Huhu,
ich hab die Erfahrung gemacht, dass diese allgemeinen Rassebücher meist leider nur ein unzureichendes Bild von verschiedenen Rassen darstellen - sicherlich auch durch Platzmangel. Es gibt natürlich einzelne Rassebücher, wenn man schon eine Tendenz hat. Aber auch da hab ich oft die blöde Erfahrung machen müssen, dass viele absolut veraltet sind (vor allem bei Rassen, die mal modern waren, jetzt aber eher "Randerscheinung" sind) oder es unter den Rassebüchern zu Modehunden ein Überangebot gibt, wo viele aber einfach qualitativ furchtbar sind, weil jeder Halter meint, seine Meinung zur Rasse in einem Buch kundtun zu müssen
Wenn ich mich über Rassen informiere, mache ich das meist in speziellen Rasseseiten/foren oder Züchterseiten oder spreche viel mit den Haltern einer solchen Rasse. Bei allen dreien muss man natürlich sehr skeptisch sein und möglichst viel Verschiedenes lesen, und schauen, wo die Schnittpunkte sind. Aber mit ein wenig Übung kann man irgendwann die guten von den schlechten trennen. Wenn einer sagt/schreibt, dass Rasse X familien- und kinderlieb, super gesund, anspruchslos, total freundlich, nicht aggressiv und sowieso die beste Rasse auf der Welt ist, sollte man auf jeden Fall skeptisch bleiben *g*
Wenn dir absolut noch die Tendenz fehlt, würde ich einfach überlegen, was du dem Hund bieten kannst/möchtest und was du für dich sinnvoller findest. Zum Beispiel, ob der Hund ein Jagdhund sein darf? Oder doch lieber in die Wach- und Schutzrichtung? Oder doch ein Hütehund? Welche Größe darf er in etwa haben? Wenn man da eine Entscheidung für sich getroffen hat (und innerhalb dieser "Kategorien" auch nochmal Kriterien stellt - beim Jagdhund beispielsweise, ob er lieber ein eigensinniger Terrier sein soll oder ein am Hintern klebender, arbeitswütiger Labbi aus der Arbeitslinie?), schränkt das schon ein gutes Stück ein. Ich würde mir da wohl wirklich eine Liste mit Kriterien machen und die dann je nach Rasse auch ein wenig in den Portraits durchgehen, damit du eine Tedenz entwickelst.
Liebe Grüße
Pewee