Wohin das wohl führt?

Diskutiere Wohin das wohl führt? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Was haltet ihr denn davon einen Huskywelpen aufzunehmen, ohne jegliche Hundeerfahrung? Ich halte jetzt schon sehr lange Hunde und ich...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #1
Lillium

Lillium

Beiträge
803
Punkte Reaktionen
0
Hallo

Was haltet ihr denn davon einen Huskywelpen aufzunehmen, ohne jegliche Hundeerfahrung?
Ich halte jetzt schon sehr lange Hunde und ich weiß, dass mir ein Husky eine Nummer zu groß ist.

Was ist das denn für ein Züchter, der den Husky so unerfahreren Leuten verkauft? Der fördert direkt die Abschiebung ins Tierheim :eusa_doh:

Wie hättet ihr einer guten Freundin von dieser Hunderasse abgeraten?
Was wird wohl passieren, wenn der Kleine mit fehlender Konsequenz "erzogen" wird? Wohin wird das führen?

lg lilli
 
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #2
Wir haben uns auch einen Schäferhundwelpen zugelegt. Mein Vater hatte zwar schon Jahre davor einen Schäferhund, aber sonst hatten meine Mum und ich keine Erfahrung mit Hunden.
Ich finde es allgemein auch immer besser, einen Hund als Welpen zu kaufen. Da kannst du ihn selbst erziehen, nach deinen Wünschen sozusagen, und ihm eigene Grenzen aufstellen, die noch niemand anderer aufgestellt hat und du ausbaden darfst.

Ich denke, dass die Leute sich schon kundig über Hunde machen werden. Wobei ich immer noch nicht verstehe, um was, bzw. wen er hier im Moment geht. :eusa_eh:

Was heißt fehlende Konsequenz? Ich denke, damit ist gemeint, dass der Hund in der Wohnung aufs Sofa darf, kein Sitz oder Platz kann, usw. Das kann Folgen haben, aber nicht unbedingt für andere. Wenn der Hund an der Leine ist und da auch gehen kann, das müsste man ihm jedoch schon richtig beibringen, dann ist er keine große Gefahr für andere. Und in der Wohnung schon dreimal nicht.
 
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #3
Es geht darum, dass ein Husky einfach kein Anfängerhund ist. Es geht um eine gute Freundin von mir, ich kenne sie schon lange. Sie sagt von sich aus, dass sie nicht sehr konsequent ist und dass durch den Hund lernen möchte. Das empfinde ich als falsch, bei einem jungen Hund muss man schon soweit sein, dass man ihm klare Regeln und Grenzen gibt.

Kundig über Hunde machen...jede Hunderasse ist anders, jeder Charakter spezifisch...diese Leute hatten noch nie ein haustier, da ist das nett ausgedrückt, aber schwierig bei einem Hund, der an sich von Unterordnung erst überzeugt werden muss.

Wenn ein Hund denkt in der Wohnung der Rudelführer zu sein ist er für jeden, der in die Wohnung kommt eine Gefahr und auch außerhalb...auch an der Leine, wenn ein großer Hund losprescht, dann ist ihm die Leine samt lästigen Anhängsel relativ egal....

lg
 
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #4
Wenn du das so sagst.
Mein Onkel hat sich auch einen Husky zugelegt, der Bruder meines Vaters.
Gut, wir haben kaum Kontakt mehr zu denen, weil einfach zu viel vorgefallen ist (aber das gehört hier nicht her), aber mein Opa kann bezeugen, auch, wenn diese Leute nicht konsequent sind usw. Der Hund trotzdem auch gehorchen kann, bzw. die Gäste nicht überfällt, wenn sie zu Besuch kommen.

Es kommt auf den Hund drauf an. Genau wie bei unserem Hund. Dem musste nicht unbedingt viel beibringen oder erziehen. Der war schon immer lieb und wird auch lieb bleiben. Klar, ich würde für ihn nicht die Hand ins Feuer legen, dass er nicht doch mal zuschnappen würde. Aber man musste ihm nicht "erklären", dass er nicht aufs Sofa darf.
Einmal mit der Wurfkette in seine Richtung, schon hat er das gemerkt.

