Große, starke Hunde

Diskutiere Große, starke Hunde im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Oh okay, total am Thema vorbei:roll: Entschuldigung. Ich war etwas traurig über die Aussage auf seinen Traumhund aufgrund von Verordnungen...
  • Große, starke Hunde Beitrag #41
Oh okay, total am Thema vorbei:roll: Entschuldigung.

Ich war etwas traurig über die Aussage auf seinen Traumhund aufgrund von Verordnungen verzichten zu müssen und schweifte ab. Was ich mit meinem Comment lediglich sagen wollte war, das Hundebesitzer früher gelassener mit Hund umgingen. Was nicht zuletzt dem Hund selbst zugute kam. Zurück zum Thema! Wie steht`s mit der Dogge?
Lieben Gruß
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #42
Off-Topic
zumindest ich habe deinen Post auch genauso verstanden, Rosine :D
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #43
Habe die Dogge lang nicht mehr gesehen. Neulich mal beim einkaufen, da saß sie auf dem Beifahrersitz und schaute aus dem Auto.
:eusa_think:
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #44
Früher gab es tatsächlich Kinder die mit ihren Hunden ausserhalb einer Wohnung spielten! Man hat Hunde in Parks getroffen die von nicht Hundebesitzern mit Pommes gefüttert wurden - und die Hunde liefen dabei sogar frei! Man kannte Kampffische aus der Zoohandlung, aber Kampfhunde? Früher wusste ein Hund, wie man als Hund so ist - und die benahmen sich tatsächlich auch so! Wenn zwei Hunde stritten, ging man einfach dazwischen. Entdeckte man durch eine Rauferei entstandene Blessuren, behandelte man sie selbst, oder ging zum Tierarzt mit Flickzeug! Und der Hammer, man kam gar nicht auf die Idee dem anderen eine Rechnung über Flickarbeiten zu schicken, weil man glaubte das Raufereien durchaus mal passieren können! Dazu gab es sogar eine weit verbreitete Aussage - das ist ne Hund, machen wa kein Drama drum. Und die Hunde sind davon nicht gestorben:shock: Man hatte auch kein Handy indem die Nummer eines Ordnungsamtes eingespeichert war - im Fall des Falles klärte man tatsächlich alles persönlich! Und ganz schlimm, kein Halter mutierte zur Kommandozentrale und Schleppleinen waren nie im Sonderangebot. Und der G.Hauke schrieb in seinem Buch in Sachen Hundeleine; Der glückliche Hund ist der, der hört...und manchmal nicht.

Oh ja, an diese Zeiten kann ich mich auch noch gut erinnern.
Super Beitrag !!! :clap:
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #45
Oh ja, an diese Zeiten kann ich mich auch noch gut erinnern.

wie wär`s mit `nem neuen Thema - die Alten (Zeiten) unter sich:mrgreen:
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #46
Um mal wieder was zum Ursprungsthema zu sagen:
Ich bin ja regelmäßig im Tierheim zum Gassigehen. Dort ist auch eine Frau, die meint, dass sie so toll vorallem mit großen schwierigeren Hunden klarkommt (hat selber eine große Hündin, keine Ahnung, was für ne Rasse). Deshalb nimmt sie dort regelmäßig einen Molosser, der schon seit Jahren dort hockt, weil er wohl wirklich einige Probleme hat, und manchmal eine Kangalhündin, die auch ziemlich schwierig ist. Und es ist jedes mal so offensichtlich, dass sie weder den einen, noch den anderen richtig halten kann:shock: Ich finde das jedes mal unverantwortlich, gerade weil man ja weiß, dass das zwei Problemhunde sind. Letztens waren wir hinter ihr, als sie die Kangaldame an den anderen Zwingern vorbeiführen wollte... Diese hat sie locker zu dem einen Zwinger hingezogen und sie konnte ihr nichts entgegensetzen... Und sie hatte wirklich total Glück, weil in dem Zwinger eine bissige Dobermannhündin saß, dass da nichts passiert ist...
Für mich war das einfach auch ein Auswahlkriterium für unseren zukünftigen Hund, dass ich ihn auch auf jeden Fall sicher halten kann.
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #47
Für mich war das einfach auch ein Auswahlkriterium für unseren zukünftigen Hund, dass ich ihn auch auf jeden Fall sicher halten kann.

