Große, starke Hunde

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  • Große, starke Hunde Beitrag #21
Hab zwar nicht mehr angerufen, nachdem man mich so blöd angemacht hat am Telefon beim ersten mal. Aber habe gestern beim Tanken deren Auto neben mir gehabt und da saß das "Monster" ;) auf der Beifahrerseite und hat nach draußen geschaut.
Also ja.
Aber süß finde ich den Riesen schon. Armer Kerl, er hätte es verdient vernünftig erzogen zu werden.
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #22
oh ja kann dich verstehn. kenne einige "monster" die mit der richtigen erziehung und auslastung sicher die totalen traumhunde wären.

wenigstens haben sie ihn wieder und er irrt nicht mehr rum. ist ja für dich ja auch nur stress wenn immer angst haben musst das er angelaufen kommt.
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #23
Von solchen "Monstern" haben wir zwei nebenan, die mich jeden morgen wecke, nachts am Holz im Zwinger rumnagen und jeden ankläffen. Ein Malinois und einen Schäferhund :roll:
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #24
Von solchen "Monstern" haben wir zwei nebenan, die mich jeden morgen wecke, nachts am Holz im Zwinger rumnagen und jeden ankläffen. Ein Malinois und einen Schäferhund :roll:

Also mal wieder der klassische Fall.
Mensch kauft aktiven Hund, lastet aber nicht aus, Hund hat durch Unterforderung Dampf bis zur Decke uns sucht sich Alternativen, meist exzessives Kauen oder Bellen/"Bewachen".
Mensch holt zweiten aktiven Hund "damit sie sich untereinander beschäftigen", ändert nichts an Auslastungssituation, ist spätestens jetzt restlos überfordert, schämt sich meist auch noch für die Hunde, sperrt die Hunde weg, beide Hunde drehen ab.

Wir haben hier auch so ein Exemplar, einen Cane Corso Rüden (ein armes Schw*ein).
So gesehen ein super Hund, allerdings weder erzogen noch ausgelastet.
Die Familie holt den Molosserwelpen vom Bauernhof als Ersthund, weiß von Hunden aber nur wo's Futter 'rein und wo's wieder 'rauskommt und dass er in Hessen nicht auf der Liste steht, super Vorrausetzungen.:roll:
Dazu ist der Vater noch Alkoholiker und säuft sich regelmäßig im Feld zu, in der Hoffnung Niemand bekommt was von seiner Sauferei mit.
Würde er es alleine machen, OK, aber er nimmt jedes Mal den Hund als Alibi mit, läuft dreihundert Meter bis zu "seiner" Bank, macht die Leine dort fest und lässt die Korken knallen, wenn ihr versteht.
Nach ein paar Stunden, wenn die Fahne milder ist, geht's wieder heimwärts mit der Lüge, man hätte einen laaangen Spazergang gemacht, aber der Hund sei immer noch nicht müde.
Ich warte auf den Tag, wo er besoffen die Leine löst und der Hund alleine seine Runden dreht bis ihn der nächste Jäger als "wildernd" ansieht und ihn abschießt (leider gilt in dem Fall ja schon die Aussage des Jägers allein als Beweis).
Er ist den ganzen Tag irgendwo weggesperrt, im Sommer in der Fabrikhalle des Schwagers als "Wachhund", im Winter auf deren Dachboden.
Er hat eine Pinkelrunden täglich, je nach Biervorrat auch zwei.
Dann geht man immer morgens, wenn es noch dunkel ist, mit ihm 'raus, damit ihn bloß keiner sieht.
Leider sind sie zu stolz (bzw. beschämt) um sich helfen zu lassen, und da der Hund regelmäßig gefüttert und "ausgeführt" wird, kann das Vetamt auch nichts machen.

Ich bin ein großer Bullterrrier- und Molosserliebhaber und empfinde diesen Rasselistenquatsch als unnötig, aber solche Leute lassen mich hoffen, dass die Regeln für Listenhunde Kategorie 2 und deren Halter für alle Hundehalter gelten, abgesehen von der astronomischen Steuer natürlich.

