- Neu hier und Giardien- Vorsicht, langer Text! Beitrag #1
Boxilove
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Hallo,
bin ganz neu hier und muss mich gleich mal zum Thema Giardien auslassen, da wir seit Ostern immer wieder, bzw. noch immer mit dem Thema Giardien, Hygiene, Behandlung, Bekämfung, Darmsanierung und evtl. Folgeschäden kämpfen.
Sorry, wird wahrscheinlich ein längeres Posting aber in dieser Sache hat sich bei uns mittlerweile so einiges an Frust angestaut...
Hier unsere Giardien-Story:
Unser Boxer "Blaze", s.Bild (Rüde, nicht kastriert, 19 Monate), hatte sich -wahrscheinlich- Giardien eingefangen.
Testwert (Elisa) war nicht wirklich aussagekräftig, bzw. grenzwertig. :eusa_think:Hmmm....
Unsere Knutschkugel scheint überhaupt bei allem erdenklichen Mist immer gleich „HIER!“ zu schreien und hat uns in Sachen Gesundheit schon viel Kummer und schlaflose Nächte bereitet...
u.a. schien Blaze schon immer einen empfindlichen Magen zu haben, bisschen hibbelig, schlechter Futterverwerter, sehr schlank, neigte schon immer zu sporadisch auftretenden Durchfällen, bzw. wurden die Häufchen bei langen Gassirunden schon seit dem Welpenalter mit jedem Mal flüssiger, so dass wir ihn auch als Junghund noch immer 3x am Tag gefüttert haben.
Futterwechsel haben wir auch schon durch.
Anfang April, wir steckten gerade mitten im Umzug (ein absoluter, noch immer andauernder Alptraum -und ein Thema für sich), bekam Blaze ein wenig verstärkten Durchfall.
Anfangs dachten wir dies sei vielleicht ein bisschen umzugs- und stressbedingt.
Das ganze Drumherum, die ständige Hin- und Herfahrerei, die neue Umgebung und außerdem schienen sämtliche Hundedamen in der Gegend auch noch läufig zu sein...hat ja mal wieder alles gepasst!
Zunächst einmal haben wir die gesamte Anti-Durchfall-Palette durchexerziert: vom Fastentag über Hühnerbrühe, mageres Hühnchen, matschig gekochtem Reis und der M'schen Karottensuppe (wirkt bei Durchfall oft Wunder).
Besserung für ein paar Tage. Dann wieder Durchfall.
Nie wirklich flüssig, auch kein Blut, von der Konsistenz her ganz verschieden, in sämtlichen Farben, mal ein bisschen Schleim, von gelb über grünlich mal orange, seeehr merkwürdiger Geruch, dann wieder tagelang ganz normal.
Daraufhin haben wir unseren vertrauten Haustierarzt (seit Umzug ca. eine Std. Fahrzeit entfernt ) telefonisch kontaktiert.
Er meinte, wir könnten erst mal abwarten, solange der Hund genügend trinkt, kein Blut im Kot ist und auch sonst keine Verhaltensänderung, Fieber, Apathie o.ä. zeigt.
Weiter Schonkost füttern. Bei Verschlimmerung: sofort kommen.
Ansonsten mal Kotproben von 3 Tagen einsammeln und vorbeikommen.
Zunächst sollten wir einmal von einer Magen-Darmentzündung ausgehen...
Mit der Schonkost normalisierte sich auch zunächst alles wieder.
Bis kurz vor Ostern: Plötzlich wollte er früh nichts mehr essen - und DAS fanden wir bei unserem sonst so fressbegeisterten Hund schon besorgniserregend ... Leckerlies nahm er, allerdings recht teilnahmslos, an.
Er schlief zu dieser Zeit überhaupt recht viel.
Eine Futterumstellung auf ein bereits gewohntes Trofu schien kurzfristig sein Interesse geweckt zu haben und er fraß wieder normal.
Trotz ständigem Hunger konnte man ihm beim Abnehmen zusehen. Vorsichtshalber haben wir dann schon mal mit dem Kotprobensammeln begonnen...
Am Karfreitag schließlich, hat er sein TroFu nach jeder Mahlzeit halbverdaut erbrochen.
