- Rambo, unser "Krawall-Kater" Beitrag #1
Ina4482
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Tja, unsere Katzen leben jetzt seit knapp 4 Monaten in der großen Gruppe (7) zusammen und insgesamt ist das Rudel recht entspannt und hat sich gut miteinander arrangiert. Die ersten Freundschaften sind entstanden, es wird getobt, geschmust und gemeinschaftlich gefressen.
Unser Sorgenkind ist unser zweitältester Kater Rambo.
Zur Vorgeschichte: Rambo ist letztes Frühjahr als Fundtier im TH gelandet, hatte fürchterlichen Schnupfen und wurde dort erst mal wieder gesund gepflegt. Mein Freund hat ihn dann Ende Juni zu sich geholt nachdem einer seiner beiden alten Kater (ca. 13 & 14 Jahre alt zu dem Zeitpunkt) verstorben war. Rambo wurde vom TH auf ca. 8 Jahre geschätzt und in Wohnungshaltung, auf keinen Fall Einzelhaltung, vermittelt.
Er hat unglaublich lange gebraucht, um ein wenig "aufzutauen". Er hat sich weder aufs Sofa noch aufs Bett getraut und hatte auch große Startschwierigkeiten mit dem vorhandenen älteren Kater. Dabei ist der wirklich der absolut liebste Kater der Welt und hat keinen Anspruch auf den Chefposten erhoben.
Hier bei uns ist er nun immer ein bißchen außen vor. Uns kommt es immer so vor, als würde er vieles gar nicht kennen. Eben den Umgang mit anderen Katzen in einer Gruppe, Spielangeln, entspanntes Kuscheln mit seinen Menschen... usw. Er ist völlig unsicher und oft merkt man ihm an, dass er ja gerne würde, aber nicht so recht weiß wie. Das gilt sowohl für´s Spielen mit den anderen Katzen als auch für das Schmusen mit uns.
Wenn man ihm vorsichtig die Hand hin hält, dann schnuppert er vorsichtig, überlegt eine ganze Weile und wenn er dann grad mag, kommt er ganz vorsichtig mit dem Kopf näher. Dann dürfen wir ein bißchen seitlich kraulen, aber meist nur mit gebührendem Sicherheitsabstand. Mir tut er immer total Leid, aber ich denke, dass das etwas ist, was die Zeit bringen wird.
Das größere Problem ist der Umgang mit den anderen Katzen. Mal sucht er ihre Nähe, mal will er abolute Ruhe. Und wenn er dann stinkig wird, kracht´s meistens richtig mit dem vollen Programm: knurren, singen, zuschlagen. Die anderen sind jetzt eben auch verunsichert, weil sie nie so recht wissen, in welcher Stimmung der Herr grade ist.
Ich habe ein bißchen Angst, dass sich diese Situation jetzt fest fährt. Im Moment hat er Pine als liebstes Opfer für seine schlechte Laune erwählt, was richtig ungünstig ist. Sobald sie nämlich wirklich Angst kriegt und die anderen beiden Coonies merken das, schreiten die zu ihrer "Rettung" ein - ist ja "ihr" Pinchen :roll:. Dann haben wir immer die Situation drei gegen einen und Rambo ist dann vor lauter Unsicherheit der Meinung, dass Angriff die beste Verteidigung ist... Letzte Woche hat´s richtig geknallt, als Rambo die Pine in eine Ecke gedrängt hat und mein Freund dazwischen ging. Rambo war richtig giftig und hat sich durch nichts ablenken lassen, also hat mein Freund ihn - ziemlich unüberlegt - kurzerhand auf den Arm genommen und hat davon einige schöne Andenken am Kinn behalten :?. So geht´s nun wirklich gar nicht, aber böse sein können wir ihm irgendwie auch nicht
. Er kann ja auch nichts dafür.
Im Moment bekommt Rambo Zylkene und wir arbeiten natürlich auch noch anderweitig daran. Beim Spielen versuchen wir ihm immer die Möglichkeit zu geben, etwas abseits mitmachen zu können und wir loben ihn natürlich ohne Ende, wenn´s mit den anderen 6 friedlich läuft. Auch bieten wir ihm jeden Tag die Möglichkeit zum kuscheln und mittlerweile kommt er sogar abends mal auf die Bettkante. Manchmal ist es auch besser, dann verfällt er aber plötzlich wieder in alte Muster und drischt eines der Mädels unter einen Tisch oder ähnliches. Möglicherweise hat er vorher wirklich nur draußen gelebt und kennt Kontakte zu anderen eigentlich nur von Revierstreitigkeiten.
Zur Info noch: er hatte vor dem Umzug mehr oder weniger Freigang. Eher weniger, weil er nur raus konnte, wenn meine Freund auch da war. Also war das höchstens abends unter der Woche mal der Fall. Er ist auch nie weit gegangen und war meistens nach nicht mal einer Stunde wieder drin. Bei schlechtem Wetter oder als es so superkalt war ist er auch lieber drinnen geblieben. Hier hat er jetzt keinen Freigang, fordert den aber auch nicht ein :eusa_think:. An den gesicherten Fenstern sitzt er total gerne. Und in den nächsten Wochen kommt nun auch die gesicherte Terasse dazu. Platz im Haus ist ja auch massig vorhanden (über 150 qm auf drei Etagen).