Das heißt im Klartext:
  • Polizieiliches Führungszeugnis beim OA einreichen (bevor der Hund kommt), Ablehnung bei Gewalttaten wie z.B. Körperverletzung oder Tierquälerei
  • Den schriftlichen Sachkundenachweis erbringen
  • Ab 1,5 Jahre alle zwei Jahre einen Wesenstest, bei Nichtbestehen Leinen- und Maulkorbpflicht außerhalb von eigezäuntem Gelände

Was ist aus den heutigen Hundehaltern geworden, wo bleibt der gesunde Menschenverstand?
Und warum glaubt Jeder, der seine Finger um eine Leinenhandschlaufe schließen kann, dass er einen lebenden Hund halten muss?
Ich verstehe es nicht.
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #25
Also mal wieder der klassische Fall.
Mensch kauft aktiven Hund, lastet aber nicht aus, Hund hat durch Unterforderung Dampf bis zur Decke uns sucht sich Alternativen, meist exzessives Kauen oder Bellen/"Bewachen".
Mensch holt zweiten aktiven Hund "damit sie sich untereinander beschäftigen", ändert nichts an Auslastungssituation, ist spätestens jetzt restlos überfordert, schämt sich meist auch noch für die Hunde, sperrt die Hunde weg, beide Hunde drehen ab.

Also ganz so wie du es beschreibst, ist es nicht ^^
Die beiden sind getrennt. Zwinger höchstens 2,5* 2m groß :roll: Er macht zwar einmal die woche oder so dieses Schutzdingens aber hat sie Hunde einfach nicht unter Kontrolle. Am Tag geht er bestimmt 5 mal raus. Aber nur gegenüber auf die Weide und lässt die beiden rennen.
Seinen letzten Hund hat er mit 8 weggeben, weil der zu alt war, um sich dann einen Malinois zu holen.
Seine Frau hasst die Hunde, weil er den ganzen Tag bei denen ist und sie die Hunde nicht anfassen kann.
Donnerstag ist der eine bei unseren anderen Nachbarn aufs Grundstück gerannt und hat die Katze angegriffen. Ist zum Glück nichts passiert.
Aber die Köter hören einfach nicht und würde bestimmt sofort zubeißen, wenn man sich nur falsch verhält.
Sie bellen stundenlang auch wenn nichts ist ..
Und langsam entwickelt sich das ganze zum Nachbarschaftsstreit :roll:
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #26
Ich bin ein großer Bullterrrier- und Molosserliebhaber und empfinde diesen Rasselistenquatsch als unnötig, aber solche Leute lassen mich hoffen, dass die Regeln für Listenhunde Kategorie 2 und deren Halter für alle Hundehalter gelten, abgesehen von der astronomischen Steuer natürlich.

Das würde doch auch nicht wirklich etwas ändern!
Dann hätten sie zwar vielleicht keinen Bullterrier oder Molosser mehr, dafür aber evtl einen anderen Hund der genauso leiden würde.
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #27
Als ich noch meinen Gassi-Hundi Gismo (Malteser-Mix) hatte, bin ich einmal auf einen Berner Rüden und eine Berner-Mix Hündin (oder so was in der Art) gestoßen. Die Hündin hat den Zwerg nicht groß beachtet, war auch nicht angeleint, was aber kein Thema war. Dann kam er Berner Rüde an einer Flexi Leine (so eine hatte ich noch nie gesehen, sah aus wie ne Flexi aber nicht mit Band sondern mit Kette :shock:). Der wollte sicher nichts böses, aber das war ein Riese von Berner und wollte nur mal gucken (hat jetzt nicht geknurrt oder so, aber ganz wohl war mir trotzdem nicht). Gismo, der eig. immer ne große Klappe hat, hat gefiept wie blöd und der Berner hat sich inkl. Kette um mich gewinkelt... Anschließend bin ich immer wieder umgedreht, wenn ich den gesehen habe, selbst wenn der in die andere Richtung ging... Einfach weil er frei gelaufen ist und irgendwann zwar die Frau inkl. Hündin weg war, aber der Berner auch mal die Richtung gewechselt hat. Irgendwann hab ich mal gesehen, dass es nicht mal ihrer ist, sondern sie den zum Gassi gehen abholt...

