Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen?

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  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #1
S

Samyka

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Hallo,

nachdem ich keinen Thread gefunden habe, der meine Frage wirklich beantwortet, öffne ich hier einen neuen.

Wie der Titel ja schon sagt, beschäftigt mich die Frage, welche Impfungen denn nun wirklich notwendig und sinnvoll sind.
Samy und Mika sind nun 1 Jahr alt und nachdem sie nun auch kastriert sind, wollen wir die beiden auch bald raus lassen.
Die Impfung gegen Katzenschnupfen und -seuche haben sie ja schon vor ca. 8 Monaten bekommen.
Da ich immer wieder sehr widersprüchliche Meinungen zu den einzelnen Impfungen lese (u.a. auch bezügl. des Risikos von Impfsarkomen :shock:) würde mich nun interessieren, wogegen Ihr Eure Fellnasen habt impfen lassen.
Achja, wir haben bei der Kastration gleich einen Bluttest machen lassen, wegen FIP, FIV und Leukose - alles negativ :)

LG, Samyka
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #2
Da unsere nur Wohnungskatzen sind , Katzenschnupfen und seuche.

Bei Freigängern kommt dann glaub ich noch Tollwut dazu..
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #3
Meine sind als Wohnungskatzen nur gegen Katzenschnupfen und -seuche geimpft. Ich meine bei Freigängern kommt noch Leukose und Tollwut dazu, weiß ich aber nicht genau, müsstest du den TA fragen.

Einen Fip-Test gibt es nicht, man kann höchstens den Corona-Titer ermitteln. Von einer Impfung gegen Fip würde ich abraten.
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #4
Meine drei sind gegen Katzenschnupfen/seuche, Tollwut und Leukose geimpft. Das war mein Alter auch, und der ist fast 20 Jahre damit geworden. Wegen Leukose habe ich allerdings schonmal einen Kater mit gerade mal 8 Jahren verloren, daher würde ich das bei Freigängern immer mit impfen.
Laut neuesten Studien kann man wohl mittelerweile die Katzen nur die ersten drei bis fünf Lebensjahre jährlich impfen lassen, und danach nicht mehr, außer gegen Tollwut, die man weiterhin jährlich nachimpfen soll. Habe darüber recht gründlich im Internet recherchiert, als ich mir jetzt nach und nach meine drei "Neuen" angeschafft habe, und so habe ich es auch vor, zu machen. Die Begründung der Studie ist, dass man Menschen ja auch zumeist nur in der Kindheit impft, und später nicht mehr, oder nur noch alle 10 Jahre. Leuchtet eigentlich ein, finde ich.
Über FIP schreiben sie auch, dass die Impfung so unsicher sei, dass man sie genausogut auch lassen kann.
Vielleicht muss man es auch ein wenig von seinen persönlichen Gegebenheiten abhängig machen, also z.B. wie hoch und gepflegt die Katzendichte drumherum ist, oder so.
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #5
Meine TÄ rät auch dazu die ersten drei Jahre jährlich und dann kann man in einen längeren Rhythmus übergehen, aber wie der bei Freigängern ausschaut weiß ich nicht.
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #6
Tollwut muss aber nicht jährlich nachgeimpft werden, aller drei Jahre reicht voll aus. Außerdem soll man Tollwut nicht zusammen mit Katzenschnupfen und -seuche imfpen lassen, weil es da wohl zu Problemen kommen kann.

Die Leukoseimpfung steht im Verdachte, Leukose eher zu fordern, deswegen würd ich das nun nicht unbedingt imfpen. Je nach Region könnte man eventuell auch auf die Tollwutimpfung verzichten.
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #7
Die Leukoseimpfung? dass ist mir neu, bei der Fipimpfung ist dass so, deswegen hatte ich von der auch abgeraten, sie ist nicht sehr effektiv in ihrer Wirkung und steht auch in Verdacht Fip auszulösen.