Hallo Bounty,
dieser Gedanke ist dann vernünftig, wenn jemand wenig Erfahrung im Umgang mit Hunden zeigt. Sollten aber alle so denken, blieben nur wenige Hundearten übrig. Nehme ich mich selbst als Beispiel, könnte ich nicht einen meiner Hunde ausbremsen. Ihr Gewicht liegt zwischen 75 und 85Kg. Sie laufen täglich zwischen 15 und 35km durch`s Revier. Demzufolge sind meine Jungs und Mädels bemuskelt u. fit. Ich habe 3 - 4 Hunde dabei, also hätte ich im Fall der Fälle abgerundet zwischen 200 und 300 kg durchtrainierten Hund zu halten:shock:
Ein Hund ist sich seiner Kraft bewusst. Ob er sie seinem Halter gegenüber einsetzt ist jedoch abhängig von der Art der Beziehung. Ich halte alle meine Wuffels zeitgleich ohne Probleme, weil sie nicht ohne mich nach vorne gehen (wollen). Meine Halsbänder bestehen aus 4cm Stoff und Plastikverschluss, gekauft für 1 Euro und qualitativ minderwertig. Aber mehr als Marken müssen die Halsbänder auch nicht halten, und dafür reicht`s.
Ich denke, man sollte seine Auswahl eines Hundes nicht am Gewicht, Größe oder Sprungkraft festmachen. Vielmehr daran um welche Hundeart es sich handelt und welcher geistigen Entwicklung das einzelne Tier unterliegt.
Lieben Gruß
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #48
Hallo Bounty,
dieser Gedanke ist dann vernünftig, wenn jemand wenig Erfahrung im Umgang mit Hunden zeigt. Sollten aber alle so denken, blieben nur wenige Hundearten übrig. Nehme ich mich selbst als Beispiel, könnte ich nicht einen meiner Hunde ausbremsen. Ihr Gewicht liegt zwischen 75 und 85Kg. Sie laufen täglich zwischen 15 und 35km durch`s Revier. Demzufolge sind meine Jungs und Mädels bemuskelt u. fit. Ich habe 3 - 4 Hunde dabei, also hätte ich im Fall der Fälle abgerundet zwischen 200 und 300 kg durchtrainierten Hund zu halten:shock:
Ein Hund ist sich seiner Kraft bewusst. Ob er sie seinem Halter gegenüber einsetzt ist jedoch abhängig von der Art der Beziehung. Ich halte alle meine Wuffels zeitgleich ohne Probleme, weil sie nicht ohne mich nach vorne gehen (wollen). Meine Halsbänder bestehen aus 4cm Stoff und Plastikverschluss, gekauft für 1 Euro und qualitativ minderwertig. Aber mehr als Marken müssen die Halsbänder auch nicht halten, und dafür reicht`s.
Ich denke, man sollte seine Auswahl eines Hundes nicht am Gewicht, Größe oder Sprungkraft festmachen. Vielmehr daran um welche Hundeart es sich handelt und welcher geistigen Entwicklung das einzelne Tier unterliegt.
Lieben Gruß

Ich sagte ja auch "auch" ein Auswahlkriterium ;) Das Hauptkriterium wars dann doch nicht. Aber da wir auch bisher noch keine bis wenig Erfahrung haben, passt das in unserem Fall auch. Im Tierheim beim Gassigehen ist es auf jeden Fall ein Kriterium, da ja zu den Hunden in der Regel keine Bindung besteht...
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #49
das "auch" hatte ich überlesen - Asche über mein Haupt:D

Du hast kaum Erfahrung mit Hunden und nun deinen ersten Wuff aus dem Tierheim?
Das find ich gut. Zu deiner Aussage "auch und wenig Erfahrung" - Es gibt Menschen die halten seit 30 Jahren Hunde,und können mit ihrer Erfahrung immer noch keinen erziehen. Und dann gibt es Menschen die hatten noch nie einen Hund, entscheiden folgedessen aus dem Gefühl, und es funktioniert.

