Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung

Diskutiere Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr Lieben.. da ich mehrere Fragen habe, wusste ich nicht genau wo ich meinen Beitrag reinsetzen soll. :eusa_think: Beim Thema Ernährung...
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #1
J

**Jess**

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Hallo ihr Lieben..

da ich mehrere Fragen habe, wusste ich nicht genau wo ich meinen Beitrag reinsetzen soll. :eusa_think:

Beim Thema Ernährung haben ich eigentlich keine richtige Frage. Sondern nur, ob ihr mir Bücher zum Thema "Barf" empfehlen könnt? Also eins, was einem wirklich als Einsteiger hilft. Denn ab November werden wir einen Gefrierschrank haben und vorher würde ich mich gerne informieren/ einlesen.

Hättet ihr dann noch Bücher zum Thema Erziehung/ Beschäftigung, die ihr mir empfehlen könnt? Die nicht darauf aufgebaut sind, dem Hund wirlklich ALLES mit Leckerchen bei zu bringen. :roll:

Sind gerade in der Pupertät angekommen und unser Rüpel kann einem echt die Nerven rauben. ;)

Wir besuchen auch eine Hundeschule, nur hatte diese in den Sommerferien 4 Wochen Unterrichtsausfall und durch den Zwingerhusten haben wir jetzt auch schon 2 Wochen verpasst. Bekommen natürlich den Unterrichtsstoff als PDF Datei gemailt.
Die HuSch wirbt damit auch sehr nach dem "der Hund stammt vom Wolf ab" Prinzip zu arbeiten, aber manchmal finde ich die Erkärungen (oder eben die fehlenden Erklärungen) sehr Zweifelhaft. Ich mag es sehr, wenn ich man mir den Sinn, der hinter einer Übung steckt erklärt bzw. wie der Hund meine Taten/ Handlungen versteht/ wahrnimmt.

Hatte hier schon was rumgestöbert und auch gelsen, dass man vorgehen soll, wenn man die Wohnung verlässt und den Hund vorlässt, wenn man zurückkehrt. Fand die Erklärung hier auch sehr sinnvoll. Nur toll, dass ich das bis jetzt immer falsch gemacht habe, denn in der Hundeschule sagte man uns, dass wir immer vorgehen sollen. Gilt das eigentlich für die Wohnungstür (das der Hund beim heimkehren vorgeht) oder schon an der Haustür? Und dann nur bei unserer Wohnung? Also fast immer vorgehen?

Dann hört Benjie zur Zeit fast "null". Daher läuft er nun ständig an der Leine. Meint ihr eine 3 oder 5m Leine reicht aus? Denn mit den langen Schleppleinen komme ich überhaupt nicht zurecht. Städnig stolpert Benjie,weil er sich die Leine um die Beine oder Pfoten wikelt und im Wald (wo wir zum größten Teil laufen, üben, spielen gehen) sind die langen Leinen auch nicht gerade von Vorteil. Nur aus 3m Distanz pfeifen?

Vor kanpp einer Woche hat er angefangen mich zu beißen. :roll: :? Bei meinem Mann verhält er sich ja immer schon sehr aufmüpig, der ist aber auch null Konsequent. Aber bei mir hat er das nur in der erste Woche gemacht und auch nur beim Spielen. Da habe ich "aua" gesagt und das Spiel unterbrochen. Beispiel: Er springt auf die Couch und legt sich neben mich. Und dann beißt er mich. Ich sage "aua" und und schicke ihn von der Couch. Dann fängt er an mich anzuknurren und seine Zähne zu zeigen. :shock:

In der Hundeschule kommen die immer mit Schnauzgriff und wenn das zu abgekaut ist, dann soll man zur Wasserspritze (mit ein paar Tropfen (Koch-) Essig) greifen. hmmm... Also weil ich irgendwas in der Erziehung falsch mache, soll ich den Hund mit Essigwasser bespritzen?

