Vergesellschaftung von Feuerbauchmolchen

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  • Vergesellschaftung von Feuerbauchmolchen Beitrag #1
Kodiak

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In einem meiner Becken (60 cm) halte ich mehrere Zwergkrallenfrösche, lediglich 1 Fisch (weibl. Kampffisch), einige kleine Apfelschnecken und 1 Wels. Außerdem befinden sich ein paar Amano-Garnelen und 1 Myanmar-Glasgarnele darin. Nun trage ich mich mit dem Gedanken, 2 oder 3 Feuerbauchmolche mit hineinzusetzen. Evtl. nehme ich dann die Garnelen und den Wels besser wieder heraus. Eine kleine Landfläche wäre natürlich noch einzurichten.

Birgt die Vergesellschaftung mit den Fröschen Gefahren? Ist das Becken (dann) zu klein?
 
  • Vergesellschaftung von Feuerbauchmolchen Beitrag #2
Off-Topic
Ich habe deinen Beitrag mal in einen neuen Thread verschoben. Der vorherige Thread war noch von 2010, so behält man leichter die Übersicht


Ich finde dein Becken jetzt schon etwas stark besetzt. Amphibien sollte man grundsätzlich in Artbecken pflegen. Dies gilt sowohl für die Feuerbauchmolche als auch für die Zwergkrallenfrösche.

Kampffische können sehr agressiv sein was für die anderen Mitbewohner als auch für die Fische selbst sehr viel Stress bedeutet. Welse (welche Art den genau) können den Molchen sehr gefährlich werden. Es ist bereits mehr als einmal vorgekommen, dass Welse den empfindlichen Amphibien an die Haut gegangen sind.

Da der Wasserstand für adulte chinesische Feuerbauchmolche (für eine andere Art wäre das Becken zu klein) nicht mehr als 20 cm betragen sollte wäre somit für alle anderen Tiere zu wenig Wasservolumen vorhanden.

Ich kann dir nur ans Herz legen die Haltung seines aktuellen Bestandes zu optimieren bevor du dir neue Tiere zulegst.
 
  • Vergesellschaftung von Feuerbauchmolchen Beitrag #3
Das Kampffisch-Weibchen, dass sich bei den Fröschen im Becken befindet, ist ein Ausbund von Friedlichkeit (kein Scherz). Sie sucht die Gesellschaft der Frösche und animiert sie zum Mitschwimmen! Oft hat sie damit auch Erfolg. Die verstehen sich prächtig.
Ich habe mit Absicht nur diesen einen Fisch in dem Becken, damit es keine Probleme beim Futter gibt. Es bleibt immer genug für die ZKF.

Was die Wasserhöhe angeht, so ist das wirklich ein Argument.
Ich hatte anfangs 4 kleine Panzerwelse in dem Becken. Die habe ich dann aber in mein Garnelen-Aquarium gesetzt, weil sie den Fröschen zu lebhaft waren. Die Garnelen (und die Endler-Guppys dort) kommen damit klar. Nun ist nur ein junger nachtaktiver Wels in dem Becken, der äußerst scheu ist. Er müsste zur Familie der Harnischwelse gehören und soll ca. 7-8 cm groß werden. Den Namen habe ich leider nicht parat.

Ich habe im kommenden Monat ein drittes 60er Becken. Dort könnte dann der Wels hinein. Dieses Becken soll Langarmgarnelen (z.B. Myanmar-Glasgarnelen - 1 habe ich bereits) und Zwergkrebsen ein Zuhause bieten. Ich überlege noch, welche Fische ich dazu setze, die etwas größer aber friedlich sind.

Welse leisten natürlich gute Arbeit bei der Säuberung des Grundes. Können das im Froschbecken meine Apfelschnecken und einige Amanos auch gut genug schaffen?

Da fällt mir noch ein: Meinst du vielleicht Krallenfrösche statt meiner Zwergkrallenfrösche? Die kleinen Hüpfer werden ca. 5 cm groß. Ich sehe da keine Überbesetzung des Beckens.
 
