- Katze zu Eltern auf Hof gebracht Beitrag #1
Sonne2402
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Hallo ihr lieben!
Ich brauche euren (ehrlichen) Rat! Es geht um die beiden Kater von mir und meinem Freund. Ich bin vor etwas mehr als einem halben Jahr aus Australien zurückgekommen… während meiner Reise habe ich u. a. auch Couchsurfing gemacht… neben vielen Naturwundern habe ich auch meine liebe für Tiere (wieder) entdeckt. Für mich stand fest: ich möchte ein Haustier. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland habe ich das mit meinem Freund besprochen und wir haben überlegt. Unsere Wohnung fanden wir groß genug (65 qm) und von der Zeit passte es auch super, da ich noch arbeitssuchend war und damit in der Eingewöhnungszeit auch Zeit für die Kleinen haben würde. Wir haben uns dann für zwei kleine Tiger von einem Bauernhof entschieden, die aber (laut Angaben) im Haus aufwuchsen mit Kindern und Hund. Wir waren dann natürlich nach zwei Tagen auch direkt beim Tierarzt. Der hat direkt Flöhe festgestellt und dass, die Kleinen max. sechs Wochen alt seien… wir haben uns in der darauffolgenden Zeit liebevoll um die Kleinen gekümmert. Sie haben sich pudelwohl gefühlt, rasch an Gewicht zugenommen und sich gut entwickelt.
„Leider“ habe ich dann schneller einen Job gefunden, als erwartet, so dass die Kleinen bereits drei Wochen später etwa 10 Stunden am Tag allein im Haus waren… Im Nachhinein war das vielleicht zu früh!? Wie Katzenkinder eben so sind, wurden sie immer neugieriger und mobiler :lol: Leider haben irgendwann die Tapeten sehr daran gelitten… Sprünge auf Tisch, Küche, Umkippen und Runterfallen von Fotorahmen etc. und natürlich Katzenhaaren. Wir haben natürlich versucht die Kleinen zu erziehen, was nicht sooo gut funktioniert hat. Mein Freund ist immer sehr schnell sehr laut und aggressiv geworden. Er hat den Kleinen nichts getan, aber laut und grob. Dabei muss ich sagen, dass auch ich nach einem langen Tag ab und zu sehr genervt war und nicht immer fair zu den Tigern... und oft gereizt, besonders meinem Freund gegenüber.
Nunja, mein Freund fängt jetzt im Oktober einmal wöchentlich seine Weiterbildung an und ich bin seit letzter Woche angefangen. Das war ein Angebot, was auch eher nicht geplant war… drei mal die Woche bin ich dann erst um 22 Uhr zu Hause, definitiv zu wenig Zeit für die Kleinen.
Vor ungefähr drei Wochen fing mein Freund an, mich unter Druck zu setzen… er hat immer wieder betont, dass die Kleinen es hier nicht gut haben und wir sie abgeben sollen. An Tagen, an denen ich wieder genervt hinter ihnen geräumt habe (Tapetenfetzen aufsammeln, Katzenstreu zusammenfegen, saugen), habe ich auch hin und wieder geflucht und gesagt, wir geben sie ab. ABER sich aufregen, weil man einen anstregenden Tag hatte oder es wirklich tun sind zwei Dinge… es lief dann darauf hinaus, dass mein Freund mich unter Druck gesetzt hat: entweder die Kater ziehen aus oder er. Er meinte es auf der anderen Seite aber auch gut. Die Kleinen hätten es hier nicht mehr gut. Ich habe immer wieder versucht ihn davon abzubringen. Am letzten Samstag war es dann soweit: ICH habe traurig meine Eltern angerufen und gefragt, ob wir sie auf ihren Hof bringen können. Mein Freund hat seinen Eltern was von Vermietern gesagt (sind gegen Katzen, was ich unbegründet finde, da unsere Nachbarn einen Schäferhund haben!), ich habe meinen Eltern die Wahrheit gesagt…. Katzen machen zu viel quatsch, wenig Zeit unsererseits. Mir war und ist nicht so wohl dabei, weil ich dort aufgewachsen bin und weiß, dass die Katzen dort nicht richtig betreut werden und es unter den Katern oft grob zugeht. I
ch hatte zuvor auch eine Anzeige online gestellt, aber es ist schwer eine fünf Monate alte Kate zu vermitteln, in ein paar Tagen! Er wollte sie ins Tierheim geben, aber das fand ich noch schlimmer.