Ich kenne mich nicht sehr mit Huskys aus, weswegen ich das auch nicht gut beurteilen kann.
Aber wenn du dich auskennst, warum hilfst du denn deiner Freundin nicht? Klar, das ist ihr Hund. Aber wenn du so besorgt bist, dann helfe doch. ;)
 
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #5
Am Donnerstag kommt sie mit dem Kleinen zu uns...da werd ich mir ein Bild machen, wie sie mit ihm umgehen...sie sieht ihn als ihr baby, klar man liebt seinen Hund, aber das vermenschlichen passiert so schnell.

Wegen dem Sofa, das ist nicht grade so der Respektpunkt, wichtig ist, dass der Hund Platz macht denke ich, wenn man sich selbst hinsetzen darf. Mein Bernhardiner darf auch nicht aufs Sofa, aber das war eher eine Größenfrage, denn wenn sie oben liegen würde, hätte keiner mehr Platz, selbst wenn sie versucht Platz zu machen :) bei genügte ein Nein und sie hat nie mehr versucht raufzuklettern

Wie handhabst du das mit einer Wurfkette? Ist das nicht so ähnlich, als wie wenn man dem Hund einen Schlüsselbund zwischen die Füße wirft?

Ich bin befreundet mit einem Mann, der Hundeschlittenrennen fährt. Er hat 15 Huskys auf einem großen Gelände und er hat mir erklärt, dass sie noch mehr vom Wolf haben und deshalb nicht so leicht zu erziehen sind wie andere Hunderassen. Natürlich gibt es durch die Charaktere wieder Unterschiede, einer lässt sich leichter trainieren und der andere braucht länger, aber im Grunde sagt er, dass sie keine Anfängerhunde sind.

Habe schon überlegt, ob ich ihn meiner Freundin vorstellen sollte, aber er ist sehr eigenbrödlerisch.
 
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #6
Ich und auch meine Familie (mein Gott, das hört sich wieder so erwachsen an wenn ich das sag :) ) finden es nicht schön, wenn der Hund aus dem Regen von draußen kommt (klar, wir putzen ihm die Pfoten ab und das Fell wenn es nass ist, aber er stinkt usw.) und da ist es für uns ein No-Go, dass er dann auch noch auf das Sofa darf.

Wir haben eine Wurfkette, um dem Hund zu zeigen, wenn man nicht will dass er etwas bestimmtes macht. Bspw. knabbert der Hund am Tischbein, da wirft man die Wurfkette in seine Richtung - nicht auf ihn drauf - und das macht so ein Schreckgeräusch, ähnlich wie Dein Schlüsselbund, sodass der Hund weiß, dass er das nicht mehr machen darf.
Das bedarf natürlich schon auch an einiger Zeit, das kommt aber auch auf den Hund drauf an.
Aber es ist fast gleich, wie mit Deinem Schlüsselbund. ;)

Okay, gut. Ich denke, der Trainer hat genug Erfahrung mit Huskys, dass er das begründen kann. Da will ich auch gar nicht dazwischenreden.

Vielleicht kannst du deiner Freundin auch vorschlagen, mit dem Hund in die Hundeschule zu gehen. Falls sie das noch nicht kennt. Da kann sie die Trainer bei Fragen um Hilfe bitten und der Hund kann dort in der Welpenspielgruppe aufwachsen und wird später zusammen mit allen anderen trainiert und erzogen.
 
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #7
Um das mal am Rande anzumerken: Ich würde mich als Mensch gesehen weder als geduldig noch als konsequent bezeichnen, aber als Hundehalter bin ich das durchaus, egal ob ich gute oder schlechte Laune habe, krank oder gesund bin. Ich denke, dass das nicht unbedingt gegen deine Freundin spricht, wenn sie eben Hund und "Privatleben/Sonstiges" trennt.
Für mich ist immer entscheidend, wie viel Mühe sich jemand gibt. Wenn man seine Fehler kennt und gewillt ist, sich zu bessern und sich zu informieren, finde ich das nicht schlimm. Jeder von uns macht Fehler - die einen lernen daraus, die anderen nicht. Entscheidend ist eben immer, wie man mit der Situation umgeht. Mir ist ein Hundehalter lieber, der von Anfang an sagt "ich bin nicht der konsequente Typ", da dieser meist mehr darauf achtet, es für den Hund zu sein.