Off-Topic
Ich selbst bin ja ab meinem 11. Lebensjahr regelmäßig mit der Berner-Mix Hündin meiner Großeltern (sie war da 10) gegangen, sie war nicht sozialisiert (bringt einem bei einem Hof-/Wachhund ja auch nichts :roll: also der Meinung waren meine Großeltern, nicht ich), aber wenn ich einen fremden Hund oder einen, den sie nicht leiden konnte, gesehen habe, kam sie an die Leine und ich konnte sie auch halten. Bei ihr war es eher so, dass zwei mal je ein Hund auf sie los ist... Der eine hatte erst ganz lieb geschnuppert und meinte dann beisen zu müssen, bei dem anderen hatte sie ne leichte Schürfwunde... Einmal hab ich mit ihr einen superlieben Husky getroffen, der nur noch ein Strich in der Landschaft war... Hatte Krebs... Mit dem hat sie sich sehr gut verstanden und auch mit einem Goldi-Rüden, der auch vor ihr gegangen ist. Mit den beiden und ihr bin ich und die Besitzer der Rüden mal einem Zwerg von Jack Russel (den es immer noch gibt) begegnet, der sich doch ernsthaft mit den 3 großen Hunden anlegen wollte... Der Jacky ist immer noch so aggro, seh den ab&zu wenn ich bei meiner Oma bin... Also nicht alles auf die großen schieben, wobei es bei denen natürlich auch eine Sache ist wie die erzogen sind,... Nen kleinen kann man eher festhalten...
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #28
Also ganz so wie du es beschreibst, ist es nicht ^^
Die beiden sind getrennt. Zwinger höchstens 2,5* 2m groß :roll: Er macht zwar einmal die woche oder so dieses Schutzdingens aber hat sie Hunde einfach nicht unter Kontrolle. Am Tag geht er bestimmt 5 mal raus. Aber nur gegenüber auf die Weide und lässt die beiden rennen.
Seinen letzten Hund hat er mit 8 weggeben, weil der zu alt war, um sich dann einen Malinois zu holen.
Seine Frau hasst die Hunde, weil er den ganzen Tag bei denen ist und sie die Hunde nicht anfassen kann.
Donnerstag ist der eine bei unseren anderen Nachbarn aufs Grundstück gerannt und hat die Katze angegriffen. Ist zum Glück nichts passiert.
Aber die Köter hören einfach nicht und würde bestimmt sofort zubeißen, wenn man sich nur falsch verhält.
Sie bellen stundenlang auch wenn nichts ist ..
Und langsam entwickelt sich das ganze zum Nachbarschaftsstreit :roll:

Schutzhund puscht sogar eher hoch als dass es die Hunde runterfährt, und 5 mal täglich rausgehen hat nichts zu sagen, du kannst auch 5 mal täglich an kurzer Leine im Schneckentempo um dein Haus herumschleichen und warst 5 mal "Spazieren", bei einem Fall klingt es genau danach:
Einfach zu wenig Auslastung.

Der Zwinger ist definitiv zu klein, das ist ja schon tierschutzwidrig:


  • Widerristhöhe bis 50 cm → Bodenfläche mindestens 6 m²
  • Widerristhöhe von 50 bis 65 cm → Fläche mindestens 8 m²
  • Widerristhöhe über 65 cm → Fläche mindestens 10 m²
  • Für jeden weiteren Hund, der in demselben Zwinger gehalten wird, ist zusätzlich die Hälfte der für einen Hund angegebenen Bodenfläche vorgeschrieben.
  • Die im Zwinger stehende Hundehütte (meist 2m² Standfläche) wird von der Grundfläche selbst abgezogen, weshalb man immer 2m² mehr miteinrechnen sollte, wenn man einen Zwinger baut.

Quelle:

Wegen genau so einem Schäferhund hatte ich die ersten 3 Jahre meines Lebens Angst vor Hunden, da unser Nachbar nach genau dem gleichen Schema lebte, zweimal die Woche Schutzhund und sonst saß der Hund allein im Hof, bellte stundenlang und bretterte wie blöd gegen das Hoftor, wenn Jemand vorbeiging, was bei einem Pimpf, wie ich es war, natürlich mächtig Eindruck macht.
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #29
Schutzhund puscht sogar eher hoch als dass es die Hunde runterfährt, und 5 mal täglich rausgehen hat nichts zu sagen, du kannst auch 5 mal täglich an kurzer Leine im Schneckentempo um dein Haus herumschleichen und warst 5 mal "Spazieren", bei einem Fall klingt es genau danach:
Einfach zu wenig Auslastung.