Nun gut.. jetzt noch eine letzte Frage. Benjie versteht "such". Das sage ich immer beim Futterbrett, wenn ich mich verstecke oder wenn ich einen Gegenstand (Kuscheltier/ Quietschi) verstecke. Gestern kam dann der bestellte Futterdummy. Wie bringe ich ihm nun bei, dass er es nicht nur sucht, sondern auch bringt? Ist es ok, wenn ich ihn sitzen lassen, den Dummy verstecke, "such" sage, ihn dabei angeleint lasse, mit ihm laufe, wenn er den Dummy hat ihn zu mir ziehe (ganz leicht) und dabei sage "bring"? hmm.. oder solte ich ihn anders animieren?

Vielen dank fürs lesen. Jess
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #2
Also das mit der Tür halten wir bei uns nicht ein. Je nachdem, wie´s halt grade ist :) Wo ich Wert drauf lege ist, dass es aber MEINE Tür ist. Das heißt, wenn ich gerade möchte gehe ICH zuerst durch die Tür und er muss solange darauf warten.

Schleppleine kommt, meiner Meinung nach, darauf an, wie groß der Hund auch ist. Kann sein, dass ein kleiner Hund mit kürzeren Beinen schon bei 10m einen guten Bewegungsradius ist, wo bei einem großen auch schon 10m zu kurz sein können. Aber das ist persönlich, und wenn du es schaffst, deinen Hund auch anderes auszutoben, passt das auch.

Bei den anderen Fragen kann ich dir leider nicht helfen. Nur, dass ich mir eine andere Hundeschule suchen würde. Besonders bei einem empfindlichen Hund können solch rabiate Methoden nämlich auch leicht nach hinten losgehen. Im Notfall auch in einen Hundetrainier investieren, der zu euch nach Hause kommt und dann den Hund und dich in der natürlichen Umgebung sieht und beurteilen kann.
Weil beißen, nur weil du ihn von der Couch schickst sind Sachen, die einfach gar nicht gehen und sich bitte auch nicht festigen sollten :)
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #3
Danke für die Antwort.

Klein ist Benjie nicht, ist ein Labrador und schön am wachsen. ;)

Schöner fände ichs auch, wenn ich ihn komplett ohne Leine laufen lassen könnte. Ging auch, bis vor kurzem. Doch gerade in der Pupertät angekommen, kann ichs vergessen, denn dann lernt er wohl nur, dass er auf "komm" und "hier" nur hören muss, wenn er grad Bock hat und das er ruhig mit nem Stock im Maul abhauen kann. :roll:

Zugebissen hat er schon, wo er noch auf der Couch war. Und dann kam die Reaktion aufs "runter" schicken. hmm..

Das mit der Tür ist bei mir so ähnlich. Meistens geh ich schon vor und wenn er einfach vor geht, hol ich ihn zurück und wenn ich die Wäsche mithochnehme (oder so) dann sag ich ihm auch, dass er vor gehen kann.

In der Hundeschule nehmen sie sich schon Zeit und würden wohl auch mit nach Hause kommen. Nur empfinde ichs schon so, dass sie nicht direkt an der Ursache "interessiert" sind. Sprich sie wollen einem Hilfestellungen geben, wie man den Hund wieder in den "Griff" bekommt, ohne zu erforschen, warum der Hund jetzt so reagiert. Obwohl ich mir für soooo eine ausführliche Betreuung wohl wirklich einen Hundetrainer holen müsste, der nach Hause kommt.

Empfindlich ist er eigentlich überhaupt nicht, nur Glasgeländer bei Treppen, Aufzügen etc. mag er nicht. ;) (daran wir gearbeitet) Sonst ist er sehr unempfindlich. Und erschrickt sich nicht so schnell bzw. ist danach von was verängstigt.
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #4
Nichts desto trotz klang es so, als würden sie mit so Vorschlägen wie Schnauzengriff (der in meiner Sicht eh nicht geht, denn du bist kein Hund) oder Nassspritzen, zu schnell um sich geworfen. Das sind dann für mich Menschen, die leider in der Zeit stehen geblieben sind und denen werf ich kein Geld mehr in den Rachen :)

Wie sah denn die Situation aus, dass der Hund dich einfach gebissen hat?
Das kann ja Tausend und Eine Ursache haben. Deswegen würd ich da tatsächlich für einen (kompetenten!) Hundetrainer plädieren.
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #5
Muss noch dazu sagen, dass ich weder den einen noch den anderen Vorschlag bis jz ausgeführt habe.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Benjie kommt an und legt sich mit auf die Couch oder neben einen, wenn man am Herd steht und dann von jz auf gleich beißt er zu. Und es tut schon gut weh, also mehr als nur ein zwicken
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #6
Ich finde die Bücher von Swanie Simon gut.