Allerdings geht es ja jetzt nicht mehr darum, ihr den Hund auszureden, oder? Immerhin ist es schon bei ihr eingezogen und hat sich eingelebt.
Weißt du denn, wie sie mit ihm umgeht und wie es allgemein so läuft?
Vielleicht hatte der Züchter ja einen guten Eindruck von ihr, vielleicht ging sie auch instinktiv richtig mit den Welpen um und er meinte deshalb, dass der Hund bei ihr gut aufgehoben wäre?
Auch ein Mensch mit Erfahrung kann ein Mensch sein, der von mir - wenn ich Züchter wäre - niemals einen Hund bekäme ;).

Zum Husky allgemein: Das Problem sehe ich weniger in einem besonderen Sturkopf o.ä., sondern eher in der Auslastung. Ein Husky ist nunmal ein Laufhund, der entsprechend gefordert werden will. Das erfordert teils mehr Arbeit als die geistige Auslastung anderer Hunde (die beim Husky auch noch oben drauf kommt). Wird er nicht ausgelastet, geht er streunern oder jagen, was dann wieder zu anderen Problemen führt.
Ist sich deine Freundin denn darüber im Klaren? Ist sie der sportliche Typ bzw. will Sport mit dem Hund machen? Meiner Meinung nach kommt man unter einer Stunde Radfahren und mindestens einer zusätzlichen Stunde strammem Spaziergang am Tag bei einem Husky nicht weit.

Die Wurfkette finde ich übrigens nicht sonderlich empfehlenswert, solltest du das deiner Freundin vorschlagen wollen. Es geht um liebevolle Konsequenz bei der Erziehung, nicht um Meideverhalten. Mit Konsequenz und guter Grundlagenerziehung wird sie mit dem Hund meines Erachtens durchaus fertig, wenn sie eben auf die tägliche Auslastung achtet und von Anfang an mit ihm und an sich arbeitet.

Liebe Grüße
 
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #8
Was ist denn an der Wurfkette so verkehrt? Das hat nichts mit Schlagen oder so zu tun, weil man das dem Hund zwischen die Beine oder in seine Richtung wirft, niemals auf ihn drauf.
Die Wurfkette kann übrigens auch eingesetzt werden ohne sie zu werfen, wenn man sie ähnlich einem Nein-Signal konditioniert. Es wirkt besser als ein Nein, weil das Geräusch eindeutig und auch ein kleines bisschen unangenehm ist.
Wenn man sich entscheidet, zu werfen, dann wirklich auf keinen Fall auf den Hund, wer nicht zielen kann, sollte sowas lassen! In Anwesenheit anderer Hunde ist es sowieso kontraindiziert, auch in allen Situationen, in denen der Hund ängstlich oder aggressiv ist. Und bei ängstlichen Hunden sowieso.
Wie gesagt, punktuell und vor allem verhältnismäßig eingesetzt, können solche Hilfsmittel was nutzen.

Für die allermeisten Probleme jedoch lässt sich eine Lösung ohne Wurfkette und Co. finden. Wenn man sie einsetzt, dann ganz punktuell für ein bestimmtes Problem und nur nach ganz sorgfältigem Abwägen in Verbindung mit alternativem Verhalten, das dem Hund vorher beigebracht wird.
 
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #9
Ich finde es nur im Zusammenhang mit dem Sofa bzw. hier mit einem Welpen/Erziehungsmethoden nicht wirklich angebracht.
Bisher habe ich jeden Hunde ohne erzogen bekommen, das kann man schaffen.
Gerade was die Situation mit dem Sofa angeht halte ich es einfach für unnötig.
Mir geht es dabei nicht um Schmerz, sondern um die psychische Wirkung. Wie du schon sagtest erschreckt es den Hund, was bei vielen Hunden zu unerwünschten Reaktionen, Stress oder Angst führt.
Außerdem hat die hier betreffende Person keine Hundeerfahrung, da würde ich sowas schon gar nicht in Betracht ziehen ;).
 