Ein Hund im Heim zeigt selten wie er tatsächlich ist. Einige versuchen Angriffe durch ihren Zwinger hindurch, wenn man davor stehen bleibt. Andere stehen gar nicht erst auf. Und wieder andere betteln freudig, hinaus gelassen zu werden. Sie alle zeigen sich anders, aber wollen alle das selbe - egal wie, nur raus hier.
Große, starke Hunde haben es in einem Heim besonders schwer. Sie wissen sich in ihrer fatalen Heim-Situation oftmals nicht (richtig) zu benehmen, obgleich sie einst sehr gut erzogen wurden. Andere haben nie Benehmen gelernt, und sind nun gleich doppelt mit der schlechten Situation überfordert, obwohl sie ein großes Herz besitzen.
Es ist also recht schwer zu beurteilen, ob jemand der einen verzweifelten o. verbitterten, starken Hund aus dem TH-Zwinger Gassi führen will, dem gewachsen ist. Je nach Hund kann das Ausführen recht ungeschickt wirken. Allerdings verstehe ich das von dir beschriebene Heim nicht. In einem Tierheim sollte man soviel Anstand besitzen, einen Hund der zum Gassi gehen ausgeführt wird, nicht an Insassen vorbeiführen zu müssen. Das ist für Beide Parteien kein Zustand.
Lieben Gruß
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #50
das "auch" hatte ich überlesen - Asche über mein Haupt:D

Du hast kaum Erfahrung mit Hunden und nun deinen ersten Wuff aus dem Tierheim?
Das find ich gut. Zu deiner Aussage "auch und wenig Erfahrung" - Es gibt Menschen die halten seit 30 Jahren Hunde,und können mit ihrer Erfahrung immer noch keinen erziehen. Und dann gibt es Menschen die hatten noch nie einen Hund, entscheiden folgedessen aus dem Gefühl, und es funktioniert.

Ein Hund im Heim zeigt selten wie er tatsächlich ist. Einige versuchen Angriffe durch ihren Zwinger hindurch, wenn man davor stehen bleibt. Andere stehen gar nicht erst auf. Und wieder andere betteln freudig, hinaus gelassen zu werden. Sie alle zeigen sich anders, aber wollen alle das selbe - egal wie, nur raus hier.
Große, starke Hunde haben es in einem Heim besonders schwer. Sie wissen sich in ihrer fatalen Heim-Situation oftmals nicht (richtig) zu benehmen, obgleich sie einst sehr gut erzogen wurden. Andere haben nie Benehmen gelernt, und sind nun gleich doppelt mit der schlechten Situation überfordert, obwohl sie ein großes Herz besitzen.
Es ist also recht schwer zu beurteilen, ob jemand der einen verzweifelten o. verbitterten, starken Hund aus dem TH-Zwinger Gassi führen will, dem gewachsen ist. Je nach Hund kann das Ausführen recht ungeschickt wirken. Allerdings verstehe ich das von dir beschriebene Heim nicht. In einem Tierheim sollte man soviel Anstand besitzen, einen Hund der zum Gassi gehen ausgeführt wird, nicht an Insassen vorbeiführen zu müssen. Das ist für Beide Parteien kein Zustand.
Lieben Gruß

Ach die Zustände in dem Tierheim sind ein Thema für sich, da will ich garnicht erst anfangen...