Erziehungsbücher kann ich leider keine Empfeheln, da ich zwar schon viele in der HAnd hatte und durchgelesen, aber mir immer dann das Beste rausgefiltert habe. Vlt kann jemand hier was empfehlen

Vlt währe Clickern was für dich/euch. Schon mal daran gedacht? Kann man gut beim Dummy-Training einsetzten.
Der Hund nimmt den Dummy kurz in die Schnauze *click* Leckerlie.
Das wird immer wieder wiederholt, aber nur 10 Minuten am Stück.
Wenn er es gut macht, muss er einen Schritt zu dir gehen, bevor der nächste "click" ertönt, dann wieder ein Leckerlie.
Usw.

Zum Clickern gibt es sicher auch gute Bücher.

Dass clickern muss dem Hund natürlich auch erst beigebracht werden, was ziemlich schnell geht.


Wegen den Türen.... es macht Sinn, bei Unbekannten Gebieten vorraus zugehen, um aus Hundesicht alles abzuschecken, solange das "Rudel" hinter einem bleibt. Dies gilt aber nicht im eigenem "Revier". Da gehen Wolfskinder auch mal vorne weg.
Von daher macht es Sinn, vorne weg aus der Tür herraus zu gehen.. Es kann schließlich mal was unvorhersehbares passieren. Aber beim reinkommen, den Hund vor lässt. Was soll in der Wohung Abzusichern sein.
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #7


Benjie kommt an und legt sich mit auf die Couch oder neben einen, wenn man am Herd steht und dann von jz auf gleich beißt er zu. Und es tut schon gut weh, also mehr als nur ein zwicken

Hab ich das jetzt richtig verstanden?
Du liegst auf der Couch der Hund legt sich unaufgefordert neben dich und schnappt?

In dem Fall würde der Hund im Hohen Bogen von der Couch fliegen und so schnell nicht mehr rauf dürfen:D.
Der Gute ist in der Pupertät und nun müsst ihr konsequent euren Standpunkt klarmachen.

Zum Futterdummy
Ich finde Hunde sollten sich ihr Futter immer erarbeiten, dafür eignet sich meiner Meinung nach der Dummy sehr gut denn man kann ihn nahezu immer einsetzten. ( Fährten/ suchen / Unterordnung uvm)

Zum Aufbau; wir haben unseren Rüpel damals erstmal nur eine Zeitlang aus dem Dummy gefüttert.
(Also Futter NUR aus dem Dummy keine Leckerchen zwischendurch nix)
Und auch nicht einfach fressen lassen, Lasst ihn absitzen erst wenn er ruhig auf euer Komando wartet bekommt er das ok zum Fressen.Sollte er Zirkus machen euch anspringen etc. legt ihr den Dummy demontrativ weg. Und versucht es später nochmal.

Ich denke er braucht in der nächsten Zeit ganz klare Grenzen, ihr müsst sie konsequent durchsetzten, sonst ist später Holland in Not wenn er ausgewachsen ist und er euch kontrolliert und nicht ihr ihn...

Ich würde vielleicht auch einen anderen Trainer zu Rate ziehen, einfach mal eine zweite Meinung einholen.

lg willi79
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #8
Danke für die Antworten.

@blackdobbermann.. der Link gefällt mir gut und ich werde mir jetzt mal ein Broschüre bestellen zum Einlesen. ;)

@willi79.. Ja, ungefähr so läuft es ab. Unser Fehler war (bis jetzt) wohl, dass er keinen richtigen Platz hat. Also er hat ein riesen Kissen im Wohnzimmer und ein Körbchen im Schlafzimmer. Jedoch durfte er auch von Anfang an auf die Couch und wenn er sich bei extremen sommerlichen Temperaturen lieber in den kühlen Flur legen wollte war dies auch in Ordnung. Das war wohl auch einer der Fehler. Und als mein Mann dann 3Tage zum zelten weg war, dann wars vorbei und er durfte auch noch ins Bett.