Schlief sehr viel. Wieder verstärkt Durchfall, die Häufchen haben gestunken wie die Pest.
Am nächsten Morgen, ab zum Tierarzt.
Hatten noch keine Erfahrung mit den hiesigen Tierärzten, also sind wir in die nächstgelegene Tierklinik (hatte Samstag geöffnet)gefahren.
Hatte mich bis dahin breits zum Thema Durchfall und Verdauungserkrankungen etwas schlau gemacht und so wie es aussah/Symptomatik kam neben anderen Erkrankungen des Verdauungsapparates auch ein Giardienbefall in Frage.
Haben daher in der Klinik neben einem großen Blutbild auch auf einen speziellen Test welcher Giardien nachweist, bestanden.
„Ostereier“ in Form von verschiedenfarbigen Kotproben hatte ich auch mitgebracht.
Die uns zugewiesene Tierärztin versicherte, dass die Kotproben (trotz der Oster-Feiertage) umgehend ins Labor geschickt würden, Labor würde auch am WE oder an Feiertagen Notdienst haben.
Knapp 300 Euro später (inkl. aller Tests und nachfolgender Medis) haben wir dann im Nachhinein erfahren, dass sämtliche Proben erst einmal von Samstag bis Dienstag im Kühlschrank aufbewahrt und erst dann eingeschickt wurden.
Dementsprechend „aussagekräftig“ waren dann auch die Ergebnisse: GRENZWERTIG!
Soviel dazu.
Das Blutbild wies, neben ein paar weiteren erhöhten Werten, allerdings ebenfalls auf einen evtl. Parasitenbefall hin, also stimmten wir der Behandlung mit Fenbendazol zu.
Eine unvollständige Liste mit Hygienemaßnahmen die bei Giardienbefall zu beachten ist wurde uns auf dem Weg zur Tür in die Hand gedrückt. Keiner wies uns darauf hin, dass dies eine Zoonose ist. :roll:
Die erste Behandlungs-Runde: 5 Tage Medis, 10 Tage Pause, wieder 5 Tage Medis, schien anzuschlagen. Daneben haben wir so gut wie es unter den Umständen möglich war auf die Hygiene geachtet.
Unser neues Domizil glich nämlich mittlerweile einer Baustelle. Die vorhandene Kücheneinrichtung hatte sich u.a. nach Schlüsselübergabe als unbenutzbar herausgestellt (verdeckter Schimmelbefall) und musste entsorgt werden.
Aber wie bereits erwähnt, das ist ein Thema für sich....
Um womöglich nicht noch andere Hunde anzustecken ( der flotte Otto lässt sich sehr schlecht restlos entfernen) haben wir Spaziergänge auf stark frequentierten Gassistrecken unterlassen und penibelst Häufchen eingesammelt.
Häufchen im Garten wurden umgehend eingetütet, die Stelle mit kochendem Wasser übergossen. Näpfe nach jeder Benutzung nicht nur heiß ausgewaschen, mit kochendem Wasser überbrüht.
Hundepopo abgeputzt, sämtliche Liegeplätze mit Bettlaken abgedeckt, diese täglich gewechselt und bei 95 Grad gewaschen usw.
Durchfall wurde zunächst besser.
Knapp 2 Wochen später schon wieder flotter Otto!!!
Wieder dieser komischen Geruch. Irgendwie schien der ganze Hund zu müffeln.. . :eusa_doh:
Also das Ganze nochmal von vorne!
Diesmal haben wir fast komplett kohlehydratfrei gefüttert um diese Bister nicht auch noch zu mästen. Ausschließlich gekochtes Hühnchen oder Pute, ohne Haut.
Täglich 2x Kräuterbuttermilch. Hier und da ein wenig Joghurt oder Hüttenkäse.
(Milchprodukte nicht mit den Medis zusammen füttern).
Zum (Wasser-)Trinken mussten wir ihn zwingen, also haben wir Hühnerbrühe angeboten, die wurde immer gleich restlos weggeschlabbert.
Zwischendurch immer mal wieder ein wenig Heilerde in die Hühnerbrühe gemischt .
