Von solchen "Monstern" haben wir zwei nebenan, die mich jeden morgen wecke, nachts am Holz im Zwinger rumnagen und jeden ankläffen. Ein Malinois und einen Schäferhund :roll:
Also mal wieder der klassische Fall.
Mensch kauft aktiven Hund, lastet aber nicht aus, Hund hat durch Unterforderung Dampf bis zur Decke uns sucht sich Alternativen, meist exzessives Kauen oder Bellen/"Bewachen".
Mensch holt zweiten aktiven Hund "damit sie sich untereinander beschäftigen", ändert nichts an Auslastungssituation, ist spätestens jetzt restlos überfordert, schämt sich meist auch noch für die Hunde, sperrt die Hunde weg, beide Hunde drehen ab.
Wir haben hier auch so ein Exemplar, einen Cane Corso Rüden (ein armes Schw*ein).
So gesehen ein super Hund, allerdings weder erzogen noch ausgelastet.
Die Familie holt den Molosserwelpen vom Bauernhof als Ersthund, weiß von Hunden aber nur wo's Futter 'rein und wo's wieder 'rauskommt und dass er in Hessen nicht auf der Liste steht, super Vorrausetzungen.:roll:
Dazu ist der Vater noch Alkoholiker und säuft sich regelmäßig im Feld zu, in der Hoffnung Niemand bekommt was von seiner Sauferei mit.
Würde er es alleine machen, OK, aber er nimmt jedes Mal den Hund als Alibi mit, läuft dreihundert Meter bis zu "seiner" Bank, macht die Leine dort fest und lässt die Korken knallen, wenn ihr versteht.
Nach ein paar Stunden, wenn die Fahne milder ist, geht's wieder heimwärts mit der Lüge, man hätte einen laaangen Spazergang gemacht, aber der Hund sei immer noch nicht müde.
Ich warte auf den Tag, wo er besoffen die Leine löst und der Hund alleine seine Runden dreht bis ihn der nächste Jäger als "wildernd" ansieht und ihn abschießt (leider gilt in dem Fall ja schon die Aussage des Jägers allein als Beweis).
Er ist den ganzen Tag irgendwo weggesperrt, im Sommer in der Fabrikhalle des Schwagers als "Wachhund", im Winter auf deren Dachboden.
Er hat eine Pinkelrunden täglich, je nach Biervorrat auch zwei.
Dann geht man immer morgens, wenn es noch dunkel ist, mit ihm 'raus, damit ihn bloß keiner sieht.
Leider sind sie zu stolz (bzw. beschämt) um sich helfen zu lassen, und da der Hund regelmäßig gefüttert und "ausgeführt" wird, kann das Vetamt auch nichts machen.
Ich bin ein großer Bullterrrier- und Molosserliebhaber und empfinde diesen Rasselistenquatsch als unnötig, aber solche Leute lassen mich hoffen, dass die Regeln für Listenhunde Kategorie 2 und deren Halter für alle Hundehalter gelten, abgesehen von der astronomischen Steuer natürlich.
Das heißt im Klartext:
- Polizieiliches Führungszeugnis beim OA einreichen (bevor der Hund kommt), Ablehnung bei Gewalttaten wie z.B. Körperverletzung oder Tierquälerei
- Den schriftlichen Sachkundenachweis erbringen
- Ab 1,5 Jahre alle zwei Jahre einen Wesenstest, bei Nichtbestehen Leinen- und Maulkorbpflicht außerhalb von eigezäuntem Gelände
Was ist aus den heutigen Hundehaltern geworden, wo bleibt der gesunde Menschenverstand?
Und warum glaubt Jeder, der seine Finger um eine Leinenhandschlaufe schließen kann, dass er einen lebenden Hund halten muss?
Ich verstehe es nicht.