Nee, unsere Hündin kommt vom Züchter. Aber wir gehen ja ab und zu immernoch Gassi im Tierheim. Und gerade weil die Hunde nur 3 mal die Woche rausdürfen, ziehen sie halt eigentlich immer dementsprechend. Deshalb nehm ich da wirklich immer nur Hunde, bei denen ich weiß, dass ich sie halten kann.
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #51
Ich hab so einen Hund (Boxer 35 kg und ca 50cm hoch) den ich wenn sie wirklich losgehen will nicht halten könnte.All
erdings haben wir sie so erzogen das sie NIE an der Leine zieht egal ob da ne katze nen Kaninchen maus vogel oder sonstwas ist, auch gegenüber Hunden ist sie an der Leine nicht aggressiv (Sie ist gegenüber Hunden allgemein gar nicht aggressiv und versteht sich eig mit allem) Egal ob groß oder klein dick oder dünn, wobei die kleinen sie überhaupt nicht intressiert.
Sie läuft ja auch eig immer frei ist abrufbar (spätestens beim 2ten mal)
Sollte ein Hund auf sie losgehen wenn sie an der Leine ist muss ich ehrlich gestehen das ich wohl dazwischen gehen würde und dabei die leine loslassen würde. Da wir wissen das sie weg geht wenn sie "attackiert" wird, bis es ihr reicht (hat aber eine recht hohe Tolleranz schwelle und ist absolut verträglich selbst Hunde die nicht gemocht werden, werden höchstens angewufft freilaufend geht sie nichtmal erst hin) dann dreht sie sich um, den Fall hatten wir hier schonmal das ein mischling ausm gebüsch kam und sie angegangen ist vom Besitzer weit und breit keine Spur Mein Vater hat die leine Genommen und damit versucht den Hund zutreffen. Da kam dann der Besitzer dazu hat gerufen aber passiert ist nicht Der Mischling ist trotzdem weiter unseren Hund angegangen
unser Hund ist weggegangen und der andere natürlich hinterher, dann hat sie sich umgedreht und zurück gebissen, laut Papas Aussage wars wohl ziemlich übel, er hat unsere abgerufen die auch sofort kam, was mitdem anderen Hund war wissen wir nicht es wurde versicherungs technisch alles ausgetauscht, hatten aber noch einen Zeugen da der den Hund kannte und das dieser Hund sich durch seine Aggressivität auszeichnete.Gehört haben wir nichts weder von der Versicherung noch haben wir jemals eine TA Rechnung bekommen.Der Mann mitdem Hund wurde seitdem auch hier nichtmehr gesehn.

Ich kann mich nur anschließen einen großen Hund den nicht alle parteien die damit rausgehen halten können, hat so zu erzogen zusein das an der Leine nicht gestänkert wird und auch nicht gezogen wird, EGAL was ist.

Liebe Grüße
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #52
Des Problem kenn ich...

Ich hatte mit 17 eine wirklich tolle Schäferhündin (damals war sie schon 15) die sich mit jedem vertragen hatte, und als wir laufen gingen kam ein unfreundlicher Rottimix dazu, gut die beiden haben sich verstanden, aber dann kam noch ein Dackel dazu, und obwohl ich schrie er soll den Hund BITTE nicht loslassen, weil der Dackel unangeleint ankam,liess er ihn rennen, und der ist gleich zähnefletschend auf den Dackel losgestürmt...
Ich hab meinen Hund stehen lassen und bin gerannt, wie doof, der Dackel wäre tot gewesen, das war ne Sache von Millisekunden, ich bin wirklich auf den Dackel raufgesprungen und hab ihn unter mir begraben dass der Rotti nicht rankommt, sonst wäre das nie so gut ausgegangen, musste dann nur den Rottweiler abwehren...