(Heilerde auch nicht zusammen mit den Medis geben, vermindert ebenfalls die Aufnahme)
Auch ein paar wenige, getreidefreie, kohlenhydratarme Nassfuttersorten (Lamm/Hirsch und eine mit grünem Pansen) hat er gut vertragen.
Soweit, so gut, mittlerweile ist der Output zwar wieder fest, normal geformt, aber unser armer Hund hat bis jetzt, trotz permanentem Hunger und wahrscheinlich auch auf Grund der einseitigen Diät und der geschundenen Magen-/Darmschleimhaut, noch kein Gramm zugenommen. Wiegt momentan nur noch 29,1 kg.
Da der Bluttest neben evtl. Parasitenbefall auch auf eine evtl. Nahrungsmittelunverträglichkeit/Allergie hinwies, füttern wir momentan erst einmal eine Ausschlussdiät. Hühnchen, Lamm, Hirsch u. Pansen verträgt er.
Wir haben jetzt angefangen Reis und ein wenig Distelöl unterzumischen.
Reis zu füttern ist beim Boxer, dank Unterbiss, zwar jedes Mal eine riesige Schweinerei, d.h. der Reis ist danach im Radius von 1m überall zu finden, aber er verträgt es soweit gut.
Als nächstes werden wir Kartoffeln zufüttern, mal sehen wie er das verträgt...
Wir warten mal noch zwei, drei Wochen ab und lassen dann nochmals auf Giardien testen, da ein verfrüht durchgeführter Test, lt. einer amerikanischen Studie, nicht wirklich aussagekräftig sein soll, bzw. viele falsch-positive Ergebnisse anzeigen kann, die dann wiederum in einer erneuten, oftmals unnötigen Medikamentengabe resultieren, was der ohnehin bereits lädierten Magen-/Darmschleimhaut dann womöglich den Rest gibt.
Puuhh, das war jetzt wirklich lang.
Hoffentlich kriegen wir das alles wieder in den Griff! Wenn er weiterhin nicht zunimmt, müssen wir wohl weiter forschen. Bauchspeicheldrüse? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Würde mich über Tipps zum Päppeln von einem Sensibelchen sehr freuen.
Liebe Grüße
boxilove
bin ganz neu hier und muss mich gleich mal zum Thema Giardien auslassen, da wir seit Ostern immer wieder, bzw. noch immer mit dem Thema Giardien, Hygiene, Behandlung, Bekämfung, Darmsanierung und evtl. Folgeschäden kämpfen.
Sorry, wird wahrscheinlich ein längeres Posting aber in dieser Sache hat sich bei uns mittlerweile so einiges an Frust angestaut...
Hier unsere Giardien-Story:
Unser Boxer "Blaze", s.Bild (Rüde, nicht kastriert, 19 Monate), hatte sich -wahrscheinlich- Giardien eingefangen.
Testwert (Elisa) war nicht wirklich aussagekräftig, bzw. grenzwertig. :eusa_think:Hmmm....
Unsere Knutschkugel scheint überhaupt bei allem erdenklichen Mist immer gleich „HIER!“ zu schreien und hat uns in Sachen Gesundheit schon viel Kummer und schlaflose Nächte bereitet...
u.a. schien Blaze schon immer einen empfindlichen Magen zu haben, bisschen hibbelig, schlechter Futterverwerter, sehr schlank, neigte schon immer zu sporadisch auftretenden Durchfällen, bzw. wurden die Häufchen bei langen Gassirunden schon seit dem Welpenalter mit jedem Mal flüssiger, so dass wir ihn auch als Junghund noch immer 3x am Tag gefüttert haben.
Futterwechsel haben wir auch schon durch.
Anfang April, wir steckten gerade mitten im Umzug (ein absoluter, noch immer andauernder Alptraum -und ein Thema für sich), bekam Blaze ein wenig verstärkten Durchfall.
Anfangs dachten wir dies sei vielleicht ein bisschen umzugs- und stressbedingt.
Das ganze Drumherum, die ständige Hin- und Herfahrerei, die neue Umgebung und außerdem schienen sämtliche Hundedamen in der Gegend auch noch läufig zu sein...hat ja mal wieder alles gepasst!
