- Der Welpe, der meinen Platz einnahm Beitrag #1
Flammennacht
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Hey.
Ich habe dies geschrieben, weil bald wieder Weihnachten ist. Damit nicht nochmehr solcher Fälle passieren.
~*~
Neugierig lag ich da. In der Ecke,neben dem Ofen. Eine gewisse Spannung lag in der Luft. Wie jedes Jahr zu Weihnachten. Sie alle saßen rundherum um den unnötig bunt geschmückten Baum. Die Eltern und die fünf Mädchen, wobei sich die Älteste an ihren Freund schmiegte. Sieben mal schon hatte ich dieses Szenario mitgemacht. Seit ich bei dieser Familie bin. Ich war ein hübscher Golden Retriver, fand ich. Leider hatte ich eine Krankheit. Ich wusste, dass meine Familie das wusste. Trotzdem sorgte man sich nicht darum. Die Kinder packten irgendwelche Sachen aus. Ich fand sie sinnlos, aber sie freuten sich. Also tat ich dies auch. Der Vater meiner Familie verließ plötzlich den Raum. Ich wedelte mit meinem Schwanz, als er an mir vorbei ging. In der Hoffnung, dass er mich dieses Jahr dafür loben würde, dass ich so brav liegen blieb. Aber für sie schien dies selbstverständlich zu sein. Seufzend sah ich meiner Familie zu. Von der Mutter bis zu dem jüngsten Mädchen. Nach der Feier würde ich wie jeden Abend zu ihm ins Bett kriechen und sie wärmen. Wie ich es schon seit jeher gemacht hatte. Plötzlich wurde es still im Raum. Ich sah zur Tür, wo soeben der Vater eingetreten war. Ich erstarrte. Alle drängten sich um ihn. Die Mittlere der fünf Mädchen schubste die Jüngste zur Seite. Sofort stand ich tröstend neben der Kleinen. Doch sie stand ohne mich zu beachten auf und drängte sich wieder hin. In diesem Moment fühlte ich mich so verraten. Verraten und einsam. Dann legte der Vater es zu Boden. Im Gegensatz zu meiner Familie war ich nicht für das schwarz-weiße Ding zu begeistern, dass nun auf mich zu stakste. Ich hob den Kopf, als es schnüffeln wollte. Ich sah zu meiner Familie und blickte in begeisterte Gesichter. Aber sie waren nicht begeistert von mir,sondern von dem Welpen.
„Lucky, komm!“, rief die Mutter.Freudig sprang ich in den Wagen. Würden sie nun mit mir zum Tierarzt fahren? Ich sah zurück zu den Welpen. Er nahm mir meinen Platz weg.Die Kinder stritten darum, bei wem er schlief und ich wurde immer ausdem Bett der Jüngsten verbannt. Es tat weh.
Freudig sprang ich der Frau an der Rezeption entgegen. Sie streichelte mich und lachte. Nach dem Papierkram, den mein Frauchen erledigte, streichelte sie mich nocheinmal. Ich drehte mich zu Frauchen um, doch sie war weg. Einfachverschwunden.
Mit traurigen Augen sah ich nachdraußen. Ich wusste, meine Familie würde mich holen kommen. Würde einsehen, dass es eine Fehlentscheidung war, sich den Welpen anzuschaffen. Doch sie kamen nicht. Der Welpe hatte einen Platz in ihrem Leben eingenommen, den ich zuvor besessen hatte. Und ich musste an diesen traurigen Ort. Jeden Tag kamen Hunde, die niemand mehr wollte. Die vermutlich das selbe Schicksal hatten wie ich.
~*~
Das passierte letztes Jahr bei Bekannten. Sie wollten mir nicht sagen, wo sie ihn hingebracht hatten. Sonst währe er jetzt bei mir.
Liebe Grüße
Ich habe dies geschrieben, weil bald wieder Weihnachten ist. Damit nicht nochmehr solcher Fälle passieren.
~*~
Neugierig lag ich da. In der Ecke,neben dem Ofen. Eine gewisse Spannung lag in der Luft. Wie jedes Jahr zu Weihnachten. Sie alle saßen rundherum um den unnötig bunt geschmückten Baum. Die Eltern und die fünf Mädchen, wobei sich die Älteste an ihren Freund schmiegte. Sieben mal schon hatte ich dieses Szenario mitgemacht. Seit ich bei dieser Familie bin. Ich war ein hübscher Golden Retriver, fand ich. Leider hatte ich eine Krankheit. Ich wusste, dass meine Familie das wusste. Trotzdem sorgte man sich nicht darum. Die Kinder packten irgendwelche Sachen aus. Ich fand sie sinnlos, aber sie freuten sich. Also tat ich dies auch. Der Vater meiner Familie verließ plötzlich den Raum. Ich wedelte mit meinem Schwanz, als er an mir vorbei ging. In der Hoffnung, dass er mich dieses Jahr dafür loben würde, dass ich so brav liegen blieb. Aber für sie schien dies selbstverständlich zu sein. Seufzend sah ich meiner Familie zu. Von der Mutter bis zu dem jüngsten Mädchen. Nach der Feier würde ich wie jeden Abend zu ihm ins Bett kriechen und sie wärmen. Wie ich es schon seit jeher gemacht hatte. Plötzlich wurde es still im Raum. Ich sah zur Tür, wo soeben der Vater eingetreten war. Ich erstarrte. Alle drängten sich um ihn. Die Mittlere der fünf Mädchen schubste die Jüngste zur Seite. Sofort stand ich tröstend neben der Kleinen. Doch sie stand ohne mich zu beachten auf und drängte sich wieder hin. In diesem Moment fühlte ich mich so verraten. Verraten und einsam. Dann legte der Vater es zu Boden. Im Gegensatz zu meiner Familie war ich nicht für das schwarz-weiße Ding zu begeistern, dass nun auf mich zu stakste. Ich hob den Kopf, als es schnüffeln wollte. Ich sah zu meiner Familie und blickte in begeisterte Gesichter. Aber sie waren nicht begeistert von mir,sondern von dem Welpen.
„Lucky, komm!“, rief die Mutter.Freudig sprang ich in den Wagen. Würden sie nun mit mir zum Tierarzt fahren? Ich sah zurück zu den Welpen. Er nahm mir meinen Platz weg.Die Kinder stritten darum, bei wem er schlief und ich wurde immer ausdem Bett der Jüngsten verbannt. Es tat weh.
Freudig sprang ich der Frau an der Rezeption entgegen. Sie streichelte mich und lachte. Nach dem Papierkram, den mein Frauchen erledigte, streichelte sie mich nocheinmal. Ich drehte mich zu Frauchen um, doch sie war weg. Einfachverschwunden.
Mit traurigen Augen sah ich nachdraußen. Ich wusste, meine Familie würde mich holen kommen. Würde einsehen, dass es eine Fehlentscheidung war, sich den Welpen anzuschaffen. Doch sie kamen nicht. Der Welpe hatte einen Platz in ihrem Leben eingenommen, den ich zuvor besessen hatte. Und ich musste an diesen traurigen Ort. Jeden Tag kamen Hunde, die niemand mehr wollte. Die vermutlich das selbe Schicksal hatten wie ich.
~*~
Das passierte letztes Jahr bei Bekannten. Sie wollten mir nicht sagen, wo sie ihn hingebracht hatten. Sonst währe er jetzt bei mir.
Liebe Grüße