Bis der wieder an der Leine war...und meine Hündin? Die hatte sich in der Zwischenzeit hingelegt zum Pennen...
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #53
Als unser Akita-Rüde mit seinen 45 Kilo in die Jahre kam und nicht mehr ins Auto hüpfen konnte, auch Treppen gingen nicht mehr und tragen lassen wollte er sich nicht weil er es einfach nicht gewohnt war, war es für mich schon ein Grund beim nächsten Hund ein, zwei Größen zurückzuschalten.
Man selbst wird ja auch nicht jünger und wenn so ein Tier mal alt ist und nicht mehr richtig kann ist in manchen Situationen dann doch schon erheblicher Kraftaufwand notwendig (ihn bei unserer Tierärztin auf den Behandlungstisch hieven war auch so eine Sache).
Aus diesem Grund hatten wir uns als Zarax noch lebte auch für eine Shiba-Hündin entschieden, die wiegt gerade mal 11 Kilo.
Die beiden hatten übrigens 2 Jahre lang noch jede Menge Spaß miteinander.
Als Zarax dann von uns gegangen war kam dann irgendwann der Shar-Pei / Shiba-Mix Baldur aus Ungarn zu uns.
Baldur wiegt zwar so um die 25 Kilo, ist also eher mittelgroß, aber im Vergleich zu Zarax ist er immer noch ein ziemlicher Pimpf.
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #54
Meine "Dackel" sind extremer in Größe und Gewicht als viele andere Hunde hier. Und das macht, wie Tierbruder bereits schrieb, einige Dinge wesentlich umständlicher.
Wobei angemerkt sein sollte, das die Riesen in der Regel freundlich gesinnt sind. Sie zeigen sich in punkto Erziehung kooperativ. Das wiederum vereinfacht viele Dinge. Aber der Alltag...:roll:

Ich habe hier einen Rüden, der nicht gut von seinem Besitzer behandelt wurde. Er betritt seither zwar unser, aber kein fremdes Haus. Dazu zählt auch eine Tierarztpraxis. Im Fall eines Tierarztbesuches wird er draussen behandelt. Im Falle einer OP würde er bereits draussen narkotisiert und mit mind. 4 Leuten reingetragen werden müssen.

Mein anderer Rüde ist eine Laune der Natur, sein Wachstum aus den Fugen geraten. Er passt in keinen Kombi. Für ihn steht ein Van zur Verfügung. Er ist länger als ein Untersuchungstisch in einer Tierarztpraxis.

Unser Methusalem verstarb im Sommer im alter von 16 Jahren. Wie bei Tierbruder sorgte ihr Gewicht für körperliche Auslastung. Sie brauchte zeitweise Hilfe beim Aufstehen / Gehen. 75Kg Hund war ein Fitnessprogramm für uns, das es in sich hatte. In einer Wohnung, Fahrstuhl hin oder her, wäre ihre Pflege bis ins hohe Alter nicht möglich gewesen.

Eine andere Hündin bei uns, ist ein extremer Missbrauch -und Misshandlungsfall. Vom körperlichen abgesehen, ist ihr Geist arg in mitleidenschaft gezogen worden. Ihr Gehirn ist durch Austrocknung und Unterernährung in mitleidenschaft gezogen. Einzige Kommunikationsmöglichkeit ist meine Stimme. Keine Leine, Kein Halsband. Ich muss darauf vertrauen, das sie mir vertraut. Wäre sie ein kleiner Hund, würde es alles für sie vereinfachen. Ich könnte sie in vielen Situationen helfend hochnehmen oder anheben. So aber bleibt nur meine Stimme ihr Dinge verständlich werden zu lassen.

