- Mein Chihuahua pöbelt und markiert alles Beitrag #1
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Ikamani
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Hallo ihr lieben. Ich bin neu hier und möchte gern mal mein Problem schildern aber vorab folgendes: Ich bin Hundebesitzerin und würde von mir behaupten, dass ich so einiges über Hunde weiß. Auch ist der aktuelle Hund nicht mein erster Hund. Trotzdem stoße ich nicht zum ersten Mal auf ein Problem, was meiner Erfahrung nach viele Hundebesitzer haben und kaum Rat wissen. Bisher konnte ich keine all zu plausible und hilfreiche Antwort auf mein Problem finden, deshalb also nun zu meinem Problem:
Ich habe einen 7 Jahre alten unkastrierten Chihuahua Rüden. Ich achte sehr auf eine strenge Erziehung, weil es ermöglicht, dass der Hund an anderen Stellen Freiheiten genießen kann. Z.B. verlange ich meinem Hund absolutes Gehorsam an der Straße ab, sodass wir fast ohne Leine auskommen, was wir beide sehr genießen. Er schläft nicht im Bett, isst nicht vom Tisch und ich würde pauschal behaupten, dass wir (mein Freund und ich) ihn ziemlich gut im Griff haben und ihn artgerecht halten und behandeln. Den Klischee Jägern möchte ich somit vorweg den Zahn ziehen, dass der kleine, arme Chihuahua nicht mehr hundisch behandelt wird oder verhetschelt wird, weil er doch so klein und süß ist. Dem ist nicht so, also bitte keine Belehrungen darüber, dass der Chihuahua AUCH ein Hund ist....Er hat täglich Kontakt mit bekannten und fremden Hunden, was auch schon eines meiner Probleme darstellt. Insgesamt wird beim Gassigang alles markiert, was nicht niet- und nagelfest ist. So muss wirklich alles dran glauben. Von Zäunen, bis hin zu Flohmarktständen oder sogar Taschen, wenn sie am Boden liegen. Trifft er auf andere Hunde, werden diese angerempelt, aufdringlich beschnüffelt (auch wenn es ihnen nicht recht ist) und auch gern mal gerammelt. Und dazwischen wird ordentlich markiert und gescharrt. Auffällig ist, dass er fast ausschließlich männliche Hunde sind, die er so massiv und rüpelhaft angeht. Weibliche Hunde sind eher weniger interessant. Insgesamt verhält er sich draußen sehr gestresst. Läuft kreutz und quer, leckt Urin von anderen Hunden und markiert, markiert, markiert.....die Hundetreffen sind daher immer sehr peinlich und unangenehm. Während andere Hunde spielen und toben, hängt meiner rammelnd an irgend einem Hundebein. Glücklicherweise nehmen ihn die meisten Artgenossen gar nicht ernst und ignorieren ihn. Schlimmer wird es, wenn einer genervt schnappt oder womöglich beißt....Natürlich möchte ich das vermeiden und dieses Verhalten insgesamt für den Frieden aller abstellen. Momentan habe ich aktiv noch gar nicht darauf reagiert, überlege aber bereits, ihn in solch einem Fall anzuleinen und mit ihm fort zu gehen. Leine ich ihn jedoch an, fängt er an, vorbeilaufende Hunde aggressiv zu verbellen (macht er sonst in Freiheit nicht). Das permanente Markieren gestaltet sich schwieriger...ich weiß nicht, wie ich dem Hund klar machen soll, dass er sich zwar draußen erleichtern soll und kann, bitte aber nicht alles bepullern soll. Ein guter Rat wäre prima.
Und nun noch etwas: meine Cousine hat ebenfalls einen Chihuahua (unkastriertes Weibchen). Wir treffen und besuchen uns regelmäßig und die beiden Hunde sind ein Herz und eine Seele. Sie spielen toll miteinander und freuen sich immer riesig, wenn sie aufeinander treffen. Bleiben wir aber mit den Hunden bei meiner Cousine Zuhause, fangen sie an, um die Wette zu markieren. Dies geht so weit, dass das Weibchen noch Tage nach unserem Besuch sämtliche Geschäfte (auch die großen) in der Wohnung verrichtet. Erst nach Tagen lässt sie nach. Bis zum nächsten Besuch und Markierwettbewerb.....Dieses Markieren in der Wohnung geht gar nicht und hat dazu geführt, dass wir unsere Treffen nur noch auf Parks beschränken mussten. Gegenseitige Besuche sind seither nicht mehr drin, was sehr schade ist, weil man sich dadurch nur noch selten sieht. An eine Kastration habe ich bereits gedacht. Aber nicht, weil ich eine schnelle und einfache Lösung brauche, sondern weil ich denke, dass ihn die Hormone stressen. Vielleicht hat ja jemand einen guten Rat oder tolle Erfahrungen mit einer bestimmten Methode gemacht. Dieses Markierproblem haben viele meiner Bekkannten besonders mit Rüden (auch in der Wohnung) Ich danke euch bereits jetzt für eure Hilfe. PS: mein Hund geht NICHT auf´s Katzenklo, da halte ich nichts von.