Fressen darf er auch nur auf Komando. Entweder gibts was in den Napf, ins Fummelbrett, in den Kong oder es wird aus der Hand gefüttert. Und erst wenn er sitzt und keine Anzeichen macht nach dem Essen zu schnappen (was er jetzt auch nicht mehr macht) darf er auf Komando loslegen. Auch bei Schweineohren o.Ä. darf er nur auf Komando losknabbern.

Werde mich dann wohl doch mal umhören, nach jemanden der mal zu uns kommt und mir Hilfestellung gibt. Konsequent bin ich schon, nur mein Mann seihts nicht so eng. Solange er auf mich hört, wäre mir das aber (fast) egal. Denn ich bin nunmal die, die sich am meisten um ihn kümmert.

lg Jess
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #9
Hallo,
ich würde dir zum tehma Erziehung
(mit nicht so vielen leckerlies) einen klicker emfehlen.
Zwar braucht man am anfang auch Leckerlies,
aber wenn der Hund es verstanden hat dass,
dieser klick etwas gutes ist braucht
man eigendlich keine Leckerlies mehr!!!!:angel:
(so wurde es mir erzählt)


lg carina
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #10
Der Klick ist aber mit dem Versprechen verbunden, dass ein Leckerlie folgt und das sollte man auch so handhaben. Mit der Zeit kannst du aber die Klicks seltener kommen lassen, was ja automatisch weniger Leckerlies bedeutet :)
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #11
Ich würde mal sagen das dein Tennie grade einen leichten bis sehr starken höhenflug hat. Und auch wenn ich jetzt wieder als böse da stehe bin ich der meinung das er vergessen hat wer bei euch das sagen hat und das würde ich nochmal klarstellen. Angefangen mit klaren grenzen. Mein Hund darf auch aufs sofa und ins bett aber der "verdient" sich das mit guten benehmen. Ich würde ihn jetzt erstmal garnicht mehr auf sofa oder ähnliches lassen wenn dann nur sein kissen. Und ich bin ganz ehrlich, wenn er dich nochmal beissen sollte würde ich kommentarlos und mit voller ruhe den Hund sanft auf die seite legen und unterwerfen. Ich denke beissen geht garnicht und da sollte man schnell handeln bevor er lernt das er es noch stärker kann und ich glaube bei beiss problemen durch keinen oder wenig respekt kommt man mit Dummy leider nicht so weit oder zumindest nicht so schnell.
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #12
Hey liebe Leute..

bevor ich ein neues Thema aufmache, versuche ich mal hier zu schreiben. Evtl liest es ja jemand und antwortet. :angel: Eigentlich läuft es Benjie ganz gut. Wir arbeiten zumindest an unseren Baustellen. Und der letzte Hormonschub war zu Glück auch nicht so schlimm.

Unser Hauptproblem ist, oder das Problem was mich zur Weisglut treiben könnte, dass er "jeden" Menschen anspringen will. Geht nicht, da Leine. Entweder die Kurze, 3m oder 10m. Je nach dem wo wir gerade unterwegs sind. Die lange Leine wird auch oft schleifen gelassen, wenn ich alles im Blick habe bzw. auf verlassenen Wegen rumtreibe. Soweit so gut.