Bei der Leukoseimpfung hatte ich bisher nur gehört, dass die am ehesten von allen Impfungen ein Impfsarkom auslösen kann, aber nicht, dass die Leukose auslöst. Aber da ich keine Freigänger habe, kenne ich mich damit nicht aus, höre dass so, aber zum ersten Mal jetzt.
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #8
Huch, du hast Recht, hab ich verwechselt, entschuldige. Hier mal was zum Thema Imfpen:

Das Impfen ist – sowohl beim Menschen als auch bei unseren Haustieren – ein seit Jahren kontrovers diskutiertes Thema. Doch während beim Menschen die meisten Impfungen, wenn überhaupt, nur einmal im Leben oder alle sieben bis zehn Jahre verabreicht werden, herrscht in der Veterinärmedizin ein regelrechter Impfwahn – und dies ganz sicher nicht zum Besten unserer Tiere!

Ganz im Gegenteil: Es war und ist wissenschaftlich nicht erwiesen, dass Hunde und Katzen nach mehrfacher Grundimmunisierung im Baby- bzw. Welpen-Alter in jährlichen Abständen mit immer neuen Impf-Dosen traktiert werden müssen. Gleichwohl praktizieren nach wie vor viele Tierärzte die „Impfung gemäß Beipackzettel“. Das Missverständnis, das zu dieser Impf-Wut geführt hat, ist allerdings schnell gelöst: Die Hersteller der verschiedenen Vakzine (Tierimpfstoffe) schreiben seit Jahrzehnten in ihren Gebrauchsinformationen, dass eine jährliche Wiederholung der Impfung „empfohlen“ sei. Des Rätsels Lösung dafür ist, dass die Impfstoff-Hersteller sowohl in den USA als auch in Europa für die amtliche Zulassung ihrer Präparate nicht verpflichtet sind, die tatsächliche Dauer des Immunschutzes („duration of immunity“ – DOI) im klinischen Verlauf zu testen und nachzuweisen. Stattdessen wird maximal der Ein-Jahres-Zeitraum geprüft, der nichts über den wirklichen Zeitraum des Schutzes aussagt – und dieser hält i. d. R. ein Hunde- oder Katzenleben lang! Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob gerade zu häufiges Impfen nicht kontraproduktiv ist und die Tiere unnötigen Gefahren aussetzt.

Um sich jedoch solch optionale, zwar freiwillige, aber komplexe und äußerst kostenintensive Tests zu ersparen und rechtlich abgesichert zu sein, schreiben die Hersteller stattdessen die „Empfehlung zur jährlichen Wiederauffrischung“ in den Beipackzettel – und diese Empfehlung wird oft arg- und fraglos in die Tat umgesetzt. Dass die berühmte Frage „Cui bono?“ (Wem nützt es?) ggf. auch noch damit beantwortet werden kann, dass Hersteller und Tierarzt natürlich umso mehr verdienen, je öfter sie die Spritze setzen, ist ein weiterer Aspekt.

Doch Gott sei Dank hinterfragen auch immer mehr Kollegen und Tierhalter diese unsinnige Vorgehensweise, und so ist Bewegung in das bis vor kurzem statische Weltbild der Impfungen beim Tier geraten: Gerade in den USA haben sich Forscher des Themas angenommen und festgestellt, dass Auffrischungsimpfungen in den allermeisten Fällen vollkommen überflüssig sind. Abgesehen von riskanten Nebenwirkungen verpufft die Auffrischung sichtlich. Denn durch die bereits vorhandene Immunität des Tieres wird der Impfstoff vom Immunsystem unschädlich gemacht, ebenso wie das Immunsystem es mit dem tatsächlichen Erreger machen würde, wenn das Tier damit in Berührung käme. Auf Basis dieser Forschungsarbeiten haben die „American Association of Feline Practitioners (AAFP) und die Acadamy for Feline Medicine (AFM) Ende 1997 in den USA z. B. ein neues Impfschema für Katzen beschlossen und empfehlen nach der Grundimmunsierung des Tieres immerhin nur noch dreijährige Auffrischungsintervalle. Dass diese Empfehlung nur langsam „über den großen Teich“ zu uns schwappt und nur zögernd umgesetzt wird, liegt in der Natur des Umdenkens bzw. Umlernens begründet und hängt auch mit dem Gedanken an das Portemonnaie zusammen. Aber immerhin, wenn auch nach wie vor willkürlich: In Deutschland z. B. sind seit einiger Zeit Kombiimpfpräparate auf dem Markt, deren Intervall-Empfehlung bei vier Jahren liegt.