Ich habe dann all ihr Spielzeug, ein Handtuch das unseren vertrauten Geruch hat mitgenommen und bin zu meinen Eltern. Meine Geschwister leben auch noch dort und meine kleine Schwester gibt ihnen jetzt einmal täglich Futter und schmust die beiden. Sie bekommen Trockenfutter, wie die anderen Katzen dort auch. Ich war letzte Woche fast jeden Tag da und habe mit meinem Kater (der andere kuschelt nicht gern) geschmust, ihn versucht zu füttern. Die Kleinen fühlen sich pudelwohl, die Natur ist natürlich ein Katzenparadies. Sie dürfen dort nicht ins Haus, so dass ich ihnen einen kleinen Karton gebastelt habe, ihr Spielzeug ist da, ihre Näpfe… und sie dürfen im Gartenhaus schlafen. Die beiden lieben die Natur… die Blumen, des Rasen… auch die Hundewelpen. Da denke ich dann schon, dass die Wohnung bei uns überhaupt nicht Katzengerecht ist, uns fehlt ein Garten für die beiden. Die ersten Tage habe ich jeden Tag geweint, besonders nachts. Es fühlt sich nicht richtig an. Ich bin eigentlich der Meinung, dass wir für die beiden verantwortlich sind und wir sie nicht einfach so wergschieben dürfen, nur weil sie gerade anstrengender sind. Wir haben viel zu früh aufgegeben. Ich meine, das sind doch Lebewesen, unsere beiden Tiger und Schanuffels und erst fünf Monate! Die beiden fressen immer noch nicht wirklich (oder sie jagen Mäuse?). Sie bekommen das gleiche Trockenfutter wie hier zu Hause, aber meine Eltern/Schwester kaufen eben kein Nassfutter. Zudem mache ich mir sorgen, weil sie nur für „drinnen“ geimpft sind, einer der beiden Kater nur kastriert ist (weil er hier bei uns einen kleinen Unfall hatte der Tierarzt hat dann in der Narkose direkt auch kastriert). Der andere ist unkastriert, weil die beiden ja auch erst fünf Monate alt sind. Gestern habe ich gemerkt, dass einer der Kater (der kastrierte, kuschelbedürftige) stark Durchfall hat und immer noch nicht richtig frisst. Er läuft mir immer ins Haus hinterher. Ich bringe immer Nassfutter mit, wenn ich komme. Trockenfutter hat er aber geknabbert, nachdem ich eine Zeit mit ihm gekuschelt hatte. Ich gucke mir die beiden immer genau an: beide haben Flöhe, was wohl in der Natur nicht ausbleibt.
Ich weiß nicht, was das beste für die beiden ist. Ich fühle mich irgendwie schuldig. Ich würde die beiden am liebsten jeden Tag nach Hause holen. Aber wäre das richtig? Es geht ja nicht um mich und mein wohl. Der Unkastrierte scheint das Leben dort zu lieben. Er wehrt sich sogar, wenn ich ihn auf den Arm nehmen will… Momentan sind dort auch noch andere Katzenkinder. Meine Oma hat mir gestern erzählt, dass von den vieren nur noch zwei leben. Die beiden sind so gar nicht sozialisiert (woher auch) und kann ich nicht rankommen bis auf zwei Meter. Ich möchte nicht, dass meinen beiden auch was passiert. Aber soll ich die beiden nach (heute neun Tagen) wieder zurückreißen, zumal der eine Kater keine Nähe mehr will und immer schon ein „Draufgänger“ war? Ich wollte auf jeden Fall beim nächsten mal Entwurmung und ein Mittel gegen Flöhe mitnehmen.
Ich kann es nicht nachvollziehen, wie mein Freund sich nichts mehr davon annehmen kann. Wie kann man seine Verantwortung so wegschieben? Katze weg, Verantwortung weg? Ich habe mich auch in dem Augenblick schuldig gemacht, als ich sie dorthin gebracht habe. Ich habe inzwischen auch ein gutes (wie ich finde) Katzenbuch gelesen (Sabine Schroll, Miez Miez, na komm). Mir ist es nicht egal, was mit den beiden ist. Mein Freund schüttelt nur den Kopf, wenn ich sage, ich würde das mit der Weiterbildung für die beiden lassen. Klar ist es meine berufliche Zukunft, aber ich hab die beiden lieb. Mein Freund meint, wenn wir irgendwann einen Garten haben, können wir die beiden zurückholen (er möchte im nächsten Jahr ein Haus kaufen).