Erstmal zu dem was wir machen: Futter gibts aus der Hand (z.B. Belohnung), aus dem Dummy/ Kong, wird draußen versteckt/ gesucht. Leckerli gibt es z.B. Schweine-/ Rinderohr zwischendurch mal, da weiß er schon, dass er ins Körbchen muss damit. Habe mir die Themen: zur Schleppleine, Pfeife, Reizangel druchgelesen. Reizangeln haben wir gerade angefangen. Klappte auf Anhieb gut. Er fetzt los und stoppt auf Komando. Auf die Pfeife reagiert er, sowie auch auf Rufzeichen. Bei "komm" schludert er manchmal und hebt dann noch kurz das Bein bevor er zu mir gut. Nun gut.. das ist für mich noch akzeptabel. Die Pfeife wird seltener eingesetzt und dann gibts auch ein "besonderers" Leckerchen. Obwohl für nen Labbi ja eigentlich alles besonders Toll ist. ;) Momentan übe ich, dass er ausem laufen herraus ins Sitz geht. Drinne wird rumgetrickst wie "Pfote" geben. Draußen gibts noch die Frisbee/ Ball. Es wird getobt usw.

Nun gut.. aber wie gewöhne ich ihn das anspringen ab? Bzw. bei Fremden? Mich, Freunde, Familie werden nicht mehr angesprungen. Das kapiert er. Es sei denn er bekommt, dass Komando dafür, dann darf er das auch bei mir.

Hinter jaggen, würde er, wenn er nicht angeleint ist, "nur" Vögeln. Vor anderen Tieren (Kühe, Schafe, Pferde) hat er Respekt. Egal, ob stehend oder laufend. Radfahrer sind ihm auch egal. Kommt z.B. ein Jogger und der ist an uns vorbei, dann ist ihm das egal. Er will dann nicht hinterher oder so. Heute waren wir spazieren. An der Straße entlang zum Wald. Ein Paar kommt. (Davon mal abgesehen, dass die nicht mal Platz machten. Grrr..) Wir gingen ganz links. Benjie an der Wiese entlang. Eng aneinander. Paar kommt. Bestehen darauf, dass wir Platz machen. Ok.. ich also ganz rechts. Habs nicht mehr geschafft, dass Benjie die Seite wechselt. Er war also in der Mitte. Wir sind auf gleicher Höhe und Benjie springt mir in die Leine. 30kg können ganz schön schwer zu halten sein. Er springt aber auch hoch, wenn ich ihn absitzen lasse oder wenn ich in der Mitte bin. Hilfe?!

Ist die Bindung zu gering? Oder was soll das? Wollte ab Mai zum Agility. Sollten wir lieber etwas anderes machen zur Bindungsstärkung?

Puhh.. ich sehe schon, dass ich wieder zu sehr ausschweife. :eusa_doh::lol: lg Jess
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #13
Ich würde am Abbruchkommando üben. Also Nein oder was immer das bei euch ist. Das muss einfach gut sitzen.

Bei BJ ist es so, dass ich schon sehe, wenn er interessiert an bestimmten Menschen ist und kann das mit einem rechtzeitigen Nein, sobald er anfängt zu tänzeln, zu fixieren oder auch nur von seiner Bahn abzukommen.
Das muss er einfach lernen...

Außerdem wirklich immer den Hund auf der anderen Seite laufen lassen, also dass du immer dazwischen bist. Im Notfall lässt du ihn halt Sitz machen und stellst dich dazwischen. Dann muss der andere halt mal kurz ausweichen, in Luft auflösen könnt ihr euch ja nunmal nicht .
Gib ihm nicht die Chance, auch nur ein Erfolgserlebnis zu haben!

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ach ja, wenn er sich auf dein Abbruchkommando hin auch nur halbwegs selbst kontrollieren kann, natürlich entsprechend loben!
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #14
Hmm.. er kennt halt "nein" als grundsätzliches Verbot. Und "Stopp" fürs stehen bleiben. Sitz sage ich ihm in den Situationen meistens nicht, weil er dann dennoch hoch springt. Und dann ja sogar 2 Erfolgserlebnisse hatte. Dazu müsste ich mich ja schon auf ihn setzen. Ich wiege über die Hälfte mehr, aber ihn zu halten ist hart.