Zunächst einmal haben wir die gesamte Anti-Durchfall-Palette durchexerziert: vom Fastentag über Hühnerbrühe, mageres Hühnchen, matschig gekochtem Reis und der M'schen Karottensuppe (wirkt bei Durchfall oft Wunder).
Besserung für ein paar Tage. Dann wieder Durchfall.
Nie wirklich flüssig, auch kein Blut, von der Konsistenz her ganz verschieden, in sämtlichen Farben, mal ein bisschen Schleim, von gelb über grünlich mal orange, seeehr merkwürdiger Geruch, dann wieder tagelang ganz normal.
Daraufhin haben wir unseren vertrauten Haustierarzt (seit Umzug ca. eine Std. Fahrzeit entfernt ) telefonisch kontaktiert.
Er meinte, wir könnten erst mal abwarten, solange der Hund genügend trinkt, kein Blut im Kot ist und auch sonst keine Verhaltensänderung, Fieber, Apathie o.ä. zeigt.
Weiter Schonkost füttern. Bei Verschlimmerung: sofort kommen.
Ansonsten mal Kotproben von 3 Tagen einsammeln und vorbeikommen.
Zunächst sollten wir einmal von einer Magen-Darmentzündung ausgehen...
Mit der Schonkost normalisierte sich auch zunächst alles wieder.
Bis kurz vor Ostern: Plötzlich wollte er früh nichts mehr essen - und DAS fanden wir bei unserem sonst so fressbegeisterten Hund schon besorgniserregend ... Leckerlies nahm er, allerdings recht teilnahmslos, an.
Er schlief zu dieser Zeit überhaupt recht viel.
Eine Futterumstellung auf ein bereits gewohntes Trofu schien kurzfristig sein Interesse geweckt zu haben und er fraß wieder normal.
Trotz ständigem Hunger konnte man ihm beim Abnehmen zusehen. Vorsichtshalber haben wir dann schon mal mit dem Kotprobensammeln begonnen...
Am Karfreitag schließlich, hat er sein TroFu nach jeder Mahlzeit halbverdaut erbrochen.
Schlief sehr viel. Wieder verstärkt Durchfall, die Häufchen haben gestunken wie die Pest.
Am nächsten Morgen, ab zum Tierarzt.
Hatten noch keine Erfahrung mit den hiesigen Tierärzten, also sind wir in die nächstgelegene Tierklinik (hatte Samstag geöffnet)gefahren.
Hatte mich bis dahin breits zum Thema Durchfall und Verdauungserkrankungen etwas schlau gemacht und so wie es aussah/Symptomatik kam neben anderen Erkrankungen des Verdauungsapparates auch ein Giardienbefall in Frage.
Haben daher in der Klinik neben einem großen Blutbild auch auf einen speziellen Test welcher Giardien nachweist, bestanden.
„Ostereier“ in Form von verschiedenfarbigen Kotproben hatte ich auch mitgebracht.
Die uns zugewiesene Tierärztin versicherte, dass die Kotproben (trotz der Oster-Feiertage) umgehend ins Labor geschickt würden, Labor würde auch am WE oder an Feiertagen Notdienst haben.
Knapp 300 Euro später (inkl. aller Tests und nachfolgender Medis) haben wir dann im Nachhinein erfahren, dass sämtliche Proben erst einmal von Samstag bis Dienstag im Kühlschrank aufbewahrt und erst dann eingeschickt wurden.
Dementsprechend „aussagekräftig“ waren dann auch die Ergebnisse: GRENZWERTIG!
Soviel dazu.
Das Blutbild wies, neben ein paar weiteren erhöhten Werten, allerdings ebenfalls auf einen evtl. Parasitenbefall hin, also stimmten wir der Behandlung mit Fenbendazol zu.
Eine unvollständige Liste mit Hygienemaßnahmen die bei Giardienbefall zu beachten ist wurde uns auf dem Weg zur Tür in die Hand gedrückt. Keiner wies uns darauf hin, dass dies eine Zoonose ist. :roll:
Die erste Behandlungs-Runde: 5 Tage Medis, 10 Tage Pause, wieder 5 Tage Medis, schien anzuschlagen. Daneben haben wir so gut wie es unter den Umständen möglich war auf die Hygiene geachtet.