Ja ich weiß ich hab mich vielleicht blöde ausgedrückt. :)

Das mit den Zwingern ist auch abbartig. Vorallem der Malinois springt immer gegen die eine Wand, dreht sich im Sprung und dann gegen die anderen. Und immer soweiter.
Die können nicht mal im Kreis laufen in dem Miniknast :roll:

und ein Malinois musst doch auch mehr ausgelastet werden, als ein Schäferhund oder?
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #30
Ja ich weiß ich hab mich vielleicht blöde ausgedrückt. :)

Das mit den Zwingern ist auch abbartig. Vorallem der Malinois springt immer gegen die eine Wand, dreht sich im Sprung und dann gegen die anderen. Und immer soweiter.
Die können nicht mal im Kreis laufen in dem Miniknast :roll:

und ein Malinois musst doch auch mehr ausgelastet werden, als ein Schäferhund oder?

Das ist echt abartig.
Gib dem Vetamt doch mal einen (im Zweifelsfall anonymen?) Tipp, was da mit der Zwingergröße und der Auslastung passiert, vielleicht hilft es ja was, sie haben ja weniger als die Hälfte des ihne zustehenden Platzes, da wird wahrscheinlich auch gehandelt werden.

Eigentlich brauchen beide gleichviel Auslastug, Malinois haben allerdings oft das Problem, dass sie sich bei Unauslastung beim kleinsten Reiz selbst hochtriggern, vergleichbar mit einem Kleinkind im Weinkrampf, haben sie sich erstmal so richtig in Rage gebrüllt, kommen sie so schnell nicht wieder runter.
Diese Knasthaltung begünstigt das Ganze auch noch.
Kein Wunder, dass er seinen alten DSH mit 8 als "zu alt" abgab, diese Haltung verursacht negiven Stress pur, was wiederum die Zellalterung beschleunigt, schau dir beispielsweise manche Menschen mit 30 Jahren in stressigen Jobs an, die sehen so fertig und abgeschafft aus, als wären sie altersgemäß kurz vor der Pension, dementsprechend kaputt muss auch der Hund gewesen sein, denn 8 ist kein Alter für einen Schäferhund.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das würde doch auch nicht wirklich etwas ändern!
Dann hätten sie zwar vielleicht keinen Bullterrier oder Molosser mehr, dafür aber evtl einen anderen Hund der genauso leiden würde.
Ich weiß doch, aber manche Leute brauchen anscheinend erst einen auf den Deckel, bevor auch nur irgendetwas geschieht.:(
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #31
Das ist echt abartig.
Gib dem Vetamt doch mal einen (im Zweifelsfall anonymen?) Tipp, was da mit der Zwingergröße und der Auslastung passiert, vielleicht hilft es ja was, sie haben ja weniger als die Hälfte des ihne zustehenden Platzes, da wird wahrscheinlich auch gehandelt werden.

Eigentlich brauchen beide gleichviel Auslastug, Malinois haben allerdings oft das Problem, dass sie sich bei Unauslastung beim kleinsten Reiz selbst hochtriggern, vergleichbar mit einem Kleinkind im Weinkrampf, haben sie sich erstmal so richtig in Rage gebrüllt, kommen sie so schnell nicht wieder runter.
Diese Knasthaltung begünstigt das Ganze auch noch.
Kein Wunder, dass er seinen alten DSH mit 8 als "zu alt" abgab, diese Haltung verursacht negiven Stress pur, was wiederum die Zellalterung beschleunigt, schau dir beispielsweise manche Menschen mit 30 Jahren in stressigen Jobs an, die sehen so fertig und abgeschafft aus, als wären sie altersgemäß kurz vor der Pension, dementsprechend kaputt muss auch der Hund gewesen sein, denn 8 ist kein Alter für einen Schäferhund.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)


Ich denke er würde sofort wissen, woher das kommt. und sich mit dem Nachbar so richtig streiten ist bestimt nicht lustig. Da hätte ich echt um meine Kaninchen und Wachteln Angst. Wahrscheinlich muss erst ein Kind gebissen werden, dass was passiert.