Quelle:

und

Die Risiken des Impfens

Das Impfen ist – wie beim Menschen – stets mit Risiken behaftet. Auch bei Hunden und Katzen kann es zu kritischen Reaktionen des Organismus kommen: Am häufigsten kommt es nach aktueller Informationslage zu anaphylaktischen Schocks, Atemnot, Erbrechen, Durchfall, Fazialödemen (Kopfschwellungen) und Pruritus (Juckreiz), außerdem können Autoimmunkrankheiten, Polyarthritis, bakterielle Infektionen, Ohren- und Harnweginfektionen sowie auch Verhaltens- und Wesensstörungen die Folge sein.

Impfsarkome – eine Gefahr für Katzen

Besonders problematisch stellen sich die potentiellen Impf-Nebenwirkungen bei Katzen dar. Katzen reagieren auf Injektionen weitaus empfindlicher als andere Kleintiere, da sie eine starke Neigung zur Entartung der Zellen aufweisen. Darüber hinaus reichern manche Hersteller ihre Impfpräparate mit sog. Adjuvantien an, die die Immunreaktion des Tieres auf den Impfstoff verstärken sollen. Allerdings sind Adjuvantien chemische Zusatzstoffe, meist Aluminiumsalze, und gelten mittlerweile als Verursacher für das gefürchtete Impfsarkom.

Diese Fibrosarkome, bösartige, schnell wachsende und streuende Tumoren, die bei Katzen nach einer Impfung direkt an der Impfstelle entstehen können, müssen dann meist operativ entfernt werden – und dies bewirkt nicht automatisch eine Heilung. Denn Sarkome wachsen leider rasch nach.

Impfen – aber richtig!

Allen verantwortungsbewussten Tierhaltern, denen das Wohlergehen ihrer Tiere am Herzen liegt, möchte ich folgende Impf-Schemata ans Herz legen:

Die Impfung bei der Katze:
  • Wohnungskatzen:
Wohnungskatzen müssen nur gegen die Katzenseuche geimpft werden. Hier reicht die zweimalige Grundimmunsierung mit adjuvansfreien Impfstoffen, z. B. mit Eurfifel, im Welpenalter vollkommen. Ist ein Kätzchen bei der Erstimpfung bereits älter als 16 Wochen, so reicht eine einmalige Impfung. Die Immunität hält lebenslänglich an.
  • Freilaufende Katzen:
Katzenschnupfen: Neben der beschriebenen Grundimmunisierung sollten freilaufende Katzen auch gegen Katzenschnupfen geimpft werden. Zwar schützt die Impfung nicht gegen die Infektion selbst, aber sie kann die Krankheitssymptome bzw. den Krankheitsverlauf lindern. Auch hier hält die zweimalige Immunisierung im Welpenalter vor, Nachimpfungen bringen nach heutigem Kenntnisstand nichts.

Leukose: Auch hier hält die zweimalige Grundimmunisierung ein Leben lang. Diese Impfung ist nur bei Welpen und Jungtieren sinnvoll. Bei älteren Katzen kommt sie in Betracht, wenn mehrere Katzen zusammen leben bzw. einzelne Tiere bereits infiziert sind. Doch auch dann schützt die Impfung ein noch gesundes Tier nicht immer.

Tollwut: Diese Impfung sollte nur erfolgen, wenn Sie Ihr Tier mit ins Ausland nehmen. Da es keine adjuvansfreien Impfstoffe gibt, sollte auf Rhabdomun und Enduracell T bestanden werden, da diese für mindestens vier Jahre schützen.
  • Impfungen der Katze, die nichts bzw. fast gar nichts bringen:
FIP (Feline infektiöse Peritonitis): Hier ist das Risiko, den Krankheitsausbruch gerade durch die Impfung zu fördern, sehr hoch!

Chlamydien: Die Schutzwirkung ist sehr schlecht; stattdessen ist das Risiko der Nebenwirkungen sehr hoch.