Unser neues Domizil glich nämlich mittlerweile einer Baustelle. Die vorhandene Kücheneinrichtung hatte sich u.a. nach Schlüsselübergabe als unbenutzbar herausgestellt (verdeckter Schimmelbefall) und musste entsorgt werden.
Aber wie bereits erwähnt, das ist ein Thema für sich....
Um womöglich nicht noch andere Hunde anzustecken ( der flotte Otto lässt sich sehr schlecht restlos entfernen) haben wir Spaziergänge auf stark frequentierten Gassistrecken unterlassen und penibelst Häufchen eingesammelt.
Häufchen im Garten wurden umgehend eingetütet, die Stelle mit kochendem Wasser übergossen. Näpfe nach jeder Benutzung nicht nur heiß ausgewaschen, mit kochendem Wasser überbrüht.
Hundepopo abgeputzt, sämtliche Liegeplätze mit Bettlaken abgedeckt, diese täglich gewechselt und bei 95 Grad gewaschen usw.
Durchfall wurde zunächst besser.
Knapp 2 Wochen später schon wieder flotter Otto!!!
Wieder dieser komischen Geruch. Irgendwie schien der ganze Hund zu müffeln.. . :eusa_doh:
Also das Ganze nochmal von vorne!
Diesmal haben wir fast komplett kohlehydratfrei gefüttert um diese Bister nicht auch noch zu mästen. Ausschließlich gekochtes Hühnchen oder Pute, ohne Haut.
Täglich 2x Kräuterbuttermilch. Hier und da ein wenig Joghurt oder Hüttenkäse.
(Milchprodukte nicht mit den Medis zusammen füttern).
Zum (Wasser-)Trinken mussten wir ihn zwingen, also haben wir Hühnerbrühe angeboten, die wurde immer gleich restlos weggeschlabbert.
Zwischendurch immer mal wieder ein wenig Heilerde in die Hühnerbrühe gemischt .
(Heilerde auch nicht zusammen mit den Medis geben, vermindert ebenfalls die Aufnahme)
Auch ein paar wenige, getreidefreie, kohlenhydratarme Nassfuttersorten (Lamm/Hirsch und eine mit grünem Pansen) hat er gut vertragen.
Soweit, so gut, mittlerweile ist der Output zwar wieder fest, normal geformt, aber unser armer Hund hat bis jetzt, trotz permanentem Hunger und wahrscheinlich auch auf Grund der einseitigen Diät und der geschundenen Magen-/Darmschleimhaut, noch kein Gramm zugenommen. Wiegt momentan nur noch 29,1 kg.
Da der Bluttest neben evtl. Parasitenbefall auch auf eine evtl. Nahrungsmittelunverträglichkeit/Allergie hinwies, füttern wir momentan erst einmal eine Ausschlussdiät. Hühnchen, Lamm, Hirsch u. Pansen verträgt er.
Wir haben jetzt angefangen Reis und ein wenig Distelöl unterzumischen.
Reis zu füttern ist beim Boxer, dank Unterbiss, zwar jedes Mal eine riesige Schweinerei, d.h. der Reis ist danach im Radius von 1m überall zu finden, aber er verträgt es soweit gut.
Als nächstes werden wir Kartoffeln zufüttern, mal sehen wie er das verträgt...
Wir warten mal noch zwei, drei Wochen ab und lassen dann nochmals auf Giardien testen, da ein verfrüht durchgeführter Test, lt. einer amerikanischen Studie, nicht wirklich aussagekräftig sein soll, bzw. viele falsch-positive Ergebnisse anzeigen kann, die dann wiederum in einer erneuten, oftmals unnötigen Medikamentengabe resultieren, was der ohnehin bereits lädierten Magen-/Darmschleimhaut dann womöglich den Rest gibt.
Puuhh, das war jetzt wirklich lang.
Hoffentlich kriegen wir das alles wieder in den Griff! Wenn er weiterhin nicht zunimmt, müssen wir wohl weiter forschen. Bauchspeicheldrüse? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Würde mich über Tipps zum Päppeln von einem Sensibelchen sehr freuen.
Liebe Grüße
boxilove