Ja verstehe =)
ja der Malinois bellt auch viel mehr und springt wie son verrückter im Zwinger rum.
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #32
Es ist also besser, es wird erst ein Kind gebissen, wie Streit mit den Nachbarn zu riskieren? :eusa_think:
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #33
Man weiß ja nicht ob überhaupt mal ein Kind gebissen wird. Aber wir wohnen aufn Dorf und haben alle ein offenes Grundstück. Und ich glaub meine Eltern wollen hier noch ein paar Jahre wohnen. ;)
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #34
Ich bin ein großer Bullterrrier- und Molosserliebhaber und empfinde diesen Rasselistenquatsch als unnötig, aber solche Leute lassen mich hoffen, dass die Regeln für Listenhunde Kategorie 2 und deren Halter für alle Hundehalter gelten..

Ich habe gegen derartige "Regeln" erfolgreich geklagt und somit letztendlich auch dafür, das der normale Hundehalter mit seinem Hund nicht durch "Regeln" finanziell an seine Belastungsgrenze stößt.

Aber davon abgesehen; Als Halter grosser starker Hunde, erlebe ich oftmals den umgekehrten Fall. Jemand schafft sich einen Hund an und will seinen Neuzugang an den meinen testen
:shock:
Schließlich sind Die ja stark genug sich im Fall des Falles zu wehren. Ich frage mich manchesmal was in den heutigen Hundehaltergehirnen vor sich geht. (inkl. natürlich dem Hirn der Doggenhalterin.)
Lieben Gruß
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #35
Hallo rosine,
Ja das frag ich mich wirklich immer öfter. Ich wohne zwar in einem kleinen 780 Einwohner Dorf und was ich hier schon erlebt habe, da könnte ich ein ganzes Buch drüber schreiben. Und zwar nichts gutes.
Wir haben auch einige klein Hund Besitzer, die der Meinung sind, das man den Hund nicht erziehen muss. Wieso auch. Wenn der andere von der Leine aus angepöbelt kann man ihn dich leicht zurück halten:eusa_think:

Ich glaube einige Denken auch vorher nicht nach. Der Hund wird angeschafft, weil er
Süß aussieht.

Ich hätte auch unglaublich gerne einen Rottweiler gehabt, mein Freund auch.
Aber allein von den Steuern (knapp 840€) im Jahr und dann Versicherung ist im Moment halt auch nicht drin.
Das mit den Listen finde ich großen quatsch. Also ehrlich. In Frankfurt (waren da letztens bei meiner Oma) gibt es ein Tierheim, das Hauptsächlich listenhunde hat. Keiner traut sich, so ein armes Kerlchen zu adoptieren.
Wegen dieser blöden hetzerei.
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #36
Hallo Sunny,
wenn ich an früher denk:roll:..
fällt mir in Sachen Hundehaltung nur die einst unnormale Normalität ein.
Früher gab es tatsächlich Kinder die mit ihren Hunden ausserhalb einer Wohnung spielten! Man hat Hunde in Parks getroffen die von nicht Hundebesitzern mit Pommes gefüttert wurden - und die Hunde liefen dabei sogar frei! Man kannte Kampffische aus der Zoohandlung, aber Kampfhunde? Früher wusste ein Hund, wie man als Hund so ist - und die benahmen sich tatsächlich auch so! Wenn zwei Hunde stritten, ging man einfach dazwischen. Entdeckte man durch eine Rauferei entstandene Blessuren, behandelte man sie selbst, oder ging zum Tierarzt mit Flickzeug! Und der Hammer, man kam gar nicht auf die Idee dem anderen eine Rechnung über Flickarbeiten zu schicken, weil man glaubte das Raufereien durchaus mal passieren können! Dazu gab es sogar eine weit verbreitete Aussage - das ist ne Hund, machen wa kein Drama drum. Und die Hunde sind davon nicht gestorben:shock: Man hatte auch kein Handy indem die Nummer eines Ordnungsamtes eingespeichert war - im Fall des Falles klärte man tatsächlich alles persönlich! Und ganz schlimm, kein Halter mutierte zur Kommandozentrale und Schleppleinen waren nie im Sonderangebot. Und der G.Hauke schrieb in seinem Buch in Sachen Hundeleine; Der glückliche Hund ist der, der hört...und manchmal nicht. Was für unmoderne, leichtsinnige Zeiten:roll: Loben wir die Moderne! Deutsches Recht und ruhmreiche Deutsche Ordnung. Hunde, die besseren Menschen - immer gut gelaunt, stehts freundlich, jeden liebend und hübsch leise. Hundehalter gibt mit Argus Augen acht, was Hundehalter macht. Kotbeutel stehts in der rechten Hand, die Linke ist für die Leine.. mit dran gebundenen Hund. Die Nummer vom Ordnungsamt im Handy eingespeichert falls man auf Hunde trifft, die nicht mit der moderne zieh`n. WILLKOMMEN in unser schönen neuen Hundewelt!:mrgreen:

Warum klagt Ihr nicht für Euren Traumhund. Ein Rotti ist ein guter Hund. Verordnung, Ordnung:roll: sei doch mal ein bisken unordentlich:lol:
Lieben Gruß
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #37
Oh find das alles so arg in Deutschland. Bei mir ist egal was für einen Hund man hält, alle sind gleich teuer(Hundesteuer). Hund = Hund!!! Es gibt total brave Kampfschmußer und total schlimme Handtaschenhundis. Sicher hat man bei uns genauso die Vorurteile gegen Pitbull und co. aber nur wegen vereinzelten Hundehaltern (16 jährige Teenies die ihn nur als "Statussymbol" halten und dem Hund null Erziehung und Auslastung geben, kein Wunder wenns dann halt "aggressiv" wirken, aber auch ein Pudel kann dadurch zur Bestie werden).

Die besterzogenden Hunde die ich je kennen lernen durfte waren ein Rottweiler und AmStaff. War direkt neidisch wie brav die gehört haben und sie waren richtige Kuschelmonster :)

Gott sei Dank lebe ich in Kärnten, wo man noch den Hund halten darf, den man möchte :)

[VERSTECK]ziehts doch alle zu mir :mrgreen:[/VERSTECK]
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #38
Rosine: Ich weiß ehrlich gesagt nicht so genau, was du mit deinem Post aussagen willst.
Nur weil früher alles anders war, heißt das ja nicht, dass es unbedingt besser war.
Die Hunde, die es nicht vertragen haben (und ich bin mir sicher, die gab es früher auch schon!) haben auch Durchfall bekommen, wenn ein Nichthundebesitzer ihnen Pommes verfüttert hat. Sicher, der Hund wird es überlebt haben. Aber NÖTIG finde ich das nicht.

Klar, unser Familienhund ist auch des Öfteren mal ausgerissen. Kein Drama, weit und breit nur Dorf und irgendwann kam er schon wieder. Nur weil das da und zu der Zeit funktioniert hat heißt das aber eben nicht, dass das immer noch gilt. Gibt ja auch mal mehr befahrene Straßen oder Hunde, die sich lieber verkriechen als nach Hause zu kommen...
Solche Kommentare kannst du dir also sparen. Nur weil es früher anders war, war es nicht gleich besser!
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #39
Off-Topic
Wisst ihr noch früher? Da war alles besser, die Menschen netter, die Luft frischer, das Wasser klarer, die Kinder besser erzogen und das Geld mehr wert.
Spaß beiseite ;): Anders ist nicht besser. Zeiten ändern sich und statt zwei uniformierten Hundefuttersorten gibt es jetzt 200, auch wenn nicht alle davon notwendig sind. Aber es gibt die Auswahl.
Statt den Hund auf dem Hof mit Nadel und Faden zu flicken, weil keiner das Geld für die Behandlung und auch keiner eine Versicherung hatte, ruft man heute den TA bequem vom Handy aus an, sagt Bescheid, dass man kommt und wird sofort behandelt, wenn man dort ist. Was ist daran so schlimm? Nicht alles ist heute besser, aber auch nicht alles schlechter.
Und zumindest geben sich die Leute mit Schleppleine und Co. Mühe, ihre Hunde zu erziehen, statt sie wie früher einfach herumrennen zu lassen. Denn auch damals verletzten sich die Hunde dabei, nur fanden es viele nicht schlimm - ist ja nur ein Tier.
Unsere Einstellung in Bezug auf Hunde und Tiere allgemein hat sich in den Jahren stark verändert, natürlich, aber auch zum Guten. Weg von Tierquälerei und daran grenzenden Erziehungsmethoden, weg von Tierversuchen oder dem Tier als Sache.

Das ist hier aber auch nicht Thema ;).
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #40
Off-Topic
schön geschrieben mischling :)
 
Thema:

Große, starke Hunde

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