Hautpilz: Ein neuer Impfstoff soll die Heilung bei Pilzerkrankungen angeblich beschleunigen. Bei den offiziellen Meldungen zu Nebenwirkungen wird dieser Impfstoff jedoch häufig genannt. Hautpilze treten bei Katzen vor allem auf, wenn sie Stress ausgesetzt sind und zu mehreren auf engem Raum leben. Präventive Hygienemaßnahmen sind hier allemal sinnvoller als diese fragwürdige, auch von vielen Katzenhaltern negativ bewertete Impfung.

Quelle:
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #9
Tollwut nur wenn man ins Ausland geht?? Das halte ich aber für ein Gerücht... Tollwut kann auch hier in Deutschland übertragen werden, die Katze muss nur von einem infizierten Tier gebissen oder gekratzt werden! Und ich hab jetzt schon mehrfach gelesen, dass selbst Katzen (oder Hunde auch, alle Tiere), bei denen nur der Verdacht auf Tollwut besteht und die nicht dagegen geimpft sind, eventuell eingeschläfert werden müssen... ich würd das mit der Tollwut nicht auf die leichte Schulter nehmen...

Hab hier nen Bericht:

[h=1]Schon allein beim verdacht auf eine Tollwutinfektion ist es möglich, dass der zuständige Amtstierarzt die sofortige Tötung der betroffenen Katze anordnet. Solch ein verdacht kann bereits bestehen, wenn sich eine frei laufende Katze in einem Tollwutgebiet befindet und nicht den gesetzlichen Vorschriften gemäß geimpft ist. Diese besagen, dass die Tollwutimpfung in bestimmten Abständen aufgefrischt werden muss, um als wirksam zu gelten. Der zeitliche Abstand zwischen den Impfungen hat früher ein Jahr betragen. Neuerdings sind auch Impfstoffe auf dem Markt, die einen Impfschutz über einen längeren Zeitraum (bis zu drei Jahre) gewährleisten und hierfür auch zugelassen sind.
[/h]


Quelle:

Also ansonsten ist meine Freigängerin auch gegen Leukose, Katzenschnupfen, Katzenseuche glaub ich und eben Tollwut geimpft.
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #10
Wir haben unsere nur im ersten Lebensjahr gegen Katzenschnupfen udn Seuche impfen lassen, danach nie wieder :mrgreen:
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #11
In Deutschland gilt die Tollwut eigentlich als ausgerottet, soweit ich weiß, gibt es auch keine tollwutgefährdeten Gebiete mehr seit 2008 oder so, aber Evy hat trotzdem auch Recht, beim geringsten Verdacht, kann der Amts-TA die Einschläferung der Katze anordnen, wenn sie keine Tollwutimpfung hat.
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #12
Da kann man ja abwägen. Ich denke ich würd zur Sicherheit auch gegen Tollwut impfen, aber definitiv nicht jährlich.

Impfen allgemein ist ohnehin ein Thema, zu dem es viele Unterschiedliche Meinunge gibt und bei dem man eben gerade bei Wohnungs- oder Freigängerkatzen anders rangeht.

Meine Katzen werden nicht mehr geimpft, sind aber eben auch Wohnungskatzen. Wnen ich Freigänger hätte würd ich wohl aller paar Jahre nachimpfen.

Nur eben nicht Tollwut mit Katzenschnupfen und -seuche zusammen, dass kann wohl eine Immunschwäche verursachen
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #13
Unsere beiden sind ja eigentlich als Wohnungskatzen zu uns gekommen. Sie waren gegen Katzenschnupfen / Katzenseuche und Tollwut geimpft.
Winnie hat zusätzlich noch eine FIP Impfung, das war allerdings eine Tierheimentscheidung, sonst hätte sie nicht zu uns gedurft. Wir hatten kurz vorher einen FIP Todesfall gehabt. Inwiefern das sinnvoll ist, darüber kann man sicher diskutieren. Aber ich wollte da nicht dem Tierheim auf die Füße treten, schliesslich wollten wir die Miez ja aufnehmen.