In kleinen Situationen des Alltags, können schwere Hunde zur großen Überlegung werden. Allerdings sehe ich im Punkt der Erziehung ("hilfe, ich kann ihn nicht halten") keinerlei Probleme. Wer einen großen Vierbeiner nicht halten kann, wird in der Erziehung eines Kleinen erst recht versagen. Und wer seinen Zwerg vernünftig erzogen hat, wird es bei einem großen Hund nicht anders machen. Dennoch sollte man sich eine Anschaffung reiflich überlegen. Der Alltag birgt so manche Tücke für die großen Starken.
Lieben Gruß
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #55
Ich trage seit einiger Zeit ein Kettenhalsband in der Tasche, da es schon desöfteren vorgekommen ist, dass sich fremde Hunde auf meine angeleinte Schäferhündin (!) stürzen wollten.
Wenn einer zähnefletschend angerannt kommt, werfe ich das Ding zwischen ihn und meinen Hund - in den meisten Fällen klappt's und der Hund unterbricht seine "Attacke".
Auch wenn die meisten Angreifer den Kürzeren ziehen würden möchte ich nicht, dass mein Hund diese Angelegenheit an der Leine "selber regeln" soll. Sonst wird's gefährlich...
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #56
Als unser Akita-Rüde mit seinen 45 Kilo in die Jahre kam und nicht mehr ins Auto hüpfen konnte, auch Treppen gingen nicht mehr und tragen lassen wollte er sich nicht weil er es einfach nicht gewohnt war, war es für mich schon ein Grund beim nächsten Hund ein, zwei Größen zurückzuschalten.
Man selbst wird ja auch nicht jünger und wenn so ein Tier mal alt ist und nicht mehr richtig kann ist in manchen Situationen dann doch schon erheblicher Kraftaufwand notwendig (ihn bei unserer Tierärztin auf den Behandlungstisch hieven war auch so eine Sache).
Aus diesem Grund hatten wir uns als Zarax noch lebte auch für eine Shiba-Hündin entschieden, die wiegt gerade mal 11 Kilo.
Die beiden hatten übrigens 2 Jahre lang noch jede Menge Spaß miteinander.
Als Zarax dann von uns gegangen war kam dann irgendwann der Shar-Pei / Shiba-Mix Baldur aus Ungarn zu uns.
Baldur wiegt zwar so um die 25 Kilo, ist also eher mittelgroß, aber im Vergleich zu Zarax ist er immer noch ein ziemlicher Pimpf.

DAS kann ich nachvollziehen!
Meine alte Hündin war ein Rotti/Dt.Doggen mix mit "nur" 45kg. Zum Ende hin habe ich sie 3x am Tag hoch und runter geschleppt. Bin keine 160 groß! Das hat für so manchen Lacher gesorgt, wenn die Nachbarn hinter mir gingen... Das Tragische war, das meine Hündin Höhenangst hatte und sie immer über meine Schulter gelegt war-mir ihrem Brust/Kopfbereich. Ich sah immer aus wie ein nasser Pudel weil sie so gesabbert hat vor muffen aber was macht man nicht alles für die lieben Viecherein :mrgreen:

Jetzt habe ich einen old english bulldogrüden mit nur 25kg-der trägt sich leichter im Falle eines Falles. Wir werden ja alle nciht jünger.