Habt ihr noch irgendwelche Tips - außer ganz viel Zeit und Geduld
- wie wir ihn noch ein bißchen besser in die Gruppe integrieren könnten :eusa_think:?
Unser Sorgenkind ist unser zweitältester Kater Rambo.
Zur Vorgeschichte: Rambo ist letztes Frühjahr als Fundtier im TH gelandet, hatte fürchterlichen Schnupfen und wurde dort erst mal wieder gesund gepflegt. Mein Freund hat ihn dann Ende Juni zu sich geholt nachdem einer seiner beiden alten Kater (ca. 13 & 14 Jahre alt zu dem Zeitpunkt) verstorben war. Rambo wurde vom TH auf ca. 8 Jahre geschätzt und in Wohnungshaltung, auf keinen Fall Einzelhaltung, vermittelt.
Er hat unglaublich lange gebraucht, um ein wenig "aufzutauen". Er hat sich weder aufs Sofa noch aufs Bett getraut und hatte auch große Startschwierigkeiten mit dem vorhandenen älteren Kater. Dabei ist der wirklich der absolut liebste Kater der Welt und hat keinen Anspruch auf den Chefposten erhoben.
Hier bei uns ist er nun immer ein bißchen außen vor. Uns kommt es immer so vor, als würde er vieles gar nicht kennen. Eben den Umgang mit anderen Katzen in einer Gruppe, Spielangeln, entspanntes Kuscheln mit seinen Menschen... usw. Er ist völlig unsicher und oft merkt man ihm an, dass er ja gerne würde, aber nicht so recht weiß wie. Das gilt sowohl für´s Spielen mit den anderen Katzen als auch für das Schmusen mit uns.
Wenn man ihm vorsichtig die Hand hin hält, dann schnuppert er vorsichtig, überlegt eine ganze Weile und wenn er dann grad mag, kommt er ganz vorsichtig mit dem Kopf näher. Dann dürfen wir ein bißchen seitlich kraulen, aber meist nur mit gebührendem Sicherheitsabstand. Mir tut er immer total Leid, aber ich denke, dass das etwas ist, was die Zeit bringen wird.
Das größere Problem ist der Umgang mit den anderen Katzen. Mal sucht er ihre Nähe, mal will er abolute Ruhe. Und wenn er dann stinkig wird, kracht´s meistens richtig mit dem vollen Programm: knurren, singen, zuschlagen. Die anderen sind jetzt eben auch verunsichert, weil sie nie so recht wissen, in welcher Stimmung der Herr grade ist.
Ich habe ein bißchen Angst, dass sich diese Situation jetzt fest fährt. Im Moment hat er Pine als liebstes Opfer für seine schlechte Laune erwählt, was richtig ungünstig ist. Sobald sie nämlich wirklich Angst kriegt und die anderen beiden Coonies merken das, schreiten die zu ihrer "Rettung" ein - ist ja "ihr" Pinchen :roll:. Dann haben wir immer die Situation drei gegen einen und Rambo ist dann vor lauter Unsicherheit der Meinung, dass Angriff die beste Verteidigung ist... Letzte Woche hat´s richtig geknallt, als Rambo die Pine in eine Ecke gedrängt hat und mein Freund dazwischen ging. Rambo war richtig giftig und hat sich durch nichts ablenken lassen, also hat mein Freund ihn - ziemlich unüberlegt - kurzerhand auf den Arm genommen und hat davon einige schöne Andenken am Kinn behalten :?. So geht´s nun wirklich gar nicht, aber böse sein können wir ihm irgendwie auch nicht
Im Moment bekommt Rambo Zylkene und wir arbeiten natürlich auch noch anderweitig daran. Beim Spielen versuchen wir ihm immer die Möglichkeit zu geben, etwas abseits mitmachen zu können und wir loben ihn natürlich ohne Ende, wenn´s mit den anderen 6 friedlich läuft. Auch bieten wir ihm jeden Tag die Möglichkeit zum kuscheln und mittlerweile kommt er sogar abends mal auf die Bettkante. Manchmal ist es auch besser, dann verfällt er aber plötzlich wieder in alte Muster und drischt eines der Mädels unter einen Tisch oder ähnliches. Möglicherweise hat er vorher wirklich nur draußen gelebt und kennt Kontakte zu anderen eigentlich nur von Revierstreitigkeiten.
Zur Info noch: er hatte vor dem Umzug mehr oder weniger Freigang. Eher weniger, weil er nur raus konnte, wenn meine Freund auch da war. Also war das höchstens abends unter der Woche mal der Fall. Er ist auch nie weit gegangen und war meistens nach nicht mal einer Stunde wieder drin. Bei schlechtem Wetter oder als es so superkalt war ist er auch lieber drinnen geblieben. Hier hat er jetzt keinen Freigang, fordert den aber auch nicht ein :eusa_think:. An den gesicherten Fenstern sitzt er total gerne. Und in den nächsten Wochen kommt nun auch die gesicherte Terasse dazu. Platz im Haus ist ja auch massig vorhanden (über 150 qm auf drei Etagen).
Habt ihr noch irgendwelche Tips - außer ganz viel Zeit und Geduld