Da die beiden ja nun bald raus dürfen, haben wir jetzt noch Leukose impfen lassen und einen Bluttest machen lassen. (FIV und co.) Wir haben auch alle Impfungen aufgefrischt. Ich hab eigentlich auch vor bei Freigängern schon die nächsten 3 Jahre durchzuimpfen, danach wahrscheinlich jedes zweite Jahr.
Die FIP Impfung wird allerdings nicht wiederholt.
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #14
Hallo nochmal und vielen Dank für Eure Beiträge! :)

Nach nochmaliger Auseinandersetzung mit dem Thema "Impfen", bin ich vorerst mal zu folgendem Fazit gekommen:

FIP: Impfung sinnlos

Katzenschnupfen/-seuche: Unbedingt (haben meine beiden ja auch schon hinter sich :))
Nach der Grundimmunisierung (2x impfen im Abstand von 4 Wochen), sind weitere Auffrischungsimpfungen nicht mehr notwendig.

Tollwut: Nach dem Lesen der Seite Impfung (innerhalb Österreichs) mit Vorbehalt.
Evy157’s und Simpats Hinweise
Und ich hab jetzt schon mehrfach gelesen, dass selbst Katzen (oder Hunde auch, alle Tiere), bei denen nur der Verdacht auf Tollwut besteht und die nicht dagegen geimpft sind, eventuell eingeschläfert werden müssen...
wiederum sprechen FÜR eine Tollwut-Impfung.

Leukose: Wenn Impfung, dann mit dem Impfstoff PUREVAX RCPCh FeLV von Merial (da frei von Adjuvantien und dadurch reduziertem Impfsarkom- Risiko) und am besten unter Verwendung von einem Impf-Atlas (den ich vorsichtshalber sogar schon bei der Impfung gegen Katzenschnupfen/-seuche angewandt habe).
Im Unklaren bin ich mir jedoch noch bezüglich der Impfreaktion. Gerade habe ich da 2 ganz schlimme Erfahrungsberichte im Netz gelesen. Bezügl. dieser Frage ist es aber wahrscheinlich besser, einen eigenen Thread aufzumachen.... :eusa_think:

Ich freue mich über Euer Feedback :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #15
Katzenschnupfen/-seuche: Unbedingt (haben meine beiden ja auch schon hinter sich :))
Nach der Grundimmunisierung (2x impfen im Abstand von 4 Wochen), sind weitere Auffrischungsimpfungen nicht mehr notwendig.

Soweit ich es weiss gehört die 3. Impfung die nach einem Jahr stattfindet unbedingt für die Grundimmunisierung nötig!
Bitte verbessert mich wenn ich unrecht habe , aber auf diesen Stand bin ich.
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #16
Soweit ich es weiss gehört die 3. Impfung die nach einem Jahr stattfindet unbedingt für die Grundimmunisierung nötig!
Bitte verbessert mich wenn ich unrecht habe , aber auf diesen Stand bin ich.
Off-Topic

Ich muss mal eben den Thread ausgraben, weil genau dies meine Frage ist. Bitte köpft mich nicht. Hier stehen nur schon so viele informative Dinge, die in einem neuen Thread sicher nur wiederholt werden.


Ich bin leicht verunsichert, ob genau diese 3. Impfung nun notwendig ist oder nicht, da es dazu ja wirklich verschiedene Meinungen gibt, auch in dem Thread "Allgmeine Fragen zur Impfung".
Gerade der Satz, den lucian dort aus diesem Buch zitiert hat
- Die Wissenschaftler Scott und Geisinger haben eine Studie über die Dauer der Immunität gemacht, die zeigte, dass Katzen nach zweimaliger Impfung mind. 7,5 Jahre geschützt sind ( so lange wurde geprüft, nach Meinung anderer führender US-Experten verleiht der Impfstoff lebenslange Immunität)
- jährliche Impfung also nicht notwendig, birgt nur Risiken der Nebenwirkungen, die den Impfschutz nicht erhöhen
klingt eindeutig, aber trotzdem hab ich auch in anderen Threads (oder Foren?:eusa_think:) immer wieder diese zwei Meinungen gelesen.

Ich hätte nämlich eigentlich morgen einen Impftermin mit meinen beiden, weil es von der Ärztin mit Blick auf die Impfausweise hieß, "dass wir ja mal einen Termin ausmachen müssten, um die Grundimmunisierung abzuschließen". Da ich im Hinterkopf behalten hatte, dass die beiden aber schon je zwei Stempel im Impfausweis haben, hab ich mich jetzt doch mal belesen. Na zum Glück auch, denn die Tollwutimpfung hatte sie mir auch deutlich empfohlen und die zwei Impfungen wären beide morgen dran, sie sagte das sei auch bei Wohnungskatzen notwendig. Jetzt weiß ichs ja besser..

