Neuer Welpe, reicht die Zeit ?

Diskutiere Neuer Welpe, reicht die Zeit ? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Für mich hören sich die Bedingungen zur Anschaffung auch gut an. Bedenken habe ich in ähnlichen Bereichen wie DyingDream: Wem gehört der Hund...
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  • Neuer Welpe, reicht die Zeit ? Beitrag #21
Für mich hören sich die Bedingungen zur Anschaffung auch gut an.

Bedenken habe ich in ähnlichen Bereichen wie DyingDream:
Wem gehört der Hund, falls eure Beziehung nicht halten sollte? Und schafft es dann auch einer alleine?

Ansonsten ist die Phase nach der Schule immer noch mal kritisch. Aber das hängt hauptsächlich von der eigenen Motivation ab. Ich arbeite auch nur halbtags, um meinem Kind und den Hunden gerecht werden zu können.

Und auch ich habe Stoffel damals ganz alleine erzogen. Ich war mit ihm in der Hundeschule und habe ihm alle Befehle beigebracht. Und anschließend habe ich meinen Eltern beigebracht, wie Stoffel auch auf sie hört. Trotz Schule bin immer ich mit ihm spazieren gegangen. Auch Nachts. Auch wenn ich krank war. Weg war ich so gut wie nie und wenn, dann war Stoffel meist dabei (ja, sogar mal im Kino und später bei Studentenparties).
Ich denke, als ich ihn mir kaufen durfte, war ich ungefähr so alt, wie DyingDream, also 15.
Meine Freundin hatte ihren Hund schon mit 13 bekommen und sich auch ganz allein um ihn gekümmert und ihn ausgebildet. Sie ist dann mit 16 einer DRK-Rettungshundestaffel beigetreten und hat dann mit 18 eine eigene Staffel hier vor Ort aufgebaut.

Es gibt also durchaus Leute, denen die Hundehaltung so wichtig ist, dass sie dafür vieles andere zurückstecken.
 
  • Neuer Welpe, reicht die Zeit ? Beitrag #22
Grundsätzlich kann man darüber streiten, wie lange ein Hund anfangs alleine bleiben darf etc. Ich habe es bei meiner Hündin (Welpe) mit der Minutengewöhnung gemacht. Ich war bei ca. 10 Minuten, wollte kurz weg, etwas abholen, auf der Fahrtstrecke geschah ein Unfall, bei dem ich zwar unbeteiligt war, aber trotzdem kam ich nicht weg. Ich war eine gute Stunde von Zuhause weg und der Hund schlummerte friedlich im Körbchen. Danach war alleine bleiben nie wieder Thema.

Generell bin ich da eher von der "harten" Sorte. Ich mache kein großes Bramborium mehr. Nicht 1 Minute raus, dann 2 Minuten raus. Es ist schlicht unmöglich für mich, diese Minutengewöhnung immer durchzuziehen. Damals hat das irgendwie funktioniert. Es war Winter, wenn ich kurz irgendwo hin musste, konnte ich den Hund eben im Auto lassen.

Aber ich habe Kinder. Ich kann doch nicht den Hund erst wegorganisieren (was auch nicht immer mal eben geht, weil es warten nicht alle auf Abruf auf mich), wenn ich zum Kinderarzt muss. Ich habe das Weggehen bei meinen beiden von Anfang an so Normal angesehen, wie alles andere. Ich geh raus, ihr bleibt hier. Punkt. Keine Abschiedsszenen, keine Willkommenspartys. Bis jetzt bin ich damit gut gefahren. Meine Schwester hat es genauso durchgezogen, gleiches Ergebnis. Glück gehabt? Mag sein. Anders machen können, hätten wir es im Falle eines gestressten Hund immer noch.

