemlich nah an einer Dauerrolligkeit, wenn sie nicht gar schon da ist.


Zum Impfen hab ich einiges gelesen, hab mich daher dazu entschieden, nur aller drei Jahre zu impfen. Tollwut soll nur aller drei Jahre nachgeimpft werden, wobei ich das bei Wohnungskatzen komplett weglassen würd.

Was die Wurmkur betrifft, kann ich den andern nur zustimmen. Bei Wohnungskatze einfach mal pauschal zu entwurmen, halte ich für mehr als Fragwürdig.


Ganz ehrlich, so wie du die Situation schilderst, würd ich mich wohl an deiner Stelle auf die Suche nach einer anderen Tierarztpraxis machen. Wenn ein TA dermaßen auf alles pocht, was angeblich gemacht werden muss, dann bekomm ich das Gefühl, dass es nur ums Geld geht, Ich würd mich da sicherlich nicht wohl fühlen

Es braucht eben auch seine Zeit, bis man einen guten TA findet. Ich hab alle TÄ bei mir in der Gegend durch und bin auch mit meinem aktuellen TÄ nicht 100%ig zufrieden. Die nächste Tierklinik ist leider auch nicht das Wahre.

Allerdings muss man dann eben auch sehen, woran das liegt und wo man die Prioritäten setzt. Mein TA muss von z.b, Katzenernährung nicht zwingend etwas wissen. Da weiß ich genug und lass mich sowieso nicht bequatschen.
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #14
Es war nicht direkt die Ärztin die darauf gepocht hat
Sie hat es nur einmal erwähnt und als ich sagte das muss nicht war sie ruhig
Die Helferin ist hinterher und hat mir das nochmal in ner ätzenden weise gesagt
(Vielleicht war sie auch noch in der Ausbildung, aber alles andere als nett -.-)

Jaaa Substantia
Wenn du schon solche Andeutungen machst~
Wo gehts du denn hin? :D
Kannst du mir auch gerne per PN schicken :D
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #15
Bei dir scheint sich dieselbe Frage zu stellen wie bei mir... Bin ich bereit, mit meinem TA über jeden Furz der allgemeinen Vorsorge zu streiten?
Hattest du denn den Eindruck, dass die TÄ dann auch nachgibt, wenn du etwas anders haben möchtest als sie?

Die Entwurmung kannst du dir ganz sparen. Bei unseren Katzen (Freigänger wohl gemerkt) gab es in 19 Jahren keinen einzigen Wurmbefall. Ich würde also wagen zu behaupten, dass die Wahrscheinlichkeit bei einer Wohnungskatze eher gering ist.^^ Bemerkst du etwas auffälliges gibst du einfach eine Kotprobe ab, ist bei einem Stubentiger ja nicht so schwer ;).
Der Helferin würde ich das nächste mal einfach sagen, dass sie das nichts angeht und ihr das gerne zu dritt mit ihrer Chefin erörtern könnt.

Auch das Impfen würde ich nicht jährlich machen lassen - meine persönliche Meinung. Selbst bei Freigänger reicht eine Impfung alle zwei Jahre inzwischen gut aus.

Was das Festhalten betrifft:
Ich halte meine Tiere immer selbst. Bei manchen Dingen braucht man sicherlich eine Helferin, die einem unter die Arme greift, aber bei den meisten Dingen klappt das sehr gut alleine.
Zumindest solltest du die Katze streicheln dürfen und genau so würde ich es dem TA auch sagen. Notfalls drückst du dich an den Kopf der Katze und gut ist.^^

Ich kann dir auch nur raten, dich mal umzuhören und dann die TAs in der engeren Wahl selbst durchzutelefonieren oder mal ohne Katze hin zu fahren (aber mit dem Arzt selbst sprechen, nicht mit der Helferin).
Dann legst du die Karten auf den Tisch (ohne Namen von anderen TAs zu nennen) und sagst: "Ich möchte eine Impfung alle drei Jahre, um die Entwurmung kümmere ich mich selbst - kommen sie damit klar? Eine Kastra steht auch an, wie läuft das bei ihnen ab?"
So habe ich es wegen meines Hundes gemacht und es hat geklappt. Ich habe keine Lust gehabt, das dann alles bei einem Besuch so nach und nach zu besprechen usw., dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Achso, was die Kastra angeht:
Die meisten TAs haben die OP-Termine gleich morgens, das heißt die Kastra wird vermutlich gleich gemacht. Allerdings wollen manche dann nicht, dass der Besitzer während der Aufwachphase im Raum sitzt. Ich persönlich bin bei meinen Tieren immer dabei, wenn sie in Narkose sind/waren und würde mein Tier auch nur unter diesen Bedingungen in Narkose legen lassen.
Allerdings gibt es tatsächlich viele Tierhalter, die sagen "rufen sie mich an, wenn sie wirklich wach ist" oder "können sie die Katze nicht noch länger da behalten?".
Bei manchen TAs ist der Aufwachraum auch zu klein dafür.
Nichts desto trotz ist so etwas für mich ein Ausschlusskriterium. Manchen mag das kleinkariert vorkommen, aber ich bleibe gerne in der Nähe, wenn meine Tiere in irgendeiner Weise behandelt werden.