Aber auch wenn ich die Tollwutimpfung jetzt abgeschrieben habe, zu der Grundimmunisierung hätt ich gerade nach dem Fehler doch noch gern gewusst, ob da jetzt noch eine 3. Impfung nötig ist oder nicht...

Falls jemand Bilder von den Stempeln zum Beurteilen braucht, kann ich auch damit dienen.

Off-Topic
Die Ärztin wird ohnehin jetzt gewechselt, zu der gehts nur noch halbjährlich zum Ultraschall.


Danke schonmal und wie gesagt: sorry fürs Ausgraben :?
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #17
Also meine TÄ rechnet die erste Jahresimpfung mehr oder weniger noch zur Grundimmunisierung dazu, deswegen legt sie auch großen Wert drauf, dass da bei der ersten Jahresimpfung, der Impftermin eingehalten und nicht überschritten wird, etwas früher ist kein Problem, aber sollte nicht nach hinten verlegt werden. Bei den späteren Impfungen ist es dann egal, wenn sich der Impftermin verschiebt.

Wie gesagt, bei Wohnungskatzen reicht Katzenschnupfen und -seuche vollkommen aus. Meine TÄ empfiehlt die ersten 2-3 Jahre durchzuimpfen und erst dann in einen längeren Impfrhythmus überzugehen, weil das Immunsystem erst mit 2-3 Jahren fertig ausgebildet ist.
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #18
Hm okay danke.
Das ist jetzt echt blöd, dass Verschiebungen nach Hinten hin nicht sein sollten. Ich hatte nämlich von dem ersten Tierarzt (bei dem ich nur mit Siva gewesen bin, weil Trixi noch nicht bei uns war) erfahren, dass sie ja die Grundimmunisierung durch hat und "das ja schön sei, dass das nicht mehr gemacht werden muss".
Bei dem jetzigen Arzt war ich vor zwei Wochen mit beiden Katzen, da hieß es dann, dass das unbedingt noch gemacht werden muss, vor allem weil Trixi ja schon im Dezmber dran gewesen wäre.
- Ja klar, weil beide zwei Impfungen haben und ich also davon ausgegangen bin, dass die Grundimmunisierung erledigt ist, weil der andere Arzt mir das so sagte :evil:
Was passiert denn jetzt in so einem Fall? Dezember ist jetzt schon ein Vierteljahr her.
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #19
Keine Ahnung, wie stark sich dass jetzt auswirkt, würde halt schauen, dass sie jetzt schnellstmöglichst geimpft wird, ändern kann man es ohnehin nicht mehr, hättest du früher nachfragen müssen.
 
  • Wogegen habt Ihr Eure Miezen impfen lassen? Beitrag #20
Wie "hätte ich früher nachfragen müssen" :eusa_eh: Ich weiß nicht obs so gemeint war, aber es klang jetzt leicht unfreundlich.
Mit dem ersten Tierarzt hatte ich damals eine ganze Weile über Impfungen und Kastrationen gesprochen, ich habe Fragen gestellt und er hat viel dazu erzählt. Weil ich dazu nichts wusste und das einfach mal wissen wollte - weil man sich dann ja um weitere Termine zu kümmern hat.
Nach dem Arztwechsel und nachdem Trixi hier war, hab ich sie auch mehrmals der Ärztin vorgestellt, sie hat sich immer alle Ausweise angesehen und auch nie was zu Impfterminen gesagt. Nur eben vor zwei Wochen, als sie das festgestellt hat.
Wie soll ich da plötzlich auf die Idee kommen, dass da irgendwie doch was nicht mit den Impfungen stimmt?

Die Ärztin sagte vor zwei Wochen, das wäre an sich kein Problem, jetzt nachträglich zu impfen, aber ich möchte mich nicht mehr auf eine Aussage verlassen. Daher frag ich lieber hier noch mal.
 
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