Was mich hier an dem Thread stört - wie so oft: Hallo, ich möchte einen Hund, so siehts bei mir aus, was haltet ihr davon? 2 Seiten weiter - mir egal, was ihr für Bedenken habt, Hund ist eh schon fest reserviert und kommt, sobald er alt genug ist. Warum dann die Fragen? Warum so? Warum nicht ehrlich sagen, wir haben uns für einen Hund entschieden, so und so sieht es bei uns aus, habt ihr Anregungen, wo wir etwas wie machen können, damit der Hund mit unserer Lebenssituation so glücklich wie möglich wird.

Wenn es so läuft wie hier, hab ich immer den Eindruck, es wird nur nach der Bestätigung gesucht - ja, ihr seid genau richtig für den Hund, ja, das habt ihr alles toll durchgeplant etc. Bei einem Welpen bin ich auch der Meinung, das kann noch lustig werden. Diese ganzen Dinge, wie alleine bleiben usw. sind Sachen, die sich auf alle Hunde beziehen. Die erste Woche mit einem Welpen fand ich auch immer spannend und aufregend. Selbst nachts bei - 5 Grad im Garten rumzurennen, weil die Welpe mal Pipi muss (oder wahlweise beschlossen hat, sie macht die Nacht zum Tage und hat jetzt Spielzeit), fand ich toll. Nach 3 Wochen allerdings war ich tagsüber teils todmüde, weil ich kaum durchgeschlafen habe. Nachts aufstehen fiel immer schwerer. Ich habe das gerne gemacht, das heißt aber nicht, dass das alles mal eben so geht.

Anfangs läuft die Erziehung. Was Hund nicht alles so lernt und schon gelernt hat und toll und wie der hört. Klatsch - Pubertät. Hund stellt mal eben alles in Frage. Grenzen? Regeln? Kommandos? Ich? Nie gehört! Happy Hundeerziehung.

Stichwort Leinenführigkeit. Meine Hündin war ein Mix größerer Rassen. Es war alles so toll und plötzlich fing sie an an der Leine zu ziehen wie bescheuert. Nix war mit entspannten Spaziergängen. 20 Minuten für nichtmal 50 Meter. Stop & Go. Jedesmal wenn sie zog, bin ich stehen geblieben. Was hat sie gelernt. Frau bleibt stehen, ich setz mich hin, geht Frau weiter, schmeiß ich mich in die Leine. Taktikänderung: Sobald der Hund zieht, Richtungswechsel. Jaha... gleiches Spiel 20 Minuten auf 50 Meter hin und her und der Hund, yipiiieh, andere Richtung, wetten ich bin schneller, ach du willst doch in die andere Richtung? Sag das doch, auf gehts mit Karacho.

Das macht zeitweise echt keinen Spaß. Leute, Hunde, Jogger, Fahrradfahrer, alles kein Problem gewesen für meine süße Welpe. In der Pubertät wollte sie jeden auf dem Arm springen. Kontakt vermeiden? Klappt total super, gibt nämlich Hundehalter, die finden das total witzig, wenn du da stehst mit einem Hund, der komplett am Rad dreht und die gehen nicht weiter, sondern wollen genau jetzt Smalltalk unter Hundehaltern und du betest nur, dass du irgendwie an der Szene unfallfrei vorbei kommst. Das sind nur kleine Beispiele, was passieren kann und wo das ganze super stressig werden kann. Wo halt Erziehung gefragt ist, nicht nur Sitz-Platz usw.

Auch wenn das nicht die Regel ist, es kann passieren und auch das sollte eingeplant sein. Und ich weiß, dass man da vorher denkt "mach ich schon". So einfach ist es nicht. Wenn dann die Verhältnisse nicht klar sind, kann das auch zeitweise echt eine Belastung sein einen heranwachsenden Hund zu haben. Aber da die Entscheidung jetzt eh schon gefallen ist, müssen sie da durch. In der Hoffnung, dass alles glatt läuft.