Ich bitte um euren ehrlichen und offenen Rat!
Ich brauche euren (ehrlichen) Rat! Es geht um die beiden Kater von mir und meinem Freund. Ich bin vor etwas mehr als einem halben Jahr aus Australien zurückgekommen… während meiner Reise habe ich u. a. auch Couchsurfing gemacht… neben vielen Naturwundern habe ich auch meine liebe für Tiere (wieder) entdeckt. Für mich stand fest: ich möchte ein Haustier. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland habe ich das mit meinem Freund besprochen und wir haben überlegt. Unsere Wohnung fanden wir groß genug (65 qm) und von der Zeit passte es auch super, da ich noch arbeitssuchend war und damit in der Eingewöhnungszeit auch Zeit für die Kleinen haben würde. Wir haben uns dann für zwei kleine Tiger von einem Bauernhof entschieden, die aber (laut Angaben) im Haus aufwuchsen mit Kindern und Hund. Wir waren dann natürlich nach zwei Tagen auch direkt beim Tierarzt. Der hat direkt Flöhe festgestellt und dass, die Kleinen max. sechs Wochen alt seien… wir haben uns in der darauffolgenden Zeit liebevoll um die Kleinen gekümmert. Sie haben sich pudelwohl gefühlt, rasch an Gewicht zugenommen und sich gut entwickelt.
„Leider“ habe ich dann schneller einen Job gefunden, als erwartet, so dass die Kleinen bereits drei Wochen später etwa 10 Stunden am Tag allein im Haus waren… Im Nachhinein war das vielleicht zu früh!? Wie Katzenkinder eben so sind, wurden sie immer neugieriger und mobiler :lol: Leider haben irgendwann die Tapeten sehr daran gelitten… Sprünge auf Tisch, Küche, Umkippen und Runterfallen von Fotorahmen etc. und natürlich Katzenhaaren. Wir haben natürlich versucht die Kleinen zu erziehen, was nicht sooo gut funktioniert hat. Mein Freund ist immer sehr schnell sehr laut und aggressiv geworden. Er hat den Kleinen nichts getan, aber laut und grob. Dabei muss ich sagen, dass auch ich nach einem langen Tag ab und zu sehr genervt war und nicht immer fair zu den Tigern... und oft gereizt, besonders meinem Freund gegenüber.
Nunja, mein Freund fängt jetzt im Oktober einmal wöchentlich seine Weiterbildung an und ich bin seit letzter Woche angefangen. Das war ein Angebot, was auch eher nicht geplant war… drei mal die Woche bin ich dann erst um 22 Uhr zu Hause, definitiv zu wenig Zeit für die Kleinen.
Vor ungefähr drei Wochen fing mein Freund an, mich unter Druck zu setzen… er hat immer wieder betont, dass die Kleinen es hier nicht gut haben und wir sie abgeben sollen. An Tagen, an denen ich wieder genervt hinter ihnen geräumt habe (Tapetenfetzen aufsammeln, Katzenstreu zusammenfegen, saugen), habe ich auch hin und wieder geflucht und gesagt, wir geben sie ab. ABER sich aufregen, weil man einen anstregenden Tag hatte oder es wirklich tun sind zwei Dinge… es lief dann darauf hinaus, dass mein Freund mich unter Druck gesetzt hat: entweder die Kater ziehen aus oder er. Er meinte es auf der anderen Seite aber auch gut. Die Kleinen hätten es hier nicht mehr gut. Ich habe immer wieder versucht ihn davon abzubringen. Am letzten Samstag war es dann soweit: ICH habe traurig meine Eltern angerufen und gefragt, ob wir sie auf ihren Hof bringen können. Mein Freund hat seinen Eltern was von Vermietern gesagt (sind gegen Katzen, was ich unbegründet finde, da unsere Nachbarn einen Schäferhund haben!), ich habe meinen Eltern die Wahrheit gesagt…. Katzen machen zu viel quatsch, wenig Zeit unsererseits. Mir war und ist nicht so wohl dabei, weil ich dort aufgewachsen bin und weiß, dass die Katzen dort nicht richtig betreut werden und es unter den Katern oft grob zugeht. I
ch hatte zuvor auch eine Anzeige online gestellt, aber es ist schwer eine fünf Monate alte Kate zu vermitteln, in ein paar Tagen! Er wollte sie ins Tierheim geben, aber das fand ich noch schlimmer.
