Weder Einzelhaft noch Medikamente wären eine sinnvolle Lösung. Die abgebrochenen Zähne hatte er ja sowieso schon vorher, daher wird die Vergesellschaftung nicht die Hauptursache des Problems sein

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Sollten allerdings viele Futterstellen und ein großes, dauerhaftes Angebot nicht ausreichen würde ich empfehlen einen Bereich einzurichten indem du ihn füttern und hinter ihm zumachen kannst, so dass er täglich in Ruhe die Möglichkeit hat zu fressen.
Ansonsten ist dein Ansatz mit Babybrei zwar eine gute Idee, aber nicht optimal. Es ist wie gesagt wichtig, dass der Verdauungstrakt gut funktioniert und bei Kaninchen ist die Struktur des Futters entscheidend. Bevor du Brei nimmst probier doch erstmal aus, ob es nicht reicht wenn du das Futter in Streifen schneidest oder raspelst, damit er es besser und schneller aufnehmen kann.
Von CC würde ich dir in jedem Fall abraten. Die Zusammensetzung ist minderwertig, der Rohfasergehalt viel zu hoch, Struktur nicht vorhanden und der Energiegehalt reicht maximal für den Erhaltungsbedarf. Fürs auffüttern daher absolut ungeeignet. Wenn du dem Babybrei etwas untermischen möchtest sind grobe Heu- bzw. Wiesencobs besser geeignet. Aber Brei würde ich wie gesagt erst empfehlen, wenn gröberes Futter nicht mehr ausreicht.
Wie im ersten Beitrag würde ich dir zudem Sämereien und Keimfutter empfehlen. Der Vorteil von Keimfutter (Wie man das herstellt, findest du z.B. hier:
Keimfutter) ist sein Flüssigkeitsgehalt, wertvolle Nährstoffe und eine gute Verdaulichkeit. Ein gutes Strukturfutter (also Fertigfutter ohne Pellets, Brocken o.ä.) ist auch eine geeignete Ergänzung. Haferflocken gibst du ja bereits, darf auf jeden Fall auch weiter auf dem Speiseplan stehen.
Wie sieht denn dein Frischfutterangebot im Moment aus?