Notiz von Morastbiene: War so frei, den HTML-Code zu entfernen, damit sich die wall of text auflöst. ; )
 
  • Neuer Welpe, reicht die Zeit ? Beitrag #23
Ich sehe es als kein Vorurteil an, wenn ich sage das für JEDEN Schüler oder Azubi irgendwann diese "Schulzeit" beendet ist und der Hund dann immernoch da ist. Wenn man also plant, sich einen Hund in der Schulphase anzuschaffen,sollte man auch die Phase nach der Schulzeit/Ausbildung bedenken. Das ist aber kaum möglich, weil das Berufsleben viele unerwartete Wendungen nehmen kann,zum Guten wie auch Schlechten. Und mich persönlich regt diese Sturrheit auf, sich in der Schulzeit alles toll zu reden und dann wird gearbeitet und die Tiere haben das nachsehen. Darüber denkt leider hier im Forum kaum einer nach... und das ist nun mal traurig, dass hier Leute sind die all zu schnell zum Hundekauf raten,obwohl sie wissen das ein Hund viele Jahre leben wird.

Da heißt es ständig oh hört sich gut an, dein "momentan Zustand" ist okay,hol dir ein Hund! Und schreibt dann mal jemand Fakten oder Bedenken fühlt sich die Pöbelcommunity sofort angegriffen,anstatt mal zu überlegen, ob da nicht was dran ist was ich sage....und es kommen Sprüche wie "nur Arbeitslose dürfen Hunde halten blabla... dabei habe ich sowas nie geschrieben. Ich bin einfach der Meinung das manche Leute sich zu wenig Gedanken machen,wenn sie sich einen Hund anschaffen und ich bleibe bei der Meinung sich einen Hund in der Pubertät und schulischen Entwicklungsphase zuzulegen ist einfach in den meisten Fällen falsch.

Und zum Thema Vorurteil wäre für mich ehr, wenn die Beziehung der Beiden angesprochen wird, denn die kann wirklich so oder anders laufen der Weg eines Erwachsenen endet aber immer mit der Schulzeit das ist Fakt,kein Vorurteil!
 
  • Neuer Welpe, reicht die Zeit ? Beitrag #24
Off-Topic
Notiz von Morastbiene: War so frei, den HTML-Code zu entfernen, damit sich die wall of text auflöst. ; )

Danke, ich dachte das liegt an meinem Browser, weil der zu dem Zeitpunkt eh gerade gezickt hat und würde nur bei mir so angezeigt.
 
  • Neuer Welpe, reicht die Zeit ? Beitrag #25
NeoJuwel: Ich möchte meinen, dass ich ebenfalls gesagt habe dass ich skeptisch bin. Nach wie vor.
Nur fühlt man sich durch deinen Ton, der nunmal sehr harsch klingt, leicht überfahren. In dem Alter der TE (bzw auch heute noch) würde ich da auch noch mehr auf stur schalten als eh schon.
 
  • Neuer Welpe, reicht die Zeit ? Beitrag #26
NeoJuwel: Ich möchte meinen, dass ich ebenfalls gesagt habe dass ich skeptisch bin. Nach wie vor.
Nur fühlt man sich durch deinen Ton, der nunmal sehr harsch klingt, leicht überfahren. In dem Alter der TE (bzw auch heute noch) würde ich da auch noch mehr auf stur schalten als eh schon.

Und genau dieser Ton zeigt ihre wahre Reife, denn mit Bedenken oder Kritik kann sie wohl nicht umgehen, mein erster Post war neutral geschrieben und auch nicht aggressiv und wenn man danach so etwas antwortet sagt das alles aus. Ich denke ein Forum sollte dazu da sein, seine persönliche Meinung zu sagen, solange sie Respektvoll gestellt wird und das habe ich eingehalten, daraufhin aber so angegriffen zu werden,nur weil ich MEINE Meinung zu dem Thema äußer finde ich dann nicht okay. Und das Alter sollte keine Rolle spielen,wenns um Respekt geht. Die hat mich direkt beschuldigt ich würde ihr keinen Hund gönnen und das weil ich schreibe, dass es aus meiner Sicht ein ungünstiger Zeitpunkt wäre? Das mein nächster Post dann weniger nett ausfällt,sollte mir dann nicht verübelt werden...
 
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