- Ich möchte einen Hund. Meine Mutter nicht. Was tun? Beitrag #1
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Kalahari
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Hallöchen! 
Ja, wie der Titel schon besagt, hätte ich gerne einen Hund. Jedoch nicht irgendeinen, nein. Ich möchte einen vom Tierschutz adoptieren. Hab auch schon einen bestimmten im Auge. Eine ganz arme Seele, der niemand eine Chance gibt, bloß weil dieser Hund eben nicht dem Ideal entspricht.
Mein Hund ist vor kurzer Zeit gestorben, jetzt hat nur noch meine Mutter einen. Leider ist er total auf sie fixiert, von mir nimmt er keine Notiz. Mein Hund hingegen hat mich über alles geliebt, immer in meinem Bett geschlafen und war einfach meine beste Freundin. Das fehlt mir so. Nun ist meine Mutter gegen einen neuen Hund. Sie hat einen Sauberkeitsfimmel, alles muss glänzen und je mehr Hunde = desto mehr Dreck, logisch. Klar, ausziehen wäre eine Alternative, aber ich bin in diesem Haus aufgewachsen, mein ganzes Leben lang lebe ich hier, so viele Erinnerungen verbinde ich damit. Das geht nicht. Also muss ich es irgendwie schaffen, sie zu überzeugen. Vor allem, weil der Hund alles andere als kompliziert ist, eine ganz liebes Tier. Ich bin mit der Schule nun fertig und will mir bald eine Arbeitsstelle suchen. Dann könnte man evtl über einen Hund nachdenken, meint sie. Problem: Der Hund kennt ja nichts. Er kennt es nicht, alleine zu sein, sein Geschäft draußen zu verrichten, an der Leine zu gehen. Es ist alles neu. Das Allein sein muss auch Schritt für Schritt trainiert werden. Ich kann nicht sagen "So, jetzt hab ich dich und tschüss, ich bin mal kurz 9 Stunden weg". Klar, meine Mutter ist auch da, sie muss nur halbtags arbeiten, aber das sind auch 5 Stunden und der Hund soll mich ja als Bezugsperson ansehen und da ist die erste Zeit ganz besonders entscheidend. Gut wäre es also, wenn ich das langsam angehe, mal 10 Minuten alleine sein, dann 20, dann 30 usw. Alles nicht so einfach. Fakt ist, in 2 Tagen wird sich kein Hund eingewöhnt haben, stubenrein sein, an der Leine gehen etc. Meine Mutter meinte nämlich, dass sie ihm das Stubenrein werden sicherlich nicht beibringen wird. Und alleine lernt er es auch nicht. Also muss ich sie überzeugen, dass ich mir erst den Hund hole und dann ein paar Wochen später arbeiten gehe. Ich weiß, das klingt vielleicht alles ein wenig dramatisch und übertrieben, aber ich hab oft genug von Leuten gehört, die sich das Tier auch geholt haben und dann kaum zu Hause waren. Teilweise sind die Tiere heute richtig gestört. Ich will eben alles richtig machen und wenn man schon die Möglichkeit hat. Auf ein paar Wochen kommt es ja dann nicht an.
Schließlich nagen wir nicht am Hungertuch. Also bitte, nur gut gemeinte Ratschläge. LG, Kalahari 
Ja, wie der Titel schon besagt, hätte ich gerne einen Hund. Jedoch nicht irgendeinen, nein. Ich möchte einen vom Tierschutz adoptieren. Hab auch schon einen bestimmten im Auge. Eine ganz arme Seele, der niemand eine Chance gibt, bloß weil dieser Hund eben nicht dem Ideal entspricht.
