So ich bin gerade dabei, dass Kapitel zum Thema impfen noch mal zu lesen im Buch von Frau Ziegler. Ich werde mal nebenbei alles Wichtige aufschreiben, was drin steht:
Es geht um den Fall der Katze Benita, die sozusagen zu Tode geimpft wurde und aufgrund eines Impfsarkoms eingeschläfert werden musste. Mit 9 Wochen bekam sie die erste Impfkombi bestehend aus Katzenschnupfen, -seuche, Chlamydien sowie gegen Katzenseuche und Tollwut. 4 Wochen später erfolgte die Nachimpfung, gegen Fip wurde später auch geimpft. Hinzu kam jährliches Nachimpfen. Nebenbei bemerkt ist Benita Wohnungskatze gewesen. Im Alter von 6 Jahren nach der Impfung trat dann das Sarkom auf. zunächst ging der TA von einem harmlosen Impfgranulom aus, später dann aber von einem Sarkom. Eine OP erfolgte, der Krebs trat aber wieder auf und die Familie lies ihre Katze schließlich schweren Herzens einschläfern.
Frau Ziegler erklärt dann weiter erst mal, wie genau es zu solchen Sarkomen kommt. Ich überspring den Teil mal, bei Interesse geb ich das auch noch wieder
So nun zu den Ausführungen von Frau Ziegler im Buch (ich schreib das jetzt einfach mal nieder, wie es kommt, einiges dürfte sicherlich schon bekannt sein):
- Wohnungskatzen gegen Tollwut impfen, ist totaler Unsinn
- Grundimmunisierung von Tollwut ist mit einer Spritze abgeschlossen. Nachimpfen nach 4 Wochen ist nicht nötig. Die Wirkung hält auch mind. 3 Jahre
- Wohnungskatzen benötigen keine Leukoseimpfung, da Leukose nur von Tier zu Tier übertragen wird
- Leukoseimpfung nur für Freigängerkatzen und auch nur, solange die Katzen unter einem Jahr sind und vorher getestet wurden.
Leukose sei nur für Jungtiere gefährlich, je älter die Tiere sind, desto resistenter sind sie gegen den Virus. Auch geimpfte Katzen können bei Dauerkontakt erkranken, da selbst eine regelmäßige Impfung keinen dauerhaften Schutz bieten würde. Die natürliche Immunität sei besser, als die geimpfte
- lt. Prof. Ronald Schultz, führender Veterinärimmuloge weltweit (Universität Wisconsin, USA) stecken sich 90% aller Katzenwelpen bereits im Alter von unter 3 Wochen mit Leukose an, im Alter von einem Jahr beträgt die Rate der dauerhaften Infektionen nur noch 15%
- Über die Dauer des Impfschutzes von Leukose gibt es keine Studien, anzunehmen sei, dass sie deutlich länger als ein Jahr halte und die natürliche Immunität der Katze ohnehin besser sei, so dass jährliches Nachimpfen Unsinn sei
- Katzenseucheimpfung sollten alle Katzen erhalten, weil der Mensch den Krankheitserreger auch ins Haus einschleppen kann
- Impfschutz der Impfung ist gut, hält aber um vieles länger als ein Jahr
- Die Wissenschaftler Scott und Geisinger haben eine Studie über die Dauer der Immunität gemacht, die zeigte, dass Katzen nach zweimaliger Impfung mind. 7,5 Jahre geschützt sind ( so lange wurde geprüft, nach Meinung anderer führender US-Experten verleiht der Impfstoff lebenslange Immunität)
- jährliche Impfung also nicht notwendig, birgt nur Risiken der Nebenwirkungen, die den Impfschutz nicht erhöhen
- Titer Messungen wiederum bringen nichts, da die Höhe des Titers keine Aussage zum Impfschutz gibt. auch ganz geringe Titer sind in der Lage ausreichenden Schutz zu gewähren
- Impfstofffirmen rechtfertigen ihre Empfehlung zur Nachimpfung anhand von Titer Messungen, wo sie gesagt haben, dass ab einem bestimmten Titer kein Impfschutz mehr gegeben wäre
- Studie von Michael R. Lappin (Professor of Small Animal Medicin, Colorado State University, 2002) hat ergeben, dass die Höhe des Titers nicht aussagekräftig für den Impfschutz ist, auch Katzen mit kaum messbaren Titer waren bei Belastungsstudien geschützt.