Ich habe einen 7 Jahre alten unkastrierten Chihuahua Rüden. Ich achte sehr auf eine strenge Erziehung, weil es ermöglicht, dass der Hund an anderen Stellen Freiheiten genießen kann. Z.B. verlange ich meinem Hund absolutes Gehorsam an der Straße ab, sodass wir fast ohne Leine auskommen, was wir beide sehr genießen. Er schläft nicht im Bett, isst nicht vom Tisch und ich würde pauschal behaupten, dass wir (mein Freund und ich) ihn ziemlich gut im Griff haben und ihn artgerecht halten und behandeln. Den Klischee Jägern möchte ich somit vorweg den Zahn ziehen, dass der kleine, arme Chihuahua nicht mehr hundisch behandelt wird oder verhetschelt wird, weil er doch so klein und süß ist. Dem ist nicht so, also bitte keine Belehrungen darüber, dass der Chihuahua AUCH ein Hund ist....Er hat täglich Kontakt mit bekannten und fremden Hunden, was auch schon eines meiner Probleme darstellt. Insgesamt wird beim Gassigang alles markiert, was nicht niet- und nagelfest ist. So muss wirklich alles dran glauben. Von Zäunen, bis hin zu Flohmarktständen oder sogar Taschen, wenn sie am Boden liegen. Trifft er auf andere Hunde, werden diese angerempelt, aufdringlich beschnüffelt (auch wenn es ihnen nicht recht ist) und auch gern mal gerammelt. Und dazwischen wird ordentlich markiert und gescharrt. Auffällig ist, dass er fast ausschließlich männliche Hunde sind, die er so massiv und rüpelhaft angeht. Weibliche Hunde sind eher weniger interessant. Insgesamt verhält er sich draußen sehr gestresst. Läuft kreutz und quer, leckt Urin von anderen Hunden und markiert, markiert, markiert.....die Hundetreffen sind daher immer sehr peinlich und unangenehm. Während andere Hunde spielen und toben, hängt meiner rammelnd an irgend einem Hundebein. Glücklicherweise nehmen ihn die meisten Artgenossen gar nicht ernst und ignorieren ihn. Schlimmer wird es, wenn einer genervt schnappt oder womöglich beißt....Natürlich möchte ich das vermeiden und dieses Verhalten insgesamt für den Frieden aller abstellen. Momentan habe ich aktiv noch gar nicht darauf reagiert, überlege aber bereits, ihn in solch einem Fall anzuleinen und mit ihm fort zu gehen. Leine ich ihn jedoch an, fängt er an, vorbeilaufende Hunde aggressiv zu verbellen (macht er sonst in Freiheit nicht). Das permanente Markieren gestaltet sich schwieriger...ich weiß nicht, wie ich dem Hund klar machen soll, dass er sich zwar draußen erleichtern soll und kann, bitte aber nicht alles bepullern soll. Ein guter Rat wäre prima.
Und nun noch etwas: meine Cousine hat ebenfalls einen Chihuahua (unkastriertes Weibchen). Wir treffen und besuchen uns regelmäßig und die beiden Hunde sind ein Herz und eine Seele. Sie spielen toll miteinander und freuen sich immer riesig, wenn sie aufeinander treffen. Bleiben wir aber mit den Hunden bei meiner Cousine Zuhause, fangen sie an, um die Wette zu markieren. Dies geht so weit, dass das Weibchen noch Tage nach unserem Besuch sämtliche Geschäfte (auch die großen) in der Wohnung verrichtet. Erst nach Tagen lässt sie nach. Bis zum nächsten Besuch und Markierwettbewerb.....Dieses Markieren in der Wohnung geht gar nicht und hat dazu geführt, dass wir unsere Treffen nur noch auf Parks beschränken mussten. Gegenseitige Besuche sind seither nicht mehr drin, was sehr schade ist, weil man sich dadurch nur noch selten sieht. An eine Kastration habe ich bereits gedacht. Aber nicht, weil ich eine schnelle und einfache Lösung brauche, sondern weil ich denke, dass ihn die Hormone stressen. Vielleicht hat ja jemand einen guten Rat oder tolle Erfahrungen mit einer bestimmten Methode gemacht. Dieses Markierproblem haben viele meiner Bekkannten besonders mit Rüden (auch in der Wohnung) Ich danke euch bereits jetzt für eure Hilfe. PS: mein Hund geht NICHT auf´s Katzenklo, da halte ich nichts von.