Generell liebe ich die großen breiten Molosserartigen :)
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #57
So nun ist es soweit. Ich bekomme in 8 Wochen auch einen großen starken hund.
Ein Rottweiler mix aus dem Tierschutz. Mama schwanger abgegeben und die hat vor 1 Woche welpen bekommen
Wir werden unseren hund aber so erziehen, das ich gefahrlos aan anderen auch kleineren Hunden vorbei gehen kann.
Denn ich kann mich ja nicht über andere beschweren wenn ich selbst nicht besser bin.
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #58
Guten Morgen, ich habe es hier bei uns im Dorf regelmäßig das ich mit aggressiven Hunden zu tun habe. Wir haben hier zum Beispiel eine alte Dame mit einem Jack Russel, den sie fast nie an leint und wenn an einer Flexi leine, habe nix gegen. Meine ist auch an der Flexi weil meine einen Jagd Trieb hat. Nun gut, dieser kleine hat schon 3x versucht meine Dobermann Hündin in den Fuß zu beißen. Zu Pfingsten kommen wir um die Ecke, alte Oma stand am Wegesrand, Hund an der Flexi Leine, bäumt sich auf fletscht die Zähne und wollte erneut auf meine drauf los. Ende vom Lied- Oma steht nur da und schaut es sich an. Diesmal hatte die den Stopper drin. Wie oft habe ich dieser Dame bereits gesagt sie solle ihren Hund an die Leine nehmen, dann klappt es mal und dann nicht. Meine wundert sich immer nur zeigt aber keinerlei Gegen Reaktionen. Der nächste Fall zu Pfingsten, wir gehen Nachmittag los, am Ende von unserer Straße wohnt eine Familie mit einem alten Staff, der war krank, davor hat er nie was gemacht, also wir am Zaun vorbei, meine wollte nur "Hallo" zu dem Hund sagen, er fletscht die Zähne und wollte meine in die Nase beißen. Heute sprach ich sie drauf an, das sie bitte in Zukunft das Tor zu lassen soll damit nichts passiert, da der Hund ja nun deutlich aggressiv ist, was sie auch einsah, dann kommt der Spruch " Das macht er ja bei anderen Hunden nicht" ja ja wer`s glaubt. Damals als ich einen Hundetrainer bei mir hatte, sah er auch diesen Jack Russel und sein Spruch das ist ein "Angstbeißer" und er würde es auch machen. Gott sei Dank ist meine bis jetzt nirgends drauf eingestiegen, sie wundert sich immer nur, doch man hat Angst sich seinen "Trainingsstand" kaputt zu machen, nur wegen HH die nichts an dem Verhalten derer Hunde ändern und hilflos zu schauen. Unser eins ist hilflos weil man sieht diese Leute sind unbelehrbar. Mich ärgert es nur maßlos. Und vor meiner haben sie Angst weil es ein "Dobermann" ist.
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #59
doch man hat Angst sich seinen "Trainingsstand" kaputt zu machen, nur wegen HH die nichts an dem Verhalten derer Hunde ändern und hilflos zu schauen. Unser eins ist hilflos weil man sieht diese Leute sind unbelehrbar. Mich ärgert es nur maßlos. Und vor meiner haben sie Angst weil es ein "Dobermann" ist.
...danke Jenny! Du sprichst mir aus der Seele!
Das Ares nun bereits schon mehrmals von anderen Hunden angegriffen wurde (mal nur bisl geschrammt und mal mit kleiner Wunde) interessiert niemanden.
"Ist doch ein großer Hund, dann muß er sich halt wehren" Doch gerade dann wäre das Geschrei groß!
...weil es ein Dobermann ist......
Wie du es schon schreibst....man ist da hilflos....
 
  • Große, starke Hunde Beitrag #60
...danke Jenny! Du sprichst mir aus der Seele!
Das Ares nun bereits schon mehrmals von anderen Hunden angegriffen wurde (mal nur bisl geschrammt und mal mit kleiner Wunde) interessiert niemanden.
"Ist doch ein großer Hund, dann muß er sich halt wehren" Doch gerade dann wäre das Geschrei groß!
...weil es ein Dobermann ist......
Wie du es schon schreibst....man ist da hilflos....
Ich muss ehrlich gestehen das ich vorher nicht geglaubt habe, mein Menne hat mich vorgewarnt, da er früher schon Dobermänner hatte, und ich muss sagen ich musste mich eines besseren belehren lassen. Leider. Meine wurde auch schon mehrfach angegriffen- aber- IMMER aber auch IMMER von kleinen aggressiven Hunden. Und dann höre ich den Satz" Das hat er ja noch nie gemacht- oder der beliebteste hier- das verstehe ich gar nicht denn bei anderen Hunden macht er es nicht _!!! Ob er es woanders macht oder nicht interessiert mich persönlich nicht - ich sehe nur er macht es! Das schlimme ist die anderen HH schreiten nicht ein, sie lassen ihren Hunden freien Lauf in deren Aggressionen. Wenn ich das als Dobermann HH machen würde- hätte ich aber sofort das zuständige OA vor der Tür.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Als wir Emma bekamen sind wir ja bereits hier bei uns immer spazieren gegangen. Dann habe ich sie offiziell mit der Steuer angemeldet und jetzt kommt es- 2 Wochen später stand das OA vor der Tür. Früher hatte ich 2 kleinere Hunde da wusste ich gar nicht wie die Leute vom OA aussehen :roll: Hätte mir die Zusammenführung auch gerne anders vorgestellt, dann haben die beiden Männer auch noch Fehler gemacht weil sie meinten sie "mussten sofort den Hund anfassen und begutachten" und dauerhaft meinen Hund im stehen fixieren. :angel:
 
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