Ich habe dann all ihr Spielzeug, ein Handtuch das unseren vertrauten Geruch hat mitgenommen und bin zu meinen Eltern. Meine Geschwister leben auch noch dort und meine kleine Schwester gibt ihnen jetzt einmal täglich Futter und schmust die beiden. Sie bekommen Trockenfutter, wie die anderen Katzen dort auch. Ich war letzte Woche fast jeden Tag da und habe mit meinem Kater (der andere kuschelt nicht gern) geschmust, ihn versucht zu füttern. Die Kleinen fühlen sich pudelwohl, die Natur ist natürlich ein Katzenparadies. Sie dürfen dort nicht ins Haus, so dass ich ihnen einen kleinen Karton gebastelt habe, ihr Spielzeug ist da, ihre Näpfe… und sie dürfen im Gartenhaus schlafen. Die beiden lieben die Natur… die Blumen, des Rasen… auch die Hundewelpen. Da denke ich dann schon, dass die Wohnung bei uns überhaupt nicht Katzengerecht ist, uns fehlt ein Garten für die beiden. Die ersten Tage habe ich jeden Tag geweint, besonders nachts. Es fühlt sich nicht richtig an. Ich bin eigentlich der Meinung, dass wir für die beiden verantwortlich sind und wir sie nicht einfach so wergschieben dürfen, nur weil sie gerade anstrengender sind. Wir haben viel zu früh aufgegeben. Ich meine, das sind doch Lebewesen, unsere beiden Tiger und Schanuffels und erst fünf Monate! Die beiden fressen immer noch nicht wirklich (oder sie jagen Mäuse?). Sie bekommen das gleiche Trockenfutter wie hier zu Hause, aber meine Eltern/Schwester kaufen eben kein Nassfutter. Zudem mache ich mir sorgen, weil sie nur für „drinnen“ geimpft sind, einer der beiden Kater nur kastriert ist (weil er hier bei uns einen kleinen Unfall hatte der Tierarzt hat dann in der Narkose direkt auch kastriert). Der andere ist unkastriert, weil die beiden ja auch erst fünf Monate alt sind. Gestern habe ich gemerkt, dass einer der Kater (der kastrierte, kuschelbedürftige) stark Durchfall hat und immer noch nicht richtig frisst. Er läuft mir immer ins Haus hinterher. Ich bringe immer Nassfutter mit, wenn ich komme. Trockenfutter hat er aber geknabbert, nachdem ich eine Zeit mit ihm gekuschelt hatte. Ich gucke mir die beiden immer genau an: beide haben Flöhe, was wohl in der Natur nicht ausbleibt.
Ich weiß nicht, was das beste für die beiden ist. Ich fühle mich irgendwie schuldig. Ich würde die beiden am liebsten jeden Tag nach Hause holen. Aber wäre das richtig? Es geht ja nicht um mich und mein wohl. Der Unkastrierte scheint das Leben dort zu lieben. Er wehrt sich sogar, wenn ich ihn auf den Arm nehmen will… Momentan sind dort auch noch andere Katzenkinder. Meine Oma hat mir gestern erzählt, dass von den vieren nur noch zwei leben. Die beiden sind so gar nicht sozialisiert (woher auch) und kann ich nicht rankommen bis auf zwei Meter. Ich möchte nicht, dass meinen beiden auch was passiert. Aber soll ich die beiden nach (heute neun Tagen) wieder zurückreißen, zumal der eine Kater keine Nähe mehr will und immer schon ein „Draufgänger“ war? Ich wollte auf jeden Fall beim nächsten mal Entwurmung und ein Mittel gegen Flöhe mitnehmen.
Ich kann es nicht nachvollziehen, wie mein Freund sich nichts mehr davon annehmen kann. Wie kann man seine Verantwortung so wegschieben? Katze weg, Verantwortung weg? Ich habe mich auch in dem Augenblick schuldig gemacht, als ich sie dorthin gebracht habe. Ich habe inzwischen auch ein gutes (wie ich finde) Katzenbuch gelesen (Sabine Schroll, Miez Miez, na komm). Mir ist es nicht egal, was mit den beiden ist. Mein Freund schüttelt nur den Kopf, wenn ich sage, ich würde das mit der Weiterbildung für die beiden lassen. Klar ist es meine berufliche Zukunft, aber ich hab die beiden lieb. Mein Freund meint, wenn wir irgendwann einen Garten haben, können wir die beiden zurückholen (er möchte im nächsten Jahr ein Haus kaufen).
Ich bitte um euren ehrlichen und offenen Rat!