- Grund hierfür seien die sogenannten Gedächtniszellen, die sich noch jahrelang an die Viren erinnerten könnten und bei Befall aktiv werden würde. Die Gedächtniszellen werden genau wie Antikörper gebildet, sind aber wohl nicht messbar bzw. nachweisbar Und das soll wohl für alle Impfungen gelten
-Titer Messungen seien damit nur sinnvoll, wenn man gucken möchte ob noch mütterliche Antikörper da sind um festzustellen, wann geimpft werden kann
- Impfschema von 3 Jahren sei daher auch völlig willkürlich, nach Scott und anderen Forschen reicht zweimalige Grundimmunisierung aus
- Katzenschnupfenkomplex besteht meist aus mehreren Komponente: Herpes-, Caliciviren, Bordetellabakterien und Chlamydien
- Schnupfenimpfung zeigt keine besondere Wirksamkeit besonders weil sich die Caliciviren immer verändern
- wenn unbedingt geimpft werden soll, dann genug die Grundimmunisierung bestehend aus zwei Teilimpfungen
- Forscher gehen aber davon aus, dass besonders aggressive Stämme von Caliciviren durch die Impfung sogar begünstigt werden.
- auch geimpfte Tiere können erkranken, weil sich die Erreger immer verändern. Vergleich mit Grippeschutzimpfung beim Menschen
- den für Fip verantwortlichen Coronavirus tragen fast alle Katzen in sich. Bricht nur bei Mutation aus
- Katzenwelpen infizieren sich im Alter von 4 bis 6 Wochen in erster Linie bei der Mutter
- Von der Impfung ist mangels erwiesener Wirkung abzuraten. Die Vakzime (aus Krankheitserregern außerhalb des Körpers hergestellte Impfstoffe) stehen sogar in Verdacht, Fip erst auszulösen bzw. den Ausbruch zu fördern
- da fast alle Katzen mit dem Coronavirus infiziert sind ist Impfung ohnehin sinnlos
- auch bei Virusfreien Katzen sei die Impfung zweifelhaft. Bei einer deutschen Studie in Tierheimen erkrankten 12 der 20 geimpften Katzen. Von den 20 ungeimpften erkrankten nur 10 Katzen
Frau Ziegler geht dann noch mal auf die Gedächtniszellen ein und vergleicht Impfungen bei Tieren mit den Impfungen beim Menschen, welche auch nur ein oder zweimal stattfinden und ein Leben lang halten.
Pharmafirmen bestimmen die Impfrate nach dem Titer, je höher der Titer sein muss, desto öfter müsste geimpft werden. Studien zeigen aber, dass Titerhöhe nicht aussagekräftig ist
Bei Hunden sieht es genauso aus, hierzu geh ich aber mal nicht genauer drauf ein
Danach bringt sie ein paar Zitate von Wissenschaftlern, welche sich gegen jährliche Wiederholungsimpfungen aussprechen
Schutz von Hund und Katze sei vor allen Dingen durch eine stabile Immunität gewährleistet, die durch sinnvolle Grundimmunisierung, durch gute Haltungsbedingungen und gesunde und artgerechte Ernährung erreicht würde.
Impfungen sind dagegen eben auch Medikamente und Medikamente haben Nebenwirkungen:
- anaphylaktische Schock = allergische Reaktion die die Organe angreift und die aufgrund von Kreislaufversagen auch tödlich enden kann
- Ödeme, Hauterkrankungen, Juckreiz und Autoimmunerkrankungen (auch der Schilddrüse) können entstehen
- Durchfall und Erbrechen
- Nervenentzündungen und Lähmungen
- Impfsarkome
- Hormonstörungen
Als nächstes schlägt sie das Impfschema vor, welches ich schon mal an anderer Stelle gepostet hab und was man auch auf ihrer Seite finden kann. Deswegen spar ich mir das an dieser Stelle auch mal
Zum Schluss des Kapitels zieht sie noch Vergleiche mit der Impfung betreffend der Maul- und Klauenseuche, mit Masernimfpungen und Diphterie und empfiehlt noch ein Buch „Impfen - Das Geschäft mit der Angst“ von Dr. Med. G. Buchwald und stellt die Theorie vor, dass Impfung die Ausrottung von Masern und anderen Krankheiten verhindern würden.