So habe mich vorhin dann nochmal mit meiner TÄ unterhalten, weil ich ja weiß, dass sie öfters Seminare besucht, um sich auf den Laufenden zu halten und auch das Thema Impfen ist ihr sehr wichtig. Ich weiß auch, dass es ihr dabei nicht ums Geld geht, sie hat mir schon öfters von Untersuchungen abgeraten, wo sie sich sicher ist, dass die jetzt noch nicht notwendig sind.
Sie weiß, dass es in allen Foren und im Internet überall heißt, dass zuviel geimpft wird und dass man nur noch alle 3 Jahre oder noch weniger impfen muss. Sie sagt, dass sich dass immunologisch nicht halten lässt, weil es bei jeder Katze anders ist, dann müsste man eigentlich jede Katze nach 2-3 Jahren untersuchen und überprüfen, ob sie noch genügend Antikörper hat. Sie sagt, da wurde in den letzten Jahren viel geforscht und es ist nicht belegt, dass das bei jeder Katze ausreicht, wenn man sie nicht regelmässig impft. Auch sollte man bei der Tollwutimpfung erst bei einer Katze im Alter von 7-8 Jahren auf den dreijährigen Rhythmus übergehen, wenn sie vorher regelmässig geimpft wurde. Die Tollwutimpfung meinen einige sie ist nicht mehr nötig, weil Deutschland ja Tollwut frei ist, aber wenn die jetzt vernachlässigt wird, kann es uns genauso gehen wie in Italien, galt auch als tollwutfrei, die Impfung wurde sehr vernachlässigt und inzwischen gibt es die Tollwut in Italien wieder. Die Tollwut ist ja nicht ausgestorben, sie wurde nur durch flächendeckende Impfungen zurückgedrängt, man muss immer dafür sorgen, dass die ganze Population frei ist, nur dann kann man so etwas aufrecht erhalten. Darum geht es auch bei den anderen Impfungen Katzenseuche und -schnupfen, die Population, der Bestand ist ungeimpft, einfach nicht ausreichend geschützt, dann würden diese Krankheiten wieder vermehrt auftreten, wenn man die Impfung vernachlässigt.
Sie sagt immunologisch kann sie nur einen Rhythmus von 1 1/2 - 2 Jahren maximal vertreten.
Auch mit den Impfsarkom, ist man in den letzten 2 Jahren auf neue Erkenntnisse gestoßen, dass es nicht mit dem Impfstoff zusammenhängt, auch nicht mit der Leukoseimpfung wie eine zeitlang angenommen. Ein Sarkom kann auch durch einen Biss entstehen und natürlich durch einen Nadelstich. Als ich sie dann fragte, ob dann nicht doch weniger impfen sollte, um so wenig wie möglich eben stechen zu müssen, meinte sie, dass es wichtiger und effektiver ist bei solchen Krankheiten, wenn der Bestand geschützt ist und man eine geimpfte Population hat.
Jetzt weiß ich also wieder nicht, wie ich dann zukünftig impfen lassen soll, dieses Jahr werden sie ohnehin noch alle drei geimpft und nächstes Jahr, bis dahin muss ich mich noch schlau machen.