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #10
Hallo

Die Wurfkette wollte ich nicht vorschlagen, ich benutze sowas gar nicht ( auch keinen Schlüsselbund), ich wollte nur wissen wie atachi damit umgeht, weil manche, die das benutzen den Hund damit richtig weh tun und ihn bewerfen, das soll ja nicht der Sinn sein....aber das macht sie ja nicht

Meine Freundin will durch den Hund sportlicher werden. Ich kenne den kleinen nur von Bildern, ganz eingelebt ist er noch nicht, ist erst eine woche bei ihr, sie kommt uns demnächst besuchen.

lg
 
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #11
Huhu,

eine gute Bekannte von mir, hat sich vor 5 Monaten eine knapp 1 jährige Alaskan Malamut/Sibirian Husky Mix Hündin zugelegt.
Die Hündin ist so überhaupt nicht erzogen und hat so gut wie garnichts kennengelernt.

Sie selber besitzt kaum bis gar keine hundeerfahrung, ist selbst nicht wirklich sportlich und hat noch ein Kleinkind. Trotzdem, nach einigen Anfangsschwierigkeiten und mit HuSchu, hat sich die Hündin wirklich ganz toll gemacht. Sie beherrscht in den meisten Situation;) so gut wie alle Grundkommandos, läuft recht gut am Fahrrad und an der Leine und hat sich bestens in die Familie integriert.
Einziges "Manko", freilauf geht halt (noch) nicht.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum es mit einem Husky nicht gut gehen soll. wenn man sich als Besitzer darauf einstellt und bereit ist, sich auch nach dem Hund und seinen Bedürfnissen zu richten, sehe ich da keine Probleme.
 
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #12
Also die Grundvoraussetzung ist eben, dass man sich richtig einstellt und sich informiert. Werde auf jeden Fall sehr auf die Hundeschule drängen, damit auch alles klappt
 
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #13
Sollten Huskys nicht so oder so mindestens zu 2. gehalten werden ?

Ein Bekannter von mir hat Huskys , im Schnitt um die 10. Er würde auch nie einen Hundehalter unterstützen der nur einen Husky zuhause hält..
 
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #14
Sollten Huskys nicht so oder so mindestens zu 2. gehalten werden ?

Ein Bekannter von mir hat Huskys , im Schnitt um die 10. Er würde auch nie einen Hundehalter unterstützen der nur einen Husky zuhause hält..

Was ist dann mit Beaglen? Sind auch absolute Meutehunde und werden auch oft als Einzelhunde gehalten.
 
  • Wohin das wohl führt? Beitrag #15
Ich bin der Meinung, es kommt immer darauf an wie man es handhabt und zu was man bereit ist. Wenn man das Gefühlt hat, der Hund erzieht sich von selbst, dann sollte man überdenken ob das so schlau war sich nen Hund zu holen, oder so hart wies klingen mag, ihn weggibt, bevor es Probleme gibt.

Konsequenz ist eine Sache der Definition. Es kommt immer sehr drauf an wo man inkonsequent ist. Füttert man einen bettelnden Hund vom Tisch, ist man selberschuld, aber kaputtgehen tut dadurch nicht wirklich was. Ist es einem egal, wenn der Hund fremde Leute anspringt und andere Hunde belästigt, dann kann dies sehr schnell zu eingem Problem werden.

Such dir doch ein paar Infos zu nordischen Hunderassen zusammen und leg ihr diese vor. Ein Husky braucht wegen seinem sturen Kopf viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Keinesfalls eine "harte" Hand, ruppiger Umgang, oder gar ne geschmissene Wurfette wegen ner Lapalie, wie unerlaubt aufs Sofa kommen. Sowas sollte man eigentlich gar nicht benutzen
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Wohin das wohl führt?

Wohin das wohl führt? - Ähnliche Themen

Mein Hund aus dem Tierheim langweilt sich enormst: Hallo! :D Seit Anfang des Monats habe ich mir den Traum vom Hund erfüllt. Ich bin Studentin und eigentlich dachte ich mir, ich würde mit einem...
Grundlagen der Haltung von Kaninchen: Ein Kaninchen: klein, süß, flauschiges Fell mit Knopfaugen und einer Wackelnase dran. Na, so viel wird das kleine Ding ja nicht brauchen.» Das ist...
Oben