LG
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #16
Ich auch...
Ich hab da auch keine Angst Blut zu sehen wie gesagt...
Ich war bei Tysons Kastration mit im Raum und da war ich 15
Ich werd mich mal umhören ;)
Aber danke schonmal für eure Meinungen
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #17
Klar, ich bau dir grad ne PN mit ein paar guten Tierärzten in Oldenburg. Zwei hab ich selbst getestet und einen von einer Freundin empfohlen bekommen - darunter eine Klinik mit super Ausrüstung und 24 Std. Notdienst.
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #18
Die Entwurmung kannst du dir ganz sparen. Bei unseren Katzen (Freigänger wohl gemerkt) gab es in 19 Jahren keinen einzigen Wurmbefall. Ich würde also wagen zu behaupten, dass die Wahrscheinlichkeit bei einer Wohnungskatze eher gering ist.^^ Bemerkst du etwas auffälliges gibst du einfach eine Kotprobe ab, ist bei einem Stubentiger ja nicht so schwer ;).

Woran merkt man das denn, dass Katzen mit Würmern befallen sind, mal abgesehen davon dass man die Würmer dann im Stuhl vorfindet... Weil wenn man es noch anders merkt, würd mich das schon interessieren, weil meine macht drinnen überhaupt nicht mehr, die macht ihre Geschäfte nur draußen und da kann ich schlecht sagen "Sie hatte noch nie Würmer"...
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #19
Wie du schon sagtest am Kot, oder an vermehrtem Appetit und/oder Gewichtsverlust.
Der Bauch bläht dann auch leicht auf, das ist schwer zu beschreiben, aber man sieht es tatsächlich.
Unsere vergraben ihren Kot auch meist im Garten bzw. nutzen über Nacht das Katzenklo, also habe ich doch noch ein bisschen Kontrolle über den Kot.
Hätten deine Katzen Würmer gehabt hättest du es aber sicher gemerkt ;).

LG
 
  • Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch Beitrag #20
Bei Freigängern wär ich da vorsichtig, wenn man sie entwurmt hat können sie sich mit der nächsten Maus die sie fangen und fressen schon wieder Würmer eingefangen haben.
Bei Wohnungskatzen reicht wohl ab und an eine Kotprobe anschauen lassen.

Mischling da habt iht Glück gehabt wenn Deine Katze 19 Jahre als Freigänger immer wurmfrei geblieben ist und ich glaube echt nicht dass dies der Normalfall ist
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch

Unser erster Tierarztbesuch und wir sind skeptisch - Ähnliche Themen

2. Katze aus Tierheim bei ängstlicher ersten Katze ja oder nein?: Liebe Leute, ich brauche euren Rat bzw eure evtl. Erfahrungen! Seit knapp einem Jahr wohnen wir in einer deutlich größeren Wohnung als zuvor mit...
Katze Rolligkeit stoppen oder verzögern: Katze Rolligkeit stoppen/verzögern? Hallo zusammen! Meine Katze ist nun bereits innerhalb weniger Wochen zum dritten mal rollig und der Tierarzt...
Was hat Archi (Weißbauchigel)?: Hallo liebe Weißbauchigelfreunde, meine Frau und ich sind langsam am Verzweifeln. Unser Archi bereitet uns aktuell große Sorgen und wir wissen...
Katze lässt Kater nicht mehr unter dem Bett raus: Guten Morgen, ich habe leider ein ziemliches Problem mit meinen beiden Katzen. Leo (13 Jahre, männlich, kastriert) und Tami ( 7 Jahre, weiblich...
Geeignetes Futter für alten Hund mit Niereninsuffizienz gesucht: Der liebe, 17 Jahre alte Orion hat leider eine Niereninsuffizient bekommen und als Begleiterscheinung kam noch eine akute Pankreatitis dazu. Die...

Neueste Beiträge

Oben