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  • Vergesellschaftung von Feuerbauchmolchen Beitrag #4
Fassen wir mal zusammen:

x.x Zwergkrallenfrösche: Die Beckengröße reicht für eine Gruppe von 5-6 Tieren (ca. 10 l pro Tier). Wie viele Tiere du pflegst hast du nicht angegeben.
0.1 Kampffische: Einzelhaltung ist bei der artgerechten Aquarienhaltung dieser Fischen einfach ein muss. Deiner Beschreibung nach ist der Fisch von den Fröschen sehr gestresst, ansonsten würde er sie vollständig ignorieren und nicht „zum schwimmen animieren“ Dies hört sich für mich mehr nach "durchs Revier jagen" an.
x.x Amanogarnelen: Mindestens 10 Tiere; Mindestgröße 54l
1 Myanmar Glasgarnele: Mindestens 10 Tiere; Mindestgröße (hier streiten sich viele) 54l; Nicht ungefährlich für kleinere Garnelen und Fische, gilt auch für kleinere Amphibien.
x.x Apfelschnecken: Beckengröße mindestens 54l (pro Tier ca. 10 bis 15 l). ich würde max. 4 Tiere einsetzen.
1 Wels (Harnischwels): Ohne die genaue Welsart zu kennen kann ich nicht sagen ob die Einzelhaltung sowie die Beckengröße okay sind. Anmerken möchte ich noch, dass fast alle Welsarten Holz in Form von Wurzeln benötigen. Manche Amphibien reagieren allerdings sehr empfindlich (manchmal erst nach Jahren!) darauf und man muss das Holz spätestens dann umgehend aus dem Becken entfernen.

Zur Vollständigkeit: Panzerwelse sollte man in Gruppen ab mindestens 5 Tieren halten.

Für mich persönlich ist das Becken überbesetzt. Die beiden Garnelenarten sowie die Zwergkrallenfrösche halten sich überwiegend auf dem Boden auf, lediglich der Kampffisch nutzt den mittleren und oberen Beckenbereich.

Die Feuerbauchmolche würden ebenfalls den (bereits überfüllten) unteren Bereich nutzen. Auch die Wassertemperatur von 20°C (kurzzeitig max 23°C) passt nicht zum übrigen Besatz.

Ich kann nur noch mal wiederholen dass man Amphibien in reinen Artenbecken pflegen soll. Nicht nur die Haltungsansprüche sind sehr unterschiedlich, auch die verschiedenen Hautgifte können anderen Arten großen schaden zufügen.

Posthorn- und Blasenschnecken reichen als Putztrupp vollkommen aus. Ich habe in meinen Amphibienbecken außer diesen beiden Schneckenarten nichts als Beibesatz. Hin und wieder verschwindet mal eine kleine Schnecke, aber ansonsten nichts Dramatisches.
 
  • Vergesellschaftung von Feuerbauchmolchen Beitrag #5
Ich habe 8 Frösche in dem Becken.
Der Fisch jagt die Frösche nicht, er schwimmt voran. Wenn sie nicht folgen, kommt er kurz zurück und schwimmt dann wieder voran. Ich müsste das mal filmen, sonst glaubt's mir eh niemand.
Von den Amanos habe ich 8 Tiere, von der Glasgarnele nur die eine. Da kommen aber für ein neues Becken weitere dazu. Apfelschnecken sind 4 in jedem meiner beiden Becken.

Wie gesagt: Die Myanmar und der Wels kommen dort raus, sobald Anfang November das neue Becken fertig ist. Dort sollen dann ein paar kleine Krebse dazu und vielleicht Killis.
 
  • Vergesellschaftung von Feuerbauchmolchen Beitrag #6
Mittlerweile habe ich mich dazu entschlossen, ein paar kleine Wabenkröten zu den ZKF zu setzen. Das dürfte kein Problem darstellen.
 
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