Vor einigen Wochen am Weekend sind wir gerade bei meinem Schwager raus aufen Waldweg. Vor uns 1 älteres Paar, ich denke mal mit Enkelkind und einem Goldi ca 12-16Wochen alt. Die wollten die Hunde nicht spielen lassen. Schade, aber ok. Benjie war an der Schlepp. Ich rufe ihn mit "komm", er kommt, bleibt kurz und schaut wieder zu der Familie. Er rennt los, wie von der Tarantel gestochen. Von 0 auf 100. Und was soll ich sagen, die Schlepp ist gerissen. Tadaaa.. Erfolgserlebnis. Gott sei Dank, wurden weder das Kind noch die Großeltern umgerissen von Benjie.
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #15
Genau. Und wenn du schon siehst dass er eben rummacht und kurz vor´m Springen sagst du Nein und dann eben ein Alternativkommando. Stopp wäre sehr gut. So kannst du ihn einholen.
Das Sitz-Kommando musst du auch geben, bevor dein Hund völlig ausrastet. Er muss sitzen, du stellst dich vor ihn. Wenn er dich ansieht wird er belohnt.

Verlange nicht zuviel von ihm. Dem Bewegungsreiz zu widerstehen ist für viele Hunde sehr schwer, es fällt ihnen leichter, wenn du die Bewegung komplett stoppst.

Du musst halt einfach deinen Hund genauestens beobachten und einschreiten, bevor die Aufregung zu groß wird. Wenn er erstmal mitten drin ist ist´s schwer.

Sicher klappt nichts auf Anhieb. Und ich weiß auch, wie schwer Hunde sein können. Aber das ist nunmal das Problem, das man sich mit großen Hunden ins Haus holt. Da muss man durch.
Und das mit der Schleppleine... naja, bei so nem schweren Hund braucht man auch eine richtig anständige. Biothane kann ich dir da sehr ans Herz legen. Die reißt auch nicht so schnell :D

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hast du dich schon mit richtigem Schleppleinentraining auseinander gesetzt?
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #16
Eine billig Leine war das auch nicht. Knapp 25,- habe ich geblecht. Ich gehe eigentlich kommentarlos vorbei. Da es ja eigentlich was normales sein sollte, an Menschen vorbei zu gehen. Wenn ich jemanden sehe, vor ihm. Und ihn sitzen lasse, ist er für mich ruhig. Lockere Haltung, unangespannt. Sind die Leute mit uns auf gleicher Höhe springt er hoch und wedelt wie wild.

Schleppleinentraining.. was meinst du? Er hat damit das "Hier" gelernt, so wie auch das "Stopp". An viel besuchten Orten, uneinsehbare Gegenden wird die Leine auch nicht schleifen gelassen. Er wird immer wieder abgerufen beim Spazieren. Wo er noch nicht so abrufbar war, wurde er dann rangezogen, wenn er nicht kam und das Komando wieder holt.
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #17
Einfach mal die Forumssuche benutzen.

Es ist für euch ja aber scheinbar nichts normales, an anderen Menschen einfach vorbei zu gehen. Deswegen vor dem Moment in dem die Leute vorbei gehen sitzen lassen und versuchen, jeden Blickkontakt zu loben.
Und erst wieder aufstehen, wenn die anderen Leute weiter weg sind. Dann dürft ihr ihn loben oder auch mit ihm spielen.
Das kann am Anfang alles etwas dauern, aber mit der Zeit wird er schon verstehen, dass er ruhig bleiben soll und dann auch von euch belohnt wird.
 
  • Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung Beitrag #18
Ich zitiere mich mal selbst:

Habe mir die Themen: zur Schleppleine, Pfeife, Reizangel druchgelesen.
Und nicht nur diese und alles sehr gründlich. Habe auch diverse Bücher gelesen und in der Hundeschule war Schleppleinentraining auch Thema.

Und ich suche hier auch nicht die "Ultimative Lösung", einmal machen und schon habe ich einen perfekten Hund. Das jedes Komando etc seine Zeit dauert, bei dem einem schneller, bei dem anderen langsamer ist mir auch bewusst. Und auch, dass nicht jeder Hund gleich lernt (z.B. beim Dummy-Training oder auch der Leinenführigkeit).

Ich suche einfach einige Tipps. Und versuche sie für uns umzusetzen, um zu sehen, was bei uns als Hund-Mensch-Team am besten klappt.
 
Thema:

Hundeerziehung, Ernährung und Beschäftigung

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